Umfrageergebnis anzeigen: Das Recht auf Waffen - auch in Deutschland?

Teilnehmer
49. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja.

    24 48,98%
  • Nein.

    25 51,02%
  • Weiss nicht.

    0 0%
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Ergebnis 71 bis 80 von 231

Recht auf Waffen?

Erstellt von strike, 23.07.2012, 07:16 Uhr · 230 Antworten · 14.739 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von wingman

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    @amb schrieb:
    Mir ist dann schon lieber, mal eins auf die Fresse zu bekommen und im Krankenhaus wieder zu gesunden, als endgültig hinüber zu sein.


    Sollte mir das einmal so passieren, könnte es durchaus sein, das ich nächstesmal Opas Erbstück daheim parat habe. Bis dahin genügt das übliche Thaiwerkzeug.
    Bevor ein Einbrecher in meiner Wohnung ist, müsste er zunächst die massive Eichetür am Haus überwinden.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von jai po

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    * Ich meine hier nicht nur Morde, sondern Tötungen durch Schusswaffen allgemein. Wenn ein amerikanischer Hausbesitzer meint, sein Grundstück "verteidigen" zu müssen und den Schwerhörigen umbläst, der nur nach dem Weg fragen will, aber die Warnrufe nicht hört, begeht i.d.R keinen Mord.


    Die Erschießung eines rheinland-pfälzischen Polizisten durch ein Mitglied der Hells Angels bleibt ohne strafrechtliche Folgen.
    Der Bundesgerichtshof hob das Urteil des Landgerichts Koblenz auf und sprach den Angeklagten frei. Dieser habe sich von
    Mitgliedern des rivalisierenden Rockerclubs Bandidos bedroht gefühlt und in „Putativnotwehr“ gehandelt, teilte das Gericht
    am Donnerstag in Karlsruhe mit.

    Eine solche irrtümliche Annahme einer Notwehrlage sei im Ergebnis ebenso zu behandeln wie ein Fall tatsächlich gegebener
    Notwehr, befand der 2. Strafsenat des BGH (Az. 2 StR 375/11). Das Landgericht Koblenz hatte den damals 44 Jahre alten
    Mann zu neun Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Nach dem Richterspruch vom 28. Februar legte die Verteidigung Revision ein.

    Polizist erschossen: BGH spricht Hells Angel frei - Gesellschaft - FAZ

  4. #73
    amb
    Avatar von amb

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    @ Nokhu

    Na sicher bringst du den Angreifer in die Situation, daß er sich stärker bewaffnen muss, da er ja in einem Land in dem viele Waffen in Privathand sind, damit rechnen muss, daß er zuerst schießen muß, um sich dann nehmen zu können was er möchte.
    Das der Einbrechen, stehlen, rauben will ist nun mal so bei nem Prozentsatz der Bevölkerung. Nur wie das geschieht, also mit wieviel Gewalt und welchen Folgen, daß wird durch Waffen eher verstärkt. Oder ist es im Amiland oder Thailand friedlicher als in D?

    Messer und Baseballschläger sind durchaus deren übliches Handwerkszeug. Neben Schraubenzieher und Brecheisen, je nach "beruflicher Spezialisierung" ;)

    Ja ich habe es mit den Soldaten etwas überspitzt dargestellt, aber das zeigt auch, egal wie weit du rüstest, du bist nicht unverletzlich und der Schutz ist trügerisch! Du bildest dir nur ein mit einer Waffe sicherer zu sein, bist es aber nicht!

    Ich bin kein Masochist und wünsche mir auch keine Verletzung, aber wenn ich mit nem blauen Auge davonkomme ziehe ich das dem sicheren Tod vor! Ist einfach zu schön das leben mit meiner Familie!

    Über die Anwendung der Gesetze kann man schon in Rage geraten, aber auch hier bin ich froh, wenn ein Unschuldiger auch wieder laufen gelassen wird und nicht in Haft bleibt, weil es irgendwem gerade so gefällt. In Thailand ist das mit dem öffentlichen Pranger vor einem Gerichtsurteil tägliche Praxis. Wohl auch um ein gewisses Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Ich finde das nicht die beste Lösung.

    Bei deinem Letzten Satz fühl ich mich irgendwie an die DDR erinnert. Auch dort gab es Gewaltverbrechen, trotz starker Überwachung... wie das wohl möglich sein kann . . . ;)

  5. #74
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Wenn dann Leute einfach das Gewaltmonopol des Staates in Frage stellen, das sich aus dem GG ableitet, so argumentieren sie ja nur gegen die Rechtsprinzipien unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Da sie das Menschenrecht Auge um Auge über die Menschenrechtscharta stellen.
    Aus welchem Artikel des Grundgesetzes ergibt sich ein Gewaltmonopol des Staates? Und vor allem, dass das auch bedeutet, dass freie Bürger nicht die grundgesetzlich verankerte Unverletzlichkeit ihrer Wohnung verteigen dürfen?

