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Provokant! RWE + EON + Euro Comeback ab 2016/17? Wer traut sich?

Erstellt von funnygirlx, 05.08.2015, 16:02 Uhr · 435 Antworten · 17.580 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Jupiter

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Starbucks? Die Zahlen sehen zwar gut aus, aber ist da nicht ein Ende des Wachstums erreicht?
    Was deutet aus Deiner Sicht auf ein Ende des Wachstums von Starbucks hin?

  2.  
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  3. #72
    Avatar von Chak

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    Ich meinte da etwas von Problemen gelesen zu haben, finde das jetzt aber nicht wieder.

  4. #73
    Avatar von Jupiter

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    Das Problem (aus Aktionärssicht) war, dass Starbucks bei den Letzten Quartalszahlen zwar ein positives Zahlenwerk abgeliefert hatte (23. Quartale in Folge), jedoch eine überraschend niedrigere Prognose für das nächste Quartal. Aus meiner Sicht wird aber übersehen, dass sich neben der stabilen Wachstumsstrategie ein Wandel hin zu einem Value-Unternehmen abzeichnet. Dafür sprechen einerseits die seit 2010 eingeführte Dividende, die konstant erhöht wurde, andererseits das fortlaufende Aktienrückkaufprogramm.

    Das Unternehmen plant in den kommenden 5 Jahren auf 30000 Filialen anzuwachsen und den Umsatz auf 30 Mrd USD zu auszubauen. Starbucks versucht in etablierten Märkten mittels Einführung neuer Produkte sowie neuer Premium-Marken neue Zielgruppen zu erreichen. Bei bestehender Verkaufsfläche stiegen die Verkäufe in Übersee um 9%. Zugleich expandiert Starbucks im asiatischen Raum, wo bisher in 19 aufeinander folgenden Quartalen ein Umsatzwachstum > 20% erzielt. Bis 2019 plant Starbucks, seine 1700 chinesischen Filialen auf 3000 zu erweitern. Die aktuelle Transformation der chinesischen Wirtschaft von Export auf Konsum wird nachhaltig für zusätzlichen Rückenwind sorgen.

    Starbucks ist ein Unternehmen mit einem herausragenden, visionären und vor allem vertrauenswürdigen Management, dem es gelungen ist, eine aussergewöhnlich starke und weltweit etablierte Marke zu schaffen. Dies ermöglicht eine Preismacht ohne Umsatzeinbussen und letztendlich eine höhere Profitabilität. Die Expansionsstrategie und Innovationskraft versprechen weiteres Wachstumspotenzial.

  5. #74
    Avatar von xxeo

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    Nun, dann sprechen wir mal über Kannibalismus. So nennt man beim Franchising nämlich den Effekt, dass man den Franchisenehmern keinen Gebietsschutz mehr gibt und Backwerk- oder Starbucks-Filialen nur ein paar hundert Meter voneinander aufmachen. Das kann man in Deutschland schön sehen. Expansion ja, aber steigt der Konzerngewinn?

    Zumal sich in Europa, Nordamerika und Asien eine erfreuliche Kaffeekultur entwickelt hat. Man sieht ja in Thailand, das sich dort neue Firmen einklinken und Starbucks mehr Wettbewerber am Markt hat als früher.

    23 Quartalsgewinne in Folge - das hatten Nokia, AOL usw. auch mal. Irgendwann ist immer Schluss.

    Wichtig ist die Grundregel, sich nicht in eine Aktie oder in ein Unternehmen zu verlieben, sondern Distanz zu wahren und sich immer zu fragen: Würde ich diese Aktie heute wieder kaufen? Wenn nicht, sofort raus. Im Grunde.

  6. #75
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Jupiter Beitrag anzeigen
    Das Problem (aus Aktionärssicht) war, dass Starbucks bei den Letzten Quartalszahlen zwar ein positives Zahlenwerk abgeliefert hatte (23. Quartale in Folge), jedoch eine überraschend niedrigere Prognose für das nächste Quartal. Aus meiner Sicht wird aber übersehen, dass sich neben der stabilen Wachstumsstrategie ein Wandel hin zu einem Value-Unternehmen abzeichnet. Dafür sprechen einerseits die seit 2010 eingeführte Dividende, die konstant erhöht wurde, andererseits das fortlaufende Aktienrückkaufprogramm.

    Das Unternehmen plant in den kommenden 5 Jahren auf 30000 Filialen anzuwachsen und den Umsatz auf 30 Mrd USD zu auszubauen.
    Für ein Value-Unternehmen ist das KGV aber noch viel zu hoch. Du schreibst zwar selbst, dass der Umsatz noch deutlich gesteigert werden soll, aber 30 Mrd. gegenüber heute 19,2 Mrd. im Jahr wäre eine Steigerung von 56%. Das ist bei einem KGV von 33 doch schon mehr als eingepreist um es freundlich auszudrücken. Wo siehst du da noch Ansatz für eine Kursphantasie?

