Umfrageergebnis anzeigen: Meine Zweitstimme gehört der Partei

Teilnehmer
116. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • CDU / CSU

    14 12,07%
  • FDP

    15 12,93%
  • SPD

    16 13,79%
  • DIE GRÜNEN

    16 13,79%
  • DIE LINKE

    22 18,97%
  • PIRATENPARTEI

    20 17,24%
  • NPD

    4 3,45%
  • ANDERE

    9 7,76%
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Ergebnis 111 bis 120 von 631

Nittaya - Funwahl

Erstellt von Paddy, 23.09.2009, 08:12 Uhr · 630 Antworten · 16.404 Aufrufe

  1. #111
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    Conrad_Reloaded kann sich schon mal für den Wahlabend den Strick zurecht legen, mit dem er sich "vom Wahnsinn" verabschiedet.

    1-2 Jahre noch schwarz/rot und dann wird's Ernst (Klaus).

  2.  
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  3. #112
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    Ein Drittel der Wähler sind noch unentschlossen

    Nach dem Debakel zur Bundestagswahl 2005 stellen sich die Meinungsumfrage-Institute drei Tage vor der Bundestagswahl erneut auf schwierige Bedingungen für Wahlprognosen ein. Grund: Die Zahl der Unentschlossenen ist diesmal noch höher als vor vier Jahren.

    „Keine Prognose” steht auf dem Balken, den WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn Ende vergangener Woche plakativ über die aktuellen Umfrage-Ergebnisse des ARD-Deutschlandtrends legen ließ. Nein, eine Prognose auf den Wahlausgang sei die Sonntagsfrage keinesfalls, sie sei nur eine „realistische Stimmungsmessung”, sekundierte in dieser Sache auch Matthias Jung, Vorstand der Forschungsgruppe Wahlen (ZDF-Politbarometer), jüngst in einem rückblickenden Aufsatz auf die Bundestagswahl 2005.

    Diese Wahl gilt gemeinhin als Debakel für die Demoskopen. Bis kurz vor der Wahl ermittelten sie in ihren Sonntagsfragen eine stabile schwarz-gelbe Mehrheit, erst die letzten Umfragen deuteten auf einen knappen Ausgang hin. Am Ende lagen praktisch alle Institute bei der Union krass daneben: CDU und CSU wurden auf 41 bis 43 Prozent taxiert, tatsächlich erreichten sie 35,2 Prozent. Die FDP schnitt dafür deutlich besser ab als in allen Umfragen zuvor ermittelt, auch die anderen Parteien konnten noch leicht zulegen.

    Es klingt nach einer Ausrede
    Mit dem „statistischen Fehlerintervall” war das Unions-Ergebnis nicht mehr zu erklären. In den letzten Wochen vor der Wahl 2005 habe es einen Meinungsumschwung gegeben, versucht Jung eine Erklärung; immerhin habe die Forschungsgruppe neun Tage vor der Wahl korrekt vorhergesagt: „Schwarz-Gelb verliert die Mehrheit”.

    Das klingt ein wenig nach Ausrede. Jung verschweigt auch nicht, dass Forsa und auch das Institut für Demoskopie Allensbach wenige Tage vor der Wahl 2005 mit Zahlen aufwarteten, die sie als „Prognose” auf dem Wahlausgang werteten - nicht als Stimmungsmessung. Trotzdem lagen sie daneben. Auch in diesem Jahr liefern beide Institute noch bis Samstag neue Daten.

    Da ist Musik drin
    Wiederholt sich die Geschichte? Die Zahl der Unentschlossenen war schon 2005 höher als bei den Wahlen zuvor, jetzt ist sie kräftig weiter gewachsen. Allensbach taxiert sie auf 35 Prozent, die Forschungsgruppe Wahlen auf 15 (plus 26 Prozent, die nicht wissen, ob sie überhaupt wählen), Infratest Dimap (Deutschlandtrend) auf 30 Prozent. Forsa-Chef Güllner glaubt zwar, dass es „kaum noch Wählerwanderungen von einem Lager zum anderen” geben werde, insbesondere Allensbach sieht das aber anders: auf 17 Prozent summieren sich in deren jüngster Umfrage die möglichen Lagerwechselwähler. Für Jung ist die Zahl gar nicht so entscheidend: „Auch wenn es nur wenige Prozent sind”, sagt er gegenüber dieser Zeitung, „hier stellt sich doch die Machtfrage”. Und die sei keinesfalls entschieden, glaubt der Chef der Forschungsgruppe. Für die Wahl am Sonntag heißt das: „Da ist noch Musik drin!”

    http://www.derwesten.de/nachrichten/...46/detail.html

  4. #113
    Avatar von wingman

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    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="777109
    Es kommt noch schlimmer:

    [picture]

    unser conrad dreht mal wieder durch. man bedenke, auch unsere mrs. merkel könnte auf solch ein plakat passen.
    alles wettern hilft nichts, die linke ist ein ernstzunehmender wahlfaktor geworden. verbockt haben es die altbackenen parteien selbst.............

