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Quo vadis SPD?

Erstellt von singto, 13.05.2009, 15:10 Uhr · 254 Antworten · 9.323 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von ernte

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    Re: Quo vadis SPD?

    Ich hatte in der vergangenen Woche ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der ARGE. Diese Person ist einmal in der Woche zuständig für die "Neuen". Er sagte mir, das der erste Eindruck ausschlagebend für den weiteren Ablauf des "Neuen" sei.
    Es gibt drei Stufen.
    1. Kannsde vergessen - kommt in den normalen Ablauf. Das heisst bei einen Vermittler, der 100 und mehr auf der Liste hat.
    2. Der sucht wirklich Arbeit und ist willig. Der kommt zu einem Vermittler der max. 20 auf der Liste hat.
    3. Die Person ist qualiviziert und bekommt schnell einen Job bzw. die Person kann in ein Sonderprogramm 50+ etc. Beides jetzt allerdings die Willigkeit voraus. Dann bekommst du einen speziellen Vermittler. Ebenfalls max 20 Personen.

    Nach seiner Aussage sind die Vermittlungen im Personenkreis 2 und 3 sehr erfolgreich und in der Regel auch sehr schnell.
    Ausserdem bekommen diese beiden Gruppen keine Jobangebote von Zeitarbeitsfirmen.

    Allerdings ein Fehltritt und es geht in die Gruppe 1.

  2.  
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  3. #172
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von ernte",p="736930
    Ich hatte in der vergangenen Woche ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der ARGE. Diese Person ist einmal in der Woche zuständig für die "Neuen". Er sagte mir, das der erste Eindruck ausschlagebend für den weiteren Ablauf des "Neuen" sei.
    Es gibt drei Stufen.
    1. Kannsde vergessen - kommt in den normalen Ablauf. Das heisst bei einen Vermittler, der 100 und mehr auf der Liste hat.
    2. Der sucht wirklich Arbeit und ist willig. Der kommt zu einem Vermittler der max. 20 auf der Liste hat.
    3. Die Person ist qualiviziert und bekommt schnell einen Job bzw. die Person kann in ein Sonderprogramm 50+ etc. Beides jetzt allerdings die Willigkeit voraus. Dann bekommst du einen speziellen Vermittler. Ebenfalls max 20 Personen.

    Nach seiner Aussage sind die Vermittlungen im Personenkreis 2 und 3 sehr erfolgreich und in der Regel auch sehr schnell.
    Ausserdem bekommen diese beiden Gruppen keine Jobangebote von Zeitarbeitsfirmen.

    Allerdings ein Fehltritt und es geht in die Gruppe 1.
    Habe zwar Dienstag einen Termin in Gruppe 3, aber dies ist nicht das Thema. Es gibt allgemein sowieso zuwenig Jobs für Alle.

    Nur ein Mindestlohn, etwas oberhalb von H4, kann stoppen, daß Dumpinglöhne von der Allgemeinheit aufgestockt werden müssen.

    Es wäre spannend zu beobachten, ob manche Arbeit dann nicht mehr gemacht (angeboten) würde. Ich behaupte NEIN.

  4. #173
    Avatar von Micha-Dom

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    Re: Quo vadis SPD?

    Warum soll man die SPD noch wählen?
    Wohin will diese hin gehen?
    Also ich gehe mit Solche nicht mit.

    Anmerkungen:
    Grosse Politik, naja, der Karren ist ja eh total verfahren und die Lage undurchschaubar.
    Mindenslohn hat die Arschkarte der CDU bekommen.
    1€ Jobs ist die pure Ausbeutung.
    2500€ hat man für ein Schrottauto übrig, nur 100€ für den Nachwuchs.


    Weder SPD noch CDU bekommen meine Stimme dieses Jahr. Ich bin seit 32 Jahren Wechselwähler.
    Das Ganze ist einfach, ich schaue was Netto übrig bleibt. Und das sich Netto nennt wird ja durch die Mwst. abgemindert in der Regel. Wieviel kann ich - wir als Steuer absetzen?
    Das erzeugt keine Freude, warum soll man diese wählen?

