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Objektivität bei ZDF und ARD

Erstellt von Conrad, 28.06.2009, 16:11 Uhr · 6 Antworten · 769 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Conrad

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    Objektivität bei ZDF und ARD

    Ich hatte ja schon oft Zweifel an der Objektivität von Heute-Journal und öffentlich-rechtlichem Fernsehen geäussert. Jetzt wird mein Verdacht bestätigt, dass die Damen und Herren korrupt sind:

    Die Nebenjobs von Buhrow und Co.
    Von Jan-Philipp Hein, 18.06.09, 20:44h, aktualisiert 19.06.09, 14:20h

    Prominente Journalisten von ARD und ZDF arbeiten auch für die freie Wirtschaft. Die hoch dotierten Nebentätigkeiten lassen Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit aufkommen.

    Alles halb so schlimm, wiegelten die Sender am Freitag ab.
    [highlight=yellow:ccd46104e4]„heute journal“-Moderator Claus Kleber soll eine Tagesgage von 20.000 Euro erhalten. (Bild: dpa) „heute journal“-Moderator Claus Kleber soll eine Tagesgage von 20.000 Euro erhalten[/highlight:ccd46104e4]. (Bild: dpa)Wenn es um berufsethisch einwandfreie Verhaltensregeln und Transparenz in Politik und Wirtschaft geht, ist die Kommentierung von Journalisten in der Regel einhellig: Nebentätigkeiten von Abgeordneten oder Gehälter von Managern sollten veröffentlicht werden.

    Die Öffentlichkeit hat zumindest bei gewählten Politikern ein Recht zu erfahren, welche Nebeneinnahmen ihre Parlamentsvertreter etwa von Verbänden oder Industrieunternehmen erhalten - und welche Rückschlüsse dies auf ihre politische Unabhängigkeit oder eben Abhängigkeit zulässt.

    Nun werden Journalisten an die eigene Nase gefasst. „Zapp“, das Medienmagazin des Norddeutschen Rundfunks (NDR), befasste sich diese Woche mit den lukrativen Nebenjobs prominenter Fernsehmacher. Die moderieren oder referieren auch gerne mal auf Verbands-, Partei- und Unternehmens-Events, mitunter zu erstaunlichen Tagesgagen.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1245228230734.shtml
    Gekaufte Schergen des Großkapitals, bezahlte Plappermäule, korrupt und Geldgierig bis auf die Knochen.

    Wie sagte der ehemalige Tagesthemen-Moderator Hans-Joachim Friedrichs: [highlight=yellow:ccd46104e4]Ein Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten.[/highlight:ccd46104e4]

  2.  
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  3. #2
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Objektivität bei ZDF und ARD

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="742462
    Wie sagte der ehemalige Tagesthemen-Moderator Hans-Joachim Friedrichs: [highlight=yellow:f89155593e]Ein Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten.[/highlight:f89155593e]
    Der Spruch gefällt mir. :bravo:

  4. #3
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Objektivität bei ZDF und ARD

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="742463
    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="742462
    Wie sagte der ehemalige Tagesthemen-Moderator Hans-Joachim Friedrichs: [highlight=yellow:1cdc3d58f9]Ein Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten.[/highlight:1cdc3d58f9]
    Der Spruch gefällt mir. :bravo:
    Drum verbreiten die Moderatoren der Nachrichtensendungen auch keine persönlichen Meinungen.

  5. #4
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Objektivität bei ZDF und ARD

    Zitat:
    Die Öffentlichkeit hat zumindest bei gewählten Politikern ein Recht zu erfahren, welche Nebeneinnahmen ihre Parlamentsvertreter etwa von Verbänden oder Industrieunternehmen erhalten - und welche Rückschlüsse dies auf ihre politische Unabhängigkeit oder eben Abhängigkeit zulässt.

