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Pressefreiheit DDR 2.0?

Erstellt von Uns Uwe, 23.09.2010, 18:56 Uhr · 13 Antworten · 1.524 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Uns Uwe

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    Pressefreiheit DDR 2.0?

    Aus der "Welt-Online:
    "Nur Minuten, nachdem Rainer Speer in Potsdam seinen Rücktritt erklärt hatte, kassierte der Innenminister a.D. die nächste Niederlage. In der Pressekammer des Berliner Landgerichts war über ein Berichtsverbot verhandelt worden, dass Speer am Dienstag gegen die Axel Springer AG erwirkt hatte. Deshalb durften Zeitungen wie WELT und "Bild“ und Websites wie WELT ONLINE auch nicht in Verdachtsform über eine Affäre berichten, in die der SPD-Politiker verwickelt ist. Heute nun entschieden die Richter anders – sie hoben den Eingriff in die Pressefreiheit auf."

    Ist die Pressefreiheit dadurch in Gefahr, oder haben wir gar keine "richtige" Pressefreiheit mehr, oder gab es in Deutschland nie eine Pressefreiheit? Und warum hat Bajok Tower diesen Thread eigentlich nicht eröffnet. Fragen über Fragen........

  2.  
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  3. #2
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Ist die Pressefreiheit dadurch in Gefahr, oder haben wir gar keine "richtige" Pressefreiheit mehr
    Im Prinzip hast Du Deine Fragen bereits beantwortet:

    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    oder gab es in Deutschland nie eine Pressefreiheit?

  4. #3
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Im Prinzip hast Du Deine Fragen bereits beantwortet:
    Das mag angehen, mich interessieren aber natürlich auch andere Meinungen. Selbst wir beide sind ja nicht immer einer Meinung......
    Gruss Uwe

  5. #4
    Avatar von kcwknarf

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    Die Presse macht doch die Meinung und somit die Freiheit, die gar keine richtige Freiheit ist.
    Soll heißen: die Presse besetzt die politischen Stühle durch gesteuerte Meinungsbildung in der Bevölkerung. Und sie wären ja blöde, wenn sie durch entgegengesetzte Presseberichte ihre Besetzung wieder zerstört. Es sei denn, es wäre in ihrem Sinne, wie bei der jetzigen Aufdeckung.
    Insofern gibt es wder Pressfreiheit, noch Pressezensur. Es ist alles Pressesystem zur Steuerung des Volkes!

  6. #5
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Die Presse macht doch die Meinung und somit die Freiheit, die gar keine richtige Freiheit ist.
    Soll heißen: die Presse besetzt die politischen Stühle durch gesteuerte Meinungsbildung in der Bevölkerung. Und sie wären ja blöde, wenn sie durch entgegengesetzte Presseberichte ihre Besetzung wieder zerstört. Es sei denn, es wäre in ihrem Sinne, wie bei der jetzigen Aufdeckung.
    Insofern gibt es wder Pressfreiheit, noch Pressezensur. Es ist alles Pressesystem zur Steuerung des Volkes!
    Besser könnte ich's nicht beschreiben. Und es wird sich an diesem System (leider) nichts ändern, zumindest wird das unsere Generation nicht mehr erleben.

  7. #6
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Die Presse macht doch die Meinung und somit die Freiheit, die gar keine richtige Freiheit ist.
    Wenn man blind alles glaubt, dann ist das wohl so.

  8. #7
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Wenn man blind alles glaubt, dann ist das wohl so.
    Wenn irgendwo auf der Welt etwas passiert kann man ja nicht selber jedesmal hinfliegen um sich persönlich vor Ort ein Bild zu machen. Deswegen ist man, wenn man sich eine Meinung bilden möchte, gezwungen auf Medien zurückzugreifen.

    Da, zum Beispiel in Deutschland, alle nicht anerkannten, grossen, Medienberichterstatter sowieso als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden, deren Recherche und Artikel man mit einer verächtlichen Handbewegung, unter wissendem Augenzwinkern, wegwischt, wäre es eher verwunderlich, wenn die Medien nicht überaus erfolgreich zur gewünschten Meinungsbildung herangezogen werden würden.

  9. #8
    Avatar von Micha L

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    Glatte Lügen dürften nicht alltäglich sein, da die Konkurrenz das aufdecken würde.

    Was bleibt ist eine tendenziöse Berichterstattung. Die sollte man erkennen.
    Aus den DDR-Zeitungen konnte ich "herausfiltern" (gelernt ist gelernt). Was bei den damaligen Kampfblättern möglich war, geht heute erst recht.

    Man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, daß extremistische Blätter die Wahrheit bieten, wenn sie was anders darstellen. Wie gesagt: Das sind Kampfblätter, welche die Wahrheit noch mehr ihrem Ziel unterordnen, d.h. primär ideologische Diversion betreiben.

    Bei allem Ärger ist der Vergleich mit DDR-Verhältnissen unangebracht. Wer das damalige Meinungsdiktat (d.h. nicht nur Monopol) mitgemacht hat, weiß, daß immer noch Welten dazwischenliegen, auch wenn selektiv berichtet wird und tendenziös.

    Natürlich übt auch der heitige Zeitungsbesitzer Einfluß aus, aber nicht so absolut und allein wie früher die SED. Es gibt Mängel, aber weniger.
    Alternative: Enteignung? Wer soll dann weitermachen? Jeder wäre wieder mehr oder weiter einseitig.

    Gruß

    Micha

  10. #9
    Avatar von Uns Uwe

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    In jedem Fall ist eine Art Hofberichtserstattung, nicht von der Hand zu weisen. Wenn es zb. um "Prinzessin" Merkel in den Medien geht, habe ich bis jetzt noch nie mitbekommen, dass sie hart kritisiert worden ist. Ähnlich ist es bei den Grünen, sie können noch so deutschfeindlich sein, eine negativ Berichtserstattung findet so gut wie nicht statt. Politverbrecher, sämtlicher Parteien, beuten Deutschland zu ihrem Vorteil aus und die Medien spielen, von kleinen Ausnahmen abgesehen, mit. Einzig und allein rechtsradikale Parteien, wie zb. die NPD, schneiden in den Medien, zu Recht, schlecht ab.

    Ich weiß nur nicht, ob ich darum weinen oder lachen soll, denn so viele ....., wie es uns "der Kampf gegen Rechts" suggerieren soll, gibt es in Deutschland nicht. Oder warum sonst schneiden die radikalen Rechten, bei den Wahlen so schlecht ab? Aber "der Kampf gegen Rechts", lenkt wunderbar von den wirklichen Problemen ab. Bevor jetzt wieder einige Freunde der Meinungsdiktatur losschreien, bitte richtig lesen und mir nicht falsche Tatsachen unterstellen. Die geisteskranke, menschenverachtende NPD, braucht wirklich kein Mensch.

    Kampf gegen rechts ist ja an sich OK, muss aber mehr gekämpft werden als zu kämpfen da ist? Wie wäre es denn mal mit Kampf gegen Rechts und Kampf gegen Links? Ich denke hier nur mal an die Maikrawalle, oder die brennende Hamburger Sternschanze. Die Medien spielen auch hier sehr gut mit. Man stelle sich mal vor, Rechte randalieren in der Sternschanze. Wäre der Umfang der Berichtsertattung, der gleiche?

  11. #10
    Avatar von Micha L

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    Ich finde nicht, daß da gekämpft wird. Rechts, links oder islamistisch, all die haben sehr weitgehende Freiheiten, nutzen die Demokratie im Kampf dagegen.

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