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Piraten - eine Protestpartei ?

Erstellt von socky7, 20.09.2011, 08:01 Uhr · 152 Antworten · 6.727 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Das ist wohl das letzte was wir nochmals brauchen. So langsam aber sicher glaube ich, dass man dir ins Hirn .......... hat.
    Ich hab führen in "Gänsefüsschen" gesetzt.

  2.  
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  3. #102
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    moin,

    ..... biste selbst wie genannte ein geistiger überfliescher -analog- dein statement DAS iss gerade kein statement
    Was hast du an meinem Statement nicht verstanden?
    Ich verdeutliche es nochmal:
    eine Partei wie Piraten möchte Volksdemokratie.
    Man stele sich nun vor, es kommt die Frage auf, ob einen Mindestlohn in Deutschland geben soll.
    Basisdemokratie bedeutet: Volksabstimmung. Das Volk entscheidet.
    Würde nun im Parteiprogramm der Piraten stehen, man sei für den Mindestlohn, gibt man die Antwort bereits vor. Dann braucht man das Volk nicht mehr zu fragen. Der Sinn der Partei wäre dann komplett hinfällig.

    Wenn ich bei den Piraten etwas zus agen hätte würde ich als einzigen Punkt im Parteiprogramm schreiben: zu jeder Entscheidung ist das Volk zu befragen. Punkt! Fertig! Das wäre das Konzept.

    Nur Politiker und Medien wollen ja mit aller Macht verhindern, dass das Volk seine Meinung vertritt. Der Machtverlust wäre ja viel zu groß. Also wirft man den Piraten Konzeptlosigkeit vor. Der dumme Teil der Bevölkerung glaubt das dann auch, weil sie sich in ihren Köpfen so etwas wie Selbstvertretung der eigenen Meinung gar nicht vorstellen können (genauso diese brauchen einen Führer, weil sie ohen einen solchen nicht lebensfähig wären (meinen sie jedenfalls)). Daher werden die Piraten es sehr schwer haben, gegen diese idiotische Denunzierung anzukommen. Zumal es vermutlich auf Dauer auch Piraten geben wird, die dieses Konzept selbst nicht verstehen, bzw. es gar nicht wollen. Es wird sicherlich ja auch hier eingeschleuste Spione aus anderen Parteien geben, die die Partei von innen beeinflussen werden. Daher werden die Piraten gar nicht viel Zeit haben, das komplette System zu verändern. Ohnehin ginge das nur mit über 50% bei der nächsten Bundestagswahl. Dann schnell den Bundestag abschaffen, echte Demokratie gründen, Parteien verbieten. Muss alles sehr schnell gehen. Eher unwahrscheinlich. Aber ich habe schon ganz andere Wunder erlebt.

  4. #103
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Wenn ich bei den Piraten etwas zus agen hätte würde ich als einzigen Punkt im Parteiprogramm schreiben: zu jeder Entscheidung ist das Volk zu befragen. Punkt! Fertig! Das wäre das Konzept.

    .
    Würde ich unterschreiben - aber dann sieht es nicht gut aus für Deinen Bruder,

    denn das Volk ist ganz schnell bei der Sache - ruckzuck sind dann einige entsorgt

  5. #104
    Avatar von chang di

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    eine Partei wie Piraten möchte Volksdemokratie.
    ...
    Wenn ich bei den Piraten etwas zus agen hätte würde ich als einzigen Punkt im Parteiprogramm schreiben: zu jeder Entscheidung ist das Volk zu befragen. Punkt! Fertig! Das wäre das Konzept.
    Tatsächlich ist es genau das, worauf die Piraten mit ihrem Konzept der Liquid Democracy hinsteuern. Es wundert nicht, dass @tira damit nicht klarkommt, das geht sogar vielen Piraten so. Das Konzept ist in der Politik einfach völlig neu und auch etwas kompliziert. Ich glaube, es ist hilfreich, sich zuerst mit "Gewaltfreier Kommunikation" zu beschäftigen, bevor man sich an Liquid Democracy ranwagt.

    @Joern_N, das Gute an dem Konzept ist, dass Leute, die sich mit Themen nicht beschäftigen, systembedingt auch wenig Stimmrecht haben. D.h. Stammtisch-Demokraten werden mit derben Parolen nicht sehr weit kommen.

  6. #105
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von chang di Beitrag anzeigen
    ....Es wundert nicht, dass @tira damit nicht klarkommt,.....
    @Joern_N, das Gute an dem Konzept ist, ......
    moin,

    ....... legste was dar (hier konzept), was ja eigentlich realiter net umgesetzt werden sollte, da net vorhanden ....

  7. #106
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    moin,

    ... aus den gestrigen news, der, m.m. nach ein meister der sinnfreiheit, machte das rennen um den parteivorsitz.
    eigentlich passend zu der neuen kraft. in o.g. monitor interview brachte der es doch fertisch
    auf drei unterschiedliche fragen, diese eine stereotypische antwort abzugeben:

    Bernd Schlömer, (stellvertretender) Vorsitzender Piraten-Bundespartei: „Die Piratenpartei verfolgt
    mit der Reform des Urheberrechts drei Ziele. Die Stärkung des Urhebers, neue Wege des Vertriebes,
    neue Art von Geschäftsmodellen und eine breite Bereitstellung von Information und Wissen.“



  8. #107
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Man wirft der PP ja vor, dass es an inhaltlichen Aussagen fehle.
    Ehrlich?
    Derartige Aussagen gibt es durch die bereits etablierten Parteien unzaehlige - der Wahrheitsgehalt bzw. Umsetzungsgrad ist exakt wie gross?

