Umfrageergebnis anzeigen: Wie stehts Du zu den Forderungen der PEgIDA

Teilnehmer
100. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Das lehne ich als neofaschistisches Programm ab

    22 22,00%
  • Das sollte die Politik öffentlich diskutieren

    27 27,00%
  • Das kann ich überwiegend befürworten

    55 55,00%
  • Das Thema interessiert mich nicht

    6 6,00%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 1.141 bis 1.150 von 1454

PEgIDA

Erstellt von joachimroehl, 11.12.2014, 18:14 Uhr · 1.453 Antworten · 71.950 Aufrufe

  1. #1141
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von Chumpae Beitrag anzeigen
    Und um auf Pegida zurueckzukommen, gibt es gute Gruende, das Gespraech zu verweigern:Wenn sowohl Politiker,als auch die Medien von fern ausserhalb, am Besten vom Schreibtisch die Vorlagen des ZK aus dem nicht so fernen Komoedienstadel bundesdeutscher Politik nur noch stur zu verlesen haben-ist es mehr als billig die Aussage zu verweigern...
    Kann man nicht ganz von der Hand weisen. Wer nicht ganz blöd ist - und dafür halte ich dich gewiss nicht -, weiß aber auch, dass man die Demonstrierenden (und damit die Reputation der ganzen Demo) da auch vor ihren eigenen Aussagen schützen möchte. Weil da im Verhältnis zur durchschnittlichen Bevölkerung doch auch deutlich überproportional viel braune Sprüche rausrutschen würden. Dazu muss man nun wirklich kein Prophet sein.

  2.  
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  3. #1142
    Avatar von Spessart

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    Zitat Zitat von sanukk Beitrag anzeigen
    Du bist wohl ein ganz Schlauer? Von dem Wirtschaftswunder unter Ludwig Erhardt hast Du was gehört. Auch von den damaligen Gastarbeitern aus Italien, Griechenland, Spanien, später Türkei? http://www.60-jahre-deutschland.de/i...de=21&sid=6d1f
    Na dann ist ja alles gut......
    Klar habe ich von den Gastarbeitern schon "etwas" gehört, deswegen schrieb ich auch, daß sie nicht gebraucht wurden.

    Du hast da auf eine Seite der Staatspropaganda verlinkt, die uns nicht nur das Märchen von den eilig gerufenen Italienern, Spaniern und Griechen erzählt, sondern auch, daß die Türken, die ab 1964 kamen, Deutschland aufgebaut hätten (danach hat fast alle Welt Deutschland aufgebaut, nur nicht die Deutschen, denn die "lagen auf dem Sofa", wie die Türken erzählen).

    Tatsächlich waren es die sog. Anwerbeländer, die uns ihre Arbeitslosen aufdrängten. Google einfach mal nach der wirtschaftlichen Situation von Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, vor allem aber der Türkei zu jener Zeit.

    Wenn ich, trotz 1. Mio. Arbeitsloser (von Dir verlinkter Text), vorgebe, Gastarbeiter" zu brauchen, und eigene Landsleute im Osten aussperre und politischer Verfolgung anheimgebe, dann können dahinter weniger ökonomische als vielmehr politische Ziele stehen: Ein Volk abzuschaffen, zumal alle diese "Gastarbeiter" alleinstehende junge Männer aus Kriegsgewinner-Ländern sind (insbes. Italien und Türkei, die noch rechtzeitig einige Tage vor Toresschluß absprangen).

    Schon Heike Knortz schrieb vor Jahren, daß uns die "Gastarbeiter" aufgedrängt und nicht gebraucht wurden, unter dem Strich sogar ein Verlust waren.

    Wer Millionen eigene Landsleute außerhalb des Landes hat (im Osten), braucht keine "Gastarbeiter", sondern kann auf eigene Ressourcen zurückgreifen. Zumal wenn man die als Arbeitskräfte benötigt.

    Komisch: Tat man nicht, hielt sie per Gesetz außer Landes:

    (Aus einem juristischen Aufsatz der NJW, 1981, 1857 ff. zur möglichen Verfassungswidrigkeit des Asylrechts)

    "Von diesen Gesetzesvorbehalten ist auch zumindest teilweise Gebrauch gemacht worden. Der hier zu nennende klassische Fall ist das Gesetz zur Notaufnahme von Deutschen in das Bundesgebiet vom 22.8.1950[1]. Dieses Gesetz befaßt sich mit der Regulierung des damals sehr starken Flüchtlingsstromes aus der sowjetischen Besatzungszone oder dem sowjetischen Sektor von Berlin. Es schränkte die Freizügigkeit dieser Deutschen in mehrfacher Hinsicht unter Berufung auf Art. 11 II. GG empfindlich ein. Zum einen wurde generell der Zuzug ins Bundesgebiet grundsätzlich verboten und von einer besonderen Erlaubnis abhängig gemacht (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt)...

