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Piraten - eine Protestpartei ?

Erstellt von socky7, 20.09.2011, 08:01 Uhr · 152 Antworten · 6.725 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Bei dem etablierten weiß man wenigstens, dass sie mit ihren Versprechungen übertreiben. ...
    Deswegen "glaubwuerdiger".

  2.  
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  3. #112
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du machst dir da aber vollkommen illusorische Vorstellungen über das allgemeine Interesse, geschweige denn von der Bildung oder der Neigung sich zu informieren.
    Im Gegenteil. Es ist eine Katastrophe. Aber ich erkenne, woran das liegt: an der fehlenden Motivation. In Deutschland fehlen nämlich keine Lehrer oder bessere Bildungsstätten, sondern ganz einfach gute Motivatoren. Wie sollen Schüler etwas lernen, wenn sie nicht wissen, warum?

    Und als Erwachsene geht es dann weiter: warum soll sich jemand für Politik interessieren, wenn der einzelne Bürger praktisch rein gar nichts mitentscheiden kann. Und sprich ja nicht von dem Kreuzchen auf em Wahlzettel. Da versprechen einem die Politiker das Paradies auf Erden, man verschenkt sein Kreuz an seinen angeblichen "Vertreter" und der macht genau das Gegenteil.

    Das Bildungssysstem, die parlamentarische Demokratie und nicht zuletzt das dekadente Sozialsystem für in Deutschland schon lange zu einer systematischen Volksverblödung und Verfaulung. Und da haben die Menschen ja nicht mal selber Schuld. Das ist von den Politikern so gewollt und wird systematisch so betrieben, da man dumme Menschen besser kontrollieren kann.

    Das würde mit meinem Vorschlag komplett anders werden. Denn dadurch entstehen Anreize, sich selbst zu informieren und zu bilden, weil man dann auch sich selbst wirklich einbringen kann.

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du bist doch ein gutes Beispiel, schwadronierst von Volksdemokratie und bist noch nichtmal in der Lage richtig an der bisher geltenden parlamentarischen Demokratie teilzunehmen.
    Wenn ein Staat ein Steinzeitmodell für die Modell einsetzt, dann streube ich mich natürlich auch, so etwas zu unterstützen. Der Staat möchte ja verhindern, dass Auslandsdeutsche an der Wahl teilnehmen. Daher werden solche Hürden eingebaut. Denn sie wissen ja sehr wohl, dass man aus dem Ausland heraus ein wesentlich ojektiveres Bild auf das Land erhält.
    Selbstverständlich sollte so etwas wie Urnenwahl abgeschafft oder zumnidest ergänzt werden. Ich war selbst mal Wahlhelfer und weiß daher, dass Wahlfälschung auch so möglich wäre. Es gibt mittlerweile genügend technische Möglichkeiten, Wahlen im Internet durchzuführen - zumal es dann ja nicht nur 1 mal in 4 Jahren wäre, sondern praktisch täglich bei Themenabstimmungen.

  4. #113
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    [...] Das ist von den Politikern so gewollt und wird systematisch so betrieben,
    da man dumme Menschen besser kontrollieren kann.
    Es gibt mittlerweile genügend technische Möglichkeiten...
    Von deiner (eigenen) Welt abgesehen,
    wo auf/in der realen Welt ist das nicht der Fall?

    Doch wer schafft diese Möglichkeiten und wichtiger, wer kontrolliert sie?

  5. #114
    Avatar von jage0101

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Aber ich erkenne, woran das liegt: an der fehlenden Motivation. In Deutschland fehlen nämlich keine Lehrer oder bessere Bildungsstätten, sondern ganz einfach gute Motivatoren. Wie sollen Schüler etwas lernen, wenn sie nicht wissen, warum?
    Das sehe ich ein wenig anders. Motivation und das "warum" sind begleitende Bedingungen. Das zentrale Problem sind die falschen Lernstrategien. Das kennt jeder von uns: Vokabeln "pauken". Wie ist die Standard-Lernmethode? Oft genug wiederholt ist es dann endlich im Hirn. Harte Arbeit... Und bei dieser Methode ist dann tatsächlich Motivation und "warum" entscheidend.
    Wenn es hingegen einfacher und schneller mit Lernmethoden klappt, die geeignet sind, dann kommt der Wissensdurst automatisch.

  6. #115
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen
    Von deiner (eigenen) Welt abgesehen,
    wo auf/in der realen Welt ist das nicht der Fall?

    Doch wer schafft diese Möglichkeiten und wichtiger, wer kontrolliert sie?
    Das Volk. Es bestimmt demokratisch ein gemischtes Expertenteam zur Erstellung, das bereits von einem demokratisch gewähltem Kontrollteam kontrolliert wird.
    Und das laufende System wird dann auch vom Volk kontrolliert. So nach dem Motto: A kontrolliert B, B kontrolliert C usw., um es mal ganz banal auszudrücken. So etwas habe ich schon in anderen Bereichen real miterlebt. Denn es gibt ja Dinge, die sehr sicherheitsempfindlich sind, z.B. Zahlungssysteme.

