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Quo vadis SPD?

Erstellt von singto, 13.05.2009, 15:10 Uhr · 254 Antworten · 9.311 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von mipooh

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    Re: Quo vadis SPD?

    Ich bitte dich vielmals um Entschludigung aber trotzdem muss ich dir sagen das du einen an der Waffel hast, aber einen ganz gewaltigen.
    Wenn Du es denkst, dann sag es ruhig... aber verschone mich mit einer Entschuldigung...
    (Ich denke schliesslich auch, dass alle einen an der Waffel haben müssen, die noch eine der etablierten Parteien wählen, einschliesslich der Grünen. Es sei denn, sie sind bereits zigfache Millionäre...)

  2.  
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  3. #122
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von mipooh",p="736467
    Es gibt doch in der "Linken" eine prima Alternative.[...]
    Alternative ?

    Na ja, wenn der Karren vollends vor die Wand gefahren werden soll, evtl.

    Aber vielleicht gibt´s wirklich keine bessere Alternative Die Anderen werden uns nach der Wahl auslutschen wie sie nur können

  4. #123
    Avatar von aalreuse

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    Re: Quo vadis SPD?

    Naja, den Karren jetzt an die Wand fahren, den Schrott zu behalten und ihn als Basis für etwas neues zu nehmen ist evtl sinnvoller als den Karren erst an ausländische Investoren zu verkaufen und ihn dann an die Wand zu fahren, dann müssten wir auch noch den Schrott bezahlen......

  5. #124
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Quo vadis SPD?

    Guter Spruch mit Wahrheitsgehalt :-)

  6. #125
    Avatar von aalreuse

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von antibes",p="736564
    Guter Spruch mit Wahrheitsgehalt :-)
    Und findet in Realität schon statt. Mal sehen wer am Ende tatsächlich überlebt Opel verkauft an die Russen oder Quelle/Karstadt die versuchen aus eigener Kraft wieder auf die Füße zu kommen.....

  7. #126
    Avatar von mipooh

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    Re: Quo vadis SPD?

    Na ja, wenn der Karren vollends vor die Wand gefahren werden soll, evtl.
    Wie kann man etwas vor die Wand fahren, was längst durchgebrochen ist...?

  8. #127
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von wingman",p="736460
    ich traue keiner derzeit in berlin vertretenen parteien zu am arbeitsmarkt viel bewegen zu können. dazu wären einige schritte notwendig die den unternehmen gar nicht schmecken würden. dazu zählen ein verbot der leih und zeitarbeitsfirmen. eine exaktere und mehr kontrollierte 400,- euro regelung. ein flächendeckender mindestlohn für alle.
    erst dann (aber das rückrat hat keine partei) bewegt sich endlich etwas.
    Ich bin ja durchaus lernwillig. Erzähl doch mal, wie du dir das konkret vorstellst.

    Ich denke nämlich, genau das Gegenteil wird passieren: die Arbeitslosigkeit wird drastisch steigen.
    Ich kann es ja durchaus verstehen, dass Zeitarbeitsfirmen als großes Übel angesehen wird (ich habe ja selber schon schlechte Erfahrungen gemacht). Auch kann ich verstehen, dass Menschen nicht immer weniger verdienen wollen. Und ich weiß, dass viele Unternehmen eiskalt sind und Arbeitnehmer ausbeuten und wie Büromaterial behandeln.
    In diesen Auffassungen sind wir uns ja einig.

    Doch zum einen geht es nicht anders (die Einnahmen müssen wegen der Globalisierung sinken, daran kann, darf und wird es sich nichts ändern, um den Weltfrieden nicht zu gefährden und die Menschheit in der Welt nicht ins absolute Elend abgleiten zu lassen) und zum anderen wird die Politik die Unternehmen nicht erziehen können. Denn die Unternehmen sitzen am längeren Hebel (u.a. auch durch die Globalisierung). Aber dieses Druckmittel können die Arbeitnehmer ja auch nutzen (was viele auswanderwillige Fachleute ja auch machen).

    Ich denke, der freie Markt ist immer noch der bessere Weg als ein Eingreifen der Politik. Insofern müssen Politiker gar nichts machen. Üble Unternehmer werden auf Dauer aussterben wie auch unflexible oder arbeitsunwillige Arbeitnehmer. Auf Dauer werden genauso viele Arbeitsplätze entstehen wie Arbeitnehmer zur Verfügung stehen. Davon bin ich überzeugt.

    Wie sollen denn mehr Arbeitsplätze entstehen, wenn man Zeitarbeitsfirmen verbietet? Die Firmen werden weniger einstellen. Die Mitarbeiter, die vorhanden sind, dürfen mehr Überstunden machen.
    Neue Mitarbeiter werden jeweils für 6 Monate eingestellt, weil man sie in der Zeit noch kündigen kann. Du darfst dir also 2 mal im Jahr einen neuen Job suchen.
    Die meisten Firmen nutzen ja Zeitarbeiter nicht aus Gemeinheit, sondern weil sie unterschiedliche Auslastungen haben.

