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Österreich und wikileaks!

Erstellt von gespag, 12.12.2010, 00:40 Uhr · 57 Antworten · 3.412 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von gespag

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    Österreich und wikileaks!

    muss über die amis lachen, welche sich über uns ärgern.

    Wiener Politik reagiert auf US-Vorwürfe - Geheimdokumente - derStandard.at

    Also da gefallen mir unsere Politiker wieder. Was scherren sie sich um die Amis, wichtig ist das wir unsere WIrtschaft fördern. Und nicht die Interessen von denen dort.
    Erinnert mich noch an die Blütezeit in den 70ern wo unser Kreisky mit Sadam, Gadaffi und Arrafat, Freundschaft schloss bzw wirtschaftliche Beziehungen pflegte.
    Darum wird es wohl auch kaum Anschläge von moslemischen Terroristen in Österreich geben.
    Besonderes Beispiel, 1991 beim Absturz der Laudaair in Thailand, meldete sich sofort Terrorgruppe Abu Nidal, dass sie keinen Anschlag auf Österreich machen würden, da der Name Kreisky immer noch für Qualität bürgt.
    Österreich ist Gottseidank immer noch anders.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von dsching dschog

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    Da überschätzt du diese Eierregierung aber gewaltig.
    Diese mit Kreisky zu vergleichen ist ja schon fast peinlich und vor Terror schützt uns das verstecken auf internationaler Bühne auch nicht.
    Es hat ja auch in der Vergangenheit einige Terroranschläge geggeben, Flughafen Wien 1985, Opec Überfall etc...

  4. #3
    Avatar von gespag

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    Flughafen Wien mag schon stimmen. Aber Opec, da ist kein Zivilist zu Schaden gekommen.

    DIe heutige Regierung mit der Regierung Kreiskys zu vergleichen wäre Blasphemie!
    Nein so meinte ich es nicht. Aber die Einstellung, wie man sich um die Amis scherrt, gefällt mir sehr gut.

  5. #4
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von gespag Beitrag anzeigen
    Flughafen Wien mag schon stimmen. Aber Opec, da ist kein Zivilist zu Schaden gekommen.
    doch, ein Wachmann wurde wohl erschossen - aber es war eigentlich kein Angriff auf Österreich, die OPEC tagte halt zufällig dort. Wäre die Tagung in der
    Schweiz, hätte es diese erwischt.
    Kultstatus erlangte ja der Handschlag Carlos mit dem IM Rösch und sein "Auf Wiedersehen" :-)

    Nein so meinte ich es nicht. Aber die Einstellung, wie man sich um die Amis scherrt, gefällt mir sehr gut.
    richtig, der Österreicher lässt sich weniger von den Amis gefallen, als der Deutsche.

    Das war auch seinerzeit bei der Wahl Dr. Kurt Waldheims (ehem. UN-Gen.-Sekretär) - die USA warnte Österreich ihn zu wählen - der Österreicher dachte sich damals: dann erst recht und wählte Waldheim zum BP. Die darauffolgenden Sanktionen der USA waren den Österreichern egal.

    Ebenso die Wahl der Haider-Partei - wo die EU warnte und mit den darauffolgenden Sanktionen den grössten Flop in der Geschichte der EU provozierte.

    Man kann also sagen: der Österreicher hat einen Dickschädel :-)

  6. #5
    Avatar von Thaimax

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    Wenn man böse ist, könnte man auch sagen, dass der Österreicher nicht nur ein Dickschädel ist, sondern an die Österreich-Insel glaubt, in der ewig Bier in Strömen fliesst, und das Klopfen der Schnitzel nie aufhört.

    Die Depeschen Österreich betreffend hab ich mir auch zu Gemüte geführt. Hauptsorge eines Diplomaten ist, dass Österreich von den USA selten etwas möchte, und man deswegen im Gegenzug mit Wünschen an Österreich auch regelmässig abblitzt, und auf Druck einfach nicht reagiert wird.

    Der grösste Kritikpunkt betrifft allerdings das österreichische Aussenministerium, da dieses wenig bis gar kein Interesse an der internationalen Sicherheitspolitik zeigt, sondern ausschliesslich mit den wirtschaftlichen Interessen Österreichs im Ausland beschäftigt ist. - Allerdings wirkt die Kritik eines US-Diplomaten mit dem Hinweis Österreich verfolge mit seiner Aussenpolitik lediglich seine eigenen wirtschaftlichen Interessen auf mich etwas scheinheilig...

  7. #6
    Avatar von dsching dschog

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    Bei den Amis werden im Gegensatz dazu ja die Wirtschaftsinteressen im Verteidigungsministerium gebündelt.

  8. #7
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von dsching dschog Beitrag anzeigen
    Bei den Amis werden im Gegensatz dazu ja die Wirtschaftsinteressen im Verteidigungsministerium gebündelt.
    Absolut, und das, obwohl es speziell in dem genannten Fall Kriegsministerium heissen sollte.

  9. #8
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Thaimax Beitrag anzeigen
    Wenn man böse ist, könnte man auch sagen, dass der Österreicher nicht nur ein Dickschädel ist, sondern an die Österreich-Insel glaubt, in der ewig Bier in Strömen fliesst, und das Klopfen der Schnitzel nie aufhört.
    wobei sie gar nicht so unrecht haben. :-)

    Die Depeschen Österreich betreffend hab ich mir auch zu Gemüte geführt. Hauptsorge eines Diplomaten ist, dass Österreich von den USA selten etwas möchte, und man deswegen im Gegenzug mit Wünschen an Österreich auch regelmässig abblitzt, und auf Druck einfach nicht reagiert wird.
    ja, man wird nicht erpressbar. Österreich hat in der Vergangenheit leider nicht allzu gute Erfahrungen mit der USA gemacht, ev. daher die Zurückhaltung - was US-Wünsche betrifft.

    Der grösste Kritikpunkt betrifft allerdings das österreichische Aussenministerium, da dieses wenig bis gar kein Interesse an der internationalen Sicherheitspolitik zeigt,
    warum sollten die Österreicher grosses Interesse an einer Sicherheitspolitik - oder eher Verteidigungspolitik haben, wenn sie keine Probleme mit anderen Staaten, Religionen usw haben.
    Kann ja nicht ok sein, wenn der Ami zündelt und dann andere löschen helfen müssen. Dann ist es schon besser, Österreich hilft nicht beim zündeln - das ist die beste Sicherheitspolitik.
    Österreich hat schon immer - vorwiegend unter Kreisky und Waldheim - eine eigene, positive Nahost-Politik verfolgt. Daher haben die Össis heute auch eine Menge Feinde weniger :-)

  10. #9
    Avatar von gespag

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    wobei sie gar nicht so unrecht haben. :-)
    Österreich hat schon immer - vorwiegend unter Kreisky und Waldheim - eine eigene, positive Nahost-Politik verfolgt. Daher haben die Össis heute auch eine Menge Feinde weniger :-)
    Wir waren da immer schon den anderen Ländern im voraus. 2 Weltkriege indirekt durch uns entstanden. Und trotzdem keinen grösseren Schaden davongetragen.
    Darum sind wir ja auch aus dem zweiten Weltkrieg besser ausgestiegen. Obwohl Schicklgruber, Eichmann, und auch andere Ösis viel Dreck am Stecken hatten.
    Obwohl wir damals verloren haben, stehen wir besser da als alle Sieger!!!!

  11. #10
    Avatar von eber

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    Hallo, wenigstens einer der die Wahrheit geschrieben hat von diesen Krieg.

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