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Rente mit 67!

Erstellt von Conrad, 18.11.2010, 09:17 Uhr · 707 Antworten · 27.224 Aufrufe

  1. #431
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Die Rente mit 67 ist eine Rentenkürzung in jeder Hinsicht:

    Immer mehr Deutsche gehen mit Abschlägen in Rente

  2.  
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  3. #432
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Enttaeuscht sind dann aber nur die voellig Naiven.
    Und Naivitaet wurde meines Wissens im Leben selten bzw. nie belohnt.
    Warum sollte dies jetzt anders sein?
    Und da sie sich in die Gemeinschaft anderer einbringen - es soll ja sogar noch Leute geben, die an eine ausreichende Rente im Alter glauben - nicht allein sein.
    Frank, wie kann man als 20jähriger nicht naiv sein.
    Ich hab seinerzeit bei einem Arbeitskollegen, dessen Frau Versicherungsmaklerin war eine LV abgeschlossen. Gut, 624 Mark-Gesetz, später 934 DM.
    Fast immer vom AG getragen. Aber, junge unerfahrene Menschen sind prädestiniert auf so einen Humbug reinzufallen.

  4. #433
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Es ist "beschämend" das Einer für nichtstun mehr Geld bekommt wie einer der malocht ........... bzw. der eine bekommt eine "Rentengarantie" und der Andere muß es bezahlen ....... und der es bezahlen soll hat nicht mal die Garantie ob es überhaupt auf Dauer bezahlen kann .........
    Wer in Deutschland meint dass er zu wenig verdient sollte sich fortbilden, Abendschule besuchen, ein Fernstudium machen oder sonst eine der unzähligen Chancen nutzen die das Land immer noch bietet nutzen, anstatt von irgend welchen Garantien zu träumen.

  5. #434
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Wer in Deutschland meint dass er zu wenig verdient sollte sich fortbilden, Abendschule besuchen, ein Fernstudium machen oder sonst eine der unzähligen Chancen nutzen die das Land immer noch bietet nutzen, anstatt von irgend welchen Garantien zu träumen.
    Ich glaube nicht, dass es für einen Familienvater so prickelnd ist bis zum Anschlag zu arbeiten, um dann noch zusätzlich eine Abendschule zu besuchen, oder ein Fernstudium zu absolvieren. - Da bliebe so gut wie keine Zeit für die Familie, und man müsste sich die Frage stellen, wieso man überhaupt eine Familie gegründet hat.

    Man könnte natürlich argumentieren, dass man keine Familie gründen sollte, wenn man nicht ausreichend verdient. - Genau da liegt aber das Problem, genau jene, die es sich leisten könnten, sind beim Gründen einer Familie sehr zurückhaltend. - Und da wären wir auch wieder beim Thema "Garantie".... wie kommt ein heute 40jähriger dazu, von der Regierung generös versprochene Rentengarantien zu finanzieren, ohne selber eine Garantie zu haben jemals selber eine Rente zu bekommen, die über den Sozialhilfesatz hinausgeht(wo auch immer der dann 27+ Jahre später liegen mag).

    Und wer hier von privater Vorsorge spricht, sollte mal einem durchschnittlich verdienendem Familienvater erklären, wie er das machen soll. Die Kinder nur mit einem halben Jausenbrot in die Schule schicken? Zum Geburtstag ausnahmsweise ein ganzes? - Oder, ein auch gerne vorgebrachtes Argument... können ja die Kinder dann für die eigenen Eltern sorgen.. ja.. aber wie denn, wenn sie für Millionen kinderlose Alte ihre Abgaben abdrücken müssen.

    Mal ehrlich.. das sehe ich sogar als Kinderloser so, so schwer ist das glaub ich auch nicht nachzuvollziehen, oder?

  6. #435
    Avatar von Micha

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    Wer in diesem Land mit all seinen Möglichkeiten nichts auf die Reihe bringt, wird immer einen Grund finden. Seien es nun die Millionen Kinderlosen Alten, oder ein anderer Grund. Die Auswahl ist da in der Tat mannigfaltig.

  7. #436
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Wer in diesem Land mit all seinen Möglichkeiten nichts auf die Reihe bringt, wird immer einen Grund finden. Seien es nun die Millionen Kinderlosen Alten, oder ein anderer Grund. Die Auswahl ist da in der Tat mannigfaltig.
    Kritiker von Systemungerechtigkeiten damit zu diskreditieren, dass Kritiker eventuell selber nix auf die Reihe bekommen und nur Ausreden suchen, ist eine von Dir eher ungewohnt unsachliche Argumentation.

  8. #437
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Thaimax Beitrag anzeigen
    Kritiker von Systemungerechtigkeiten damit zu diskreditieren, dass Kritiker eventuell selber nix auf die Reihe bekommen und nur Ausreden suchen, ist eine von Dir eher ungewohnt unsachliche Argumentation.
    Sachliche Kritik ist eine Sache, aber dieses ständige gebetsmühlenartige Neidgefasel von den alten, nichtsarbeitenden Kinderlosen Wohlstandsrentnern hat imho nichts mehr mit Kritik zu tun, auch wenn die gelieferten Zahlen durchaus realistisch sind.