  5. #114
    Avatar von Fred

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    Re: Nittaya - Funwahl

    Stasi-Spitzel drängen für Linke in die Parlamente
    September 24, 2009

    In Brandenburg kandidieren acht Zuträger der DDR-Staatssicherheit auf den Listen der Linkspartei für Bundes- und Landtag. Eine derart hohe Zahl gibt es in keinem anderen Bundesland. Die Nachsicht der Sozialdemokraten hat Tradition: Der langjährige Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) pflegte selbst Stasi-Kontakte.
    Brandenburg steht im Ruf, eine „kleine DDR“ zu sein. Nach dem politischen Umbruch vor 20 Jahren konnten dort zahlreiche Stützen der Diktatur ihre Karrieren nahtlos fortsetzen. Mit diesem Umstand werden am Sonntag auch die Bürger in der Wahlkabine konfrontiert. Wenn sie ihre Stimmzettel für die Bundes- und Landtagswahl ausfüllen, stoßen sie bei der Linkspartei auf die Namen von mindestens acht Kandidaten mit Stasi-Vergangenheit. Eine derart hohe Zahl gibt es in keiner anderen Partei und in keinem anderen Bundesland…....
    http://www.welt.de/politik/deutschla...arlamente.html

  6. #115
    Avatar von wingman

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    Re: Nittaya - Funwahl

    hier wird später eine art selbstbereinigung einsetzen. so wie das früher auch bei den alten parteien der fall war........die ..... wurden nach und nach enttarnt und aus den parteien entfernt.
    das ganze wird zur zeit allerdingst dramatisiert.

  7. #116
    Avatar von Hippo

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    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von wingman",p="777158
    hier wird später eine art selbstbereinigung einsetzen. so wie das früher auch bei den alten parteien der fall war........die ..... wurden nach und nach enttarnt und aus den parteien entfernt.
    das ganze wird zur zeit allerdingst dramatisiert.
    so? dann lies mal #106

  8. #117
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    Tausende Ex-Stasi-Spitzel im öffentlichen Dienst
    9. Juli 2009

    Im öffentlichen Dienst arbeiten weit mehr frühere Stasi-Spitzel als bisher angenommen. Bei den Bundesländern seien rund 17.000 frühere Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit im Dienst geblieben, berichtete eine Zeitung.

    Am Mittwoch hatte auch das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigt, dass nach der Wiedervereinigung einige ehemalige Stasi-Leute übernommen worden sind – 23 arbeiten dort heute noch. Diese Information sei jedoch nicht neu, betonte das Bundesinnenministerium. „Jeder Einzelfall ist genauestens geprüft worden“, betonte ein Sprecher.

    http://www.welt.de/politik/deutschla...en-Dienst.html

    DDR-Geheimdienst
    Wie aus Stasi-Mitarbeitern Staatsdiener wurden
    9. Juli 2009

    Die Opfer des SED-Regimes sprechen von einem "Skandal erster Güte": Nach 1990 hat die Bundesrepublik Heerscharen von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern in den öffentlichen Dienst übernommen. Wie es dazu kommen konnte, zeigt das Buch "Vorwärts und Vergessen". WELT ONLINE veröffentlicht exklusiv ein Kapitel.

    Kleine Anfragen bringen manchmal großen Erkenntnisgewinn. Die FPD-Fraktion wollte von der Bundesregierung wissen, wie viele ehemalige Stasi-Mitarbeiter in einzelnen Ministerien und oberen Bundesbehörden tätig sind und wie viele davon eine leitende Tätigkeit ausüben. «In der gewünschten detaillierten Aufschlüsselung» und «in der zur Verfügung stehenden Zeit» sei keine Auskunft möglich, teilte die Regierung mit. Ohnehin könnten die erbetenen Zahlen nur ressortbezogen ermittelt werden. Das war im Februar 2007. Im Mai fragten die Abgeordneten nochmals nach, dieses Mal konkret nach dem Innenressort. Nun hieß es, eine Auskunft sei «praktisch nicht leistbar». Zum Teil seien die Daten nicht erfasst und Akten auf Grundlage von Aufbewahrungspflichten schon vernichtet.

