Umfrageergebnis anzeigen: Das Recht auf Waffen - auch in Deutschland?

Teilnehmer
49. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja.

    24 48,98%
  • Nein.

    25 51,02%
  • Weiss nicht.

    0 0%
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Ergebnis 61 bis 70 von 231

Recht auf Waffen?

Erstellt von strike, 23.07.2012, 07:16 Uhr · 230 Antworten · 14.716 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu. Aber man muss dann auch unaufgeregt, sachlich und nicht ideologisch beeinflusst über die Frage nachdenken, wie viele Morde und Totschläge in Deutschland ermöglicht werden, weil nicht jeder unbescholtene Bürger in Deutschland eine Waffe zur Selbstverteidigung haben darf. Ist natürlich nur hypothetisch, man kann es ja nicht beweisen.
    Klar kann man mit jedem unaufgeregt diskuttieren, auch mit jemandem der meint, dass Schusswaffengebrauch ein adequates Mittel zur Selbstverteidigung ist.
    Wenn dann Leute einfach das Gewaltmonopol des Staates in Frage stellen, das sich aus dem GG ableitet, so argumentieren sie ja nur gegen die Rechtsprinzipien unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Da sie das Menschenrecht Auge um Auge über die Menschenrechtscharta stellen.

    Am Ende gibt es auch noch den ein oder anderen vom Staat bezahlten Vertreter, der dafür bezahlt wird diese Grundwerte zu verteidigen, sie aber innerlich längst aushölt.

    Ich kenne in D überwiegend die These, dass es günstig ist einen Einbrecher sein Werk tun zu lassen, da dies die höchste Überlebenswahrscheinlich mit sich bringt.

    Du willst hypothetisch darüber diskuttieren ob jedem unbescholtenen Bürger die Waffe zur Selbstverteidigung das Mord und Totschlagsrisiko senken würde? Ohne Zahlen, Belege, einfach halt so?

    Dann wären die bescholtenen Bürger das Haupteinbruchsziel, da diese sich ja nicht verteidigen können? Macht ja nix!

    Mir ist da noch so die Bürgewehr in Florida im Kopf, wo man so relativ unbehelligt auf der Straße um sich ballern kann? Selbst die Innenminister wollen diese Ballerheinis nicht bei der Polizei.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    ... Wenn dann Leute einfach das Gewaltmonopol des Staates in Frage stellen, das in D im Grundgesetz verankert ist, so argumentieren sie gegen die Rechtsprinzipien unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. ...
    Ja, und was ist daran negativ?

    Duerfen einmal festgelegte Prinzipien/Dogmen nie wieder hinterfragt werden?*)
    Zumal dann, wenn in anderen, freiheitlich-demokratischen Staaten eine andere Sicht existiert.

    Damit ist naemlich nicht unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Gefahr - wie Du suggerierst - sondern es stellt sich lediglich die Frage, wieviel Praevention und Restriktion ist noetig, wieviel Vertrauen darf ich zu meine Buergern haben.
    Und diese Bewertungen fallen eben unterschiedlich aus.




    *) Was wuerde uns dann noch von der einzigartigsten aller DDRen unterscheiden?

  4. #63
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ja, und was ist daran negativ?

    Duerfen einmal festgelegte Prinzipien/Dogmen nie wieder hinterfragt werden?*)
    Wenn du die fundamentalen Prinzipien einer freiheitl. demokr. Grundordnung als Dogma bezeichnest, so tue es.

    Zumal dann, wenn in anderen, freiheitlich-demokratischen Staaten eine andere Sicht existiert.
    du meinst die amerikanische, mit Flugzeugträgern auf allen Weltmeeren, Todesstrafe, Gefängnisstrafe auch mal von ein paar Tausend Jahren? Mit Guantanamo als legitime Form des Umgangs mit Andersdenkenden?


    Damit ist naemlich nicht unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Gefahr - wie Du suggerierst - sondern es stellt sich lediglich die Frage, wieviel Praevention und Restriktion ist noetig, wieviel Vertrauen darf ich zu meine Buergern haben.
    obige Beispiele ergeben sich dann fast zwangsläufig.

    Kannst mal erklären was Pävention mit Waffenbesitz und Selbstverteidigungrecht zu tun hat? Ich habe eine Waffe - ähnlich wie Vorsichtig bissiger Hund als Prävention oder ggf. noch ohne das Schild, Vorsicht Schusswaffe?

    Und diese Bewertungen fallen eben unterschiedlich aus.

    klar können Bewertungen unterschiedlich ausfallen. Was ist daran so schlimm, wenn wir in unserem Bereich das Recht in Anspruch nehmen, das wir dem Gesetzgeber bei A1 und den Restriktionen des Familiennachzugs absprechen?

    Nach dem Wendehalsfähnchenprinzip mal das Grundgesetz verändern, mal drauf pochen, ...

