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Rente mit 67!

Erstellt von Conrad, 18.11.2010, 09:17 Uhr · 707 Antworten · 27.308 Aufrufe

  1. #661
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von RAR Beitrag anzeigen
    Es bedarf keiner mauer aus Stein - es gibt eine mauer - die ist nicht sichtbar. Falls es die jungen Leute in die Ferne ziehen sollte - bittesehr sollen sie - es gibt Nachschub genug - ein stetes Wandern auf dieser Welt ist schon im Gange - ist gar nicht so negativ. Wichtig ist dass das Gefälle zwischen arm und reich steiler wird - daran wird gearbeitet - es wird eine breite Masse geben welche froh sein wird überleben zu dürfen. Das sind die welche die Schwerarbeit leisten werden - die Bildung wird bewußt gesenkt - jetzt schon lange - nur elitäre Kreise können sich Bildung leisten - die große ungebildete Masse wird die erhalten welche begriffen haben dass man arbeitet um zu leben und nicht lebt um zu arbeiten....

    Es gibt wunderbare Möglichkeiten den meisten Menschen glauben zu machen dass es doch etwas Wunderbares sei in einem Hamsterrad zu leben - und genau diese Hamster werden alles finanzieren in dem Glauben das sei das Leben.
    Kompliment!

  2.  
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  3. #662
    Avatar von gespag

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    alles klar, nun habe ich dich verstanden :-). arbeitssklaven, gar nicht mehr so weit weg. wir bewegen uns in einen arbeitsmarkt, der von lohndumping, zeit und verleiharbeit dominiert wird. den rest deckt der 400,- eurosector ab. der normale feste job geht vor die hunde..........
    ja, genau wie es RaR so schön formuliert.

    sklaven lassen sich in heutiger zeit machen. besonders in einem sozialstaat. es liegt an jedem einzelnen, aus diesem system auszubrechen. aufzustehen und einen sturm los gehen lassen. zum glück kapieren dass viele nicht. es wäre furchtbar, würden viele so denken wie RAR und ich. dann würde das system zusammenbrechen und es gebe haufenweise armut. wenn aber genug deppen der arbeit und dem schnöden geld nach laufen, wird der sozialstaat nie sterben.

  4. #663
    Avatar von mylaw

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    Es gibt aber genug Leute die Freiwillig im Hamsterrad laufen: Beisp.: In der Firma eines Bekannten sollte ein Arbeitszeitmodell eingeführt werden, bei dem die Monatliche arbeitszeit von 167 Std auf 156 Std gesenkt werden sollte. Der haken dran: der Lohn wäre um 10% gekürzt worden!! Bei der Abstimmung stimmten die Arbeiter erstaunlicherweise gegen das neue Arbeitszeitmodell, wegen der 10% Lohnabzug!
    Sie gehen lieber arbeiten als das Leben zu geniessen!!! (Komische Leute gibts). Es wären auch neue Mitarbeiter eingestellt worden um die Zeit auszugleichen- wären ein paar Arbeitslose weniger gewesen (über 100 !!)

  5. #664
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von mylaw Beitrag anzeigen
    ....... bei dem die Monatliche arbeitszeit von 167 Std auf 156 Std gesenkt werden sollte. Der haken dran: der Lohn wäre um 10% gekürzt worden!! Bei der Abstimmung stimmten die Arbeiter erstaunlicherweise gegen das neue Arbeitszeitmodell, wegen der 10% Lohnabzug!
    Wie hätten die Leute denn abgestimmt, wenn sie nur noch 150 Stunden arbeiten müssten? Das wären auch 10% weniger Arbeitszeit.
    Fällt dir was auf?

  6. #665
    Avatar von clavigo

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    Yogi, ich glaube die Arbeiter haben nur auf Brutto geguckt und folgerten: ca. 6,5 % weniger Arbeit aber 10% weniger Lohn. Sie hätten aber auch wniger Steuern und Sozialabgaben bezahlt; ihr Netto wäre vermutlich nur 5 - 6% weniger gewesen als vorher. Also doch ein fairer Deal!?