    1993 war die Bundesregierung auskunftsfähiger – aber erst, nachdem das Parlament einen Untersuchungsausschuss eingesetzt hatte. Damals wurden 2597 einstige MfS-Mitarbeiter beim Bund eingeräumt. Da war schon fast jeder Fünfte unkündbar ins Beamtenverhältnis überführt worden. Und 40.014 Beschäftigte waren überhaupt nicht überprüft.

    So gut wie keine Kenntnis hatte man damals über DDR-Spione mit westdeutschem Pass. Allein die Auslandsspionage führte seit den sechziger Jahren rund 6000 Mitarbeiter in der Bundesrepublik.

    http://www.welt.de/politik/deutschla...er-wurden.html

    Zur Übernahme in westdeutsche Parteien und den öffentlichen Dienst ehemaliger .....-Funktionäre, SS und SA-Leuten, Mitarbeitern aus ...................n und sonstigen Tätern, lasen sich heute kaum noch Erhebungen anstellen. Sicher ist jedoch, daß es sich um eine weit grössere Anzahl gehandelt haben muss.

  9. #118
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    Zitat Zitat von wingman",p="777158
    ........die ..... wurden nach und nach enttarnt und aus den parteien entfernt.
    Reines Wunschdenken.

    14. April 2007

    Grabrede für Filbinger: Oettinger schweigt zu Rücktrittsforderung

    Von der Kanzlerin gerügt, vom Zentralrat der Juden kritisiert, von der Schwester eines ....-Opfers zum Rücktritt aufgefordert: Der Druck auf Günther Oettinger wegen seiner Grabrede für Hans Filbinger wächst - doch Baden-Württembergs Ministerpräsident hüllt sich in Schweigen.

    Der Sturm der Entrüstung über die Trauerrede von Baden-Württembergs CDU-Ministerpräsident Günther Oettinger für seinen Amtsvorgänger Hans Filbinger flaut nicht ab. Auch am Samstag wurden Forderungen nach einer Entschuldigung des Regierungschefs oder einem Rücktritt laut. Oettinger selbst äußerte sich nicht, erhielt jedoch Rückendeckung aus seinem CDU-Landesverband.

    Die Schwester des 1945 als fahnenflüchtig hingerichteten Walter Gröger forderte Oettinger zum Rücktritt auf. "Ein Mensch von seiner Intelligenz sollte nicht so lügen. Wer so dumm daherredet, ist eines solchen Amtes nicht würdig", sagte die 78-jährige Ursula Galke der "Bild"-Zeitung. "Es würde nicht schaden, wenn er geht." Das Todesurteil für ihren damals 21-jährigen Bruder Walter sei von Marine-Oberstabsrichter Hans Filbinger unterschrieben worden, betonte Galke. "Herr Filbinger war bei der Tötung meines Bruders dabei. Er hat ihm das Todesurteil selbst verlesen und ihm zynischerweise noch die Bürgerrechte vor der Tötung aberkannt."

    Die Äußerungen Oettingers, wonach es kein Filbinger-Urteil gebe, durch das ein Mensch sein Leben verloren habe, nannte Galke eine unverfrorene Lüge. 2003 hatten Galke und eine weitere Schwester Grögers öffentlich an die baden-württembergische Landesregierung appelliert, den Empfang zum 90. Geburtstag Filbingers abzusagen, da sie Filbinger als Mörder ihres Bruders ansähen. Filbinger hatte sein Handeln im Fall Gröger stets mit Weisungsgebundenheit gerechtfertigt.

    Kritik vom Zentralrat der Juden

    "Das Mindeste ist, dass sich der Ministerpräsident bei den Opfern des Nationalsozialismus und den Hinterbliebenen der Soldaten, die unter Beteiligung von Filbinger sterben mussten, entschuldigt", verlangte der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, in der "Netzeitung".

    Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) sagte der "Frankfurter Rundschau": "Es würde politisch-moralische Größe zeigen, wenn Oettinger einen Satz der Entschuldigung formulieren würde." Er nannte Oettingers Äußerungen bei der Freiburger Trauerfeier für den Anfang April gestorbenen Filbinger "peinlich bis dreist". FDP-Chef Guido Westerwelle forderte die Union zur klaren Distanzierung von jedem Versuch auf, die NS-Vergangenheit Filbingers zu beschönigen. "Ich hoffe, dass die Union in dieser Frage bei sich selbst schnell Klarheit schafft", sagte er der dpa.
    Rückendeckung aus Landespartei

    Das Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam forderte Oettingers Rücktritt. "Da er offensichtlich kein Unrechtsbewusstsein in dieser Angelegenheit zu entwickeln in der Lage ist, wäre die CDU in Baden- Württemberg gut beraten, wenn sie Herrn Oettinger auffordert, den Hut zu nehmen", meinte der Historiker Julius Schoeps in einem Gastbeitrag für die "Netzeitung".