    Welchen Vorteil siehst du, dass das Gewaltmonopol abgeschafft wird. Die Bundeswehr wird dann auch im Inland eingesetzt? In den Straßen patroulieren dann Sicherheitsfirmen, die Binationale, Nichtdeutsche, Nichteuropäer, .. wegen ihrer Andersartigkeit und dem generellen unter Verdacht stellen dann abknallen?

    Wen du noch nicht kapiert hast, was das Eintreten für eine freiheitliche Grundordnung und ein Eintreten gegen eine Aushölung einer freiheitlichen Grundordnung von der DDR unterscheidet, so frag ich mich, was hat der Mensch gelernt?

    Mich stört, wenn die Bundesregierung einfach mal so annimmt, dass mit A1 ja Zwangsehen vermieden werden könnten, die Restriktionen nach der Diskussion um den Vollmererlass zu einer teils dubiosen Argumentation bei der Gewährung oder Verwehrung von Schengenvisa führt dann ist es aus meiner Sicht logisch eine Aushölung des Gewaltmonopols abzulehnen.

    Ausserdem kann jeder z.B. ja auch andere Gegenstände außer Schusswaffen als Waffe zur Selbstverteidigung einsetzen, wieso gerade ein Schusswaffe? I.d.R. werden Räuber etc. durch Sirenen verschreckt. diese kann man über Handy und eine elektronische Steuerung jederzeit aktivieren, ggf. durch Zuruf ähnlich den Piepser für verlorene Schlüssel. Kriminalbeamte erklären, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit ohne Waffe größer ist.

    Es ist die gleiche - in meinen Augen - schräge Denke, die analog der Argumentation beim Aufenthaltsrecht anstelle eines klaren Bekenntnisses wir wollen nicht jeden nach D lassen, dann andere Argumente wie Integration vorschiebt hier das Gleiche bewerkstelligt.

    Ähnlich dem aktuell vom Verfassungsgericht gestoppten Wahlgesetz. Letztendlich kann es für die nächste Zeit keine vorgezogenen Neuwahlen geben. Das ist Demokratie vom Feinsten. Am Ende muss ich noch mit rechnen, dass der Nachbar auf einen vermeintlichen Einbrecher - z.B. einen schattenwerfenden Marder schießt und mich der Querschläger trifft.

    Mit welcher Gewissheit behauptest du, dass Schuffwaffen für jeden - als ein Ausdruck des Rechtes des Stärkeren die Grundordnung nicht gefährdet?

  5. #64
    Avatar von AndyLao

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    Waffen werden dann zu einem richtigen Problem, wenn zu viele in den falschen Händen sind, zum Vergleich: Bei uns werden deutlich unter 10% der Morde mit Schusswaffen und dafür rund 50% mit Messeren begangen (Frankfurt), einige US-Bundesstaten kommen da auf knapp 70% und Messer sind dort unter "ferner liefen" (Wer kommt schon mit einem Messer zur ...). Ja, wir könnten den Messer-Anteil signifikant verringern, wenn wir die thailändische Küche zur Pflichtspeise machen würden. Dann gäbe es auch gleich eine Ausrede weniger für die bösen alten Männer, die zu den 16++ Jahre jüngeren Lotosblüten fliegen. Und wenn ich gerade beim Statistik-Foltern bin: 2010 wurden 45,8% von vollendetem Mord und Totschlag von den lieben Verwandten begangen - also seht Euch vor (beim ......)!

    Schärfere Gesetze sind bei uns definitiv nicht nötig, nur wenn die Androhung zu einer Farce verkommt und Polizei und (mit Raubmordkopierern zugespamte) Gerichte ausgelacht werden, steckt dort der Wurm drin.

  6. #65
    amb
    Avatar von amb

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    von mir ein ganz entschiedenens Nein zu Waffen in privater Hand.

    Ich bin ein Mensch der gern auf dem Schießstand schießt, ja das ist so. Aber eben nur dort.
    In einem normalen Haushalt hat das Ding nichts zu suchen. Ein Selbstschutz ist Illusion, denn auch die Gegenseite ist dann eher genötigt 'ne Waffe dabei zu haben.

    Kann sich ein Einbrecher darauf verlassen, daß seine Opfer unbewaffnet sind, ist er auch nicht genötigt all zu schnell zu schießen. Da reicht dann auch mal der Baseballschläger oder das Messer als "überzeugendes Argument" gegen das Opfer.

    Wer glaubt er könne in Wild-West-Manier den Einbrecher/Angreifer in die Flucht schlagen, der schaue sich doch mal unsere Soldaten in Afghanistan an, die haben passende Fahrzeuge, Bewaffnung und Ausbildung und werden dennoch angegriffen und mitunter auch verletzt.

    Mir ist dann schon lieber, mal eins auf die Fresse zu bekommen und im Krankenhaus wieder zu gesunden, als endgültig hinüber zu sein.

    Die Gesetze in Deutschland denke ich sind scharf genug, es braucht nur etwas mehr Aufmerksamkeit für junge Menschen, die nichts mit sich anzufangen wissen. Das hat aber mit nem Waffengesetz wenig zu tun.

