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Reichtum ist teilbar!?

Erstellt von strike, 08.09.2012, 16:28 Uhr · 120 Antworten · 5.275 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Und jetzt noch meine persönlich Definition von Reichtum: ab 100 Quantast-Tillionen aufwärts.
    Noch ne Frage! Dagobert D. aus Entenhausen hat lt. MM Fantastilliarden! Was ist jetzt mehr! Kommt da Rothschild noch mit?

  2.  
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  3. #12
    Avatar von schimi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen

    Aber Reichtum faengt ja fuer manche schon bei 80.000, 90.000 oder 100.000 Euro Brutto Jahreseinkommen an.
    Das sind in der Regel Gehaelter, die Abteilungsleiter oder wirkliche Fachexperten bekommen, die dafuer aber auch Verantwortung uebernehmen, keine 35-Stunden-Woche kennen und oft wirklich deutlich mehr leisten als der "normale" Arbeiter.
    Wie könnten man die Gruppe als reich bezeichnen, das ist gerade das Klientel das der Finanzminister am meisten liebt, denn sie können gut schröpft werden, haben aber zu wenig um irgendwelche Steuertricks zu starten. Bei 100.000 Brutto zahlst man mehr als 32.000 € Steuern (Steuerkl. I), Höchstsätze bei den gesetzlichen Abgaben, unterm Strich bleiben denen gerade einmal 4500 netto bei 12 Gehältern, davon kann man gut leben, aber man wird nicht reich. Gern gesehen bei Schweizer Banken sind die damit auch nicht, das sind dann Andere.
    Betriebsräte kümmern sich bei denen nicht um die Einhaltung von Arbeitszeiten und Ruhezeiten und im Urlaub dürfen die auch mal gerne ihre Emails kontrollieren.
    Reichtum in Bezug auf Lohn/Gehalt fängt für mich bei 250.000 Teuro/Jahr an. Das sind Summen, bei denen auch bei einem üppigen Leben genug übrig bleibt.

  4. #13
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von schimi Beitrag anzeigen
    Reichtum in Bezug auf Lohn/Gehalt fängt für mich bei 250.000 Teuro/Jahr an. Das sind Summen, bei denen auch bei einem üppigen Leben genug übrig bleibt.
    Solche Ansichten sind halt individuell sehr verschieden. Wüsste jetzt nicht, wie ich - reich - allgemeinverbindlich definieren sollte.
    Wirklich reiche Leute haben nicht nur Geld, sondern auch Fläche - und Zeit.

    Aber in einem bin ich mir sicher, viele würden ganz schön dumm aus der Wäsche schauen, wenn es relevant würde, was die Roten so alles als "reich" definieren.

  5. #14
    Avatar von wingman

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    in den wenigsten fällen dürfte der richtige immense reichtum auf legalem wege zustande gekommen sein. dazu zähle ich auch die banken. inzwischen sind banken so mächtig, das sie teils sogar regierungen kontrollieren. wenn also reichtum teilbar sein soll, müssten zunächst die banken entmachtet und entflochten werden.

  6. #15
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    in den wenigsten fällen dürfte der richtige immense reichtum auf legalem wege zustande gekommen sein. dazu zähle ich auch die banken.
    Stimmt, man hört ja immer wieder von den Hausahltsüberfällen, wie Banker mit vorgehaltener Knarre in die Häuser von Bürgern eindringen und den Tresor ausrauben.

    Sorry, aber die Realitität sieht eher so aus, dass die Bürger ihr Geld freiwillig zu Banken bringen. Sie versprechen sich dadurch eine Anreicherung in Form von Zinsen. Illegal war das bislang nicht. Dass die Banken damit eigene Geschäfte betreiben können und selbst reich werden, ist ja klar.

    Die Bürger könnten ja auch was anderes machen: ihr Geld z.B. auf dem Roulettetisch vermehren oder private Kreditunternehmen gründen.