  7. #666
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Yogi, ich glaube die Arbeiter haben nur auf Brutto geguckt und folgerten: ca. 6,5 % weniger Arbeit aber 10% weniger Lohn. Sie hätten aber auch wniger Steuern und Sozialabgaben bezahlt; ihr Netto wäre vermutlich nur 5 - 6% weniger gewesen als vorher. Also doch ein fairer Deal!?
    Clavigo, jetzt wissen wir natürlich nicht, ob es Gehaltsempfänger oder Stundenlöhner sind.
    Bei Zweiteren wird der Stundenlohn automtisch gekürzt. Bei einer späteren Anpassung wird der doch sicherlich nicht automatisch wieder erhöht. Aber egal, ich finde 10% müssen mit 10% verrechnet werden.
    Weiterhin partizipiert der AG auch an den reduzierten Sozialabgaben.
    Nachteilig für den AN ist auch der dann reduzierte Beitrag zur RV, mit einer später kleineren Rente.
    Genau so sieht es auch bei einer evtl. Arbeitlosigkeit aus.

  8. #667
    Avatar von gespag

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Yogi, ich glaube die Arbeiter haben nur auf Brutto geguckt und folgerten: ca. 6,5 % weniger Arbeit aber 10% weniger Lohn. Sie hätten aber auch wniger Steuern und Sozialabgaben bezahlt; ihr Netto wäre vermutlich nur 5 - 6% weniger gewesen als vorher. Also doch ein fairer Deal!?
    solange es dumme arbeiter gibt, welche angst um die arbeit haben, solange wird das wirtschaftssystem immer bestehen.

  9. #668
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Yogi, ich glaube die Arbeiter haben nur auf Brutto geguckt und folgerten: ca. 6,5 % weniger Arbeit aber 10% weniger Lohn. Sie hätten aber auch wniger Steuern und Sozialabgaben bezahlt; ihr Netto wäre vermutlich nur 5 - 6% weniger gewesen als vorher. Also doch ein fairer Deal!?
    Ich hab noch einen, clavigo.
    Wir halten noch mal fest, dass für 11 Stunden weniger Arbeit, 10% weniger Lohn gezahlt werden soll.

    Der clevere AG reduziert die Arbeitszeit um 110 Stunden und den Lohn um 100%.
    Das Tolle ist, dass sowohl AG und AN für die restlichen 57 Stunden Arbeitszeit keine Sozialversicherungsbeiträge mehr abführen müssen.
    Jetzt kommt sicher so ein Kleingeist um die Ecke und behauptet, dass die verbleibende Arbeitszeit nicht ausreichend ist, um die Produktion zu stemmen.
    Falsch, der clevere Geschäftsmann stellt Leute zum Firmentarif ein.
    Die Gemeinde wird ihn zu einer herausragenden Person ihres Wirtschaftbezirk küren.
    Einladungen und Ehrungen werden folgen.

  10. #669
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von mylaw Beitrag anzeigen
    Es gibt aber genug Leute die Freiwillig im Hamsterrad laufen: Beisp.: In der Firma eines Bekannten sollte ein Arbeitszeitmodell eingeführt werden, bei dem die Monatliche arbeitszeit von 167 Std auf 156 Std gesenkt werden sollte. Der haken dran: der Lohn wäre um 10% gekürzt worden!! Bei der Abstimmung stimmten die Arbeiter erstaunlicherweise gegen das neue Arbeitszeitmodell, wegen der 10% Lohnabzug!
    Sie gehen lieber arbeiten als das Leben zu geniessen!!! (Komische Leute gibts). Es wären auch neue Mitarbeiter eingestellt worden um die Zeit auszugleichen- wären ein paar Arbeitslose weniger gewesen (über 100 !!)
    10% weniger Lohn können ne ganze Menge sein, bei manchereins die Grenze von Leben zu existieren, dies kommt nämlich auf den benötigten Sockelbetrag für eine vernünftige Lebensführung an. Oder einfach, bei 1000 netto sind 100 sehr viel, bei 5000 netto, 500 Marginal.

  11. #670
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Die Rente mit 67 ist nur der Anfang

    ...Angesichts einer ständig steigenden Lebenserwartung fordert der EU-Kommissar Konsequenzen in der Rentenpolitik, „die einige Mitgliedstaaten schon in Angriff genommen“ haben. Und obwohl in Deutschland die Rente mit 67 bereits Gesetzeskraft erlangt hat, könnte die Entwicklung weitergehen. Denn dem Papier aus Brüssel zufolge kann es nicht bei einer einmaligen Anhebung bleiben. Vielmehr müsse „das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden“...

    Quelle:
    Die*Rente mit 67 ist nur der Anfang

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