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Quo vadis SPD?

Erstellt von singto, 13.05.2009, 15:10 Uhr · 254 Antworten · 9.298 Aufrufe

  1. #181
    Avatar von aalreuse

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    Re: Quo vadis SPD?

    Nur das komische dabei ist, wenn der Staat sich nicht einmischt und Rahmenbedingungen schafft geht alles den Bach runter und die ersten die nach dem Staat rufen sind die Unternehmer. Das Rückfahren der Staatseinmischung und das unkontrollierte handeln von Unternehmen (speziell den Banken) hat zur jetzigen Wirtschaftskrise geführt.

    Also alle Freiheit dem Unternehmertum, weg mit den Regeln ist mit Sicherheit auch nicht die Lösung

  2.  
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  3. #182
    Avatar von Thaimax

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="736975
    Nur das komische dabei ist, wenn der Staat sich nicht einmischt und Rahmenbedingungen schafft geht alles den Bach runter und die ersten die nach dem Staat rufen sind die Unternehmer. Das Rückfahren der Staatseinmischung und das unkontrollierte handeln von Unternehmen (speziell den Banken) hat zur jetzigen Wirtschaftskrise geführt.

    Also alle Freiheit dem Unternehmertum, weg mit den Regeln ist mit Sicherheit auch nicht die Lösung
    Du suggerierst damit, dass die staatlichen Banken, also die Landesbanken, in irgendeiner Weise besser gewirtschaftet hätten, das Gegenteil ist der Fall.

    Mittelständische Unternehmen jedoch werden überhaupt nicht gestützt, im Gegenteil, mit weiteren staatlichen Einmischungen (bsp. Abwrackprämie) vernichtet man die, zerstört oftmals das Lebenswerk dieser mittelständischen, und kleinen KFZ-Werstatt-Besiter. Kein Problem, sind ja böse Unternehmer, nicht?

    Die Opel-Rettungsdiskussion, ein Witz sondersgleichen, man stützt ein Unternehmen mit Steuergeldern und Garantien(basierend auf Steuergeldern), draufzahlen tut die Konkurenz, die gesund gewirtschaftet hat....

    Man kann das doch endlos fortsetzen, alles was irgendwie vom staat subventioniert, gestützt, gerettet wird vernichtet auf der anderen Seite gesunde Unternehmen, fügt ihnen zumindestens immensen Schaden zu. - Die Leute applaudieren.

    Wenn ein Unernehmer Leute braucht wird er ihnen genau das bezahlen, was er bezahlen muss um die Qualität an Arbeitsleistung zu erhalten, die er benötigt. Bekommt jeder deutsche Bürger zb. 850 Euro monatlich als quasi Grundeinkommen folgt daraus, dass jeder Job mit mindestens 900 Euro bezahlt werden muss, dass ihn überhaupt wer macht. Leute werden niemals fehlen, der Lohn ist aber automatisch höher, ganz ohne dass der Staat auch nur irgendetwas machen muss.

  4. #183
    Avatar von aalreuse

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Thaimax",p="736976
    Du suggerierst damit, dass die staatlichen Banken, also die Landesbanken, in irgendeiner Weise besser gewirtschaftet hätten, das Gegenteil ist der Fall.
    Nö, warum. Für ihre Landesbanken haben die Politiker sich so genannte freie Experten ran geholt, weil sie vom Bankgeschäft keine Ahnung haben. Und das war völlig korrekt. Von ihren so genannten Experten sind die Landesbanken und deren politsche Aufsicht dann genauso falsch beraten worden wie die Kollegen der HRE und andere.

    Die größten öffentlich rechtlichen Banken sind übrigens die Sparkassen und die stehen super da.

  5. #184
    Avatar von Thaimax

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    Re: Quo vadis SPD?

    Nö, warum. Für ihre Landesbanken haben die Politiker sich so genannte freie Experten ran geholt, weil sie vom Bankgeschäft keine Ahnung haben. Und das war völlig korrekt. Von ihren so genannten Experten sind die Landesbanken und deren politsche Aufsicht dann genauso falsch beraten worden wie die Kollegen der HRE und andere.
    Dann würde ich mal vorschlagen, dass man Politiker und andere Beamte auch weiterhin schön brav aus den Bankgeschäften raushält, weil sie, wie Du schon bemerkt hast, keine Ahnung vom Bankgeschäft haben, was übrigens auf alle anderen Wirtschaftszweige auch zutrifft......