    Dagegen nahm Baden-Württembergs CDU-Innenminister Heribert Rech Oettinger im Namen der Landespartei in Schutz. Oettinger habe, geprägt durch seine Bekanntschaft mit dem Ex-Ministerpräsidenten, seine Ansprache vor allem an die Familie Filbinger gerichtet, sagte Rech am Freitagabend im SWR. Deshalb gebe es nichts zu beanstanden. Ähnlich äußerte sich der baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl im Magazin "Focus": "Es war eine Trauerrede, die an die Familie gerichtet ist, und kein historisches Seminar."

    [highlight=yellow:3b3524cb47]Baden-Württembergs CDU-Landesgruppenchef im Bundestag, Georg Brunnhuber, lobte Oettingers Worte sogar als "Meisterprüfung". Die Wirkung für die "christlich-konservative Seele" sei nicht zu unterschätzen, so der Bundestags-Abgeordnete. "Für unsere Anhängerschaft hat er einen ganz, ganz großen Schritt getan. Er hat ein Tor aufgestoßen."[/highlight:3b3524cb47] Zur Kritik des Zentralrats der Juden an der Rede sagte Brunnhuber: "Überbordende Kritik des Zentralrats führt eher dazu, dass die Leute sagen, Oettinger hat Recht."
    Rüge von Merkel

    Der Regierungschef hatte Filbinger bei der Trauerfeier am Mittwoch bescheinigt, er sei "kein Nationalsozialist" gewesen, sondern "ein Gegner des NS-Regimes". Es gebe kein Urteil von Filbinger, "durch das ein Mensch sein Leben verloren" habe. Filbinger hatte Baden- Württemberg von 1966 an regiert. 1978 trat er zurück, nachdem mehrere Todesurteile gegen Deserteure bekannt geworden waren, an denen er als NS-Marinerichter gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mitgewirkt hatte.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Oettinger am Freitag ungewöhnlich direkt gerügt. Die Vize-Vorsitzende der Jungen Gruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Julia Klöckner, nannte Merkels Rüge in der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag) "gut für die Partei".
    Rede aus politischem Kalkül

    [highlight=yellow:3b3524cb47]Nach Ansicht des Freiburger Politologen Ulrich Eith wird Oettinger aus der Auseinandersetzung innerparteilich gestärkt hervorgehen. "Mit seiner Rede hat Oettinger den konservativen Flügel der baden- württembergischen CDU bedient", sagte Eith in einem dpa-Gespräch. Der Regierungschef habe aus politischem Kalkül gehandelt, weil er den Respekt der Konservativen suche, meinte der Politikwissenschaftler.
    [/highlight:3b3524cb47]
    Der Historiker Hans Mommsen nannte Oettingers Versuch, Filbinger zu den NS-Gegnern zu zählen, eine "Verunglimpfung der Angehörigen des Deutschen Widerstands". Der "Rheinischen Post" sagte Mommsen, dies sei im übertragenen Sinne eine "nationale Blasphemie", weil die Tradition des Widerstands zum nationalen Bewusstsein gehöre.

    Der Filbinger-Biograf und emeritierte Freiburger Historiker Hugo Ott kritisierte im "Focus" Fehler in der Trauerrede: "Man kann Filbinger nicht, wie Oettinger es getan hat, als Regimegegner stilisieren." Laut Oettinger hat Filbinger Mitstudenten zur Standhaftigkeit gegen die NS-Vertreter aufgerufen. Dies sei "nicht zutreffend", sagte Ott.

    http://www.stern.de/politik/deutschl...ng-586889.html


    08. September 2009
    64 Jahre nach ......
    "Kriegsverräter" rehabilitiert

    Der Bundestag hat die sogenannten Kriegsverräter der ......... aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs nach jahrzehntelanger Diskussion rehabilitiert. Mit großer Mehrheit stimmte der Bundestag dafür, entsprechende NS-Unrechtsurteile pauschal aufzuheben. Die Historiker sind sich einig, dass die Todesstrafen willkürlich verhängt worden waren.