    Das BVerfG hat diese Regelung für verfassungsgemäß erklärt[2]. Insbesondere hat es betont, die Freizügigkeit könne im Einzelfall auch dann eingeschränkt werden, wenn eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden...

    Der Umstand, daß ein Sowjetzonenflüchtling der Fürsorge (später Sozialhilfe) zur Last gefallen wäre, hätte nach Verfassungsrecht (in der Regel nicht nach dem Notaufnahmegesetz) ausgereicht, ihm selbst dann den Daueraufenthalt in der Bundesrepublik zu versagen, wenn er in der Sowjetzone politisch verfolgt war... Die Einführung eines Verbots mit Erlaubnisvorbehalt hat das BVerfG mit Sätzen gerechtfertigt, ... die hochaktuell sind:
    „Ein Flüchtlingsstrom kann nicht so reguliert werden, daß man zunächst allen die Aufnahme gewährt und erst später den einzelnen über das Bundesgebiet sich zerstreuenden Zuwanderern nachgeht. Vielmehr ist es erforderlich, die Massenbewegung in einer Weise abzufangen, die die Möglichkeit gibt, zu einer Entscheidung über das Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 11 II. GG im Einzelfalle zu kommen und diese gegebenenfalls auch durchzusetzen. Eine bloße Registrierungspflicht würde keinesfalls genügen; vielmehr muß die Freizügigkeit innerhalb des Bundesgebietes zunächst für die Dauer des Verfahrens allgemein versagt, praktisch also suspendiert sein.“

    Weiter führt das BVerfG aus[3], der Begriff „Einschränkung“ des Grundrechts der Freizügigkeit sei nicht so zu verstehen, daß er nur eine teilweise Beschränkung der Freizügigkeit erlaube: „’Einschränkung’ ist vielmehr u. U. eine Einschränkung auch des Kreises der aus dem Grundrechte Berechtigten mit der Wirkung voller Abweisung“. Bedeutungsvoll ist auch der Hinweis des BVerfG, das Notaufnahmegesetz habe nicht alle nach Art. 11 II. GG zulässigen Einschränkungen realisiert, sondern bei zwingenden Gründen der Flucht den Aufnahmeanspruch ohne Rücksicht auf die künftige soziale Lage des Flüchtlings und ihre Wirkung auf die Bundesrepublik Deutschland usw. gewährt. Damit ist zum Ausdruck gebracht, daß noch schärfere Einschränkungen der Freizügigkeit durch den Gesetzesvorbehalt des Art. 11 II. GG gedeckt gewesen wären."

    [1] BGBl 1950, 367.

    [2] BVerfGE 2, 266 = NJW 1953, 1057.

    [3] BVerfG 2, 266, 284 = NJW 1953, 1057.



    Noch Fragen, Sanukk?

  4. #1143
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von sanukk Beitrag anzeigen
    *
    Keine Ahnung, ob man das Leseschwäche oder Ignoranz nennt.

    Ich moniere hier besonders den Umgang der sogenannten politischen Eliten und öffentlichen Vertreter mit den Anliegen der Menschen und deren Arroganz, den Menschen zu erklären, wann das Bestehen auf wesentliche Artikel unseres Grundgesetzes erlaubt und wann "unanständig" ist.

    Vor allem ekelt mich deren widerliche Diffamierungskampagne in Zusammenarbeit mit den Systemmedien gegen alle Andersdenkenden an. Auch dabei verweise ich auf Artikel 5 unseres Grundgesetzes. Weiter mache ich mehrfach darauf aufmerksam, dass ich die Namensgebung und die Fokusierung auf "Islamisierung" für ungeschickt halte. Gleichfalls betone ich, dass die derzeitige Führungsfigur den Anliegen eher nicht dient.

    Wo also liegt Dein Problem?

    Und wenn Du Dein Zitat des DJV auch inhaltlich verstanden hättest, dann wäre klar, dass dieses eher eine Bestätigung für meine formulierten Sorgen sind. Denn eine objektive, sachliche Aussage* sieht für mich komplett anders aus. Insofern haben sich unsere Medien den Titel "Lügenpresse" ein weiteres Mal verdient.

    Und ich wiederhole das Wort völlig unabhängig, ob das 1255, 1766 oder 1933 schon einmal jemand benutzt hat, weil es für mich sehr kurz zusammenfasst, was unsere Medien mittlerweile grösstenteils leider sind: Lügenpresse. Schamlos benutzt und genutzt von den etablierten Parteien sowie politisch-korrekten NeuSprech-und-GutDenk(©DIE ZEIT)-Menschen, um ihre Beute zu sichern bzw. den Leuten ihre Ideologie aufzuzwingen.

