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Neues Buch von Heinz Buschkowsky : "Die andere Gesellschaft"

Erstellt von socky7, 29.09.2014, 18:25 Uhr · 9 Antworten · 1.113 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    Neues Buch von Heinz Buschkowsky : "Die andere Gesellschaft"

    Heinz Buschkowsky (SPD), der Bezirksbürgermeister von Berlin - Neukölln (320.000 Einwohner) ist ein Mann ohne Furcht und Tadel. Er drückt sich klar aus und redet nicht um den heißen Brei. Buschkowsky befürchtet, dass unsere Bundesrepublik gegen die Wand fährt, wenn die Spitzenpolitiker(innen) der Bundesregierung nicht bald aufwachen.

    Heinz Buschkowsky hat nach seinem früheren Bestseller "Neukölln ist überall" nun ein neues Buch veröffentlicht : "Die andere Gesellschaft"
    (im Buchhandel und bei amazon sofort erhältlich - auch als Hörbuch ab 10.Oktober 2014)
    Dieses Buch ist nach meinem ersten Eindruck noch besser als "Neukölln ist überall".



    "In diesem Buch beschäftigt sich Heinz Buschkowsky mit der Frage, wie unsere Gesellschaft durch Migration verändert wird. Echte Integration versus Parallelgesellschaften. Werden wir einen gemeinsamen Weg finden? Auf welche Werte kommt es dabei an? Warum sind viele Einwanderer in ihrer neuen Heimat traditionsbewusster, als sie es am Herkunftsort waren? Warum zelebrieren sie oft das Anderssein? Was interessiert sie wirklich an Deutschland? Für sein neues Buch hat Bestsellerautor Heinz Buschkowsky mit Sozialarbeitern gesprochen; er lässt Imame und Islamaussteiger zu Wort kommen, verschleierte Frauen, die nicht allein ins Kino dürfen, und Männer, die von großen Autos träumen, aber Hartz-IV-Empfänger sind. Heinz Buschkowsky entwirft ein aufrüttelndes Szenario für die Zukunft. Wird sich unsere Gesellschaft zu einer anderen entwickeln?"

    Heinz Buschkowsky weiß auch aus erster Hand, warum so viele Roma in seinen Bezirk Neukölln kommen (Zitat):

    "Unser Kindergeld in Deutschland ist höher als ein Lehrer-Gehalt in Rumänien"(vgl. auch Vorabdruck des neuen Buches "Die andere Gesellschaft" bei BILD)

    Die Kandidaten der SPD in Neukölln hatten 2011 mit klaren Aussagen und dem charismatischen SPD-Bürgermeister Heinz Buschkowsky bei der letzten Kommunalwahl in Berlin das mit Abstand beste Wahlergebnis für die SPD eingefahren und 27 von 55 Sitzen in der Bezirksverordnetenversammlung BVV von Berlin-Neukölln erobert. Mit solchen Leuten könnte die SPD wieder eine Volkspartei werden, die den Namen verdient.

    https://www.berlin.de/ba-neukoelln/bvv-online/fr010.asp

    Heinz Buschkowsky wäre - trotz seines Alters - bedeutend besser als Nachfolger von Klaus Wowereit geeignet als solche ultra-linken Kandidaten wie der 41-jährige Jan Stöß (Richter am VG Berlin). Zusammen mit der SPD-Linken Eva Högl (MdB) tritt Jan Stöß für eine Privilegierung von Moslems und anderen Minderheiten in Berlin ein, wie z.B. bevorzugte Auftragsvergabe an selbständige Migranten, bevorzugte Einstellung im öffentlichen Dienst, Wahlrecht u.a.m. Das ist kein Programm, welches Heinz Buschkowsky als besonders vordringlich in Berlin erachtet. Buschkowsky sieht Handlungsbedarf eher an anderen Stellen.