    Die größten öffentlich rechtlichen Banken sind übrigens die Sparkassen und die stehen super da.
    Sicherlich weisst Du genau, dass der Grund des guten dastehens mit der hohen Einlagensicherung der Sparkassen zu tun hat.

    Das begann schon im Oktober des letzten Jahres, dass sehr viele Bürger zu den Sparkassen, eben aus diesem Grund, wechselten.
    Das ist der eigentliche Grund, wieso Sparkassen, die ihr Geld nicht von den jeweiligen Landesbanken beziehen müssen, sie haben es zu 90% von den Sparern(eben wegen der damals höheren Einlagensicherung, einer staatlichen Einmischung, die es anderen Instituten erschwerte, wenn man so möchte), die es ihnen billigst borgen, nicht so stark von der Krise betroffen sind.

  6. #185
    Avatar von aalreuse

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Thaimax",p="736976
    Mittelständische Unternehmen jedoch werden überhaupt nicht gestützt, im Gegenteil
    Da täuscht Du dich. Es gibt aktuell Bürgschaftsprogramme sowohl vom Bund und den Ländern für den Mittelstand und andere Fördermaßnahmen, die über die KFW abgewickelt werden. Das wird nur nicht so populär gemacht.

    Die Abfrackprämie ist hingegen wirklich ein Witz. Da tut Onkel Steinbrück mal was raus und alle verlieren den Verstand. Das vor der Abfrackprämie die Hersteller sich gegenseitig mit Rabatten überboten und günstigen Finanzierungen unterboten haben und obendrein selbst die letzte Schrottgurke noch mit bis zu 3000 Euro in Zahlung genommen wurden, sieht keiner. Da war richtig Kohle drin wesentlich mehr als die popeligen 2500 Euro. Stattdessen werden Autos wie ein 9 Jahre alter Passat Diesel der sich gerade mal warmgelaúfen hat und der noch einem Gebrauchtmarktwert von weit über 5000 Euro hat für 2500 Euro Abwrackprämie verschrottet und dann dafür ein Dacia Logan angeschafft, der von der Abgasklasse her auch nicht besser ist. Viele haben sich dafür auch noch in Schulden gestürzt welche nur schwer stemmen können. Manchmal muss man wirklich am Verstand der Leute (ver-)zweifeln. War aber für die CDU-Regierung ein schönes Wahlgeschenk, das ihr ordentlich Stimmen bringen wird, aber welches wir nach der Wahl teuer mit Zins und Zinseszins zurückzahlen dürfen...

  7. #186
    Avatar von Thaimax

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    Re: Quo vadis SPD?

    Da täuscht Du dich. Es gibt aktuell Bürgschaftsprogramme sowohl vom Bund und den Ländern für den Mittelstand und andere Fördermaßnahmen, die über die KFW abgewickelt werden. Das wird nur nicht so populär gemacht.
    Es dürfte sogar so wenig populär sein, dass es bei den mittelständischen Unternehmen auch noch nicht so richtig angekommen ist....

    Ich werde da jetzt, ausser meine Zweifel gegenüber der effektiven und gerechten Durchführung, nichts darüber schreiben, muss mich erst über die Kriterien, die ein Unternehmen erfüllen muss um in den Genuss einer Förderung zu kommen, informieren, komme da aber erst nächstes Wochenende dazu, ne anstrengende Woche vor mir, weil ich letzte Woche etwas faul war

  8. #187
    Avatar von aalreuse

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Thaimax",p="736980
    Sicherlich weisst Du genau, dass der Grund des guten dastehens mit der hohen Einlagensicherung der Sparkassen zu tun hat.
    Eine hohe Einlagensicherheit, die es auch bei den Genossenschaftbanken gibt bei denen die Kunden obendrein Stimmberchtigte Mitglieder der Bank sind, schütz aber nicht unbedingt vor Missmanagement.

