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Rechte der Gewerkschaften einschränken.

Erstellt von NEOT_3.0, 20.03.2013, 18:38 Uhr · 86 Antworten · 3.607 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Helli

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    Unglaublich.
    Meinerseits erübrigt sich damit jeder weitere Kommentar.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von waanjai_2

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    Nein, die Welt so wie ich sie kenne ist eine andere. Wer bezahlen kann hat keine Probleme. Stress bekommt man nur dann wenn man nicht mehr bezahlen kann.[/QUOTE]

  4. #63
    Avatar von Yogi

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    Die Lösung ist doch ganz einfach. Dir Lufthansa gibt den Forderungen der Gewerkschaft nach und alle können wieder lustig fliegen.
    Ich sehe also die Schuld alleinig bei der Lufthansa.

  5. #64
    Avatar von clavigo

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    Sollen wir daraufhin das "Yogische Gesetz" ableiten, das alle Gewerkschaftsforderungen ohne Verhandlungen von den Arbeitgebern akzeptiert werden müssen? Gilt das dann folgerichtig für VERDI-Forderungen an Staat/Länder/Kommunen? Wenn die höheren Lohnkosten dann über kommunale Abgaben wieder reingeholt werden biste dann doch der Erste der mosert.

    Lass' die doch ihr Spielchen treiben; irgendwann werden sie sich einigen. Wer will kann in der Zwischenzeit mit 'ner anderen Gesellschaft fliegen und wir werden sehen inwiefern der Streik das LH-Ergebnis beeinträchtigt.

  6. #65
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Sollen wir daraufhin das "Yogische Gesetz" ableiten, das alle Gewerkschaftsforderungen ohne Verhandlungen ........
    Jetzt mach ich mal einen Vorschlag, dass @MadMac in Ruhe fliegen kann und nun ist auch wieder nicht gut.

  7. #66
    Avatar von kcwknarf

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    Ist schon amüsant: da jammert eine Streikerin gestern in der Tagesschau, dass es vor allem auf eine "Beschäftigungs-Sicherung" ankomme.

    Klar doch. Wer fliegt denn nach diesem Image-Schaden in Zukunft noch mit der Lufthansa? Bei mir stehen sie jedenfalls auf der Black-List noch weit vor einigen afrikanischen Never-Come-Back-Airlines.
    Nach solchen Streiks ist die Kündigungsgefahr doch viel höher, da die Umsätze drastisch sinken.

    Und sollte die Lufthansa nachgeben werden die höheren Lohnkosten auf die Preise umgesetzt. Die sind bei der Lufthansa aber eh schon recht hoch. Dann fliegt auch keiner mehr, weil es zu teuer UND zu risikoreich ist, denn der nächste Streik kommt ja ganz bestimmt.

    Gerade weil ich ein Herz für Angestellte habe bin ich gegen organisierte Streiks. Denn die schaden denen am Ende am meisten. Überleben werden nur die Gewerkschaften - staatlich geschützt.

  8. #67
    Avatar von alhash

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    Mir kommen ja die Tränen. Es sind immer die selben und zwar solche, die nicht in einem abhängigen Beschäftigungverhältnis stehen. Herr erhalte mir mein Geld und sorge dafür, daß andere nichts davon bekommen.

    Höhere Lohnkosten? Ja, der arme Herr Chistoph Franz ist doch tatsächlich unterbezahlt mit nur 2,1 Millionen Euro

    Gehalt von Christoph Franz

    Wobei man ja nicht genau weiß, welche anderen Einkommensoptionen er noch hat (Aktien, Abfindungsregelungen usw.)

    Daß steigende Löhne zu Entlassungen führen sollen, gerade bei der Lufthansa mit ihren Problemen, ist ja der Brüller, wo sie eh' schon genug anderweitige Probleme hat.

    Hier gibt der Vorstand schon zu, welche Probleme "seine" Firma hat, von Personalkosten ist da wenig zu lesen:

    Lufthansa-Chef Christoph Franz im Gespräch:

    Und die Gewerkschaft? Also ich bitte Euch, diese hilft ja sogar noch beim Personalabbau kräftig mit.
    Nicht?
    Bitte lesen:

    Lufthansa kündigt Entlassungen an - World Socialist Web Site

    Aber nicht ablenken und sich über die Quelle echauffieren....

    AlHash

  9. #68
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von alhash Beitrag anzeigen
    Höhere Lohnkosten? Ja, der arme Herr Chistoph Franz ist doch tatsächlich unterbezahlt mit nur 2,1 Millionen Euro
    Natürlich kann man über hohe Managergehälter kräftig diskutieren. Nur vergisst man leicht, dass es sich nur um eine oder evtl. ganz wenige Aufsichtsräte handelt, die viel verdienen. Bei mehreren tausend Angestellten summieren sich aber dann leicht höhere Lohnkosten wesentlich gravierender.

