Umfrageergebnis anzeigen: Das Recht auf Waffen - auch in Deutschland?

Teilnehmer
49. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja.

    24 48,98%
  • Nein.

    25 51,02%
  • Weiss nicht.

    0 0%
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Ergebnis 41 bis 50 von 231

Recht auf Waffen?

Erstellt von strike, 23.07.2012, 07:16 Uhr · 230 Antworten · 14.728 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    Wie sich hin und wieder aber zeigt, kommen Jugendliche u.U. aber auch an die Waffen der Eltern wenn diese nicht einfach nur so rumliegen. Da reicht schon aus, dass Vater eine Weile nicht aufpasst, weil er z.B. den Rasen mäht, und der Filius weiß wo der Schlüssel vom Waffenschrank ist...
    Wie Leopard schon sagte, auch das wäre seitens des Vaters bereits fahrläsig und ein Verstoß gegen die Vorschriften.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Woper

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    Also ich weiss zwar nicht bei welchen Temperaturen das Griffstück (der Rest ist aus Metall) einer Glock schmelzen würde,
    aber der Vorteil gegenüber einer Sig liegt im Gewicht und der einfacheren Handhabung. Ausserdem mag ich persönlich die Visierung der Glock. Ausserdem hat die 17er im Gegensatz zur P 226 2 Schuss mehr im Magazin.

  4. #43
    Avatar von Leopard

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    Eine Glock bzw. deren Plastikteile besteht aus POLYAMID PA66.

    Das heißt, dass die Waffe bzw. das Plastik bis zu 240 Grad Celsius kurzfristig und bis zu 130 Grad Celsius dauerhaft belastet werden darf ohne Schaden zu nehmen.

    Beide Werte erreicht man in der Praxis, auch bei extremer Nutzung, nicht.

    Das Griffstück hat keine Glasfaserverstärkung. Dadurch hat man bei allen Witterungsbedienungen Vorteile gegenüber Glasfaserverstärkten Griffstücken.

  5. #44
    Avatar von Chris67

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Wie Leopard schon sagte, auch das wäre seitens des Vaters bereits fahrläsig und ein Verstoß gegen die Vorschriften.
    Ja, fahrlässig, aber wie sich zeigt nicht unmöglich.

    Der Fakt, dass legale Waffen zu 0,0 % zu Gewalttaten, respektive Morden, genutzt werden, zeigt doch, dass die Waffengesetze soweit greifen. Wieso sollte man diese aufweichen wollen? Hat jemand eine Statistik parat, zu wieviel Prozent legale Waffen zu Morden* in den USA benutzt werden? Wer kann ernsthaft amerikanische Verhältnisse hier in Deutschland wollen? Ich bin froh, dass hier nicht jeder Idiot mit 'ner Kanone rumrennt. Man weiß nie wem man so begegnet und wem man vielleicht ungewollt blöd kommt.

    Natürlich morden immer Menschen, und keine Waffen, die freie Verfügbarkeit von Waffen macht den Menschen das Morden aber ungleich einfacher.

    * Ich meine hier nicht nur Morde, sondern Tötungen durch Schusswaffen allgemein. Wenn ein amerikanischer Hausbesitzer meint, sein Grundstück "verteidigen" zu müssen und den Schwerhörigen umbläst, der nur nach dem Weg fragen will, aber die Warnrufe nicht hört, begeht i.d.R keinen Mord.

  6. #45
    Avatar von Leopard

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    Die gerne so beschriebenen "Amerikanischen Verhältnisse" sind nicht so, wie sie in unserer Presse gerne gezeichnet werden.

    Mal ein paar Fakten dazu.

    - Die USA haben im Grunde genommen strengere Waffenvorschriften als wir. Überrascht? Ist aber so.
    Warum? Ganz einfach. In Deutschland ist das allerwichtigste und die Grundvorraussetzung eine Waffe zu bekommen ein Bedürfnis. Dieses Bedürfnis kann z.B. der Jagdschein sein, oder mind. 12 monatige aktive Mitgliedschaft in einem Schützenverein. Die "weiße Weste" wird auch abgeprüft, ist aber bei kleineren Delikten oder länger zurück liegenden Straftaten nicht wirklich relevant in Deutschland.

    In den USA interessiert es den Staat einen Scheiss, warum jemand eine Waffe will. Warum auch? Ist ja schließlich ein freies Land mit freien Bürgern (zu Ausnahmen komme ich gleich). Was in den USA aber zählt, ist die absolut "weiße Weste". Wer in den USA mal etwas angestellt hat, egal wie lange her, bekommt legal nie wieder eine Schusswaffe. Deshalb hat die USA auch einen riesigen Schwarzmarkt für Schusswaffen. Schwarzmärkte bilden sich bekanntlich nur da, wo es etwas legal nicht zu erwerben gibt.

