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Nordkorea vs. USA

Erstellt von strike, 04.04.2013, 07:24 Uhr · 256 Antworten · 13.365 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von fastburner

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Reisen müssen ja nicht nur dazu da sein, Urlaub zu machen.
    Man kann sie auch nutzen, um sich persönlich zu informieren, um nicht von Medien abhängig zu sein.
    Man findet immer Wege, sich mit der Bevölkerung zu unterhalten (wie ich z.B. in Myanmar, mit Frauen in Ägypten oder Kubanern).
    Nach Nordkorea würde ich auch mal zu gerne, kam bislang aber nur zur demilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea.
    War aber auch schon sehr beeindruckend.
    Hast du dir den Vice Bericht mal angeschaut?Dort wirst du keinen Weg finden mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen.
    Du darfst ohne Geheimpolizei, Reiseleiter und Security gar nicht dein Hotel verlassen,wenn du dann jemanden aus der Bevölkerung ansprichst, was gar nicht so leicht möglich ist weil du keinen treffen wirst, wird dir aus Angst vor dem Regime eh nur gesagt das NK das schönste und tollste Land der Erde ist.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Dart

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    Bevor hier noch leichtgläubige Gutmenschen ermuntert werden, tatsächlich eine Reise in das Land des geliebten Sektenführer zu machen.

    So sieht die koreanische Halbinsel in der Nacht aus...

    1324507103645.jpg

    Wer noch mehr wissen möchte darf auch hier gern mal stöbern => nordkorea dokumentation - YouTube

    Da gibt es genügend Dokus, die teilweise unter Lebensgefahr mit versteckter Kamera gedreht wurden.

  4. #63
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von fastburner Beitrag anzeigen
    Hast du dir den Vice Bericht mal angeschaut?Dort wirst du keinen Weg finden mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen.
    Du darfst ohne Geheimpolizei, Reiseleiter und Security gar nicht dein Hotel verlassen,wenn du dann jemanden aus der Bevölkerung ansprichst, was gar nicht so leicht möglich ist weil du keinen treffen wirst, wird dir aus Angst vor dem Regime eh nur gesagt das NK das schönste und tollste Land der Erde ist.
    Ich sagte ja nicht, dass es einfach ist. Manchmal gehört auch Glück oder das Abpassen des richtigen Moments dazu.
    Mal ein Beispiel aus Myanmar:
    ich war damals mit einem Freund ein paar Tage dort auf Rundreise. Auch dort wurde uns ein "regimetreuer" Reiseleiter zugeordnet. Er hat uns immer gesagt, was er sagen durfte. Und dann hatten wir eine Bootsfahrt gemacht (nur mit Bootsführer, ihm und uns beiden).
    Und dann redete er, was das Zeug hält. Er würde gerne diese Bootstour für Touristen einlegen, weil man ihn auf dem Fluß nicht abhören könne. Und dann erfuhren wir natürlich alles, was er uns preisgab und wir von ihm wissen wollten. Also nicht jeder Reiseleiter ist so, wie es sich der Staat vielleicht wünscht.

    In Ägypten lief es z.B. so: eine Frau sprach mich an, um über Defizite in Ägypten zu sprechen und was ich denn davon halten würde.
    Da kam recht schnell eine Aufsichtsperson und fragte ich, ob mich die Frau zuerst ansprach und belästigen würde. Als ich dann sagte, nein, ich wolle nur etwas genaueres erfahren von dem, was ich gerade im Ägyptischen Museum gesehen hatte, zischte er ab. Er beäugte uns zwar weiterhin aus der Entfernung, konnte aber nichts hören. Zudem waren noch ein paar ihrer Freunde in der Nähe, so dass ich auch keine nachtträgliche Gefahr für sie sah.

    In China hatten wir auch eine kontrollierte Reise - oder in die DDR in den 80ern. Bei großen Gruppen ist es immer mal möglich, Smalltalks zu erhaschen (war in der DDR so). In China hatte ich die Chance nicht genutzt, aber auch da wären durchaus Möglichkeiten gewesen - und sei es nur auf der Herrentoilette einer Autobahnraststätte (auch schon mal passiert).
    Unsere chinesische Reiseleiterin schien z.B. auch nicht unbedingt streng regimetreu gewesen zu sein, wie ich aus den Gesprächen mit Mitreisenden erfuhr - im Gegensatz übrigens zum DDR-Typ, der nur so von der Staatsideologie schwärmte.