    Ich finde dieses Experiment interessant und wuerde heute vor allem mangels glaubwuerdigerer Alternativen ebenfalls diese Partei waehlen.
    Bei dem etablierten weiß man wenigstens, dass sie mit ihren Versprechungen übertreiben. Wer davon noch überrascht wird, der muss schon besonders naiv sein.

    Bei den Piraten muss man sich aber in vielen Dingen komplett überraschen lassen, was sie nachher dann unterstützen. Wenn nicht ohnehin alles im Widerstreit unterschiedlicher Meinungen zerbröselt. Die ersten Amtsträger hatten ja offensichtlich auch schon keinen Bock mehr.

  9. #108
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    I
    Ich bin ja extra 2009 nach Deutschland geflogen, um die Partei bei der Bundestagswahl zu wählen. Doch damals traute niemand der Partei die 5% zu (kamen nur auf 2%), so dass die meisten Piratenfreunde ihrer Stimme der FDP gaben. Insgesamt liegt aber das liberale Potential in Deutschland bei rund 20%, was dann doch etwas Hoffnung gibt.

    Mich nervt immer nur, dass den Piraten vorgeworfen wird, sie hätten kein Konzept. DAS ist doch gerade das Konzept. Volksbasisdemokratie braucht kein Programm. Man fragt eben das Volk, wenn es was zu entscheiden gibt. Dafür stehen ja die Piraten. Ich hoffe, sie halten die Demoralisierung der Medien durch und beschneiden diese Volksdemokratie dann nicht doch noch durch zu viele vordiktierte Programmpunkte, die sie dann durch Koalitionszwang eh nicht einhalten können.
    Du weißt schon, dass man auch von Thailand aus wählen kann?

    Zur Volksdemokratie, es überrascht mich, dass gerade jemand so fortschrittsgläubiger wie du dafür ist. Abgesehen davon haben wir mit dem gesunden Volksempfinden schlechte Erfahrungen gemacht.

  10. #109
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du weißt schon, dass man auch von Thailand aus wählen kann?
    Das Thema hatten wir hier schon einmal. Soweit ich mich erinnern kann, war es auf dem Antragsformular nicht möglich, eine Auslandsadresse einzutragen. Genaueres habe ich verdrängt. Ich werde es bei der nächsten Wahl erneut versuchen. Dann teile ich das Problem mit, sofern es noch existiert.

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Zur Volksdemokratie, es überrascht mich, dass gerade jemand so fortschrittsgläubiger wie du dafür ist. Abgesehen davon haben wir mit dem gesunden Volksempfinden schlechte Erfahrungen gemacht.
    Fortschritt, demokratisches, freiheitliches und soziales Verhalten sind ja keine Widersprüche (wird nur von Politikern so suggeriert). Ich halte die "Meinung der Vielen" aufgrund von Experimenten wesentlich besser, ehrlicher und gerechter als die Meinung von Einzelnen (seien es Diktatoren oder Pseudo-Demokraten).

    Es gibt dabei immer 2 Gegenargumente:
    zum einen würden dabei angeblich Randgruppen nicht berücksichtigt werden. Zum einen jedoch ist das ja auch bei einer Demokratie so gewollt, aber zum anderen gibt es es (ode gäbe es dann zwangsläufig) in der großen Mehrheit der Bevölkerung wesentlich mehr freiwillige Unterstützung für Randgruppen als es durch die Zwansgssolidarisierung ist. Z.B. muss man sebst nicht schwul sein, um für die Gleichberechtigung für schwule Ehen zu sein. Bei einer echten Volksdemokratie würde der Einzelne also viel mehr Verantwortung für alle zeigen als im bestehenden System. Davon bin ich überzeugt.

    Zum Zweiten wird immer das Beispiel der Weimarer Republik herangezogen. Zum einen muss man mit solchen Verfehlungen leben (kann dafür dann aber auch das gesamte Volk kritisieren und nicht nur die Regierung, womit sich das Volk dann nicht mehr hinter Merkel & Co. verstecken könnte - wie das ja dann z.B. beim Angriff auf Dresden sehr eindrucksvoll umgesetzt wurde). Aber zum anderen könnte es es eine Unterstützung geben. Anstelle von Politikern würde ich ein Gremium mit tatsächlichen Experten aus allen Themenbereichen schaffen. Diese hätten aber keine Macht, sondern können Empfehlungen Pro und Contra geben. Dadurch hat das Volk die Möglichkeit sich zu jedem Thema sachlich zu informieren, sofern er es nicht anderweitig eh schon macht. Dadurch würden auch die Medien einen Teil ihrer Macht aufgeben müssen.
    Ich bin mir sicher, dass das Volk mit dem System auch wesentlich gebildeter werden könnte. Die Politiker reden zwar immer wieder von Bilduing, halten es aber stets für zu blöde zum Mitreden. Das frustriert.

    Durch technische Mittel (hier kommt wieder der Fortschritt ins Spiel) könnten dann regelmässig Abstimmungen (und voarab auch Vorschläge) gemacht werden. Die Piraten bieten dafür ja schon ganz nette Ansätze, gehen mir aber nicht schnell genug vor. Denn das ist bislang nur Parteimitgliederdemokratie, aber noch lange keine Volksdemokratie.

  11. #110
    Avatar von Chak

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    Du machst dir da aber vollkommen illusorische Vorstellungen über das allgemeine Interesse, geschweige denn von der Bildung oder der Neigung sich zu informieren.

    Du bist doch ein gutes Beispiel, schwadronierst von Volksdemokratie und bist noch nichtmal in der Lage richtig an der bisher geltenden parlamentarischen Demokratie teilzunehmen.

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