Umfrageergebnis anzeigen: Meine Zweitstimme gehört der Partei

Teilnehmer
116. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • CDU / CSU

    14 12,07%
  • FDP

    15 12,93%
  • SPD

    16 13,79%
  • DIE GRÜNEN

    16 13,79%
  • DIE LINKE

    22 18,97%
  • PIRATENPARTEI

    20 17,24%
  • NPD

    4 3,45%
  • ANDERE

    9 7,76%
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Ergebnis 141 bis 150 von 631

Nittaya - Funwahl

Erstellt von Paddy, 23.09.2009, 08:12 Uhr · 630 Antworten · 16.459 Aufrufe

  1. #141
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Nittaya - Funwahl

    Es gibt keine "Protestwahl"! Wer eine Partei wählt, der sollte auch darauf gefasst sein, dass seine Stimme dazu führen kann, dass diese Partei eine Wahl gewinnt. Man kann sich genauso aus Protest ins eigene Knie schießen und denken, jetzt habe ich der Ulla aber einen reingewürgt. :-)

  2.  
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  3. #142
    Avatar von phimax

    Registriert seit
    03.12.2002
    Beiträge
    14.274

    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von petpet",p="777308
    Es gibt keine "Protestwahl"! Wer eine Partei wählt...
    Nimm' die rosa Brille ab...

  4. #143
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von phimax",p="777306
    Zitat Zitat von Paddy",p="777185
    Ich wähle die Linke als Korrektiv und nicht als Regierungspartei.
    Zitat Zitat von Tschaang-Frank",p="777239
    Ich werde wie bereits geschrieben die Linke aus Protest waehlen und ich hoffe das machen noch viele andere!
    Das ist ja die Gefahr, denn dann würde aus Protest Realität:
    Zitat Zitat von Henk",p="777264
    Wenn wirklich alle so [s:1b07235d16]wie du[/s:1b07235d16] denken [s:1b07235d16]würdest[/s:1b07235d16], kann ich nur sagen: GUTE NACHT Deutschland!
    Da Politiker i.d.R. ein Machtstreben aufweisen, werden sie (trotz verbaler Standhaftigkeit)'umkippen'.
    Es mag dann einige 'Gewinner' geben - die Mehrheit wird eher 'draufzahlen'.

    Und dann Frank, bitte keine 'Heulthreads' über deine wirtschaftliche Situation... ;-D
    Die Linke wäre, selbst bei phantastischen Zuwächsen die nicht zu erwarten sind, immer noch nicht in der Lage zu regieren.

    Erst wenn die SPD starke Korrekturen vornimmt, wäre rot/rot/grün evtl. denkbar. Vorerst reinste Phantasie.

    Und wieso kleine und mittlere Gewerbetreibende dann einen Grund zum heulen hätten, hattest Du noch nicht erklärt.

    Ich denke, bei scharz/gelb hätte sie Grund zum heulen. Denn neben dem weiteren Abbau von Bürgerrechten, würde es mit der Zockerei am Finanzmarkt weiter gehen wie bisher und damit die nächste Krise vorprogrammiert. Wie lange sollen denn noch die kleinen Leute die Zocker-Verluste der Grossen tragen, die zwischendurch von ihren Gewinnen immer weniger abzugeben bereit sind?

  5. #144
    Avatar von

    Re: Nittaya - Funwahl

    Die Linke ist ja durchaus bereits heute in mehreren Bundeslaendern und GEmeinden an der Regierung.
    Und? Ist die Welt dabei untergegangen? Ganz im Gegenteil, ueberall mach t die Linke vernuenftige Realpolitik.

    Ich wuerde es sehr begruessen wenn die SPD endlich ihre Scheuklappen ablegt und eine Koalation auch auf Bundesebene mit den Linken und den Gruenen eingeht.

    Mir als SElbstaendigem koennte gar nix beseres passierren.
    So ganz nebenbei bemerkt, eine Umverteilung von unten nach oben ist der Tod jeder Marktwirtschaft da dadurch der Mehrheit Kaufkraft entzogen wird bis zu dem Punkt an dem sich der Normalbuerger nichts mehr leisten kann.

    Es ist kein Zufall dass gerade die Autoindustrie derart in der Krise steckt sondern unmittelbare Folge eines Gierkapitalismus der mit langfristiger Marktwirtschaft nichts zu tun hat.

    GEeade weil wir eine funktionierende Marktwirtschaft brauchen ist ein gerechte Verteilung des Erwirtschafteten Grundvoraussetzung, dass es zu keinem Crash kommt.

    Deutschland hat seit der Abwahl Kohls permanent eine linke Mehrheit im Bundestag. Und wir werden sie auch nach dieser Bundestagswahl haben. Dieswen Fakt kann man nicht auf Dauer politisch ignorieren.