    [highlight=yellow:3b3524cb47]Vor allem der Abgeordnete Jan Korte (Linke) hatte die Rehabilitierung initiiert und jahrelang gegen den Widerstand von Union und SPD gekämpft.[/highlight:3b3524cb47] Der Rechtsausschuss des Bundestags hatte im Juni dann einstimmig eine Beschlussempfehlung an das Parlament verabschiedet, die NS-Unrechtsurteile 64 Jahre nach Kriegsende pauschal aufzuheben. Urteile gegen Deserteure im Zweiten Weltkrieg hat der Bundestag bereits aufgehoben.

    Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) sagte, mit dem Beschluss werde "die Ehre und Würde einer lange vergessenen Gruppe von Opfern der NS-Justiz" wiederhergestellt. "Das ist auch für die Hinterbliebenen ein wichtiges Zeichen." Mit dem Gesetz ziehe der Bundestag die Konsequenzen aus neuen Forschungen zum Thema Kriegsverrat im Zweiten Weltkrieg. Danach seien vor allem einfache Soldaten der ......... aufgrund dieser Vorschrift zum Tode verurteilt worden. Auch wenn nicht alle, die wegen Kriegsverrat zum Tode verurteilt worden seien, politische Widerstandskämpfer gewesen seien, "so waren sie doch alle Opfer einer verbrecherischen Justiz".

    http://www.n-tv.de/politik/Kriegsver...cle495579.html

  10. #119
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Nittaya - Funwahl

    Brisanter Leitfaden aufgetaucht

    Zum Schluss eines intensiven Atomwahlkampfes mit den Themen Gorleben und Asse sowie der Pannenserie im Kernkraftwerk Krümmel sorgt ein Strategiepapier der Berliner Politikberatung PRGS für weitere Aufregung. In dem 109-seitigen Leitfaden von PRGS - angeblich im Auftrag der Eon-Tochter Kraftwerke GmbH erstellt - wird wie in einem Drehbuch beschrieben, wie die Energiewirtschaft Politiker und Journalisten - einige werden namentlich parteipolitisch eingeordnet - auf Atomkraft-Linie bringen könnte.

    Die Eon-Tochter dementierte: "Ein solches Konzept haben wir nicht in Auftrag gegeben. Wir wollten Ideen zur Öffentlichkeitsarbeit, aber kein komplettes Handlungskonzept", sagte Unternehmenssprecherin Petra Uhlmann. PRGS-Geschäftsführer Torsten Hofmann erklärte, es habe sich nur um eine Bewerbungsarbeit gehandelt. "Es ist ein übliches Verfahren, mit solchen Arbeiten weitere Aufträge zu bekommen."

    "Das ist mehr als dreist", empörte sich die Vizevorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Bärbel Höhn. "Eon und andere Atomkonzerne müssen jetzt die Karten auf den Tisch legen, ob sie heimlich versuchen, die öffentliche Meinung zu manipulieren. [highlight=yellow:7896b1de74]Insgesamt lässt die Strategie den Schluss zu, dass Union und FDP in energiepolitischen Fragen von den Stromkonzernen ferngesteuert werden. Die vorgeschlagenen Formulierungen und Argumente finden sich häufig eins zu eins bei den entsprechenden Politikern wieder." Sie forderte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und FDP-Chef Guido Westerwelle auf, "sich umgehend von dieser Form der Wählertäuschung zu distanzieren".[/highlight:7896b1de74]

    http://www.n-tv.de/politik/politik_w...cle519673.html

  11. #120
    Avatar von Fred

    Registriert seit
    23.07.2007
    Beiträge
    906

    Re: Nittaya - Funwahl

    Der Antifa-Mythos der Linkspartei

    Wiederholt hat die Linke Menschenrechtsverletzungen verniedlicht oder gar negiert. Wer Diktaturen hofiert, kann nicht glaubwürdig gegen rechts eintreten.

    Trotz aller Unterschiede zu braunen Hasspredigern, die schlecht integrierte Deutsche sammeln (wollen): Wer wie die Linke Opfer von massiven Menschenrechtsverletzungen verhöhnt und Diktaturen hofiert, kann kein legitimer Helfer bei der wichtigen Aufgabe sein, Recht5extremismus zu bekämpfen, braune Sümpfe trockenzulegen und Deutschland in eine No-go-Area für Recht5extremismus zu verwandeln.

    Menschenrechte sind unteilbar. Eine Partei wie die Linke, die versucht, Diktaturen und massive Menschenrechtsverletzungen zu beschönigen, kann keinen glaubwürdigen Beitrag gegen Recht5extremismus leisten....


    http://www.tagesspiegel.de/meinung/k...art141,2578325

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