    Wäre ich derart mit meiner Situation unzufrieden wie es hier immer wieder von Leipziger durchklingt, hätte ich längst was für mich selbst unternommen.

    Nebenbei, in der Schweiz sollen dem Vernehmen nach die Bedingungen für qualifizierte Leute mehr als attraktiv sein.

    Vielleicht irre ich mich ja auch und der Leipziger steht gar nicht so schlecht da und hätte demnach auch gar keinen Grund mit seiner Situation unzufrieden zu sein. Nun, es gibt auch Menschen die sich schon allein deshalb schlecht fühlen, weil es anderen deutlich besser zu gehen scheint.

  9. #438
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Sachliche Kritik ist eine Sache, aber dieses ständige gebetsmühlenartige Neidgefasel von den alten, nichtsarbeitenden Kinderlosen Wohlstandsrentnern hat imho nichts mehr mit Kritik zu tun, auch wenn die gelieferten Zahlen durchaus realistisch sind.
    Gut.. das kann ich nachvollziehen, geht ja schon seit ein paar Jahren so, und wird in jedem Thread, wo es nur halbwegs reinpassen könnte, wieder ausgebuddelt.

    Die Intention des Leipzigers scheint mir aber weniger Neid zu sein, sondern mehr das Aufzeigen der allgemeinen Ungerechtigkeit den Familien gegenüber, die sicherlich auch einen Teil der katastrophalen demographischen Entwicklung ausmachen. - Aber gut.. kann ich nicht wissen, da ich in niemanden reinschauen kann.

    Der Fehler, der mir bei seiner Argumentation allerdings schon seit Jahren auffällt, ist jener, dass er Produktivität:Kopf 1:1 umrechnet, so als ob das Zenit der Produktivität/Kopf(vor allem durch Technisierung) schon erreicht wäre. - Das ist so nämlich nicht ganz, auch wenn die Kurve bei weitem nicht mehr so steil nach oben zeigt, wie noch vor 50 Jahren.

    Bei vielen jungen Leuten in meiner alten Heimat ist es so, dass die nicht neidig sind auf die Alten, im Gegenteil, aber einfach Angst haben selber im Alter arm zu sein. Das ganze Thema kam durch diese als Krise bezeichnete Bereinigung noch mehr zum Hochkochen, weil die Verunsicherung, private Vorsorge betreffend, auch gestiegen ist. - Das dann als Neid zu bezeichnen kommt einem Totschlagargument gleich, das die Diskussion abwürgt, die Angst vergrössert, Zorn dazukommt, und das Wahlverhalten konträr zu den tatsächlichen Wünschen zu radikalen Parteien umschwenkt. (Die rechte FPÖ wird von 40% der unter 30jährigen gewählt).

    Imho also doch lieber drüber reden, wenn auch nicht hier in jedem Thread.

  10. #439
    Avatar von franky_23

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    Thaimax, du sprichst von einem durchschnittlich verdienenden Kindesvater. Nehmen wir einfach mal einen Riestervertrag, ob nun gut oder nicht. Durchschnittlicher Bruttoverdienst 30.000.-- im Jahr.
    Bei Riester sind das dann 1200.-- im Jahr für Riester um die max Förderung zu bekommen. davon abziehbar. 156.-- + 2 x 300.-- wenn die Kinder nach 2008 geboren sind. Dies bedeutet einen Eigenanteil von 37.-- Euro im Monat.

    Denke geht noch günstiger, wenn die Frau in Erziehungszeit ist, dann reichen 5 oder 6.-- Euro/Monat. und man bekommt dann 756.-- Euro im Monat Zuschuss.

    Dann gibt es ja auch die Kombination mit Wohnriester,... Wer in einer Wald und Wiesengegend wohnt verdient evt. nicht so viel, kann dann aber nach ein paar Jahren mit anderen Programmen kombiniert sich ein kleines gebrauchtes Häuschen kaufen. Dann ist Riester verbraucht und der Rest kann auch für die Schuldentilgung verwendet werden. Was man dann irgendwann mal mit dem Häuschen macht ist wiederum eine Sache für sich.

  11. #440
    Avatar von Thaimax

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    franky_23, das was Du schreibst ist nach dem derzeitigen Gesetzestand absolut richtig. Aber wie sieht es, wenn wir mal von einem 30jährigen ausgehen, in 37+ Jahren aus, wenn das Rentenalter erreicht ist?

    Wie sieht es aus, wenn dieser durchschnittlich verdienende Familienvater einen Unfall hat, und nicht mehr voll erwerbsfähig ist? Wie sieht es aus, wenn er als 55jähriger seine Arbeit verliert und keinen Job mehr findet?

    Mir geht es um die Unsicherheit, die ich bei jungen Menschen merke, wenn es um dieses Thema inkl. Familiengründung geht.

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