    @Micha L hat das Problem vieler Mitschnatterer auf den Punkt gebracht. Lies Dir mal seinen Post durch, am besten zweimal. Vielleicht ahnst Du danach auf was ich mich beziehe.

    Ich hoffe, dass sich immer mehr Menschen dem (aktuell noch so lautenden) PEGIDA-Protest in Dresden anschliessen. Nicht weil eine sofortige Islamisierung droht, sondern um dem herrschenden politischen Kartell, den Manipulationen, Diffamierungen und Profiteuren die rote Karte zu zeigen.

    Rot Front!



    * Völlig abgesehen davon, dass wohl zu den "Demonstranten" in München mal flugs die Weihnachtsmarktbesucher zu solchen erklärt und addiert wurden .....

  5. #1144
    Avatar von peter1

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    zur manipulierten medienlandschaft mit polit toelpeln passt ein kritischer kommentar auf Infos zu Gold & Silber, Münzen und Barren sowie Minengesellschaften medien,pegida und wahrheiten.

    mfgpeter1

  6. #1145
    Avatar von strike

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    Kann man glauben - oder eben nicht.


  7. #1146
    Avatar von joachimroehl

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    Auch hier in der kleinen Forenwelt mit - glücklicherweise - anonymer Abstimmung sind die realen Verhältnisse von da draußen ganz gut abgebildet. Unüberbrückbar scheinen die Gegensätze zwischen Bürgerrechtlern und Linksgeprägten. Die sind über die ganzen Wochen immer noch nicht lernfähig, höchst ideologisiert und unfähig sich in die Vorschläge der anderen Seite hinein zu versetzen. Außerdem meinen sie das Recht auf gesellschaftliche Veränderung auf Dauer gepachtet zu haben.

    23335819.jpg ARD-Reporterin Golineh Atai wird "Journalistin des Jahres" 2014

    Dabei gibt es sogar Berührungspunkte mit den Bürgerrechtlern, die sich ganz in der Tradition von 1989 sehen. Man sieht die in der Ära nach Kohl entstandenen gesellschaftlichen Entartungen ebenso kritisch und viele Linksartige stimmen insgeheim den 19 Forderungspunkten von PEgIDA zu. Wenn man jedoch näher hinsieht, erkennt man ihren traumatischen Phantomschmerz mit der zuletzt in 1989 verkackten Revolte. Sind doch die Segnungen des Kapitalismus nun ungebremst über das ganze Land gestülpt wurden. Änderungen im Kopf brauchen aber Zeit und die sollten wir ihnen einfach geben. Niemand verliert gern sein Gesicht und viele die heute noch die Regierungspropaganda schreiben oder nachplappern ahnen "aufs falsche Pferd" gesetzt zu haben. Nicht wenige haben inzwischen auch existenzielle Ängste!

    Dresdner_Maiaufstand.jpg Bürgerlich-demokratische Revolution in Dresden 1848/49

    Durch unser ganzes Land zieht sich jetzt ein gewaltiger Riss. In Dresden wie ich es über Weihnachten erleben konnte, sogar durch ganze Familien, aber und das ist schön zu sehen, man spricht miteinander. Mit den Absahnern und Schergen in Politik und Presse will aber keiner was zu tun haben. Verschärfend kommt in der Stadt hinzu, dass viele die blutigen Februarbilder aus Kiew nicht vergessen haben und wissen wie schnell ein regime change erfolgen kann. Zudem ist im gesellschaftlichen Bewusstsein auch das Jahr 1848 eingebrannt, als zuletzt in Dresden bei der bürgerlich-demokratischem Revolution Steine über Barrikaden flogen..

  8. #1147
    Avatar von chrissibaer

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    Es formiert sich eine neue Bürgerrechtsbewegung - Schneegida.
    Sogar die Lügenpresse berichtet.

    #schneegida: Mit Ironie gegen Pediga - SPIEGEL ONLINE

    https://twitter.com/search?q=%23schneegida&src=typd

  9. #1148
    Avatar von peter1

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    ich habe noch etwas fuer unsere multi-kulti artisten :

    im jahre 1993 wurde waehrend der islamkonferenz ein arbeitspapier zur islamisierung europas verabschiedet. das papier sieht u.a. als massnahmen
    fluechtlingswellen, aufbau von islamzentren vor.

    mfgpeter1

  10. #1149
    Avatar von Uns Uwe

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    Mal wieder ein lesenswerter Kommentar von Broder:
    Entwarnung! Alles wird gut mit dem Islam in Deutschland - DIE WELT

  11. #1150
    Avatar von tuxluchs

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    Tobias Heinz - Wiederaufbau in Deutschland - Beitrag der Gastarbeiter

    Im übrigen gab es 1961 ein Ereignis welches einen weiteren Zuzug von gut ausgebildeten Arbeitskräften, welche kulturell Kompatibel waren, verhinderte