    Fazit:
    Die Partei, die es uns (meine Family) mehr Netto in Kasse verschafft, also die Entlastungspartei, hat Trumpf bei den nächsten Wahlen.

  5. #174
    Avatar von Thaimax

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    Re: Quo vadis SPD?

    Nur ein Mindestlohn, etwas oberhalb von H4, kann stoppen, daß Dumpinglöhne von der Allgemeinheit aufgestockt werden müssen.

    Es wäre spannend zu beobachten, ob manche Arbeit dann nicht mehr gemacht (angeboten) würde. Ich behaupte NEIN.
    Den zweiten Teil sehe ich absolut genauso.

    Das Lohndumping, am allerschrecklichsten die Jobvernichtungsmaschinerie "1-Euro-Job" ist hausgemacht von der Politik, da nehmen Unternehmer lediglich das Angebot war, müssen sie ja auch, weil wenn der Mitbewerber so billige Leute bekommt kann man selbst nicht mithalten.

    Schuld ist hier, einzig und alleine, die Politik, niemand anderer!

    1-Euro Jobs hätten nie eingeführt werden dürfen, gehören, besser gestern als heute, sofort und ohne Übergangsfristen abgeschafft.

    Zu Mindestlöhnen, es reicht ja schon aus, wenn man Leuten die Leistungen nicht streicht, wenn sie keinen 40 Stunden-Job annehmen, bei dem sie unter 900 Euro verdienen. Die logische Folge ist, dass es Jobs mit so geringer Bezahlung nicht mehr geben wird, weil sie schlicht und einfach keiner mehr annehmen wird.

    Wenn aber aufgrund von Gängelung und Androhung von Zwangsmassnahmen die Leute gezwungen werden sich bei solchen Jobs zu bewerben wird das Angebot von Firmen natürlich angenommen, müssen sie ja, siehe oben.

    Hält sich die Politik aus dem ganzen Theater raus, spart Milliarden in der Verwaltung und setzt diese Milliarden in ein altersgestaffeltes, bedingungsloses Grundeinkommen um haben wir zwar einen Haufen arbeitsloser Beamter, aber eben sonst viel weniger Probleme. - Um die Wirtschaft muss man sich, aufgrund der Stärkung der Binnennachfrage, keine Sorgen machen, und die Löhne steigen dann auch automatisch, weil niemand dazu gezwungen wird Billigjobs anzunehmen, gibt dann einfach keine Billigjobs mehr...

  6. #175
    Avatar von aalreuse

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    Re: Quo vadis SPD?

    10% der Reichen bezahlen 80% der Steuern..... was ist das denn für ein Quatsch.

    Es gibt in Deutschland über 50 Steuerarten. Die letzlich über die Preise bis an den Endverbraucher weitergegeben werden. Der größte Einzelposten ist dabei die Mehrwertsteuer, die inzwischen zur größten Einnahmequelle des Bundes wurde. Die Einkommenssteuer ist ja eine Gemeinschaftssteuer, die sich Bund, Länder, Kreise und Gemeinden in einem bestimmten Verteilerschlüssel teilen.

    Der Lohnsteueranteil an der Einkommensteuer beträgt derzeit ca 60% und der Anteil der Körperschaftssteuer von Kapital- und Personengesellschaften etwa 20%, der Rest stammt von selbständigen Gewerbetreibenden,Vermietung und Verpachtung, Land und Forstwirtschaft. Wobei der Gesamtkuchen der Einkommensteuer kleiner geworden ist, denn Zinsgewinne und Dividenden werden ja nicht mehr über die Einkommensteuer sondern über die Abgeltungssteuer (nichts anderes als eine Steuererleichterung für Großaktionäre)abgerechnet.

    Der so oft kolpotieret Satz 10% zahlen 80% galt mal für die Körperschaftssteuer als es die Abgeltungssteuer noch nicht gab, weil die meisten Reichen im Lande ja Unternehmer sind.