    Die Krawalle in Frankreich ruehren nicht zueltzt daher, dass dort die Linke keine Chance auf REgierung hat. Also entlaedt sich der Frust der Minderheit in Gewalt. Nimmt man in Deutschland nicht bald die politischen Mehrheiten zur Kenntnis wird das auch hier passieren. Dazu muss man kein Prophet sein.

    Aber einen Vorteil haette eine weitere grosse Koalation. Die CDU/CSU und SPD sind danach endgueltig keine Volksparteien mehr und stuerzen die naechsten vier Jahre auf insgesamt unter 50 %. Eine dritte grosse Koalation waere dann ausgeschloessen. :bravo:

  6. #145
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    @Extranjero

    Sehe ich in jedem Punkt genauso

  7. #146
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von phimax",p="777311
    Zitat Zitat von petpet",p="777308
    Es gibt keine "Protestwahl"! Wer eine Partei wählt...
    Nimm´ die rosa Brille ab...
    Welche rosa Brille? Meinst Du die Brille, die die "Protestwähler" tragen und die einem vorgaukelt, mit einer "Protestwahl" würde man die etablierten Parteien abstrafen? Ich habe fast den Eindruck, Du hast nicht ganz verstanden, was ich eigentlich sagen wollte, oder?

  8. #147
    Avatar von Conrad

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    11.04.2005
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    8.819

    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von Paddy",p="777312

    Die Linke wäre, selbst bei phantastischen Zuwächsen die nicht zu erwarten sind, immer noch nicht in der Lage zu regieren.
    Dann macht es doch nicht den geringsten Sinn sie zu wählen, oder ?

  9. #148
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="777317
    Zitat Zitat von Paddy",p="777312

    Die Linke wäre, selbst bei phantastischen Zuwächsen die nicht zu erwarten sind, immer noch nicht in der Lage zu regieren.
    Dann macht es doch nicht den geringsten Sinn sie zu wählen, oder ?
    Doch, denn nur so ist es möglich, daß noch jemand die Regierung kontrolliert und auf Zusammenhänge aufmerksam macht, die diese gern verschleiern möchte. Zudem sind bereits in der Vergangenheit einige Forderungen DER LINKEN übernommen worden.

    Um etwas zu erreichen, muss DIE LINKE keine Koalition
    eingehen. Gute Wahlergebnisse für DIE LINKE haben dazu geführt, dass der Mindestlohn zum Thema wurde und sich heute in Wahlprogrammen anderer Parteien findet. Gute Wahlergebnisse für DIE LINKE haben dazu geführt, dass immerhin kleine Verbesserungen bei Hartz IV eingeführt wurden und dass auch Frank Walter Steinmeier über den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan spricht. Nur eine Stimme für DIE LINKE verändert auch die anderen Parteien. Ohne eine starke LINKE lassen die anderen Parteien die Frage der sozialen Gerechtigkeit links liegen und kümmern sich stattdessen um die Senkung der Steuern für Reiche und große Konzerne. Das Nachsehen haben Normalverdiener, Arbeitslose, auch kleine und mittlere Unternehmen.

  10. #149
    Avatar von Conrad

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    8.819

    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von Paddy",p="777319
    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="777317
    Zitat Zitat von Paddy",p="777312

    Die Linke wäre, selbst bei phantastischen Zuwächsen die nicht zu erwarten sind, immer noch nicht in der Lage zu regieren.
    Dann macht es doch nicht den geringsten Sinn sie zu wählen, oder ?
    Doch, denn nur so ist es möglich, daß noch jemand die Regierung kontrolliert und auf Zusammenhänge aufmerksam macht, die diese gern verschleiern möchte. Zudem sind bereits in der Vergangenheit einige Forderungen DER LINKEN übernommen worden.

    Um etwas zu erreichen, muss DIE LINKE keine Koalition
    eingehen.
    Dann bleiben sie also so oder so in der Opposition, ob man sie nun wählt oder nicht. Ich frage also nochmal, was es für einen Sinn machen soll, die Stasi-Partei zu wählen ?

  11. #150
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    Ich frage also nochmal, was es für einen Sinn machen soll, die Stasi-Partei zu wählen ?
    Ist zwar mal wieder Polemik, denn eine Stasi-Partei befindet sich auf keinem Wahlzettel. Aber ich weiss ja, wem Du die Stange hältst:

    Wenige Tage vor dem Wahlsonntag schließt sich der Kreis. Die Kanzlerin fährt zum G20-Gipfel nach Pittsburgh. Dort sollen Lehren aus der schlimmsten Finanzkrise seit 80 Jahren gezogen werden. Wenige Tage zuvor erinnern die Minister Steinbrück und Guttenberg bei „Anne Will“ gemeinsam daran, dass da noch
    eine Zeche zu begleichen ist. Guttenberg kündigt an: „Wir
    werden auf das eine oder andere Liebgewonnene verzichten müssen!“ Offen gelassen habe beide einstweilen, was sie damit gemeint haben.

