Umfrageergebnis anzeigen: Das Recht auf Waffen - auch in Deutschland?

Teilnehmer
49. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja.

    24 48,98%
  • Nein.

    25 51,02%
  • Weiss nicht.

    0 0%
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Ergebnis 211 bis 220 von 231

Recht auf Waffen?

Erstellt von strike, 23.07.2012, 07:16 Uhr · 230 Antworten · 14.729 Aufrufe

  1. #211
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Wo wäre heute das Problem, dass in einem Waffenbuch- ähnlich einem Fahrtenbuch - der aktuelle Verbleib dokumentiert ist. Über Ipad, Internet, könnte dies jederzeit in einer zentralen Datei bei der Polizei aktualisiert werden.
    Das hättest du schon ein paar Posts vorher erwähnen können. Ich bin froh das der Überwachungsstaat bei uns noch nicht so ausgeprägt ist wie in der DDR oder GB. Ein Bundestrojaner ist schon mehr als genug wenn es ums bespizeln der Bürger geht.

    Im Übrigen, was würde denn dein Vorschlag für die allgemeine Sicherheit bringen? Nichts? Siehst du, genau so sehe ich das auch. Und wenn doch, wieviel Manpower müsste der Staat haben um das zu Überwachen? Sorry, diese Idee ist mal wieder komplett am Ziel vorbeigeschossen.

  2.  
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  3. #212
    Avatar von Leopard

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    Wobei diese Gesetzesänderung zur Kontrolle der Aufbewahrung bei Legalwaffenbesitzern ein schönes Beispiel dafür ist, dass es in Deutschland keine Waffenlobby gibt und die (aktuellere) Gesetzgebung insbesondere in diesem Bereich von Populismus, Ideologie und Ahnungslosigkeit bestimmt wird.

    Es zeigt auch, dass demokratische und freiheitliche Werte in diesem Land und dem Rest der EU immer mehr den Bach runter gehen.

    Bei jedem verurteilten ............, ............. und Mörder gilt die Unverletzlichkeit der Wohnung. Nur mit Durchsuchungsbeschluss eines Richters darf man da in die Wohnung.
    Bei einem gesetzestreuen und mehrfach überprüften Legalwaffenbesitzer gilt dies nicht.

    Dieses Gesetz bringt auch keinen Zugewinn an Sicherheit, da die rechtmäßige Aufbewahrung der Schusswaffe ja schon vor dem Kauf gegenüber der Behörde nachgewiesen werden muss (z.B. durch Rechnung bzw. Kaufbeleg eines Waffenschranks und entsprechende Fotos).

  4. #213
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    Im Übrigen, was würde denn dein Vorschlag für die allgemeine Sicherheit bringen? Nichts? Siehst du, genau so sehe ich das auch. Und wenn doch, wieviel Manpower müsste der Staat haben um das zu Überwachen? Sorry, diese Idee ist mal wieder komplett am Ziel vorbeigeschossen.
    Würde eine effektive Stichpunktkontrolle ermöglichen. Derzeit muss man nur nicht aufmachen wenn die Polizei vor der Türe steht. Wenn dann alles in Ordnung gebracht ist, dann lässt man die Kontrollen herein. Nimm mal das weiter oben genannte Beispiel, dass ein einflussreicher Jäger derzeit kontrolliert werden soll und nicht aufmacht?

    Da sind wir wieder beim Thema, dass auch die Sicherheitsgurte nie was gebracht haben. Du ich kannte eine Jäger, das ist so 35 Jahre her, der hat Selbstmord gemacht. Das wirst auch nie verhindern.

    Erhöhen der Sicherheit und wenn es nur um 10 % ist, ist eine Menge Holz.

  5. #214
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Würde eine effektive Stichpunktkontrolle ermöglichen.
    Wirklich? Welche denn? Was würde bei so einer Kontrolle wirklich festgestellt werden? Stichpunktartige Kontrolle beim Amoklauf? Selten so gelacht. Ist doch logistisch nicht mal im Entferntesten realisierbar.