    Wie sollen Arbeitsplätze entstehen bei Mindestlöhnen? Große Firmen können die vielleicht bezahlen. Der Mittelstand eher nicht. Also arbeiten die Eigentümer selber für 10 Leute (wie ich z.B.). Auch das ist keine Gemeinehit, sondern es ist finanziell einfach nicht anders möglich. Viele Leute glauben, alle Unternehmen verdienen ein Schweingeld. Dabei gibt es viele Unternehmer, die verdienen selber weniger als ihre festangestellten Mitarbeiter. Das ist so. Und dann tragen sie noch jedes Riskio und dürfen ihre Sozialabgaben selber komplett zahlen.

    Es muss einfach mehr Aufklärung her.

    Aber wie gesagt: zeig mir das Modell auf, wie eine soziale SPD oder Linke den Arbeitsmarkt zum Bewegen bringt. Im Herzen bin ich ja ein Linker, vom Kopf her aber denke ich, Westerwelle und Gutenberg sind wirtschaftlich auf einem besseren Weg - auch und insbesondere für Arbeitnehmer.

  9. #128
    Avatar von Conrad

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von Dieter1",p="736476
    wingi, was willste denn waehlen ausser der SPD?
    Was für eine Frage ? Die, die am meisten Stütze versprechen natürlich. Ob NPD oder PDS, wenn man sich die Reden von NPD-Aktivisten anhört, kommt es einem vor, als wenn Lafontaine die Rede geschrieben hat.

    Die bösen Amis, die bösen Juden (sie sagen natürlich Israelis), die böse Wallstreet (jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung hört sich einfach zu altmodisch an)......Schuld sind auf jeden Fall "die anderen", so einfach ist das alles.

    Was interessieren mich einzelne Politiker oder Parteien ?

    Es ist mein Leben und ich mache, was mir gefällt. So einfach ist das ;-D

  10. #129
    Avatar von mipooh

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    Re: Quo vadis SPD?

    Es ist mein Leben und ich mache, was mir gefällt. So einfach ist das
    Dass Du etwas (sehr) einfach gestrickt bist, musst Du nun wirklich nicht mehr erklären...
    Was wirst Du tun, wenn Du dann mal etwas älter bist, Deine Ersparnisse Inflationen, Währungsumstellungen und Bänkern zum Opfer gefallen sind, Du Deinen Arzt nicht mehr bezahlen kannst usw...
    Du wirst sicher mit einem (müden) Lächeln auf den Lippen verhungernd sterben, und Dich an Deinen Idealen zum Himmel schwingen... (nur da wird Dich auch keiner wollen...)

  11. #130
    Avatar von Thaimax

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    Re: Quo vadis SPD?

    Zitat Zitat von mipooh",p="736632
    Dass Du etwas (sehr) einfach gestrickt bist, musst Du nun wirklich nicht mehr erklären...
    Was wirst Du tun, wenn Du dann mal etwas älter bist, Deine Ersparnisse Inflationen, Währungsumstellungen und Bänkern zum Opfer gefallen sind, Du Deinen Arzt nicht mehr bezahlen kannst usw...
    Du wirst sicher mit einem (müden) Lächeln auf den Lippen verhungernd sterben, und Dich an Deinen Idealen zum Himmel schwingen... (nur da wird Dich auch keiner wollen...)
    Unnötig komplizieren muss man die Sachen aber auch nicht..

    Weiters bin ich der Meinung, dass es schon sehr lange nicht mehr in der Hand nationaler Parteien liegt die Arbeitsmarktsituation zu verbessern, deswegen erachte ich es auch als sinnlos dies von ihnen zu fordern.

    Dieses ewige "böser Unternehmer, armer Arbeitnehmer" mag zwar einen gewissen Prozentsatz in der Bevölkerung als Klientel bedienen, führt aber nur zu einem Gegeneinander, das letztendlich wieder der "arme Arbeitnehmer" auszubaden hat, weil die "bösen Unternehmer" sich doch tatsächlich trauen weniger Leute einzustellen, bzw. ihren Betrieb gleich woanders hin verlagern.

    Forderungen an die Wirtschaft zu stellen, ohne ihr international, zumindestens aber europaweit wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen bereitstellen zu können kann nicht funktionieren.

    Arm dran sind imho die älteren Leute, wäre ich 10 Jahre älter würde ich mit Sicherheit noch immer in Österreich wohnen, den jungen Leuten steht mal alles offen, weltweit, das war früher nicht so einfach, gibt es doch erst seit einem Jahrzehnt die Möglichkeit jeglich gewünschte Information über die Google-Eingabezeile zu bekommen.

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