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Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

Erstellt von strike, 06.11.2009, 21:08 Uhr · 127 Antworten · 6.784 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Nokhu

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    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Bei so einem Dünnpfiff aller Orten sieht man, wie degeneriert die Menschen schon sind.

    Ich hege allerdings keine Hoffnung auf Besserung.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von strike

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    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Zitat Zitat von phi mee",p="793797
    Das der Briefkastenschläger tödlich verunglückt ist ist eine typische CSI Konstruktion die als äusserst unwahrscheinlich zu erachten ist.
    Nach meiner Erinnerung brach der Briefkastenschläger sich das Schlüsselbein und fiel seinem Fahrer auf den Schoss, wobei dieser dann das Lenkrad verriss und gegen einen Baum fuhr.
    Wenn der sich Wehrende den Baum vorher gefällt hätte, wären die Vandalen wahrscheinlich gemütlich weiter nach Hause oder ins Hospital gefahren.
    Dort den Baum stehen zu lassen, war das ganz grosse Versäumnis des unverhältnismässig Reagierenden.

    Allerdings ist auch der Verwaltungsakt zum Fällen von Bäumen wegen des gestiegenen ökologischen Bewusstseins in den USA nicht mehr so einfach zu bewältigen.
    Der Zeitbedarf hätte wohl möglich weitere 15 - 19 Briefkästen gekostet.
    Eine typische Dead-Lock-Situation?

  4. #73
    Avatar von Dieter1

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    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Um auf den vorliegenden Fall zurueckzukommen. ich finde es unglaublich wie einem agressiven Kanakken, der einfach mal so rumlaeuft und Leute anmacht, von deutschen Gerichten auch noch der Ruecken gestaerkt wird.

    Und das in einem Prozess, in dem der Auslaender (mit oder ohne Migronesier Hintergrund) keinen Pfennig fuer seinen Anwalt zahlt (Prozesskostenhilfe) und bei dem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Auslutscher der deutschen sozialen Leistungstraeger handelt.

    Einfach unglaublich!

  5. #74
    Avatar von Conrad

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    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Nein, das siehst du völlig falsch. Denn dieser arme Merim S. war ein Opfer dieser Gesellschaft die ihn zu dem gemacht hat, was er ist, nämlich ein aggressiver Schläger. Das Opfer sollte das wissen und seine Rolle annehmen, irgendeiner muß schließlich die Opfer-Rolle übernehmen.

    Das gilt ebenfalls für einen Einbrecher, den die Gesellschaft dazu gemacht hat. Er will sich nur das holen, was ihm die Gesellschaft vorenthält und was ihm zusteht. Schließlich hat es das Opfer zu Wohlstand gebracht, sicherlich mit unlauteren und fiesen Mitteln, da sollte das Einbruchs-Opfer versuchen mit dem Einbrecher ins Gespräch zu kommen und sich bei ihm entschuldigen.

    So wird es den Jurastudenten auf der PDS-Uni sicherlich beigebracht. Der Mensch ist das Produkt dieser unmenschlichen brutalen bösen kapitalistischen Gesellschaft. Als Richter sind sie später unangreifbar und unkündbar und völlig frei ihn ihrer Entscheidung.

    Wenn man also sieht, wie ein Opa von Jugendlichen der Unterschicht zusammen- oder sogar totgeschlagen wird, sollte man ruhig weitergehen und sich da nicht einmischen. Der Opa hat die Jugendlichen ganz sicher böse provoziert, indem er die Frage "Ey Oppa, was guckst du" nicht schnell und zufriedenstellend beantwortet hat u. ist jetzt selbst schuld.

    Es ist eben die Gesellschaft schuld, die kapitalistische, es ist wirklich besser und gesünder, das einfach mal so zu übernehmen und zu verinnerlichen.

  6. #75
    Avatar von Dieter1

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    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Conrad, diese "Gesellschaft" kann mich am After. War einer der Gruende, aus denen heraus ich vorzog mein weiteres Leben von hier aus zu gestalten.

    Ich muss mich als 50jaehriger, der ich ab naechstes Jahr bin, doch nicht diesem Stress aussetzen. Ich bin doch nicht bloed.

  7. #76
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Strike schrieb in # 1:

    " Sven G. wurde an einer U-Bahn-Haltestelle von Jugendlichen attackiert, in Notwehr stach er einen Angreifer nieder. Richter schickten ihn deshalb fast vier Jahre ins Gefängnis - doch der Bundesgerichtshof hob die Entscheidung auf. Jetzt wird der Fall neu aufgerollt."
    ______________________________

    Kleiner Kommentar, NUR zu den Eingangszeilen..

    Im Gesetz ( deutsches Strafgesetzbuch ) gibts einige §, die für solche Tatbestände zuständig sind.

    Notwehr
    Putativnotwehr
    Notstand
    VERBOTSIRRTUM

    gefährliche Körperverletzung
    fahrlässige Körperverletzung
    Totschlag
    Mord

    vermindert zurechnungsfähig
    Affect Tat

    -> Verhältnismässigkeit der Mittel, um einen unmittelbar bevorstehen Angriff abzuwehren !!
    _______________________________

    Dabei gehts immer..um die TATUMSTÄNDE.