    Es ist vielmehr das Selbstverständnis dieser Banken und deren Verantwortlichen als Bank der kleinen Leute das diese Institute vor der Krise geschütz hat. Im übrigen stehen auch die Sparkassen unter politischer Aufsicht. Meist vom Landkreis oder der Gemeinde.

    Es ist schon merkwürdig das ein Branchenprimus wie die Deutsche Bank über Jahre alles tut um die Kleinkunden loszuwerden, aber in der Krise sich wieder an Omas Spargroschen erinnert.

  9. #188
    Avatar von Thaimax

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    Re: Quo vadis SPD?

    Eine hohe Einlagensicherheit, die es auch bei den Genossenschaftbanken gibt bei denen die Kunden obendrein Stimmberchtigte Mitglieder der Bank sind, schütz aber nicht unbedingt vor Missmanagement.
    Das nicht, aber dass die Sparkassen aufgrund des hohen Zuwachses an Einlagen, entstanden durch die Angst der Leute, die eindeutigen Gewinner der Krise sind, sollte man auch nicht verschweigen.

    Es ist vielmehr das Selbstverständnis dieser Banken und deren Verantwortlichen als Bank der kleinen Leute das diese Institute vor der Krise geschütz hat. Im übrigen stehen auch die Sparkassen unter politischer Aufsicht. Meist vom Landkreis oder der Gemeinde.
    Es ist die Angst, die die Leute aufgrund der hohen Einlagensicherung ihr Geld dort anlegen liessen.

    Zum Glück stehen sie nur unter politischer Aufsicht, und nicht unter politischem Management.

    Es ist schon merkwürdig das ein Branchenprimus wie die Deutsche Bank über Jahre alles tut um die Kleinkunden loszuwerden, aber in der Krise sich wieder an Omas Spargroschen erinnert.
    Das ist nicht merkwürdig, sondern einfach klug. Der bei "Klassenkämpfern" als Buhmann dastehende Ackermann hat die deutsche Bank sehr erfolgreich durch die Krise manövriert, die deutsche Bank erwartet Rekordgewinne.

    Als Nichtdeutscher, der nichtmal in Deutschland wohnt, erachte ich die Deutsche Bank als das beste Bankinstitut Europas.

  10. #189
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="736717
    Ich höre immer in einer globaliserten Welt müssten die Löhne nun mal sinken... So ein Quatsch. Überall steigen die Löhne ... nur in D-Land nicht..... Deutschland liegt beim europäischen (Tarif-)Lohnniveau nur noch im unteren Mittelfeld.
    GLOBALisierte Welt heißt nicht EUROpisierte Welt.
    Du musst also schon die Löhen weltweit vergleichen.
    Es gibt eine offizielle Studie von UBS, die man hier als PDF runterladen kann (Stand 2008):
    http://www.ubs.com/1/ShowMedia/wealt...D06_0803_d.pdf

    Da wurde nicht nach Ländern, sondern nach den größten Städten untersucht.
    Schauen wir uns mal die 20 Orte der Welt(!) an, in denen die höchstem Löhen gezahlt werden. Als Basis gilt Zürich (das mit 100% gewertet wird), das aber als ehemals "reichste" Stadt von 2 anderen abgelöst wurde.

    1 Kopenhagen 108,4
    2 Oslo 107,0
    3 Zürich 100,0
    4 Genf 96,5
    5 Dublin 85,9
    6 Frankfurt 80,6
    7 Brüssel 79,7
    8 Helsinki 79,7
    9 Luxemburg 79,0
    10 London 78,6
    11 München 78,5
    12 Berlin 77,6
    13 New York 76,9
    14 Stockholm 74,3
    15 Wien 73,0
    16 Amsterdam 71,2
    17 Sydney 69,1
    18 Chicago 67,5
    19 Los Angeles 66,2
    20 Toronto 65,0

    Und dann schauen wir auch mal nach unten:
    Sofia 9,4
    Kiev 8,4
    Nairobi 8,4
    Mexiko 8,3
    Peking 8,1
    Bangkok 7,3
    Mumbai 6,7
    Manila 6,1
    Delhi 5,9
    Jakarta 5,0

    Was sagt uns das?
    Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Löhnen weltweit. Auch witerhin! Es ist also ein Jammern auf allerhöchstem Niveau. Ähnlich wie bei Bayern München, die mal nicht Meister, sondern "Nur" Zweiter werden.

