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rd. 71 % in der EU 27 hat Wohnungseigentum - in Deutschland liegt die Quote bei 43 %

Erstellt von socky7, 12.04.2014, 16:54 Uhr · 6 Antworten · 1.078 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    rd. 71 % in der EU 27 hat Wohnungseigentum - in Deutschland liegt die Quote bei 43 %

    Wenn in Deutschland eine Familie ein schuldenfreies Haus oder eine angemessene schuldenfreie Eigentumswohnung besitzt, dann gilt sie nicht mehr als arm.
    Deutschland gilt im Ausland als ein relativ reiches Land. Wenn man jedoch die Eigentumsverhältnisse in Bezug auf eigenen Wohnraum betrachtet, dann sieht die Lage bereits ganz anders aus.

    Wohneigentum ? Wikipedia

    http://epp.eurostat.ec.europa.eu/sta..._statistics/de

    Wenn die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland die bisher eingezahlten Rentenversicherungsbeiträge analog zu den Versorgungswerken in Mietwohnungen* angelegt hätten, dann wäre das Problem nicht so gravierend.

    Die pro-Kopf-Staatsverschuldung Deutschlands ist doppelt so hoch wie die der USA. Die 17,0 Billionen US-Dollar Staatsverschuldung der USA entspricht rd. 12,4 Billionen Euro. Dann wäre Deutschland (mit rd. 80 Millionen Einwohnern) im Vergleich zu den USA - mit rd. 315 Millionen Einwohnern viermal so groß wie Deutschland - pro Kopf doppelt so hoch verschuldet, wenn man die verdeckte (bzw. versteckte) Schuldenlast aus den Sozialsystemen in einer Größenordnung von etwa vier Billionen Euro einrechnet. Die Bundesregierung redet allerdings immer nur von einer gesamten Schuldenlast von rd. 2,1 Billionen Euro und betreibt damit Augenwischerei. In Wirklichkeit ist Deutschland mit rd. 6 Billionen Euro verschuldet. Die abgeführten Rentenbeiträge werden in Deutschland seit dem fatalen Generationenvertrag unter Adenauer sofort verbraucht. Andere Industrienationen wie zum Beispiel Großbritannien, USA und Japan haben diese Rentenbeiträge dagegen in Mietwohnungen und anderen sicheren Kapitalanlagen angelegt. Ohne den Generationenvertrag würden die gesetzlichen Rentenversicherungen in Deutschland über Millionen von Mietwohnungen verfügen, die zu moderaten Bedingungen vermietet wären. Für die Pensionen der deutschen Beamt(inn)en wurden auch keine ausreichenden Rücklagen gebildet.
    (vgl. Interview hna -Hessische/Niedersächsische Allgemeine - mit Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaften und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg)

    http://www.hna.de/nachrichten/politi...e-1461853.html

    http://www.focus.de/finanzen/news/st...d_3497431.html

    * z.B. die Bayerische Versorgungskammer vermietet etwa 11.000 Wohnungen und ca. 380.000 m² Gewerbeflächen in ganz Deutschland.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von waanjai_2

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    Finde ich erstaunlich. Schließlich hat Deutschland über Jahrzehnte hinweg eine "Eigenheim"-Politik bis fast zum Stadium der Einführung von regionalen Immobilismus betrieben.

    Also bis zu dem Punkt, wo die Arbeitlosen sagen konnten, uns koennen keine längeren An- und Abbruchwege zur Arbeit zugemutet werden, schließlich wohnen wir im eigenen Haus.

    Nun würde mich mal interessieren, wie die anderen Ländern das unter einen Hut gebracht bekommen haben: Mobilität auf dem Arbeitsmarkt und Wohneigentum.

  4. #3
    Avatar von sanukk

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    Entweder sind die Deutschen dümmer oder die anderen in der EU schlauer. Oder beides.

    Fakt ist, dass die deutschen seit Jahren der beste Netto-Finanzierer des EU-Haushalts ist. 2010 mit über 9.000.000.000 €, von insgesamt 19.000.000.000, Tendenz steigend.........
    EU-Haushalt: Die größten Netto-Zahler der EU - Europa - Politik - Wirtschaftswoche

    Die Töpfe der EU: 19 Milliarden Euro für Brüssel - Wirtschaft - FAZ

  5. #4
    Avatar von tuxluchs

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    Natürlich muss man bei solchen Prozentaussagen auch die Basis, die Entstehung von Wohn/Immobilieneigentum betrachten, zB die Entwicklung aus den Ergebnissen des WK2 also von 1945 an.

    Und besser wird es hier nicht so schnell werden, wenn das Freiverfügbare Einkommen weiter sinkt.

    Und das passt da auch dazu Die Eliten mauern: Aufstieg aus einer unteren Schicht kaum möglich | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

  6. #5
    Avatar von tuxluchs

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    1979 lag das Durchschnittseinkommen im produzierenden Gewerbe bei 3100 DM/Monat, 2013 laut Statista bei 3600 Euro. Wie hoch ist die Reallohnsteigerung?

  7. #6
    Avatar von Nokhu

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    Äähhh......mmh...... 27,30 Somalia Franken....?

  8. #7
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    1979 lag das Durchschnittseinkommen im produzierenden Gewerbe bei 3100 DM/Monat, 2013 laut Statista bei 3600 Euro. Wie hoch ist die Reallohnsteigerung?
    Habe mich mit DM immer wohl gefühlt.........
    Ich kaufe jetzt Akkuschrauber bei OBI für 100,00 € und verkaufe sie für 90,00 über ebay. Von den 10% kann ich gut leben.......

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