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Provokant! RWE + EON + Euro Comeback ab 2016/17? Wer traut sich?

Erstellt von funnygirlx, 05.08.2015, 16:02 Uhr · 432 Antworten · 17.359 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Jupiter Beitrag anzeigen
    Das Problem bei EON/RWE ist simpel: Das überholte und labile Geschäftsmodell und die Politik, die den Verlauf (…und das Desaster in den Bilanzen…) mitbestimmt. Das einzig tolle ist die aktuelle Dividende, was bei mir mehr den Eindruck erweckt, dass man damit die inzwischen stark angeschlagenen Aktionäre für den massiven Kursverlust entschädigen und an der Stange halten möchte.


    Beide Unternehmen sind von einem nachhaltigem Geschäftsmodell, stabilen Gewinnmarchen, hohen Renditen auf das eingesetzte Kapital, stabilem Umsatz/Gewinnwachstum, einem Wachstum ohne zusätzlichen Kapitalbedarf, regelmässigen Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufen, gesunden Bilanzen mit geringer Verschuldung und einer moderaten Volatilität weit von entfernt.

    Lieber kaufe ich ein paar Lastwagen voll Sand am Meer, da ist die 5 Jahres Rendite womöglich höher als bei EON/RWE
    Lustig übrigens, welche Ahnungslosigkeit die Politik und auch ein Großteil der Journalisten zeigte, als es um die Rückstellungen für den Rückbau der Kernkraftwerke ging.

    Da dachten offensichtlich viele, Rückstellungen seien eine Art von Rücklagen.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Lustig übrigens, welche Ahnungslosigkeit die Politik und auch ein Großteil der Journalisten zeigte, als es um die Rückstellungen für den Rückbau der Kernkraftwerke ging.

    Da dachten offensichtlich viele, Rückstellungen seien eine Art von Rücklagen.
    soviel ich weiß haben diese Konzerne doch bereits extra Kapitalgesellschaften gegründet die für die Altlasten zuständig sind und daran natürlich Dank nicht ausreichendem Kapital Pleite gehen werden. Den Rest trägt dann der Steuermichel, ähnlich wie bei der Kohle und den Folgeschäden des Bergbaues.

  4. #63
    Avatar von Chak

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    Selbst wenn sie das nicht ausgegliedert hätten wäre ja fraglich, ob sie die Rückbaukosten aufbringen können. Gerade auch weil der Staat ihnen ihr Geschäftsmodell kaputt gemacht hat.

  5. #64
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Selbst wenn sie das nicht ausgegliedert hätten wäre ja fraglich, ob sie die Rückbaukosten aufbringen können. Gerade auch weil der Staat ihnen ihr Geschäftsmodell kaputt gemacht hat.
    das Geschäftsmodell wurde von Anbeginn kräftigst gesponsert, die Endlagerung und die Suche nach einem Endlager und der dafür benötigte öffentliche Einsatz wohlweislich gleich beim Steuerzahler abgeladen. Der Rückbau der AKW`s und die Lagerung sowie die Bewachung der atomaren Restbestände über hunderte von Jahren war niemals nicht im Geschäftsmodell enthalten.

    Denn wenn man diese Kosten zusätzlich zu all den Forschungsgeldern mit einberechnet wird daraus ein Minusgeschäft, das war allen Beteiligten und Kernkraftgegnern klar.

  6. #65
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von Jupiter Beitrag anzeigen


    Beide Unternehmen sind von einem nachhaltigem Geschäftsmodell, stabilen Gewinnmarchen, hohen Renditen auf das eingesetzte Kapital, stabilem Umsatz/Gewinnwachstum, einem Wachstum ohne zusätzlichen Kapitalbedarf, regelmässigen Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufen, gesunden Bilanzen mit geringer Verschuldung und einer moderaten Volatilität weit von entfernt.
    das ist in soweit richtig, man sollte aber dazu sagen das die marktkapitalisierungen vs EDF und der ganzen gruppe von aktien , ein witz sind. auf KBV und vor auf KUV basis (0,6 /0,15) sehr billig sind,dazu einen guten CF gernerrieren und eine dominante marktstellung haben . somit sind viele dieser sachen nu schon eingepreist

  7. #66
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von Jupiter Beitrag anzeigen


    Beide Unternehmen sind von einem nachhaltigem Geschäftsmodell, stabilen Gewinnmarchen, hohen Renditen auf das eingesetzte Kapital, stabilem Umsatz/Gewinnwachstum, einem Wachstum ohne zusätzlichen Kapitalbedarf, regelmässigen Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufen, gesunden Bilanzen mit geringer Verschuldung und einer moderaten Volatilität weit von entfernt.
    das ist in soweit richtig, man sollte aber dazu sagen das die marktkapitalisierungen vs EDF und der ganzen gruppe von aktien , ein witz sind. auf KBV und vor auf KUV basis (0,6 /0,15) sehr billig sind,dazu einen guten CF gernerrieren und eine dominante marktstellung haben . somit sind viele dieser sachen nu schon eingepreist
    dagegen spricht natuerlich , das der bodenbildungsprozess im chart, bei weitem nicht abgeschlossen ist,spez seit dem unterschreiten der 20 jahrestiefpunkte.sowie das die Politik das problem einer finalen loesung immer weiter vor sich herschieben tut.