    "In seinem Buch „Neukölln ist überall“ hatte sich der 65-Jährige mit den entstandenen Parallelgesellschaften in seinem Geburtsbezirk Neukölln beschäftigt. Das Buch hatte in Deutschland für Gesprächsstoff gesorgt, zumal 2010 schon der SPD-Genosse Thilo Sarrazin mit „Deutschland schafft sich ab“ einen ähnlich umstrittenen Bestseller veröffentlicht hatte; die Vorbehalte gegen Ausländer ähnelten sich. Buschkowsky war von einigen Seiten Rassismus vorgeworfen worden, doch von vielen bekam er auch Beifall dafür, dass er unbequeme Wahrheiten unerschrocken aussprach."(TAGESSPIEGEL)

    Aufgrund von Lücken im deutschen Gewerberecht werden insbesondere asoziale Roma ohne Deutschkenntnisse und ohne Berufsausbildung regelrecht nach Deutschland gelockt. Die Schlepperbanden tun ein Übriges und versprechen den potentiellen Auswanderern ein Leben im Paradies. Deshalb kommen so viele ins "gelobte Land" :

    http://www.focus.de/finanzen/doenchk...d_5912224.html


  2.  
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  3. #2
    Avatar von socky7

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    In Ergänzung zu Beitrag #1 :
    Heinz Buschkowsky ist schon zu Lebzeiten eine Legende in Berlin-Neukölln :

    "Sein eigenes Verhältnis zu Einwanderern sei gut, erklärte der Bezirksbürgermeister. „Sogar die Intensivtäter, die ich persönlich kenne, rufen über die Straße: Hallo, Bürgermeister, geht es dir gut? (…) ‚hast du Feinde? Sag uns Bescheid, wir kämpfen für dich’.“

    Bezirksbürgermeister: Buschkowsky: Wowereit redet Stuss - Berlin - Tagesspiegel

    Lustig ist auch die Stellungnahme von Heinz Buschkowsky zum Büchlein von Klaus Wowereit : Mut zur Integration". Darin bezeichnet sich Wowereit selbst als erfolgreichen Migranten, weil seine Mutter Hertha als Flüchtling aus Ostpreußen nach Berlin immigriert sei.

    Es spricht auch für Heinz Buschkowsky, dass er immer ein erklärter innerparteilicher Gegner von Klaus Wowereit war und aus dieser Gegnerschaft nie einen Hehl machte. Buschkowsky ist wie ein Ritter, der immer mit offenem Visier kämpft.

    Dieses Interview mit Heinz Buschkowsky ist auch sehr aussagefähig :

    http://www.welt.de/politik/deutschla...ig-Berlin.html

  4. #3
    Avatar von Socrates010160

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    Zum einen ist Neukölln nicht Deutschland, zum anderen mag ein Bezirksbürgermeister zwar seine Bezirksprobleme handeln können, aber nur in dem er Fragen stellt, die ich mir übrigens auch stelle, ist noch nichts geändert....

    unsere gesamte Gesellschaft in Europa befindet sich in einem Wandel... und derzeit kann niemand sagen, wo wir ankommen.

  5. #4
    Avatar von socky7

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    Jetzt kommen die ersten Rezensionen zum neuen Buch von Heinz Buschkowsky :

    "In seinem neuen Buch „Die andere Gesellschaft“ geht der SPD-Mann, der die Neuköllner Kommunalpolitik nie verlassen wollte, grundsätzlich an sein Thema. Er fragt, wie Einwanderung eine Gesellschaft verändert. Und er fragt, warum besonders viele muslimische Einwanderer sich so schwer damit tun, in dieser Gesellschaft anzukommen."

    "Buschkowsky spricht mit dem Migrationsforscher Ralph Ghadban. „Ich frage ihn, wie er sich die im öffentlichen Diskurs zuweilen auftretende Aggressivität von Muslimen erklärt. Seine Antwort lautet, es geht um Macht. Muslime wollen überall einer divergierenden Gesellschaft ihre Normen aufzwingen. Das hat überhaupt nichts mit der Situation in Deutschland zu tun, sondern ist ein weltweites Phänomen."

    http://www.tagesspiegel.de/politik/h.../10776104.html

  6. #5
    Avatar von hueher

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    Buschkowsky und Sarazin müßten eine neue Partei gründen, dann würden die SPD+Grüne+CDU mal sehen, wieviele Menschen überwechseln würden zur Neuen..............denn wenn man sich so umhört sind mindestens 90% der Pensionisten und ca. 50% des Mittelstandes unzufrieden mit der heutigen Situation nicht nur in Berlin sondern in gesammt D !
    Ich konnte einige Auszüge aus diesem Buch lesen, finde ich sehr gut geschrieben
    Und wer ihn gerne mal pers. hören und sehen möchte, hier einige Lesetermine demnächst.......

