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Quo vadis SPD?

Erstellt von singto, 13.05.2009, 15:10 Uhr · 254 Antworten · 9.340 Aufrufe

  1. #21
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Paddy",p="723984
    Zitat Zitat von PengoX",p="723979
    ...heute ist die Anzahl der wählenden Dumpfbacken begrenzt.
    Das halte (auch) ich eindeutig für ein Gerücht.

    Einen Populisten zeichnet übrigens aus, daß er Massen hinter sich bringen kann. Und davon ist Lafontaine, dank der vielen Dumpfbacken, weit entfernt.

    Der Vergleich zwischen ihm und Berlusconi war übrigens auch äusserst köstlich. ;-D
    Scheinst Ja ein richtiger Lafontaine-Fan zu sein.
    Aus dem Wicki und da lass ich mal die Pensions- und Rotlichtaffäre aussen vor:

    Kontroversen
    Lafontaine wird von einigen Journalisten und politischen Gegnern heute oft als Populist eingeordnet.[14] Hans-Ulrich Wehler kritisiert, dass Lafontaines Buch Politik für alle populistische Ressentiments bediene, indem es zum Beispiel vom deutschen Volk als „Schicksalsgemeinschaft“ rede.

    Der Redakteur und Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG Mathias Döpfner wirft Lafontaine vor, mit sozialen Ängsten zu spielen und mit protektionistischen, antiamerikanischen und nationalistischen Ressentiments Stimmung zu machen. Er träume vom segnenden Staat und vertrete ein zentralistisches, abgeschottetes und autoritäres Weltbild. Zudem heroisiere er den „Nichtdemokraten“ Hugo Chávez und verhöhne die Pressefreiheit.[15]

    Lafontaine hatte zuvor Bundeskanzlerin Angela Merkel als Jungkommunistin bezeichnet, die in Moskau studiert habe.[16] Die Historiker Rafael Seligmann und Michael Wolffsohn bezeichneten Lafontaine als Demagogen.[17

    Kein Populist, wa? Wenn der nicht, wer denn sonst
    Gruß

  2.  
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  3. #22
    Avatar von strike

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von KKC",p="724231
    *

    Kein Populist, wa? Wenn der nicht, wer denn sonst
    Gruß
    KKC, eine gewagte Behauptung, zu der ich aber stehe:

    Alle Politiker sind Populisten!
    Ohne Ausnahme.

    Ob ein guter oder schlechter kann jeder für sich entscheiden.
    Die öffentliche Meinung und die Medien sind hier völlig leidenschaftslos, ausgewogen und manipulieren (ausnahmsweise?) niemanden

    Gruss,
    Strike

  4. #23
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von strike",p="724233

    Alle Politiker sind Populisten!
    Ohne Ausnahme.
    Richtig, ab und an macht jeder mal eine zutreffende Aussage (und stösst trotzdem immer auf jemanden aus dem oppositionellem Lager, der ihn dafür zu diffamieren versucht).

  5. #24
    Avatar von Micha L

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    Re: Quo vadis SPD?

    Politische Parteien wurden als Interessenvertreter verschiedener gesellschaftlicher Schichten gegründet.

    Erst das heutige Bestreben, eine "Volkspartei" sein zu wollen, brachte diese Beliebigkeit, die Versprechen nach allen Seiten, diese Schlingerkurse und weitgehende Austauschbarkeit der Politik mit sich.
    Man ignoriert die Binsenweisheit, daß man es nie allen recht machen kann, und versucht sich an der Quadratur des Kreises.

    Wäre die SPD eine "Arbeiterpartei" geblieben (im weiteren Sinne, denn Sektierertum ist umgekehrt ebenso falsch), dann gäbe es heute keine Konkurrenz der PDS auf ursprunglich sozialdemokratischer Position.

    Gruß

    Micha

  6. #25
    Avatar von strike

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Micha L",p="724295
    *

    Wäre die SPD eine "Arbeiterpartei" geblieben (im weiteren Sinne, denn Sektierertum ist umgekehrt ebenso falsch), dann gäbe es heute keine Konkurrenz der PDS auf ursprunglich sozialdemokratischer Position.
    ..........
    War sie dies denn irgendwann mal in den letzten 30 Jahren?

    Gruss,
    Strike

  7. #26
    Avatar von Micha L

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    Re: Quo vadis SPD?