  8. #67
    Avatar von Jupiter

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    Irgendwann geht's auch bei RWE/EON wieder Nordwärts, ganz abschreiben würde ich sie daher nicht, aber ich sehe das Problem bei der Politik.

    Die Konkurrenz hingegen, besonders SMA Solar, Nordex und Vestas, hat in den kommenden 1-2 Jahren starkes Wachstumspotenzial und profitieren teilweise von der Energiewende in DE aber vor allem vom "Energie-Boom" in den USA und teilweise auch schon in Fernost.

  9. #68
    Avatar von Chak

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    Bei einem Geschäftskonzept, dass auf Subventionen beruht, wäre ich vorsichtig.

  10. #69
    Avatar von Jupiter

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    Man sollte da zwischen stark wachsenden Kurzläufern und stabilen wachsenden Langzeitanlagen unterscheiden. RWE/EON kann man derzeit weder in die eine noch in die andere Kategorie zuordnen.

    Bei Kurzläufern ist sicher die Eigenkapitalquote und vor allem das kurzfristige starke Wachstum (getrieben durch sogenannte Catalysts) entscheidend. Grundsätzlich hält man an solchen Positionen nie länger als 12 Monate fest und nimmt in dieser Zeit mit, was abgeworfen wird.

    Bei Langzeitanlagen hingegen, sind Unternehmen ständig potentiellen Bedrohungen für die Geschäftsentwicklung ausgesetzt (siehe RWE/EON). Man erkennt qualitativ hochwertige Unternehmen, deren Geschäftsaussichten sicher einzuschätzen sind und die auch noch in 10–20 Jahren existieren werden, durch Geschäftsmodelle, die nur schwer angreifbar oder von aussen beinflussbar sind. Starke Marken zeigen bei Käufen von Alltagsprodukten eine hohe Relevanz. Grössenvorteile und die damit verbundenen positiven Effekte auf der Kostenseite schützen häufig vor dem Eintritt neuer Wettbewerber.

    Aufgrund der besonderen Position von Qualitätsunternehmen schlägt sich der Erfolg in der Qualität verschiedener buchhalterischer Kennzahlen nieder. Eine hohe Nettogewinnmarge zeigt auf, dass ein Unternehmen Preise weit über den Kosten realisieren kann und damit über eine starke Preismacht verfügt. Eine stabile hohe Nettogewinnmarge ist ein erstes Kriterium, das auf ein mögliches Qualitätsunternehmen hindeutet. Eine hohe Eigenkapitalrendite weist auf einen Wettbewerbsvorteil und ein gutes Kapitalmanagement hin. Ein geringer Verschuldungsgrad senkt sowohl das langfristige Insolvenzrisiko als auch die Nettogewinn-Schwankungsanfälligkeit. Hohe Sprünge in der Gewinnmarge oder unregelmässige Umsatzverläufe kennzeichnen meist eine starke Abhängigkeit von externen Faktoren, die ausserhalb der Kontrolle des Unternehmens liegt. Qualitätsunternehmen sind aufgrund des stabilen Geschäftsmodells externen Faktoren weniger stark ausgesetzt. Die zukünftige Geschäftsentwicklung ist daher sicherer und mit höherer Genauigkeit prognostizierbar.

    Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass ein hochprofitables und erfolgreiches Unternehmen von einem unfähigen Management übernommen wird. Arbeitet das Unternehmen jedoch mit hohen Gewinnmargen in einem wenig wettbewerbsintensiven Markt, kann ein schlechtes Management grundsätzlich weniger Schaden anrichten.

    Ein weiteres Leistungsprädikat eines Qualitätsunternehmens ist die geringe bis moderate Schwankungsanfälligkeit des Aktienkurses. Besonders in börsenschwachen Zeiten oder Krisen kann man diese unschwer erkennen und rausfiltern.

    Als Anleger interessieren mich stark wachsende Kurzläufer wie auch stabil wachsende Langzeitanlagen. Die Gewinne der Kurzläufer werden später zu möglichst günstigen Konditionen in Langzeitanlagen reinvestiert, so dass daraus über viele Jahre eine konstante Rendite entsteht.

    Unter dem Begriff Qualitätsunternehmen mit langfristig stabilem Wachstum kann man u.a. die Unternehmen in der u.s. Grafik zuordnen. Schaut Euch deren Geschäftsmodelle, die Nettogewinnmargen, die Eigenkapitalrenditen, den Verschuldungsgrad und das erwartete zukünftige Wachstum mal etwas genauer an.

    hq_sample.gif

  11. #70
    Avatar von Chak

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    Starbucks? Die Zahlen sehen zwar gut aus, aber ist da nicht ein Ende des Wachstums erreicht?

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