    Ich kenne in D überwiegend die These, dass es günstig ist einen Einbrecher sein Werk tun zu lassen, da dies die höchste Überlebenswahrscheinlich mit sich bringt.
    Das liegt aber auch daran, dass sich das Verbrechendopfer nicht adäquat verteidigen. Selbst wenn der Einbrecher keine illegale Schusswaffe dabei hat, dann ist es ziemlich gefährlich mit einem Küchenmesser oder Knüppel ihm gegenüber zu treten. Schusswaffe gegen Messer scheint mir da sicherer.

  6. #75
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Allerdings sind in D nur Jagdquoten erlaubt, die ein Ueberhandnehmen bestimmter Arten in bestimmten Gegenden verhindern helfen oder dieses zum Ziel haben.
    Wie Franky schon schrieb, hält man sich da nicht immer so genau dran. Habe den einen oder anderen Jäger in Deutschland kennengelernt. Normal war keiner von denen, was nicht heisst, dass es nicht ein paar Ausnahmen geben mag.
    Bei denen, die ich kennenlernte, waren definitiv Minderwertigkeitskomplexe Teil der Beweggründe, Jäger zu werden.

  7. #76
    Avatar von garni1

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    Ich empfehle diese Waffe. Hier in TH benoetigt man keinen waffenschein, ich habe sie im Holster immer dabei.
    Jet Protector JPX - Die Pfefferpistole- Zubehör

    Ich habe sie mir direkt nach TH schicken lassen, und 500 Baht Steuer bezahlt. In der Polizeistation wurde sie begutachtet und als Selbstschutz definiert.

  8. #77
    amb
    Avatar von amb

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    Meint ihr allen erstes ihr könntet euch mit einer Waffe gegen einen Angreifer verteidigen? Jederzeit? Wieviele Personen in eurer Familie können das ebenso von sich behaupten? Sind dann bei euch alle Freiwild die sich nicht bewaffnet haben? Gebt ihr euren Kindern Waffen mit, damit die sicherer sind?


  9. #78
    Avatar von Chris67

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Wir hatten doch gerade erst das Thema Notwehr. In den USA darf man sich nicht einfach so verteidigen, wie es in Deutschland der Fall ist, haben wir da festgestellt.

    Und welcher Schwerhörige klingelt denn nicht um nach dem Weg zu fragen, sondern geht nachts einfach ins Haus?
    In den USA ist in vielen Staaten erlaubt, sein Eigentum, resp. Grundstück, mit der Waffe zu verteidigen. Ganz im Gegensatz zu Deutschland. Wen Du hier einen Einbrecher auf frischer Tat erschießt, hast Du ein ziemliches Problem, wenn er nicht gerade selbst eine Waffe auf Dich gerichtet hatte. Da bist Du ziemlich schnell mindestens bei Totschlag oder zumindest schwerer Körperverletzung mit Todesfolge.

    Das mit dem Schwerhörigen war natürlich ein konstruierter Fall. Von Nachts einfach reinkommen war da übrigens keine Rede. Wenn Du aber ungefragt ein Grundstück betrittst und der Besitzer Dir zuruft Du sollst Dich verpfeifen, Du aber nicht drauf reagierst, kann das sehr schnell in Waffengebrauch enden.

  10. #79
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von garni1 Beitrag anzeigen
    In der Polizeistation wurde sie begutachtet und als Selbstschutz definiert.
    Nehmen wir mal an, Du fuchtelst damit einem Local, der vielleicht gerade in Dein Haeuschen spaziert, um sich einen neuen Fernseher zu besorgen, vor der Nase rum und drueckst vielleicht sogar ab, dann wirst Du ganz schnell ein Messer von seinem Kumpel in Dir wiederfinden. Wenn er Dich nicht gleich ueber den Haufen knallt. Aus Notwehr. Solches Spielzeug ist einfach nur gefaehrlich und nutzlos.

  11. #80
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    In den USA ist in vielen Staaten erlaubt, sein Eigentum, resp. Grundstück, mit der Waffe zu verteidigen. Ganz im Gegensatz zu Deutschland. Wen Du hier einen Einbrecher auf frischer Tat erschießt, hast Du ein ziemliches Problem, wenn er nicht gerade selbst eine Waffe auf Dich gerichtet hatte. Da bist Du ziemlich schnell mindestens bei Totschlag oder zumindest schwerer Körperverletzung mit Todesfolge.
    Wir hatten doch geklärt, dass das gerade auch in Deutschland erlaubt ist, im Gegensatz zu den 24 Staaten der USA, die keine "stand your ground" Gesetze haben.

    Und einfach jemanden erschießen ohne sich zumindest bedroht zu fühlen führt auch dort zu einer Anklage wegen Totschlages.

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