    Eben nicht.
    Dieses Ansinnen, eine Volkspartei sein zu wollen, begann nach dem Krieg in der CDU.
    Wahrscheinlich haben die Ehrhardtschen Wirtschaftswundererfolge Illusionen geweckt und die SPD aus der im Grunde richtigen Nische gelockt.

    Inzwischen sind wir so weit, daß selbst die FDP meint, für die Allgemeinheit sprechen zu können.

  8. #27
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von strike",p="724126
    ......sorry, wenn ich die exellente AnalYSE noch versuche zu präziseren:
    AnalYSE = Tippfehler

    Oder wie sonst wäre diese Aussage zu verstehen??? ;-D

  9. #28
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Micha L",p="724299
    Inzwischen sind wir so weit, daß selbst die FDP meint, für die Allgemeinheit sprechen zu können.
    Im Grunde ist das Anliegen, das ganze Volk zu vertreten, ja gar nicht verkehrt.
    Man stelle sich vor, die SPD würde tatsächlich nur die Arbeiter vertreten und würde die absolute Mehrehit erreichen. Das kann ja nicht gut gehen. Genauso umgekehrt.

    Das Problem bei den jetzigen Volksparteien ist, dass sie sich vorher nicht überlegt haben, wie alle Belange berücksichtigt werden können. Dazu muss das gesamte gesellschaftliche System umgekrempelt werden. Und statt Klassenkampf von beiden Seiten muss ein Verständnis in der Gesellschaft für die "Gegenseite" aufgebracht werden.
    Dazu muss jedoch erstmal der Egoimus in der Gesellschaft verschwinden.

    Es gibt ja einige wenige Politiker, die aus ihrer Position heraus versuchen, die "Gegenseite" zu verstehen und in eigene Überlegungen ernsthaft mit einzubeziehen. Ich sehe da vor allem Heiner Geißler, aber auch einige aktuelle und alte FDP-Politiker. Auch in der SPD gab es vereinzelte ehemalige Kräfte, ja sogar bei den Grünen. All diejenigen denken halt quer und nicht so einseitig.

    Es gibt natürlich auch die Masse, die sich gerne "Volksvertreter" nennt, aber es natürlich nicht ist. Die Merkel ist dafür ein Paradebeispiel für Volksillusion.

    Solange die Mitläufer und Blockpolitiker etwas zu Sagen aben und in der Mehrheit sind, wird dieses Pseudo-System der Mitte bleiben. Wir brauchen eigentlich eine Partei der Vernunft, die auch mal unvernünftige Dinge tut. Klingt komisch, aber vernünftig. Aber alles nach einer Veränderung in der Gesellschaft. Denn es muss endlich klar sein: ohne Unternehmer gibt es keine Arbeitnehmer. Und ohne Arbeitnehmer auch kaum Unternehmer. Es sind beide voneinander abhängig.

  10. #29
    Avatar von

    Re: Quo vadis SPD?

    Waere Lafontaine ein Populist haette er gegen Kohl die Bundestagswahlen gewonnen. Er hat den Leuten damals aber die Wahrheit gesagt, die niemand hoeren wollte und darum hat Birne noch weitere vier Jahre regiert.

    Es sit ja auch sehr lustig mitanzusehen wie die aktuelle Regierung genau die Forderungen der Linken umsetzt bei denen sie noch vor ein paar Jahren Weltuntergang geschrien hat. ;-D

  11. #30
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Extranjero",p="724314
    Es sit ja auch sehr lustig mitanzusehen wie die aktuelle Regierung genau die Forderungen der Linken umsetzt bei denen sie noch vor ein paar Jahren Weltuntergang geschrien hat. ;-D
    Das Problem ist häufig, dass die Parteien ihre Ideen gar nicht richtig erklären und bewerben, bzw. die anderen gleich "Idiotisch" scheien, nur weil es von der anderen Seite kommt.

    Ich habe bis vor ein paar Tagen bei der Verstaatlichung der Banken auch nur den Kopf geschüttelt. Doch so ganz nebenbei erklärte die Wagenknecht von den Linken in einer Talkshow diese Woche, warum es Sinn macht. Unter staatlicher Aufsicht würden mehr Kredite vergeben werden.
    Mal abgesehen davon, dass ich gerade das für schlecht halte, weil es ja eine der Ursache der unnötigen Finanzkrise ist, verstehe ich jetzt zumindest den Grund, warum nun auch die Konservativen auf den Zug aufspringen.

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