    http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc..._publisher_pi1[autor]=Heinz%2BBuschkowsky

    einige Rezensionen die Aussagekraft haben!!

    http://www.amazon.de/product-reviews...owViewpoints=1

  7. #6
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    Buschkowsky und Sarazin müßten eine neue Partei gründen, dann würden die SPD+Grüne+CDU mal sehen, wieviele Menschen überwechseln würden zur Neuen..............denn wenn man sich so umhört sind mindestens 90% der Pensionisten und ca. 50% des Mittelstandes unzufrieden mit der heutigen Situation nicht nur in Berlin sondern in gesammt D !
    Ich konnte einige Auszüge aus diesem Buch lesen, finde ich sehr gut geschrieben
    Und wer ihn gerne mal pers. hören und sehen möchte, hier einige Lesetermine demnächst.......

    Ullstein Buchverlage: Unsere Autoren live erleben[autor]=Heinz%2BBuschkowsky

    einige Rezensionen die Aussagekraft haben!!

    Amazon.de: Kundenrezensionen: Die andere Gesellschaft
    Die "neue Partei" gibt es schon, nennt sich Afd und ist "ganz böse rechts". Und die Unzufriedenenen sind bei den letzten Landtagswahlen schon gewechselt, waren/sind halt momentan anscheinend nicht die Masse.

  8. #7
    Avatar von Eutropis

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    Mit besten Empfehlungen....

    Hören und herunterladen

    Zwölfzweiundzwanzig, 04.10.2014, 12:22 Uhr - Wie Migranten Deutschland verändern

    Gast bei Ingo Kahle: Heinz Buschkowsky, SPD, Bürgermeister Berlin-Neukölln.
    Ein Gespräch über sein neues Buch "Die andere Gesellschaft".

    Zwölfzweiundzwanzig - Zu Gast bei Ingo Kahle | Inforadio - Besser informiert.

  9. #8
    Avatar von Hans.K

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    Mir stößt die zunehmende Masse an Burka-Trägerinnen (ob es wirklich immer Trägerinnen oder auch Träger sind, bleibt offen?)in Deutschland immer mehr auf. Deutschland unternimmt ja auch Alles das sich solche Menschen hier wohlfühlen können und unter dem Deckmantel religiöser Freiheit schalten und walten können, wie sie wollen. Burkaverbot in Deutschland? ? Wolfgang Bosbach Mitglied des Deutschen Bundestages
    Naja, Deutschland schafft sich ab und das, geht mit jedem Jahr schneller voran zumal die Gesetzgebung immer mehr Lücken für solche Leute offen lässt. Alleine die Möglichkeit der Doppelten Staatsbürgerschaft (bisher nur in Ausnahmefällen möglich) bringt eine neue Wählergruppe ins Spiel, die den Spiss noch negativer umdrehen kann und auch noch wird!

  10. #9
    Avatar von socky7

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    OK ! Ich habe Wolfgang Bosbach so verstanden, dass die Burka zukünftig weitere Verbreitung in Deutschland finden dürfte. Wolfgang Bosbach ist seit 2009 Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages - also der mit Abstand wichtigste Mann für diese Frage : "Burka ja oder nein ?"
    Wenn ich mich nicht irre, hat die Große Koalition im Bundestag eine Zweidrittel-Mehrheit. Insofern könnte man im Grundgesetz einen Artikel einfügen: "Das Tragen der Burka ist in Deutschland verboten".
    Geht nicht - gibt´s nicht ! Aber die Angst vor Islamisten bestimmt die Politik im Bundestag.

    Das Tragen der Burka könnte vorteilhaft für einige Spitzenpolitikerinnen der Grünen sein, die sich so vehement für die weitere Zuwanderung von Moslems in Deutschland einsetzen.

    Fatima Roth würde natürlich die grüne Variante wählen:

  11. #10
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Fatima Roth würde natürlich die grüne Variante wählen:
    Dann würde man sie bei aller Toleranz des Islams einen Kopf kürzer machen.
    Grün ist die Farbe des Propheten und Symbol des islamischen Glaubens.

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