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Reichtum ist teilbar!?

Erstellt von strike, 08.09.2012, 16:28 Uhr · 120 Antworten · 5.279 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
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    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von Monta Beitrag anzeigen
    Wieso hat denn Deine damalige Freundin, bzw. jetzige Frau nicht für Dich gesorgt?
    Haben sie ja. Da ich aber ein sozial eingestellter Mensch bin, finde ich es immer etwas unfair, wenn einer für anderen aufkommen muss.

    Zitat Zitat von Monta Beitrag anzeigen
    Wie viele Stunden pro Tag arbeitest Du denn heute noch?
    Auch noch am Wochenende, immer durch?
    Nein, heute arbeite ich praktisch nicht mehr, sondern lasse arbeiten.
    Somit gehöre ich wohl zur Minderheit der angesprochenen "selbstständigen Versagerpflegefällen", die sich - wie ich auch - bewegt haben anstatt der Gesellschaft auf der Geldbörse zu liegen.

    Klar muss man dann durchaus 10 Jahre Tag und Nacht arbeiten, durch etliche Tiefen gehen. Ich hatte kein Erbe oder sonstige Ersparnisse. Es ging von Null los. Das halten nicht alle durch. Das sind aber keine Versager, weil sie es wenigstens versucht haben. Oftmals liegt es aber am nötigen Rückhalt innerhalb der Familie und bei Freunden. Hätte meine Frau z.B. nicht so ein großes Verständnis, dass ich fast nur für die Firma tätig gewesen war, hätte auch ich es nicht geschafft.

    Aber irgendwann hat man das Ziel erreicht. Dann ist man so ein blöder Unternehmer, der sein Geld gefälligst zu 100% dem Staat geben soll, weil er ja 10 Jahre wie doof geackert hat und es nun wagt, davon zu profitieren und sich den Rest seines Leben erholen will.

    Leider machen das nur wenige durch. Daher kann auch gerne gelabert werden, mit welchen kriminellen Mitteln Reiche reich geworden sind. Reich sein gilt ja als Verbrechen. Alles nur dummes Gelaber, weil man keine Erfahrung hat.

    Ich selbst jedoch hatte das Glück (und das sage ich bewusst), sowohl arbeitslos, angestellt, als nun auch Unternehmer (zeitweise mühsam erfolglos, jetzt erfolgreich) zu sein. Ich war mal stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, zeitweise in der Gewerkschaft und bin nun auf der Seite des Arbeitgebers.
    Daher maße ich mir an, tatsächlich Ahnung zu haben, warum etwas wie läuft. Denn ich bin trotz allem neutral und sehe alles eher von oben, so wie es wirklich ist. Und ich sehe viele Mißstände an allen Fronten! Nur etwas auf die Finanzmärkte, Politiker, Unternehmer, Arbeitslosen oder Gewerkschaften zu schieben, ist falsch. Das Problem ist eher, dass jeder nur seinen eigenen Willen optimal durchsetzen will, aber kein Verständnis für die Gesamtlage aubringen will.

    Ich bin rein formal nicht reich. Aber ich habe genug, um nun ein angenehmes Leben (ohne selbst arbeiten zu müssen), führen zu können (auch in meiner Rentenzeit, die komplett abgesichert ist). Daher ist es eher ein subjektiver Eindruck von Reichtum. Und das heißt eben nicht, dass ich davon viel an den Staat zusätzlich abgeben könnte. Denn dann wäre ich arm, müsste den Laden aufgeben und Sozialhilfe beantragen.

  2.  
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