    Ein Jahr nach dem Beinahe-Zusammenbruch des weltweiten
    Geldsystems hat der Schock nachgelassen und an den Finanzmärkten sind alte Gewohnheiten zurückgekehrt. Die Forderungen aus der Finanzbranche, profitable Geschäfte nicht durch strengere Regeln zu stören, finden wieder
    immer mehr Gehör. War nach der Lehmann-Pleite viel von der Krise des Kapitalismus und von Fehlentwicklungen der Marktwirtschaft die Rede, so spielt die Frage, wie das Wirtschaftssystem der Zukunft aussehen soll, in Pittsburgh schon keine Rolle mehr. Ackermann und andere stellen längst
    wieder die Renditen über alles andere und propagieren maximale Gewinne.

    Die günstigste Gelegenheit, gegen die hemmungslosen Profitinteressen der Finanzbranche neue Regeln durchzusetzen, haben die herrschenden Politikerinnen und Politiker hierzulande und anderswo mit Debatten über die Begrenzung von Gehalt5exzessen und Banker-Boni vertan.

    Jetzt sagt Angela Merkel, dass keine Bank wieder so
    stark werden dürfe, dass sie Staaten erpressen könne. Als es darauf ankam, hat sie der Commerzbank nicht nur die Staatshilfen gewährt, um die Dresdner Bank zu kaufen, sondern auch auf jede Einflussnahme auf die Geschäftspolitik verzichtet.

    Ein paar Wochen vor dem Wahltag entdeckten Peer Steinbrück und die SPD die „Börsenumsatzsteuer“ – warum erst, als es viel zu spät ist, um sie ernsthaft in die Vorbereitung des G20-Gipfel einzubringen? Damit am Tage danach gesagt werden
    kann: Wir haben es versucht, aber die anderen wollten nicht...

    Die Zeche für die große Umverteilung

    Um Banken zu retten und die Wirtschaftskrise zu mildern, haben die Regierungen weltweit hunderte Milliarden an Schulden angehäuft, die von den Bürgerinnen und Bürger viele Jahre lang abbezahlt werden müssen. Allein in den Industriestaaten könnten, schätzt die OECD, 25 Millionen Arbeitsplätze verloren gehen. Allein in Deutschland fehlen
    Bund, Ländern und Gemeinden in den nächsten vier Jahren nach offiziellen Schätzungen mindestens 315 Milliarden Euro. Diese Löcher müssen gestopft werden.

    Nicht in einem linken Szeneblatt, sondern in der größten Tageszeitung Deutschlands, der Süddeutschen, ist dieser Tage zu lesen: „Es hat eine große Umverteilung
    stattgefunden: Vom Entstehen der Finanzblase profitierte eine kleine Gruppe. Die Kosten der Katastrophe müssen dagegen viele Menschen tragen.“

    Wenn Guttenberg den Verzicht auf „Liebgewonnenes“ ankündigt, dann meint er nicht die niedrigen Steuersätze für Unternehmen, dann meint er nicht die fehlende Steuer auf Vermögen, dann meint er nicht die fehlende Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte, dann meint er nicht die löcherigen Regelwerke gegen Kapital- und Steuerflucht. Dann meint
    er nicht, dass die Profiteure der Finanzspekulation und Verursacher der Krise für die Krisenkosten zahlen sollen.

    Er meint vielmehr: die „liebgewonnenen“ Rentensteigerungen, die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Er hat wohlmöglich im Sinn, die Hartz IV-Regelsätze um 30 Prozent
    zu kürzen, wie es schon der Wunschpartner FDP forderte.

    Gemeint ist, die Mehrwertsteuer zu erhöhen und Steuer“subventionen“ für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu streichen - etwa die teilweise Steuerfreiheit von Nachtarbeitszuschlägen oder die Pendlerpauschale.

    Wenige Tage vor dem Wahltag wird klar: Banken wurden mit Steuergeldern ohne Gegenleistung aus ihrer selbstverschuldeten Krise gerettet. Ein neues Regelwerk für die Finanzmärkte wird weder mit FDP und CDU noch mit Grünen und SPD kommen.

    Bezahlen müssen dafür Beschäftigte, Rentnerinnen und Rentner, Studierende und Arbeitslose mit öffentlichen Diensten, sozialen Leistungen und Lohneinkommen. All das soll geopfert werden.

    Nur eine Stimme für DIE LINKE ist eine Stimme für klare Regeln für die Finanzbranche. Nur eine Stimme für DIE LINKE ist eine Stimme für den Erhalt der sozialen Leistungen und gegen die weitere Umverteilung von unten nach oben.

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