    - Die USA haben deutlich mehr Einwohner als die BRD. Daher kann der Eindruck entstehen, dass in den USA mit legalen Schusswaffen mehr Verbrechen verübt werden als in der BRD. Prozentual betrachtet ist das aber nicht so, der Unterschied ist marginal.

    - Waffenrecht ist in den USA auch immer ein wenig Recht der Staaten. So ist z.B. in vielen (bevölkerungsreichen) Staaten der Schusswaffenbesitz grundsätzlich nicht erlaubt. So z.B. im Staat Washington oder in New York. In Staaten wie z.B. Arizona, Texas, etc. ist es hingegen sehr liberal.
    Auffällig ist, dass die Kriminalitätsrate in Staaten mit strengen Waffengesetzen, also wo legaler Waffenbesitz quasi verboten ist, sehr hoch ist. In diesen Staaten dominieren Mord und Einbruch. In Staaten mit liberalen Waffenrecht ist die Kriminalitätsrate sehr gering. Klar, da muss der Verbrecher auch Angst haben, dass er eine auf den Pelz gebraten bekommt.

    - Es darf in den USA (auch in den liberalen Staaten) nicht jeder mit einer Schusswaffe "herumrennen". Das ist Quatsch. (Besitzen, also zu Hause ja, aber eben nicht (verdecktes) "Führen" in der Öffentlichkeit). Wer z.B. eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung mit sich führen will, muss eine sogenannte CWCP haben (Concealed Weapons Carry Permit). Diese bekommt man nicht einfach so. In der Regel benötigt man dafür einen ausgezeichneten Leumund, die Erlaubnis vom z.B. Sheriff, eine Schulung in Notwehrrecht und Notstand und last but not least eine praktische Prüfung in der man nachweisen muss, das man in einer Notwehrsituation absolut handlungs- und treffsicher mit der Waffe ist. Erst dann bekommt man eine zeitlich befristete CWCP.


    Also, die so viel besungenen "Amerikanischen Verhältnisse" mit LEGALEN Schusswaffen sind bei weitem nicht so, wie man es uns oft glauben machen will.

  7. #46
    Avatar von Panda

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    Zitat Zitat von jai po Beitrag anzeigen
    Mich würde schon interessieren in welcher Funktion du dort warst, und wie du bei der Bundeswehr zu einer SIG als Dienstwaffe kommst.
    Ich war länger bei der Bundeswehr, darunter über ein Jahr in Grafenwöhr stationiert. Ich habe mit so gut wie allem was die US-Army hat
    geschossen was in Deutschland zulässig war, sogar mit einem M1 (also ich habe den Knopf drücken dürfen ), nur hätte kein GI seine Dienstwaffe egal ob Gewehr
    oder Pistole weder in Frieden- noch in Kriegszeiten im Einsatz verliehen (außer bei einem Notfall natürlich)
    Bei der Bundeswehr ist meines Wissens die P8 (Heckler & Koch) Standard, USA variiert natürlich aber hier sollte es eigentlich die M9 sein.
    Also keine SIG und keine Glock? Außer ihr wart bei einer Spezialeinheit, aber ich weiß wenn du es mir erzählst musst du mich töten

    Und die Waffe bei einem Kriegseinsatz vergessen und die "angeblich" geliehene nicht am Mann, also ich weiß nicht. Vielleicht war es doch nur die Putzfrau, Schreiner oder Klempner,
    aber als Soldat sicher nicht.
    Bin Schweizer, wir haben alle SIG, sogar der 0815 Soldat.
    Apropos M1, ich durfte Leopard 2 fahren
    Auf einer Humvee Motorhaube kann man Eier braten (und Glocks).
    War natürlich nie in Baghdad, wie auch als Schweizer habe es mit einem Schiessplatz in Tunesien verwechselt.

  8. #47
    Avatar von Panda

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    Zitat Zitat von Woper Beitrag anzeigen
    aber der Vorteil gegenüber einer Sig liegt im Gewicht und der einfacheren Handhabung. Ausserdem mag ich persönlich die Visierung der Glock. Ausserdem hat die 17er im Gegensatz zur P 226 2 Schuss mehr im Magazin.
    Stimmt sehr einfache Handhabung, aber nix für mich. Ich mag die P 228, eine gute Combat Waffe.

    Zum Thema: Menschen töten Menschen nicht Waffen, ein Amokläufer kann mit seinem Auto in die Menschenmenge fahren oder mit einem Teppichmesser ein Flugzeug entführen und dieses dann in ein Hochhaus stürzen lassen.