    Also reich sind da schon die Bürger selbst. Nur haben die eben keine Ahnung, wie man damit sinnvoll umgeht. Die Banken nutzen diese Wissenslücke eben nur aus. Da hilft auch kein Entmachten oder Entflechten. Der Bürger wird sein Geld trotzdem weiterhin zu Banken bringen, weil er es eben hat. Wenn man so will, sind ja alle reich. Manche setzen es aber zu schnell in andere Werte um, z.B. in kalten Rauch oder süffige Gerste. Den Reichtum sieht man dann halt z.B. am Umfang des Bauches oder dem Teergehalt der Lunge. Manche sind auch reich an Wissen. Wie will der Staat da etwas von abschöpfen? Kann er doch eh nicht nutzen. "Dumm bleibt dumm" sagt doch ein Sprichwort.

  7. #16
    Avatar von strike

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    Bei dem Thema der umstrittenen Kreditvergabe für das Haus in Großburgwedel bei Hannover nennt sie sehr offen Zahlen. Ihr Mann habe damals um die 13 500 Euro brutto verdient. Nach allen Abzügen und den Unterhaltsverpflichtungen gegenüber seiner ersten Frau und der Tochter seien unterm Strich 3500 Euro netto geblieben.

    Das Haus habe 415 000 Euro gekostet. Zusätzlich seien 90 000 Euro für die Renovierung investiert worden. Geld, das nicht da gewesen sei.

    Als es um die Finanzierung ging, habe sich Egon Geerkens, ein väterlicher Freund von Christian Wulff, eingeschaltet. Dessen Frau Edith habe der Familie Wulff schließlich einen Privatkredit (mit 4 Prozent Zinsen) gegeben.
    Ein aktuelles Beispiel, dass man selbst bei einem 162.000 Euro Bruttoeinkommen nur laecherliche 3.500 Euro netto im Monat bleiben.
    Da ist nicht mal mehr ein kleines, bescheidenes Heim ohne weiteres moeglich.

    Gut wenn man dann Freunde hat, die die finanziellen Herausforderungen stemmen helfen.
    Wuenschen wir sie also vor allem jedem, der noch weniger verdient, nach Hause bringt.

    Quelle

    Also, liebe LINKE: wo faengt der Reichtum an, der geteilt werden muss?

  8. #17
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Stimmt, man hört ja immer wieder von den Hausahltsüberfällen, wie Banker mit vorgehaltener Knarre in die Häuser von Bürgern eindringen und den Tresor ausrauben.

    Nein Knarfi, die Banken gehen da viel subtiler vor! Da werden als Geldanlage Haus- und Wohnungskredite angepriesen und am Ende hat man Kredite am Hals die ein vielfaches den tatsächlichen Wertes des Objektes überschreiten. Geschlossene Imobilienfonds gehören auch dazu. Es ist wie beim Roulette: Die Bank gewinnt immer!
    Sollte sich die Banken dann doch mal wieder verzockt haben, dann kommt eben der Steuerzahler dafür auf.

  9. #18
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen

    Wo also faengt Reichtum an, der unverdient ist, den man dann auch einfach so teilen kann?
    Vielleicht hat ja einer von euch eine Antwort?

    Reichtum teilen halte ich fuer eine voellig asoziale Idee. Das waere am Ende ja nur noch halber Reichtum und wer soll denn damit gluecklich werden?

  10. #19
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Reichtum teilen halte ich fuer eine voellig asoziale Idee. Das waere am Ende ja nur noch halber Reichtum und wer soll denn damit gluecklich werden?
    Aber die Wohlhabenderen daran erinnern, dass sie hier und da vielleicht ein bisschen mehr für die Infrastruktur, Bildung, Sicherheit etc. tun und dies auch einfordern, sollte schon drin sein.

  11. #20
    Avatar von Derk

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Reichtum teilen halte ich fuer eine voellig asoziale Idee. Das waere am Ende ja nur noch halber Reichtum und wer soll denn damit gluecklich werden?
    Solange beim Teilen des Reichtums alle das "Reich" bekommen und keiner das "tum" werden alle glücklich

    Bye,
    Derk

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