  7. #66
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Nun ich brauche meine (privaten) Waffen unter anderem zum Jagen und zum Sportschießen.
    ...
    Das hat nichts mit Minderwertigkeitskomplexen oder Machtgefühlen zu tun, auch wenn Dir das irgendein Psychologe vielleicht so erzählt hat.
    Das hat sogar sehr viel damit zu tun, denn wer aus Spass Tiere tötet, hat ganz schwer was an der Murmel

  8. #67
    Avatar von Nokhu

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    Zitat Zitat von amb Beitrag anzeigen
    Ich bin ein Mensch der gern auf dem Schießstand schießt, ja das ist so. Aber eben nur dort.
    Machen Sportschützen doch grundsätzlich auch. Von den 0,xx Promille die durchdrehen mal abgesehen.

    Ein Selbstschutz ist illusion, denn auch die gegenseite ist dann eher genötigt ne Waffe dabei zu haben.
    Aha!! Die Gegenseite ist also (von mir?) genötigt. Zu was genötigt, bitte? Einbruch , Diebstahl, Körperverletzung?
    Dazu muss ich mal klarstellen, das ich dazu niemanden bitte, geschweige denn nötige.

    Bei dir mag das anders sein. Typisch deutsche Opfermentalität : Maul halten, abnicken und auf die Knie fallen, sowie nach der rechten auch noch die linke Wange hinhalten.

    Kann sich ein Einbrecher darauf verlassen, daß seine Opfer unbewaffnet sind ist er auch nicht genötigt zu schnell zu schießen. Da reicht dann auch mal der Baseballschläger oder das Messer als "überzeugendes Argument" gegen das Opfer.
    Baseballschläger und Messer sind also deiner Meinung nicht gefährlich und gehören zum Handwerkszeug des "sozial Benachteiligten" ??

    Wer glaubt er könne in Wild-West-Manier den Einbrecher/Angreifer in die Flucht schlagen, der schaue sich doch mal unsere Soldaten in Afghanistan an, die haben passende Fahrzeuge, Bewaffnung und Ausbildung und werden dennoch angegriffen..
    Du vergleichst mal eben Kartoffeln mit Aprikosen......

    Mir ist dann schon lieber, mal eins auf die Fresse zu bekommen und im Krankenhaus wieder zu gesunden, als endgültig hinüber zu sein.
    Du bist Masochist und weisst also schon vorher, das maximal 14 Tage Krankenhaus ausreichen und keinerlei Behinderungen zurückbleiben.
    Mir wäre allerdings schon eine Beule zuviel.

    Die Gesetze in Deutschland denke ich sind scharf genug.
    Stimmt ! Sie müssten nur konsequent (für alle und jeden) angewendet werden. Und da hakt es ganz gewaltig.

    ...es braucht nur etwas mehr Aufmerksamkeit für junge Menschen, die nichts mit sich anzufangen wissen. Das hat aber mit nem Waffengesetz wenig zu tun.
    Falsch ! Es braucht eine ganze Menge mehr Aufmerksamkeit für alle Bürger.
    Soll heissen : Mehr statt weniger Polizisten. Einhergehend mit deutlich mehr Präsenz der Ordnungsmacht.
    Aber vorwiegend bei Straftaten, weniger bei Abzocke der Autofahrer.

  9. #68
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    Das hat sogar sehr viel damit zu tun, denn wer aus Spass Tiere tötet, hat ganz schwer was an der Murmel
    Ohne jeden Zweifel.

    Allerdings sind in D nur Jagdquoten erlaubt, die ein Ueberhandnehmen bestimmter Arten in bestimmten Gegenden verhindern helfen oder dieses zum Ziel haben.

    Wer aber nach Afrika fliegt, um einen Elefanten oder aehnliches zu killen, hat definitiv was an der Waffel.

  10. #69
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Ohne jeden Zweifel.

    Allerdings sind in D nur Jagdquoten erlaubt, die ein Ueberhandnehmen bestimmter Arten in bestimmten Gegenden verhindern helfen oder dieses zum Ziel haben.

    Wer aber nach Afrika fliegt, um einen Elefanten oder aehnliches zu killen, hat definitiv was an der Waffel.
    In D verwechselt ein Jäger auch schon mal einen Luchs mit einer Katze, ein Wolf wird einfach mal so erlegt, ...

    Der Abschuss von geschützten Tieren fällt in meinen Augen keinesfalls unter Quoten.

  11. #70
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    * Ich meine hier nicht nur Morde, sondern Tötungen durch Schusswaffen allgemein. Wenn ein amerikanischer Hausbesitzer meint, sein Grundstück "verteidigen" zu müssen und den Schwerhörigen umbläst, der nur nach dem Weg fragen will, aber die Warnrufe nicht hört, begeht i.d.R keinen Mord.
    Wir hatten doch gerade erst das Thema Notwehr. In den USA darf man sich nicht einfach so verteidigen, wie es in Deutschland der Fall ist, haben wir da festgestellt.

    Und welcher Schwerhörige klingelt denn nicht um nach dem Weg zu fragen, sondern geht nachts einfach ins Haus?

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