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Derzeit muss man nur nicht aufmachen wenn die Polizei vor der Türe steht.
    Die Polizei wird den Teufel tun und sich mit solchen Kontrollen aufhalten. Wenn du bei sowas mal die Polizei vor der Haustür hast, hast du eh schon ein ganz anderes Problem.

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Wenn dann alles in Ordnung gebracht ist, dann lässt man die Kontrollen herein. Nimm mal das weiter oben genannte Beispiel, dass ein einflussreicher Jäger derzeit kontrolliert werden soll und nicht aufmacht?
    Nehmen wir mal an er würde es in Ordnung bringen? Wo ist das Problem? Passt doch. Letzte Woche haben die bei uns im Übrigen eine alte Witwe kontrolliert die noch ein paar alte Feuerstutzen vom Erbnachlass ihres Onkels Zuhause hatte. Keine Munition wohlgemerkt. Das ist unseren Behörden nun nach ganzen 25 Jahren aufgefallen da mal nachzuhaken. Die haben halt auch noch andere Aufgaben. Nun hat sie eine Auflage bekommen die Schusswaffen entweder per Lock sichern zu lassen oder zu veräussern. Glücklich ist sie darüber nicht, aber du siehst das System funktioniert.

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Da sind wir wieder beim Thema, dass auch die Sicherheitsgurte nie was gebracht haben. Du ich kannte eine Jäger, das ist so 35 Jahre her, der hat Selbstmord gemacht. Das wirst auch nie verhindern.
    Solche Fälle kennt jeder. Der Vater meines Schulkameraden war Jäger. Der hatte damals seine 2 Söhne in der Nacht mit dem Kissen erstickt, anschliessend seine Frau mit dem Messer attackiert und sich selber mit seinem Drilling erschossen. Die einzige die schwer verletzt überlebt hat war die Mutter und die war danach einige Jahre in der Klapse. Der Fall dürfte inzwischen auch schon 25 Jahre her sein. Ich habe noch ähnliche Horrorgeschichten auf Lager, aber bitte erspar uns das.

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Erhöhen der Sicherheit und wenn es nur um 10 % ist, ist eine Menge Holz.
    Aber nicht um jeden Preis. Da sollte man schon auf dem Boden bleiben.

  6. #215
    Avatar von Leopard

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    @ Franky_23

    Falsch, erhöhen der Sicherheit um 10%, wenn dabei die Rechte vieler beschnitten werden ist unverhältnismäßig und damit nicht rechtmäßig, weil nicht Delikt relevant.

    Was willst Du denn stichprobenartig kontrollieren? Ob die Waffe ordnungsgemäß transportiert wird? Wie viele Fälle gibt es denn wo dies
    1. So passiert ist und
    2. Damit zum Eintritt einer schwerwiegenden Folge geführt hat?

    Sollte hier keine Delikrelevanz aufkommen, gibt es auch keinen Grund dies zu kontrollieren oder in anderer Form zu überwachen.

    Was nun Sicherheitsgurte und Selbstmorde mit Deinem Traum in einem Überwachungsstaat zu leben zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz. Aber wie so oft redest Du halt wirr.

  7. #216
    Avatar von franky_23

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    Seit wann Bedarf es einer Deliktrelevanz? Danach dürften Höchstgeschwindigkeiten nicht zulässig sein. Verdachtsunabhängige Kontrollen der Zollbehörden (BuoPo)

    Wir hatten es ja schon, dass jeder Bauer anmelden muss wenn er was transportiert, Spritzmittel im Ausland kaufen ist nicht so ohne, insbesondere wenn z.B. in F aber nicht in D zugelassen.

    Aber nur die Herren Schusswaffenträger möchten für sich eine Ausnahme. Wo hast du dein Problem. Du redest von Waffen. Ic hdachte dass z.B. Wurfsterne generell verboten sind.

  8. #217
    Avatar von Leopard

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    Kontrollen bringen dann etwas, wenn sie Schaden von Dritten abwenden und dem Gesetz Geltung verschaffen.