    Visionen, die man heute noch nicht wirklich absehen kann, weil sie nichtmal in Planzahlen dargestellt sind, sind mir da ein bisschen wenig.

    Das heißt allerdings nicht, dass der Kurs nicht noch eine Weile weiter steigt, weil viele so denken wie du.

  7. #76
    Avatar von Jupiter

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Nun, dann sprechen wir mal über Kannibalismus. So nennt man beim Franchising nämlich den Effekt, dass man den Franchisenehmern keinen Gebietsschutz mehr gibt und Backwerk- oder Starbucks-Filialen nur ein paar hundert Meter voneinander aufmachen. Das kann man in Deutschland schön sehen. Expansion ja, aber steigt der Konzerngewinn?

    Wichtig ist die Grundregel, sich nicht in eine Aktie oder in ein Unternehmen zu verlieben...
    Mit Bauchgefühl hat an der Börse noch niemand Geld verdient.

    Alles was einen Langfrist-Aktionär interessiert, ist ein nachhaltiges Geschäftsmodell mit starker Marke, stabile Gewinnmarchen, hohe Renditen auf das eingesetzte Kapital, stabiles Umsatz/Gewinnwachstum, Wachstum ohne zusätzlichen Kapitalbedarf, regelmässige Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufe, gesunde Bilanzen mit geringer Verschuldung und eine moderate Volatilität.

    Leider ist sowas an den europäischen Märkten, mit ganz wenigen Ausnahmen, nur noch selten zu finden, da man hierzulande mit der Verteilung des knapp 30 Jährigen Wohlstandes statt mit der Schaffung neuen Wohlstandes beschäftigt ist.

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Für ein Value-Unternehmen ist das KGV aber noch viel zu hoch.
    Man sollte hinsichtlich dem zukünftigen Wachstum eines Unternehmens nicht nur das aktuelle KGV/KBV/KUV betrachten, sondern dies in Relation zur Peergroup stellen und das Gesamtpaket (Marktposition, Ertragskraft, Wachstumschancen) sachlich beurteilen.

    Was Ertragskraft und Wachstumschancen für Langfristanlagen angeht, da wendet man sinnvollerweise das DCF Verfahren an um beurteilen zu können, was heute wirklich eingepreist ist und was hinter "Kursfantasie" stecken könnte

  8. #77
    Avatar von Jupiter

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    Habe kurz mit dem DCF Verfahren den fairen Wert der RWE Aktie nachgerechnet (bei E.ON liegen mir leider zu wenig Zahlen vor).

    Der faire Preis bei RWE bis und mit 2019 liegt aktuell bei EUR 23.38, mit einer geschätzen Wachstunmsrate von 3.5%. Erschreckend ist bei beiden Unternehmen die Fremdkapitalquote, welche jenseits von 80% liegt! Das RWE EBIT für 2016 ist ebenfalls verherend ausgefallen, sollte aber ab 2017 wieder in's Lot kommen.

    Bedingt durch die externen negativen Einflüsse, der zu hohen Fremdkapitalquote und der DCF Berechnung würde ich bei RWE vor 2017 von einer Langzeitinvestition absehen. Es gibt aber immer Unverbesserliche, die einfach kaufen, nur weil die Aktie gerade günstig zu haben ist

  9. #78
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Jupiter Beitrag anzeigen
    Was Ertragskraft und Wachstumschancen für Langfristanlagen angeht, da wendet man sinnvollerweise das DCF Verfahren an um beurteilen zu können, was heute wirklich eingepreist ist und was hinter "Kursfantasie" stecken könnte
    Mit discounted Cashflow kann man in der Tat einen Unternehmenswert gut berechnen, aber Ertragskraft und Wachstumschancen sind doch Annahmen, die man damit nicht berechnen kann, oder wie machst du das?

  10. #79
    Avatar von Jupiter

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    Den inneren Wert einer Aktie (rollierende Zeitwert-Schätzung) kann man vom möglichen Unternehmenswert ableiten. Daraus wiederum erkennt man, ob Ertragskraft/Wachstum gegeben ist oder nicht.

  11. #80
    Avatar von funnygirlx

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    so war die tage noch mal kraftig auf einkaufstour
    im sektor rohstoffe glencore 850:hk 8,35 hkd, Noble Group 0.32 Noble:Sg .Santos Au 2,96$ fortsecue1,08 eund Vedanta Lse 210p und harmony 1,01e ffm
    im osten weiter aufgestockt inter rao ues LSE 1,78 $ ,Mosenergo 0,54 ffm , centrenergo ffm 1,38 und noch limits fuer paar energie versorger aus dem osten

    ..so das war mal wieder ein schwung

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