    Das Lohnniveua muss weltweit angeglichen werden und es daran geht ja auch kein Weg vorbei. Eines Tages wird in Frankfurt genauso viel verdient werden wie in Jakarta.
    Das geht aber nicht dadurch, dass die Menschen in Jakarta mehr verdienen, sondern auch dadurch, dass die in Frankfurt weniger verdienen. Das ist ganz logisch.
    Und das muss halt den Deutschen endlich mal verklickert werden, dass das Lohnniveau sinken muss.

    Natürlich muss zudem auch das Preisniveau angepast werden. Das muss natürlcih zeitgleich geschehen und das passiert ja auch - auch wenn es die wenigstens subjektiv wahrhaben wollen.

    Auch hierfür gibt es in dem PDF-File eine Analyse, die Binnen-Kaufkraft:

    Hier brauchen wir uns nur mal die Top 5 anzusehen:
    1 Kopenhagen 103,2
    2 Zürich 100,0
    3 Berlin 99,2
    4 Genf 98,1
    5 Frankfurt

    Die Schweiz, Dänemark und Deutschland können sich also weltweit von ihren Löhnen am meisten in ihren Ländern leisten!!! Auch Stand 2008, also noch relativ aktuell.

    Das relativ günstige Thailand:
    Bangkok 15,0

    D.h. die Preise sind zwar gering, aber die Löhne vergleichsweise noch geringer.
    Ist das gerecht? Natürlich nicht.

    Heutztage kann jeder arbeiten und verdienen, wo er möchte. Jeder kann kaufen, wo er möchte.
    Ebenso können Unternehmen ihre Standorte hinsetzen, wo sie möchten. Das ist nun mal Fakt.
    Daraus folgt: es wird alles noch viel schlimmer, was Löhne angeht. Darauf sollte sich jeder einrichten. Aber es wird auch das Preisniveau sinken. Vermutlich aber nicht so stark, wie die Löhne sinken, da wir ja bereits ein sehr hohes Lohn/Kaufkraftverhältnis haben.

    Nur Parteien, die dem Volk diese Wahrheit vermitteln und keine scheinheiligen Versprechungen äußern, ist wählbar!

    Es gibt nur eine einzige Alternative:
    Rückkehr zum autarken abgeschotteten Deutschland mit einer Mauer. Die DDR hatte ja solch ein System. Jeder hatte einen Job. Nur durfte natürlich kein Geld ins Ausland. Auch Facharbeiter durften nicht raus und Unternehemn erst recht nicht. Es hat ja alles wunderbar funktioniert. Es war damals das Volk selber, das diesen sozialen Wohlstand aufgeben hatte - nicht die Poltik!

    Und ich persönlich denke: zurecht. Denn welchen Stellenwert hat Geld, wenn ich nicht verreisen dürfte? Wenn ich nicht arbeiten könnte, was ich möchte? Wenn ich nicht meine Meinung offen sagen dürfte? Wenn ich Angst haben müsste, der Nachbarstaat wirft Bomben auf unser Land?

    Mir wäre die Freiheit wichtiger als jede soziale Sicherheit.

    Um keinen Bürgerkrieg zu bekommen und da die Menschen es eh nicht verstehen, wie Globalisierung funktioniert, schlage ich eine Rückkehr in die 2-Staatlichkeit vor. Ganz ernsthaft! DDR reloaded zum einen und zum anderen eine BRD, die komplett in eine EU aufgeht und in die Weltgemeinschaft integriert ist. In der DDR 2 erhalten dann alle eine Jobzusage mit Mindestgehalt. Die neuen VEBs können dann lokale Lebensmittel erstellen, außer Bananen natürlich.
    In der BRD wird der Sozialstaat durch eine liberale Marktwirtschaft ersetzt.
    Und dann kann jeder wählen, wo er leben möchte. Das wäre doch eine gute Lösung, oder?

  11. #190
    Khun_Dio
    Avatar von Khun_Dio

    Re: Quo vadis SPD?

    Gibt´s wirklich noch Gründe, die SPD zu wählen? [/quote]

    Gab es die überhaupt jemals?

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