    Dabei dürfen aber die Grundrechte einzelner nicht beschnitten werden. Außer es wird damit eine BESONDERE Gefahr von der Allgemeinheit abgewandt.

    Geschwindigkeitskontrollen im Strassenverkehr schränken Deine Grundrechte nicht ein und Autofahrer verstossen hier auch zu hunderten tagtäglich gegen das Gesetz.
    Würden Legalwaffenbesitzer auch nur zu einem Bruchteil so häufig gegen die Waffengesetze verstossen, wäre Waffenbesitz schon längst verboten.

    Ich wiederhole deswegen meine Frage:
    1. Wie oft verstossen Legalwaffenbesitzer gegen die Bestimmungen zum Transport? Und
    2. Wie oft kommt es dabei zum Eintritt einer schwerwiegenden Folge.

    So gut wie gar nicht. Also auch keine Gesetzesänderung und Kontrollen hin zum Überwachungsstaat, weil diese Kontrolle keinen Zugewinn an Sicherheit schafft.
    Wenn ich natürlich ZUFÄLLIG in eine allgemeine Verkehrskontrolle komme und meine (privaten) Waffen dabei habe, können die Polizisten diese gerne Kontrollieren. Finden die immer sehr spannend und interressant.

    Einer Deliktrelevanz Bedarf es immer dann, wenn mit einem Gesetz Rechte von Bürgern beschnitten oder beschränkt werden. Mach Dich mal ein bisschen über Gesetzgebungsverfahren in einer Demokratie schlau.

    Im übrigen stell Dich nicht dümmer als Du bist. Wenn ich hier im Zusammenhang von Waffen schreibe, ist für jeden deutlich, dass damit Schusswaffen für Jagd, Sport oder SV gemeint ist.
    Was nun damit Wurfsterne zu tun haben, welche nach dem Waffengesetz ein verbotener Gegenstand sind erschliesst sich mir nun gar nicht.
    Auch hier kann man aber wieder über den Sinn und Zweck eines Verbotes Diskutieren, welches nicht durchsetzbar ist. Einen Wurfstern kann sich jedes Kind aus dickerem Stahlblech innerhalb von Minuten selbst bauen.
    Genau so wie das allgemeine Führverbot von Einhandmessern oder das allgemeine Führverbot von fest stehenden Messern mit einer Klingenlänge von über 12cm. Purer Populismus in der Gesetzgebung und Null Zuwachs an Sicherheit. Hauptsache mal wieder das Volk verblödet.

  9. #218
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen

    Dabei dürfen aber die Grundrechte einzelner nicht beschnitten werden. Außer es wird damit eine BESONDERE Gefahr von der Allgemeinheit abgewandt.

    Geschwindigkeitskontrollen im Strassenverkehr schränken Deine Grundrechte nicht ein und Autofahrer verstossen hier auch zu hunderten tagtäglich gegen das Gesetz.
    Was ist nun mit den verdachtsunabhängigen Kontrollen der BuPo? Der Lebensmittelkontrolleure bzw. der BuPo die dies auch wahrnimmt?

    Würden Legalwaffenbesitzer auch nur zu einem Bruchteil so häufig gegen die Waffengesetze verstossen, wäre Waffenbesitz schon längst verboten.
    Sind wir nun bei Waffen oder bei Schusswaffen? Wenn man wegschaut kann man so argumentieren. Ich kenne den Alkoholkonsum der Jäger. Fast nach jeder Treibjagd verstoßen schätzungsweise die Hälfte gegen die Auflagen.


    Ich wiederhole deswegen meine Frage:
    1. Wie oft verstossen Legalwaffenbesitzer gegen die Bestimmungen zum Transport?
    Wieviel Kontrollen gibt es? Wenn es faktisch keine Kontrollen gibt kann es auch keine Verstöße geben.

    2. Wie oft kommt es dabei zum Eintritt einer schwerwiegenden Folge.
    was ist für dich eine schwerwiegende Folge? Auch dann, wenn z.B. durch die laxe Haltung irgendwann dazu führt, dass einfach mal an einer deponierten Stelle nicht acht gegeben wird.


