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Reichtum ist teilbar!?

Erstellt von strike, 08.09.2012, 16:28 Uhr · 120 Antworten · 5.262 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ein aktuelles Beispiel, dass man selbst bei einem 162.000 Euro Bruttoeinkommen nur laecherliche 3.500 Euro netto im Monat bleiben.
    Da ist nicht mal mehr ein kleines, bescheidenes Heim ohne weiteres moeglich.
    Ärmere Würstchen zahlen vermutlich auch weniger Unterhalt. Vermutlich muss man erst mal genauer lesen, was die Gute als netto bezeichnet.

    Wulff hat seinen Reichtum doch schon mit zwei Frauen leiblichen Kind und Stiefkind geteilt.

  2.  
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  3. #22
    Thaigirl
    Avatar von Thaigirl
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Aber die Wohlhabenderen daran erinnern, dass sie hier und da vielleicht ein bisschen mehr für die Infrastruktur, Bildung, Sicherheit etc. tun und dies auch einfordern, sollte schon drin sein.
    Natürlich,
    da fällt bestimmt keinem Reichen eine Zacke aus der Krone.

    Nur angeben gilt nicht.

  4. #23
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Nein Knarfi, die Banken gehen da viel subtiler vor! Da werden als Geldanlage Haus- und Wohnungskredite angepriesen und am Ende hat man Kredite am Hals die ein vielfaches den tatsächlichen Wertes des Objektes überschreiten. Geschlossene Imobilienfonds gehören auch dazu. Es ist wie beim Roulette: Die Bank gewinnt immer!
    Richtig: es ist wie beim Roulette. Ich spiele kein Roulette, also kann die Spielbank auch nicht von mir profitieren.
    Und so ist es auch mit Geldanlagen. Wer immer mehr will, der darf sich eben auch nicht wundern, dass das mal in die Hose geht. Dass für die Geldgier der Bürger jedoch der Staat aufkommt (also auch die Nicht-Roulettespieler) ist aber in der Tat eine Frechheit.

    Es gibt doch heute viel mehr Möglickeiten, sein Geld zu sparen, zu vermehren oder sich Kredite zu beschaffen. Dieser enorme Konkurrenzdruck in der heutige Zeit zwingt ja auch die Banken dazu, sich von einer serviceorientierten Dienstleistung (wie früher) zu einem gewinnorientierten Unternehmen zu verändern. Ich als Bürger weiß das aber, wenn ich mich nur halbwegs informiere oder logisch denke.
    Also bringe ich doch kein Geld zu einer Bank oder lasse mich von einem Verkäufer beraten. So viel Verstand sollte beim Bürger schon vorhanden sein.

    Obwohl: was will man auch durch das deutsche Schulsystem auch anderes erwarten?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Aber die Wohlhabenderen daran erinnern, dass sie hier und da vielleicht ein bisschen mehr für die Infrastruktur, Bildung, Sicherheit etc. tun und dies auch einfordern, sollte schon drin sein.
    Das ist aber die falsche Denmkweise. Der Staat macht ja etwas, was die meisten vielleicht gar nicht haben wollen.
    D.h. sie sichern den Staat erst durch hohe Kosten ab und wollen dann das Geld haben.
    Das ist wie bei einem Hausbauer, der mir ein Häuschen hinstellt und dafür dann von mir Kohle will.

    Normalerweise bestellt aber der Verbraucher etwas nach seinen Wünschen und nur das bezahlt er.

    Man kann es doch mal anders machen:
    einfach mal ein paar Jahre Infrastruktur, Bildung und Sicherheit vernachlässigen. Und dann kann der Staat sagen: wenn ihr schönere Straßen haben wollt, dann müsst ihr auch mehr zahlen. Sorum wird ein Schuh draus. Alles andere ist Abzockerei. Würde sich ein Unternehmen gegenüber Verbrauchern so verhalten, wäre der schon längst im Gefängnis gelandet.

  5. #24
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Richtig: Und so ist es auch mit Geldanlagen. Wer immer mehr will, der darf sich eben auch nicht wundern, dass das mal in die Hose geht. Dass für die Geldgier der Bürger jedoch der Staat aufkommt (also auch die Nicht-Roulettespieler) ist aber in der Tat eine Frechheit.
    Das ist ja wirklich eine Frechheit. Es reicht ja, wenn der Staat für die Geldgier der Banken aufkommt, wenn es denn mal in die Hose geht. Das natüelich mit dem Geld der Bürger.

  6. #25
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Und dann kann der Staat sagen: wenn ihr schönere Straßen haben wollt, dann müsst ihr auch mehr zahlen. .
    Das wird doch schon längst gemacht: Sanierung: 40-Tonner zerstören Straße, Anlieger müssen zahlen - Nachrichten Regionales - München - DIE WELT

    Die kalte Enteignung

    Überall den Lehrmeister und Vordenker geben, aber nicht wissen was in Deutschland wirklich abgeht.