    Ich denke, in Nordkorea wird es schwierig werden, aber bestimmt nicht aussichtslos. Und das Auge sieht ja auch mit. Dieter Nuhr war ja schon mal in Nordkorea und hatte trotz Überwachung etliches mitbekommen und zu erzählen. Aber das ist natürlich immer subjektiv, daher ist es immer besser, es selbst vor Ort zu beurteilen.

  5. #64
    Avatar von Chris67

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    Moin,

    In Nordkorea jemanden zu finden mit dem man sich unterhalten kann, wird, abgesehen von der Abschottung durch Aufpasser, vor allem daran scheitern, dass man kaum jemanden finden wird, der englisch sprechen kann. Das ist in Süden schon schwierig. Ich war erschreckt, wie wenig verbreitet englische Sprachkenntnisse dort sind. und wenn jemand englisch "spricht" dann oft sehr rudimentär und mit fürchterlichem, unverständlichem Akzent.

    In Ägypten kann man sich immer und überall mit jedem unterhalten, der dazu bereit ist. Wenn man so "kontrolliert" wird wie Knarf, dann wohl deshalb, weil man direkt vor'm Ägyptischen Museum in Kairo steht. Dort wird kontrolliert, ob illegale "Museumsführer" ihre Dienste anbieten. Es gibt eine Hand voll lizenzierte Führer und jede Menge nicht lizenzierte.

  6. #65
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    In Nordkorea jemanden zu finden mit dem man sich unterhalten kann, wird, abgesehen von der Abschottung durch Aufpasser, vor allem daran scheitern, dass man kaum jemanden finden wird, der englisch sprechen kann. Das ist in Süden schon schwierig. Ich war erschreckt, wie wenig verbreitet englische Sprachkenntnisse dort sind. und wenn jemand englisch "spricht" dann oft sehr rudimentär und mit fürchterlichem, unverständlichem Akzent.
    Stimmt schon, aber man kann ja auch vorher koreanisch lernen, gelle?
    Wenn es "Wege" gibt, meine ich ja nicht, dass man auf diesem Weg kutschiert wird, sondern dass man sich auf eigenen Füssen fortbewegt. Wir sind ja nicht in Deutschland, wo einem alles vor die Nase gesetzt wird.

  7. #66
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Stimmt schon, aber man kann ja auch vorher koreanisch lernen, gelle?
    Knarfi,

    lern die Sprache, flieg heimlich mit nem Heißluftballon rüber, schnapp dir die obersten Miltärs und das Oberschweinchen und überzeuge sie von der absloutne Ahnungslosigkeit westlicher Menschen, das könnte unter Umständen dann ganz toll enden und alle Menschen haben sich dann lieb und schaffen diese doofen Grenzen ab

  8. #67
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    In Ägypten kann man sich immer und überall mit jedem unterhalten, der dazu bereit ist.
    Ich habe Ende der 80iger Jahre ein Jahr in Mubaraks Aegypten gelebt und kann diese Ausage ohne Einschraenkung bestaetigen, knarfis Einlassungen hierzu sind mal wieder blanker Unsinn.

    Das einzigste Kommunikationshemmnis fuer Besucher mag sein, dass die meisten Aegypter arabisch anstatt englisch sprechen.

  9. #68
    Avatar von joachimroehl

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    Beim ersten Asienbesuch hat wohl jeder Mitteleuropäer einen Kulturschock bekommen. Seien es die befremdlich scheinenden Essgewohnheiten, traditionell aufgebaute Familienstrukturen oder der oft anzutreffende dirigistisch strukturierte Aufbau der Gesellschaft. Zur koreanischen Halbinsel dürften wir als Asienkenner einen leichteren Zugang finden als Zuhausegebliebene, denen sich schon beim Anblick gekochter Hühnerfüße der Magen windet und die meist wenig Verständnis für die aufrichtige Hochschätzung des Landeskönigs oder wie in Nordkorea des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei haben. Die Lebensqualität an der Anzahl der LED-Birnen auszumachen geht an der Lebenswirklichkeit vorbei oder wie KONFUTSE meint bist Du arm aber gesund, so bist Du ein halber Reicher.

  10. #69
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Stimmt schon, aber man kann ja auch vorher koreanisch lernen, gelle?
    Nach deinen eigenen Aussagen, sprichst Du ja nicht mal die Landessprache, von dem Land in dem Du lebst.

  11. #70
    Avatar von clavigo

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    Wow, you just made my day!
    aufrichtige Hochschätzung des Landeskönigs oder wie in Nordkorea des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei haben
    Wenn man vor Armut und Hunger aber nicht gesund ist, was dann? Dann hilft dir weder die Mao-Bibel noch Konfuzius weiter!

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