    Heisst:
    aus meiner Sicht..wenn jemand per Körpereinsatz ( Füsse-Hände ) angreift, ohne Hilfsmittel, eine Abwehr z.B. mit einem z.B. Messer, nicht zulässig nach unserem Gesetz ist.

    Mit der Materie hatte ich ca. 1989 selbst im Rahmen einer verbalen Auseinandersetzung zutun, ohne näher darauf hier eingehen zu wollen.

    Ca. 20 Discobesucher standen mir in ner Gruppe frontal, ausserhalb der Disco gegenüber.

    Aus dem Pulk kam einer ( ohne Waffe ) auf mich zugerannt, Abstand zu mir ca. 15 Meter.

    Seitlich hatte sich ein Mann hinter einer Hecke an mich rangeschlichen.

    Zeitgleich kam ein Angriff, ohne Waffen, von vorne und von der Seite. ( 2 Personen )

    Ein Angreifer hat einen Lungenschuss, der Andere einen Bauschschuss von mir bekommen.

    Danach bin ich weggelaufen.
    Auf die mich verfolgenden Leute, hab ich geschossen..
    ____________________

    Tatvorwurf:
    versuchter Mord
    Totschlag

    In der Hauptverhandlung ( 4 Tage ) kam es zu dem Urteil:

    Täter ( ich ) hat im Verbotsirrtum gehandelt.

    Tenor:
    dachte darf schiessen, hätte aber NICHT schiessen dürfen.

    Nix mit Notwehr..und drumherum.

    Mein RA war ne Niete..hat auf milderde Umstände plädiert ( 2.2. Vol.Alc. -> Ersttäter )

    Hatte Glück..der StA. und der Richter, der später Bundesrichter wurde,

    ..kamen mit dem " Einfall " -> Verbotsirrtum.

    Die Waffe hatte ich, nachdem es vorab zu Problemen in der Disco kam..in ner 10 Minuten Autofahrt, von meinem Zuhause geholt..Da war weder Richter noch Staatsanwaltschft von angetan! -> die Waffe ranzuholen.

    Forderung seitens Staatsanwaltschaft..

    2 X 1 1/2 Jahre.( 2 Pesonen angeschossen )

    Gesammturteil seites Richter und Schöffen ( Schwurgericht ) zu dem Kapitalverbrechen:

    2 Jahre Haft...ausgesetzt auf 5 Jahre Bewährung.

    Nach 6 Monaten U-Haft hat mich mein frührerer Arbeitgeber wieder eingestellt.
    ____________________

    Fazit:
    zu überlegen ..wie MANN sich überhaupt verteidigt.

    --> Verhältnissmässigkeit der Mittel, denn das, ist der springende Pkt.

  8. #77
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Zitat Zitat von Nokgeo",p="793846
    Die Waffe hatte ich, nachdem es vorab zu Problemen in der Disco kam..in ner 10 Minuten Autofahrt, von meinem Zuhause geholt..Da war weder Richter noch Staatsanwaltschft von angetan! -> die Waffe ranzuholen.

    Forderung seitens Staatsanwaltschaft..

    2 X 1 1/2 Jahre.( 2 Pesonen angeschossen )

    Gesammturteil seites Richter und Schöffen ( Schwurgericht ) zu dem Kapitalverbrechen:

    2 Jahre Haft...ausgesetzt auf 5 Jahre Bewährung.
    Du hättest ja stattdessen gleich zu Hause bleiben können, um weiteren Problemen aus dem Weg zu gehen. Aber wer Probleme mag....

  9. #78
    Avatar von Nokhu

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    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Klar doch!

    Stattdessen hätte Er sich zuhause selbst die Kugel geben können. Dann hätte er die 15 (?) auch in der Zukunft nicht mehr provoziert!

    Apropos Verhälnismässigkeit der Mittel.
    2 oder mehr Jugendliche auf dem Höhepunkt ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit gegen einen älteren Herrn.
    Tolle Verhälnismässigkeit.

    Ein (tätlicher) Angriff würde von mir mit allen mir momentan zur Verfügung stehenden Mitteln/Waffen abgewehrt.

  10. #79
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Zitat Zitat von Nokhu",p="793852
    Klar doch!

    Stattdessen hätte Er sich zuhause selbst die Kugel geben können. Dann hätte er die 15 (?) auch in der Zukunft nicht mehr provoziert!
    Ja, ja, der männliche Stolz. ;-D

    Da braucht's dann natürlich auch 'ne Knarre (und notfalls ein paar Jahre zum nachdenken).

  11. #80
    Avatar von Nokhu

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    Re: Notwehr - oder warum immer weniger Menschen helfen

    Was hat männlicher Stolz damit zu tun?

    Antworte doch mal auf dieses:
    Zitat Zitat von Nokhu",p="793852
    Apropos Verhälnismässigkeit der Mittel.
    2 oder mehr Jugendliche auf dem Höhepunkt ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit gegen einen älteren Herrn.
    Tolle Verhälnismässigkeit.

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