    Zitat Zitat von alhash Beitrag anzeigen
    Hier gibt der Vorstand schon zu, welche Probleme "seine" Firma hat, von Personalkosten ist da wenig zu lesen:
    Lufthansa-Chef Christoph Franz im Gespräch:
    Witzbold. Die höheren Personalkosten würden ja dann on top noch draufkommen.

    Mir gefällt eine Antwort von Franz ganz besonders, dass genau die Gesamtproblematik aufzeigt:
    Frage:
    Klingt gefährlich, zumal Fluggesellschaften wie die Emirates um rund 30 Prozent günstiger fliegen als die Lufthansa.
    Antwort:
    Ja. Sie können das auch, weil die Politiker ihrer Heimatländer die Airlines als das begreifen, was sie sind: Chancen für mehr Wohlstand.

    Und genau darum geht es. Der deutsche Staat ist ja ein reicher Wohlstands-, Sozial- und Sicherheitsstaat. Die Angestellten profitieren also erheblich von deutschen Sozialleistungen. Das muss aber bezahlt werden, u.a. durch die Steuern.
    D.h. die Lohnerhöhung haben sich die Angestellte im Grund in Form der staatlichen Zuwendung bereits erkauft!

    Das ist eben in arabischen Staaten anders. Da können Menschen mehr verdienen, erhalten aber nicht so viele staatlichen Zuschüsse.

    Man kan eben nicht beides haben. Das sollte der deutsche Wohlstandsbürger endlich mal begreifen.
    Gerade in einer globalen Wettbewerbssituation (und nichts ist beispielhafter als die Fluggesellschaften) muss man sich eben dem Weltniveau anpassen. Und wenn Deutschland eben den Airlines so viele Kosten und Auflagen aufdrückt, dann müssen sich die Angestellten eben zurückhalten, um überhaupt den Job behalten zu können.

    Es wird ja niemand gezwungen, bei Lufthansa zu arbeiten. Man kann sich ja auch einen Job suchen, der keine internationale Konkurrenz hat, z.B. als Bäcker arbeiten. Oder die Lufthansa-Mitarbeiter gründen eine eigene Firma. Mal sehen, wieviel Gehalt sie sich dann zahlen wollen, bzw. wollen.

    Man verkennt als Unternehmer-Kritiker immer, dass die Unternehmen gute Arbeitnehmer zu schätzen wissen. Ein Unternehmer muss jede Menge Kriterien beachten, um einen marktgerechten Preis für Kunden, aber auch Löhne festsetzen zu können. Das ist kein Willkür, sondern knallharte Berechnung. Wer hier auf Kosten der Mitarbeiter nur seinen persönlichen Vorteil sieht, ist schnell weg vom Markt.
    Wer wirklich gut arbeitet kann den Chef nach einer Lohnerhöhung fragen oder ihm als Alternative eine Wechsel zum Konkurrenten ankündigen. Dann kriegt man entweder mehr Geld oder man kriegt einen Job beim Mitbewerber, weil man ja so gut ist.

    Man braucht also keine Gewerkschaften. Private Arbeitnehmervertreter (ähnlich wie Spielerberater im Fußball) wären ansonsten noch für schüchterne Leute eine Alternative. Für Gewerkschaften muss man ja auch Monatsbeiträge zahlen, dann kann man das auch für Einzelfälle für einen persönlichen Vertreter.

    Es wird ja immer gerne von Gleichheit gesprochen. Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit. ja, aber wer arbeitet denn wirklich gleich. Einer ist motivierter und arbeitet effektiver als ein anderer, der vielleicht mehr Raucher- oder Kaffeepausen macht. Theoretisch haben sie zwar die gleiche Arbeit, aber praktisch arbeiten sie unterschiedlich. Und ich finde es unfair für den einen, dass er das Gleiche bekommen soll als jemand, der eher faul seine Stunden runterarbeitet.

    Gleichheit kann also sehr ungerecht sein. Und diese Ungerechtigkeit wird durch Gewerkschaften unterstützt.
    Denn es ist auch klar, wohin die Entwicklung führt: der Fleissige denkt sich dann, wozu das Ganze. Arbeite ich halt auch nur gerade so gut, wie ich muss, um nicht gekündigt zu werden. Das endet - gerade im internationalen Vergleich - im wirtschaftlichen Ruin, wodurch am Ende alle ihre Arbeit verlieren.

    Man sollte also schon etwas weiter denken.

  10. #69
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Ich habe immer gesagt, dass man alle durch die Gewerkschaften erreichten Verbesserungen von Lohn und Arbeitsbedingungen nur an die Mitglieder weiter hätte geben sollen. Die Trittbrettfahrer hätte man bestimmt nicht gebraucht - auch heute noch nicht.
    Closed Shops gibt es in Deutschland unter anderem deshalb nicht, weil die durch das Grundgesetz garanteirte Koalitionsfreiheit auch die Freiheit beinhaltet nicht Mitglied einer Gewerkschaft zu sein.

  11. #70
    Avatar von MadMac

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    Hier bringt es noch einer auf den Punkt
    Jeremy Clarkson on strikers: 'I'd have them all shot'

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