  7. #26
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Das wird doch schon längst gemacht: Sanierung: 40-Tonner zerstören Straße, Anlieger müssen zahlen - Nachrichten Regionales - München - DIE WELT

    Die kalte Enteignung

    Überall den Lehrmeister und Vordenker geben, aber nicht wissen was in Deutschland wirklich abgeht.
    Aber der Artikel besagt doch genau das, was ich kritisiere.
    Hier saniert die Stadt eine Straße und der Bürger soll dafür später aufkommen. Aber hier haben die Bürger gesagt: wir wollen das gar nicht.
    So, und nun zieh das mal auf Bundesebene. Frag doch mal die Bürger, ob sie dies und das alles in dieser Qualität wollen und vor allem zu diesen hohen Kosten. Dann würde die Mehrheit sicherlich auch sagen: "nein, das brauchen wir alles nicht".

    Man kann doch nicht zu Hause uim Privaten bei jedem privaten Einkauf darauf achten, dass man möglichst günstig kauft und dann Steuern für den größten Luxus und Verschwendung ausgeben. Das passt doch nicht zusammen.
    Soll heißen: ich kaufe bei ALDI, leiste mir aber einen Anteil eines Luxus-U-Bootes.

    Im Beispiel der Sanierung hätte die Stadt ihre Bürger vorher fragen sollen: wollt ihr eine Sanierung? Und wenn die Mehrheit der Steuerzahler dann sagt: "Ja", dann sollen die auch zahlen. DAS wäre Demokratie!

    Aber was ist die Realität: die Stadt baut die Straße, damit der Bürgermeister vor der nächsten Wahl prahlen kann: "Ich habe euch eine Straße gebaut". Oder er nahm die Spende eines Unternehmens an, für die die Straße wichtig war. Oder man meint eben, zu glauben, was das Volk denn will oder zu wollen hat.

    Ich glaube schon, dass man einen Steuerzahler dazu bewegen kann, noch mehr zu zahlen. Aber sicher nur für Dinge, die er auch braucht, die sinnvoll und nicht sind zu teuer sind.
    Wenn ich freiwillig zahlen dürfte, würde ich derzeit 2% für angemessen halten (nur für Einkommenssteuer, für nichts anderes) - im Vergleich zu Leistungen privater Unternehmen.
    Und dann würde auch viel übrig blieben, um etwas von meinen Reichtum an Hilfsbedürftige freiwillig abzugeben.
    Wenn ich denn reich wäre....

  8. #27
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Aber die Wohlhabenderen daran erinnern, dass sie hier und da vielleicht ein bisschen mehr für die Infrastruktur, Bildung, Sicherheit etc. tun und dies auch einfordern, sollte schon drin sein.
    Das machen sie doch schon. Ich habe hier schon mehrmals auf die Verteilung der Einkommensteuerzahlungen nach Einkommensgruppen hingewiesen. Demnach bezahlt das oberste Dezil (das übrigens bereits bei 89.000 Euro beginnt) mehr als die Hälfte der Einkommensteuer und nebenbei auch 25% der indirekten Steuern, beteiligt sich also weit überdurchschnittlich an den staatlichen Ausgaben.

  9. #28
    Avatar von songsalung

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das machen sie doch schon. Ich habe hier schon mehrmals auf die Verteilung der Einkommensteuerzahlungen nach Einkommensgruppen hingewiesen. Demnach bezahlt das oberste Dezil (das übrigens bereits bei 89.000 Euro beginnt) mehr als die Hälfte der Einkommensteuer und nebenbei auch 25% der indirekten Steuern, beteiligt sich also weit überdurchschnittlich an den staatlichen Ausgaben.
    Schön wäre es, wenn sie sich im Rahmen ihrer Einkommen beteiligten. Und damit meine ich nicht die mittleren und hohen Einkommen sondern die Einkommensmillionäre.

    Also mal so in Klarschrift. Bei einem Einkommen von 1 Million im Jahr würde eine Steuerquote von 60-80% nicht zur Verarmung, sondern zum Lastenausgleich führen.

  10. #29
    Avatar von Chak

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    Und wieso reichen dir die 50%, die jetzt schon zu zahlen sind, nicht zum Lastenausgleich aus?

    Und bevor jetzt wieder die Vermutung kommt, die Einkommensmillionäre zahlten keine Steuern, das ist reine Propaganda.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von ILSBangkok Beitrag anzeigen
    Die Linken...pfff

    Reichtum ist eigentlich nicht definierbar. Nur bei euch (wie bereits geschrieben), fängt es bei EUR 200'001 an und wird komplett mit 20% besteuert ab 2013.
    Du weißt aber schon, dass dafür erst noch entsprechende Mehrheiten in der nächsten Bundestagswahl entstehen und an der Regierung beteiligt werden müssten?

  11. #30
    Avatar von MadMac

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    60-80%? Schon jetzt laufen Deutschland alle gut ausgebildeten Fachkraefte davon. Geniale Idee um noch mehr Habe- und Taugenichtse auf der sozialen Haengematte schaukeln zu lassen. Aber was geht's mich an, funktionieren wird es eh nicht.

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