    So gut wie gar nicht. Also auch keine Gesetzesänderung und Kontrollen hin zum Überwachungsstaat, weil diese Kontrolle keinen Zugewinn an Sicherheit schafft.
    Wenn ich natürlich ZUFÄLLIG in eine allgemeine Verkehrskontrolle komme und meine (privaten) Waffen dabei habe, können die Polizisten diese gerne Kontrollieren. Finden die immer sehr spannend und interressant.
    Ich bin fürs Verbieten, weil es in unserer Gesellschaft keine Waffen..........en braucht, die ihr Hobby ausleben.


    Einer Deliktrelevanz Bedarf es immer dann, wenn mit einem Gesetz Rechte von Bürgern beschnitten oder beschränkt werden. Mach Dich mal ein bisschen über Gesetzgebungsverfahren in einer Demokratie schlau.
    mach du es und überleg dir mal die Sache mit dem Vollmererlass, das tangiert ja auch deinen Lebensbereich. Da wurde deutlich gesagt, dass die Meinung, man könnte etwas verhindern - konkret bei den Schusswaffen ein zweites Winnenden - ausreichend ist.

    Im übrigen stell Dich nicht dümmer als Du bist. Wenn ich hier im Zusammenhang von Waffen schreibe, ist für jeden deutlich, dass damit Schusswaffen für Jagd, Sport oder SV gemeint ist.
    Was nun damit Wurfsterne zu tun haben, welche nach dem Waffengesetz ein verbotener Gegenstand sind erschliesst sich mir nun gar nicht.
    Warum erklärst dann nicht gleich und auch jetzt nicht, dass es nur um einen kleinen Teil geht, nämlich Schusswaffen und nicht generell um Waffen. Das hat nichts mit dumm zu tun, sondern von einer Argumentationstechnik der Waffenlobbyisten.

    Auch hier kann man aber wieder über den Sinn und Zweck eines Verbotes Diskutieren, welches nicht durchsetzbar ist. Einen Wurfstern kann sich jedes Kind aus dickerem Stahlblech innerhalb von Minuten selbst bauen.
    Wo wäre da dann die Delikrelevanz, die ein Verbot rechtfertigen könnte?

    Genau so wie das allgemeine Führverbot von Einhandmessern oder das allgemeine Führverbot von fest stehenden Messern mit einer Klingenlänge von über 12cm. Purer Populismus in der Gesetzgebung und Null Zuwachs an Sicherheit. Hauptsache mal wieder das Volk verblödet.
    Auch gefühlte Sicherheit ist eine Form von Sicherheit. Doch dafür fehlt dem ein oder anderen die Sensibilität. Du und deines gleichen kommt euch verblödet vor und argumentiert für das Volk. Wie erinnert dies an die wenigen die für ein ganzes Volk sprachen.

  10. #219
    Avatar von Leopard

    Registriert seit
    23.04.2010
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    Eigentlich ist mir meine Zeit zu schade mich mit Dir noch abzugeben. Du weichst aus und bringst ständig neue dumme Behauptungen.

    Da gehe ich jetzt lieber etwas Jagen und Schiessen, da verbringe ich meine Zeit deutlich sinnvoller als mit Dir.

    Schade das man Dummheit nicht verbieten kann.

  11. #220
    antibes
    Avatar von antibes
    Ein Freund von mir ist auch leidenschaftlicher Jäger. Der sitzt im Winter bei Eiseskälte auf seinem Jägerstand. Hat mich schon öfters eingeladen.
    Aber für mich ist das nichts.
    Ich habe früher als Kind bei meinem Großvater im Sommerurlaub, nachdem er einen Hasen geschlachtet hat, nachts sämtliche Käfige geöffnet und die Hasen hoppelten den Hang Richtung Wald hinunter. Aber die wurden fast alle wieder eingefangen.

    Mein Onkel war überhaupt nicht böse.

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