    Rechnet man die Verbrauchssteuern (Minaralölsteueranteil 50%) und den Lohnsteueranteil an der Einkommensteuer zusammen, kommt der Endverbraucher derzeit auf einen Steueranteil von etwa 75%.

    __________________________________________________ __________


    Es ist auch eine Mär, das geringe Löhne Arbeitsplätze schaffen. Wenn dem so wäre, müssten in Afrika und Osteuropa die Fabriken wie Pilze aus dem Boden schießen und die Asiaten längst Arbeitslos sein und am Hungertuch nagen. Denn ein Arbeiter in der Ukraine oder in Ägypten kostet mit derzeit etwa 50 Euro/Monat weniger als manch ein Asiate. Wenn man dann noch die geringeren Transportkosten dazurechnet, frage ich mich warum so viele Unternehmen noch nach China auswandern.

    Im Grunde ganz einfach, weil in den Schwellenländern Asiens in der nächsten Zeit eine Explosion der Kaufkraft erwartet wird und jeder sich seinen Teil sichern möchte.

    Womit klar wird was Arbeit schafft...Kaufkraft und zwar Kaufkraft in den Händen vieler.

    Bestes Beispiel ist Malle. Anfang der 70er noch eine romatische Fischerinsel und ein Geheimtipp. Seit die Touristen die Insel entdeckt haben und ihre Urlaubskasse (und damit einen erheblichen Teil ihrer Kaufkraft) nach Malle tragen, ist vom ursprülichen Mall nur wenig geblieben.

    Oder auch die Touristenzentren an Thailands Westküste. Wie schnell wurde da nach dem Tsunamie wieder aufgeräumt, wie wurde/wird da um die Kaufkraft der Touristen gejammert.

    Von Banda Aceh auf Sumatra und anderen Katastrophengebieten hört man gar nichts mehr. Ob dort auch von Touris so profitiert wurde... ich glaube kaum.....

    In Deutschland und anderen Industrieländern wird aber derzeit massiv Kaufkraft der Bevölkerung vernichtet... das begreife wer will.

    __________________________________________________ __________

    Flexibilisierung des Arbeitsrechtes bringt Arbeitsplätze.

    Siehe Leiharbeit. Da kann man sehen was herauskommt, wenn man die Ideen der Marktradikalos umsetzt und den Unternehmern jede soziale Verantwortung nimmt. Am besten führt man gleich wieder die Sklaverei ein. Nicht umsonst stehen im Grundgesetz die Artikel 1, 9 Abs.3, 14 Abs.2, 20 Abs.1 und 79 Abs.3

    Das Arbeitsrecht außerhalb der Zeitarbeit ist wesentlich flexibler als viele denken. Die Möglichkeiten werden einfach nicht, z.T. auch nicht mehr, genutzt. Es ist ja bequemer bei einer Leiharbeitsfirma anzurufen als selber Personal zu suchen und dieses zu vernünftigen Konditionen per befristeten Arbeitsvertrag anzustellen.

    Das Gejammer der Arbeitgeber rührt auch daher, dass auch den Arbeitgeberverbänden die Mitglieder weglaufen und immer mehr Unternehemen nicht mehr an Tarifverträge gebunden sind. Die Kündigungsregeln in den Tarifverträgen, die per Öffnungsklausel im Kündigungschutzgesetz zugelassen sind, sind für die Arbeitgeber in den meisten Fällen weit besser als die gesetzlichen Regelungen. Daher wird so intensiv nach Lockerung des Kündigungsschutzes gerufen.

    Da sage noch einer die Arbeitnehmer und ihre Gewerkschaften seien nicht flexibel genug. Statt Betriebsräte zu bekämpfen und aus den Tarifverträgen zu fliehen, sollten sich die Unternehmer lieber mit ihren Mitarbeitern zusammensetzen und nach Lösungen suchen mit denen alle Leben können.