  9. #48
    Avatar von AndyLao

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    Der Fakt, dass legale Waffen zu 0,0 % zu Gewalttaten, respektive Morden, genutzt werden...
    Seltsame Statistiken, praktisch alle Amokläufe/(Schul-)Massaker in Deutschland und den U.S.A. wurden mit legalen Waffen ausgeführt. Hier ist man halt der jahrelang gemobbte Sohn eines Sportschützen oder selbst im Schützenverein, in den USA kann man dagegen ganz legal Waffen und 6000 Schuss kaufen und dann damit ins Kino gehen. Im Gegensatz dazu werden Morde oft sorgfältig geplant und (fast) nie möchte man erwischt werden, da sind natürlich die unregistrierten oder gestohlenen und damit illegalen Waffen der Renner.

    Die weltweiten Reaktionen auf das Kino-Massaker sind übrigens sehr interessant: Im Bundesstaat kauft man noch mehr Waffen und Batman-Kostüme werden verboten. In der Eifel beugt ein deutscher Richter im vorauseilendem Ausweichen des Rechts vor dem Unrecht gleich dem Mobbing vor und verdonnert zwei konfessionslose Sechjährige zu katholischem Religionsunterricht und Gottesdienst.

    Sorgloser Umgang mit Waffen und Autos und Teppichmessern und (Kampf-)Hunden und .. und ... und ergeben mehr Gelegenheiten für Ausgetickte. Daher bin ich dafür, zunächst die Dummheit zu verbieten. Die Irren in Irrenhaus, die Schlauen ins ...

  10. #49
    Avatar von Leopard

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    @ AndyLao

    1. Das waren alles keine Amokläufe sondern geplante Straftaten.

    2. Nicht alle davon wurden mit legalen Waffen durchgeführt.

    3. Wären alle (Schusswaffen) verboten, würden die Täter die Waffen eben illegal besorgen oder auf andere Waffen ausweichen, die Tat ist ja niemals spontan sondern geplant.

    Siehe z.B. hier:

    Attentat von Volkhoven

    Auch diese geplante Tat wird leider fälschlicherweise als Amoklauf bezeichnet.

    4. So traurig jedes Opfer ist, es ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Opfer von (legalen) Schusswaffen in Deutschland im Promillebereich liegen. Damit haben legale Schusswaffen in Deutschland keinerlei Deliktrelevanz. In diese Kriminalitätsstatistik sind übrigens auch die "legalen" Waffen von Polizei, Zoll, Bundeswehr, etc. mit eingerechnet, also auch alle staatlichen legalen Waffen und nicht nur die legalen Waffen von Sportschützen oder Jäger.

    Auf Grund dieser Tatsachen trotzdem ein Verbot von Schusswaffen zu fordern, hat nichts mit demokratischen Verhältnissen und einem freiem Rechtsstaat zu tun, sondern nur mit dem Durchsetzen von totalitären undemokratischen Ideologien.

  11. #50
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Die gerne so beschriebenen "Amerikanischen Verhältnisse" sind nicht so, wie sie in unserer Presse gerne gezeichnet werden.

    Mal ein paar Fakten dazu.

    - Die USA haben im Grunde genommen strengere Waffenvorschriften als wir. Überrascht? Ist aber so.
    nur mal aus einer relativ seriösen Quelle aus dem Jahre 2007. Also jenseits einer politisierten Diskussion.

    Die meisten US-Bürger wollen nicht auf ihr Recht auf persönliche Schusswaffen verzichten. Doch Feuerwaffen im Privatbesitz erhöhen nicht die Sicherheit, sondern führen zu mehr Mord und Totschlag.

    Privater Waffenbesitz - Mehr Schusswaffen, mehr Opfer - Wissen - sueddeutsche.de

    Also, die so viel besungenen "Amerikanischen Verhältnisse" mit LEGALEN Schusswaffen sind bei weitem nicht so, wie man es uns oft glauben machen will.
    Wie bekommt man in den USA jederzeit eine legale Schusswaffe. Man meldet sich in einem anderen Staat an. Schon klappts auch mit der legalen Schusswaffe.

    Hier wird es für D anders dargestellt.

    Große Irrtümer zum WaffG - Für Legalwaffenbesitz in Deutschland

    Sind wir uns aber nun einig, dass die Waffen - da meist legal- in den USA Deliktrelevanz haben. In D aber nicht?

    Das ist doch gerade ein Grund das Waffenrecht sehr restriktiv auszulegen. Wieso braucht man in D eine Waffe - so als Normalbürger und Thailandfan?

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