    Nun werden Journalisten an die eigene Nase gefasst. „Zapp“, das Medienmagazin des Norddeutschen Rundfunks (NDR), befasste sich diese Woche mit den lukrativen Nebenjobs prominenter Fernsehmacher. Die moderieren oder referieren auch gerne mal auf Verbands-, Partei- und Unternehmens-Events, mitunter zu erstaunlichen Tagesgagen.

    http://www.ksta.de/[...]228230734.shtml
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ +++++
    Wird doch keine Retourkutsche sein, oder?
    Mir ist es wichtiger zu wissen, wie sich unsere gewählten Volksvertreter so nebenbei die Taschen füllen.

  6. #5
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Objektivität bei ZDF und ARD

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="742462
    ... befasste sich diese Woche mit den lukrativen Nebenjobs prominenter Fernsehmacher. Die moderieren oder referieren auch gerne mal auf Verbands-, Partei- und Unternehmens-Events, mitunter zu erstaunlichen Tagesgagen.
    Ist verständlich, die Nachfrage nach solchen Referenten oder gar Gast-Moderatoren ist wirklich groß. In Verbänden werden die auch gerne eingesetzt, um die dortigen Laien-Politiker ein wenig über die Wirklichkeit des politischen Prozeses auf Bundesebene aufzuklären. Was die den eigenen Leuten nicht sofort abnehmen, jemanden "aus dem Fernsehen" wird da geglaubt. Habe selbst solche Veranstaltungen mit Medienvertretern schon geplant und durchgeführt.
    Die Journalisten sind ja - sofern für Bundespolitik zuständig - wirklich nahezu täglich am Ball und bekommen dadurch jede Menge Kontakte und auch Einsichten. So etwas ist gefragt auf den Tagungen z.B. der Verbände.

    Wenn z.B. der oberste Innungsmeister aller Metzerinnungen das Problem "mal angehen" will, warum der schlachterische Sachverstand so wenig in der Bundespolitik gefragt ist. :-)

  7. #6
    Avatar von tomtom24

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    Re: Objektivität bei ZDF und ARD

    Schoen, dass das die Bild sagt. Weniger schoen, dass sie ihre eigenen Gehaelter nicht mit veroeffentlichen

  8. #7
    Avatar von Conrad

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    Re: Objektivität bei ZDF und ARD

    Anscheinend ist es jetzt so, dass Korruption einfach offen ausgelebt wird. Weil man es eh nicht mehr verstecken kann, tut man einfach so, als ob das völlig normal wäre und es immer schon so war.

    Schröder hat ja damit angefangen. Konnte es kaum erwarten, den Job als Bundeskanzler los zu werden, um bei Gazprom bzw. Ostsee-Pipeline in den Aufsichtsrat zu kommen. Vorher den Deal als Kanzler eingefädelt und sich noch als Kanzler den Job zusichern lassen von dem lupenreinen Demokraten Putin.....das spottet doch alles jeglicher Beschreibung.

    Das ist einfach nur die stumpfe Geldgier. Erst gegen die Finanzheuschrecken wettern als Kanzler, dann, kaum ist man den Kanzler-Job endlich los, gut bezahlte Lobreden bei den Finanzheuschrecken absabbern und die Finanzheuschrecken als "Investoren" loben.

    Und da sagt sich natürlich der Chefmoderator Kleber vom ZDF: Das kann ich doch auch ! Im Fernsehen über die gierigen Heuschrecken wettern und dann bei den Heuschrecken gut bezahlte Sabber-Lobes-Hymnen halten.

    Neanderthaler Sommer von Verdi macht es genauso. Abends bei Anne Will schimpfen auf die bösen Konzerne, die tausende Mitarbeiter entlassen und am nächsten Morgen als Aufsichtsrat bei der Telekom die Entlassungen unterschreiben.

    Als Anwalt und "IM Notar" die Mandanten in der DDR an die Stasi verraten und dann sich nach der Wiedervereinigung als Regimegegner und Miterfinder der Demokratie aufspielen, der Herr Gysi.....

    Man kann gar nicht so viel fressen, wie man Kotzen möchte.