    Dies bringt aber nur etwas, wenn die Verantwortlichen in den Chefetagen vernüftig und nachhaltig wirtschaften und nicht nur auf eine kurzfristige Gewinnsteigerung aus sind. Siehe Karstadt und Quelle. Da waren die Mitarbeiter und ihre Gewerkschaften und Betriebsräte sehr flexibel und haben ihren Anteil zur Betriebsanierung gegeben. Aber ein habgieriger Manager des Gesamtkonzerns hat die Karre ohne große Not aus Profitgier in den Dreck gefahren. Wer sich so verhält und auch unmittelbar vor der Pleite nicht lernfähig ist, der darf sich dann auch nicht wundern, wenn am Ende die Solidargemeinschaft nicht beispringt.

    Ich bin zwar nicht gerade ein Fan von Herrn Steinmeier aber in seiner Rede auf dem Parteitag hat er einen wahren Satz gesagt. Die Ideologie (damit war die aktuelle Wirtschaftsideoliege der der Bosse und deren Handlanger in der CDU/CSU und FDP gemeint) welche uns die derzeitige Wirtschaftskrise eingebracht hat, kann nicht gleichzeitig auch die Lösung für diese Krise sein.....

  7. #176
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Quo vadis SPD?


  8. #177
    Avatar von Thaimax

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    4.075

    Re: Quo vadis SPD?

    Ich bin zwar nicht gerade ein Fan von Herrn Steinmeier aber in seiner Rede auf dem Parteitag hat er einen wahren Satz gesagt. Die Ideologie (damit war die aktuelle Wirtschaftsideoliege der der Bosse und deren Handlanger in der CDU/CSU und FDP gemeint) welche uns die derzeitige Wirtschaftskrise eingebracht hat, kann nicht gleichzeitig auch die Lösung für diese Krise sein.....
    Stimmt, da hat er recht, er verschweigt dabei aber , dass diese Ideologie erst zu dem Wohlstand geführt hat, der es zulässt, dass Leute in ihrem kuscheligen Heim, mit gefüllten Kühlschränken und dem Computer online den derzeitigen Zustand als Krise bezeichnen können

    Die Meinungen zur Zukunft, also wie es weitergehen soll, sind momentan so unterschiedlich in der Bevölkerung, das ist fast unglaublich......

    Anstatt zu akzeptieren, dass diese ständigen staatlichen Einmischungen, das Schrauben des Staates an Unternehmensschrauben nicht Wohlstand bringt, sondern diesen vernichtet, versucht man, wahrscheinlich als Rettungshalm(vor was eigentlich) an den weisen, Wirtschaftswunder zu vollbringen im Stande seienden Staat zu glauben...

    Man muss nicht das Rad neu erfinden, man sollte einfach für mehr soziale Gerchtigkeit sorgen, Verschlimmbesserungen wie 1-Euro-Jobs oder dieses ständige Subventionieren von Arbeit über Hartz4 abstellen - alles Einmischungen des Staates, die genau das Gegenteil von dem bewirken, was der Bürger braucht.....

  9. #178
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Thaimax",p="736968
    Ich bin zwar nicht gerade ein Fan von Herrn Steinmeier aber in seiner Rede auf dem Parteitag hat er einen wahren Satz gesagt. Die Ideologie ([highlight=yellow:f28a71f049]damit war die aktuelle Wirtschaftsideoliege [/highlight:f28a71f049]der der Bosse und deren Handlanger in der CDU/CSU und FDP gemeint) welche uns die derzeitige Wirtschaftskrise eingebracht hat, kann nicht gleichzeitig auch die Lösung für diese Krise sein.....
    Stimmt, da hat er recht, er verschweigt dabei aber , [highlight=yellow:f28a71f049]dass diese Ideologie[/highlight:f28a71f049] erst zu dem Wohlstand geführt hat, der es zulässt, dass Leute in ihrem kuscheligen Heim, mit gefüllten Kühlschränken und dem Computer online den derzeitigen Zustand als Krise bezeichnen können
    [highlight=yellow:f28a71f049]Diese Ideologie [/highlight:f28a71f049]hat uns alle ins Chaos geführt.