  7. #116
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von jage0101 Beitrag anzeigen
    Das sehe ich ein wenig anders. Motivation und das "warum" sind begleitende Bedingungen. Das zentrale Problem sind die falschen Lernstrategien. Das kennt jeder von uns: Vokabeln "pauken". Wie ist die Standard-Lernmethode? Oft genug wiederholt ist es dann endlich im Hirn. Harte Arbeit... Und bei dieser Methode ist dann tatsächlich Motivation und "warum" entscheidend.
    Wenn es hingegen einfacher und schneller mit Lernmethoden klappt, die geeignet sind, dann kommt der Wissensdurst automatisch.
    Die richtigen Lernmethoden sind schon wichtig. Aber dennoch bin ich der Meinung, dass die Motivation an erster Stelle liegen muss.
    Mal ein Beispiel: ich war jahrelang in englisch ein miserabler Schüler. An dden Lernmethoden lag es nicht. Es lag eben an der Motivation. Ich hatte nämlich von Anfang an eione Negativeinstellung. Damals dachte ich: warum soll ich eine Fremdsprache lernen? In Deutschland sprechen doch alle deutsch. Ich werde ohnehin nie im Ausland leben und auch selten Urlaub machen. Soll doch die ganze Welt gefälligst deutsch lernen. Es gibt ohnehin viel zu viele englischsprachige Lieder im Radio. Ja, tatsächlich, diese Ansichten hatte ich damals noch als Kind und Jugendlicher!

    Aus heutiger Sicht sage ich folgendes:
    die Lehrerin hatte damals sofort begonnen, uns Vokabeln beizubringen und im Buch zu lesen. Widerwillig habe ich dann gelernt, was gelernt werden musste. Nur guter Noten wegen, um die nächste Klasse zu erreichen. Sobald die Schule vorbei ist, könnte ich es sofort wieder vergessen.
    Die Lehrerin hätte uns zunächst mal 1 Stunde erklären sollen, warum englisch lernen sinnvoll ist. Vielleicht lerne ich ja irgendwann mal eine Thaifrau kennen und lebe in Thailand und benötige dafür englisch. Vielleicht mache ich mich ja mal selbstständig und benötige daher für internationale Kontakte englisch. Vielleicht wird ja englisch als Weltsprache überall auf der Welt die Sprache Nr. 1 werden. Usw. Usw.....

    Aus heutiger Sicht könnte man ja sagen, dass ich das ja wohl alles selber hätte wissen müssen. Aber kann man das von einem 10jährigen Jungen erwarten?

    Und das ist ja nur ein Beispiel. Und das habe ich bei sehr vielen beobachtet. Lustlosigkeit und mangelnder Lernerfolg, weil eben nicht die Inhalte als Anreiz galten, sondern nur die Noten auf dem Zeugnis.
    Das sieht heute anders aus, weil ich mich mittlerweile selbst motiviere. Aber lerne ich als Erwachsener deutlich mehr als früher. Meine komplette Berufsbasis habe ich mir praktisch selber beigebracht. Und dahin sollten wir auch die Kids bringen.

  8. #117
    Avatar von Joerg_N

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    Seit wann bist Du eigentlich Pirat,

    vor 1-3 Jahren war doch für Dich die FDP die Quintessenz - kann man ja auch noch nachlesen,

    wann kam der Punkt an dem Rössler Dich Enttäuscht hat ?
    Hatte das auch was mit Deiner Frau und ihrem Unvermögen zu tun ?

  9. #118
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Seit wann bist Du eigentlich Pirat,

    vor 1-3 Jahren war doch für Dich die FDP die Quintessenz - kann man ja auch noch nachlesen,

    wann kam der Punkt an dem Rössler Dich Enttäuscht hat ?
    Hatte das auch was mit Deiner Frau und ihrem Unvermögen zu tun ?
    Da ich nichts von der parlamentarischen Demokratie halte, bin ich auch keiner Partei dauer-anhängig. Ich habe - glaube ich - schon 10 verschiedene Parteien bei Bundes- und Landtagswahlen gewählt (je nach privater und gesellschaftlicher Situation). Selten eine mehrfach.
    Wenn ich aber aus dem Grauen aller Parteien die derzeit am wenigstens schlimmste aussuche, dann komme ich - bestätigt auch durch den Wahl-o-meter - in den letzten Jahren immer wieder auf 4 Parteien: Piraten, FDP, die Violetten und Tierschutzpartei. Alle anderen liegen abgeschlagen dahinter (allerdings gibt es in jeder Partei für mich einzelne sympathische Punkte als politisch unparteiischer Mensch).

    Es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen den Piraten und der FDP: Freiheit, Bürgerrechte, soziales Engagement, kluge Köpfe. Neulich fiel mal der Satz in den Medien: die Piraten sind wie die FDP, nur chaotischer. Eine Regierungskoalition von FDP und Piraten wäre somit meine Wunschvorstellung - leider noch etwas unrealistisch, da wohl die nächsten 20 Jahre von der großen Koalition beherrscht werden wird.

  10. #119
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Das Volk. Es bestimmt demokratisch ein gemischtes Expertenteam zur Erstellung, das bereits von einem demokratisch gewähltem Kontrollteam kontrolliert wird.
    Und das laufende System wird dann auch vom Volk kontrolliert. So nach dem Motto: A kontrolliert B, B kontrolliert C usw., um es mal ganz banal auszudrücken. So etwas habe ich schon in anderen Bereichen real miterlebt. Denn es gibt ja Dinge, die sehr sicherheitsempfindlich sind, z.B. Zahlungssysteme.
    Im Grunde also das, was wir bisher auch schon haben, was ja auch nur bedingt funktioniert.

    Ich sage voraus, dass gerade bei den täglichen oder wöchentlichen Abstimmungen über jede Kleinigkeit sich nur eine Handvoll interessieren. Das wird von daher eher weniger repräsentativ als unsere jetzige parlamentarische Demokratie.

  11. #120
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil. Es ist eine Katastrophe. Aber ich erkenne, woran das liegt: an der fehlenden Motivation. In Deutschland fehlen nämlich keine Lehrer oder bessere Bildungsstätten, sondern ganz einfach gute Motivatoren. Wie sollen Schüler etwas lernen, wenn sie nicht wissen, warum?
    Wäre es für die Schüler hilfreich, wenn sie die Sprache verstehen wüeden?

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