    Es war die [highlight=yellow:f28a71f049]soziale Marktwirtschaft[/highlight:f28a71f049], die zu Wohlstand führte. Etwas völlig anderes als der Turbokapitalismus, der mit Kohl begann.

  10. #179
    Avatar von aalreuse

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Thaimax",p="736968
    Stimmt, da hat er recht, er verschweigt dabei aber , dass diese Ideologie erst zu dem Wohlstand geführt hat, der es zulässt, dass Leute in ihrem kuscheligen Heim, mit gefüllten Kühlschränken und dem Computer online den derzeitigen Zustand als Krise bezeichnen können
    Sehe ich nicht so. Den Wohlstand von dem wir heute alle zehren und zwar auf beiden Seiten haben uns unser Väter und Großväter erkämpft, erarbeitet und erhalten. Wir hingegen beschäftigen uns seit Kohl an die Regierung kam damit, diese Errungenschaften in der Salamitaktik Scheibchen für Scheibchen zu vernichten.

    Hier noch etwas zu 1-Euro-Jobs:
    http://www.sozialleistungen.info/new...ign=Newsletter

  11. #180
    Avatar von Thaimax

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="736971
    Zitat Zitat von Thaimax",p="736968
    Stimmt, da hat er recht, er verschweigt dabei aber , dass diese Ideologie erst zu dem Wohlstand geführt hat, der es zulässt, dass Leute in ihrem kuscheligen Heim, mit gefüllten Kühlschränken und dem Computer online den derzeitigen Zustand als Krise bezeichnen können
    Sehe ich nicht so. Den Wohlstand von dem wir heute alle zehren und zwar auf beiden Seiten haben uns unser Väter und Großväter erkämpft, erarbeitet und erhalten. Wir hingegen beschäftigen uns seit Kohl an die Regierung kam damit, diese Errungenschaften in der Salamitaktik Scheibchen für Scheibchen zu vernichten.

    Hier noch etwas zu 1-Euro-Jobs:
    http://www.sozialleistungen.info/new...ign=Newsletter

    Die Antwort auch für Paddy:

    Das Problem liegt doch wirklich an der Einmischung des Staates, und nicht an den Unternehmern.

    Die 1-Euro-Jobs vernichten Unmengen an Arbeitsplätzen, die Hartz4-Subventionierung, eine reine Katastrophe. Gäbe es diese staatliche Einmischung nicht traue ich mich fast wetten, dass Zeitarbeitsfirmen auch so arbeiten würden, wie sie es noch vor 10 Jahren in Österreich gemacht haben. Da hat der Zeitarbeiter mehr verdient wie der, der fix in einer Firma gearbeitet hat, oftmals wegen Trennungsgeld.

    Subventionen bringen es nunmal mit sich, dass sie häufig nur eines subventionieren, die Forderungen nach mehr Subventionen. (Nachbarbetrieb bekommt das....will auch...)

    Der Staat soll sich um das Soziale kümmern, für das bekommt die Regierung sehr viel Geld von der arbeitenden Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Das soll er effektiv, ohne Gängelung und mit einem schlanken Verwaltungsaufwand bewerkstelligen, dann ist man die gröbsten Probleme mal los. Und die Unternehmer sollen sie in Ruhe lassen, dass sie sich auf das konzentrieren können, für was sie Unternehmer geworden sind, und das ist nunmal gute Geschäfte zu machen, dann klappt das mit den Arbeitsplätzen auch.
    Dass die Unternehmer zu wenig Lohn bezahlen ist auch eine Mär, das entscheidet ganz normal Angebot/Nachfrage. Gibt es Hartz4 ohne Gängelung erübrigt sich das Thema, dann nimmt nämlich niemand einen Job für 5 Euro die Stunde an, ganz ohne dass der Staat irgendeine Rute ins Fenster stellen muss. Ohne zigtausende Leute beschäftigen zu müssen, die das verwalten....

    Und hört endlich mit diesem "böse Firmen/brave Arbeiter" auf, ihr überseht dabei nur das Kernproblem der staatlichen Einmischung.

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