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Milliardengrab "Stuttgart 21"

Erstellt von Bajok Tower, 30.08.2010, 23:30 Uhr · 517 Antworten · 22.415 Aufrufe

  1. #471
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen


    Ich stelle mir immer den kleinen Häuslebauer vor, dem ich verklickern soll dass sein Haus ca. 40% teurer wird. Da bin ich gleich vor dem Kadi. Zum Glück ist mir das noch nie passiert.
    Was in Stuttgart abläuft ist merkwürdig (sehr vorsichtig formuliert).

    Nur mal ein Punkt zu den Kostensteigerungen beim privaten Hausbau. Nicht um die Vorgehensweise in S gut zu heissen.

    Einig sind wir uns, dass ja noch kein Baurecht hergestellt war? Da ging es um die Kostenansätze für Baurecht herstellen, Bau und Ausstattung (schlüsselfertige Übergabe)

    Du machst als Architekt ein Angebot, das die Erschließung, Herstellung des Baurechtes etc. beinhaltet? Das macht kein kleiner Häuslebauer mit Architekt, sage ich ! Das Erste ist Aufgabe der Kommune die dann die Grundstücke eben zu bestimmten Preisen verkauft. In relativ wenigen Fällen bekommen Menschen die Preisentwicklung mit, wenn es ein Umlageverfahren gibt und der Grundstücksbesitzer dann auch Bauplatzeigentümer wird. Sind wir und da einig?


    Was passiert, wenn da auf einem privaten Grundstück ein paar altertümliche Fragmente zum Vorschein kommen? Wenn während der Erschließungsdiskussion dann z.B. neue Wasserrechtliche Vorgaben kommen. Der Untergrund nicht so genau erforscht ist, also deutlich mehr harter Fels für die Kanale ausgebuddelt werden muss, ... Alles Dinge mit denen ein Architekt nichts zu tun hat.

    Dann die Umweltschutzbehörde Kompensationen verlangt. Hat damit ein Architekt was zu tun?


    Durch die lange Planungsdauer werden die Baukosten höher, die Planungskosten müssen vorfinanziert werden. Hat damit ein Architekt was zu tun? Eine Preisbindung ist i.d.R. eine bestimmte Zeit (halbes Jahr gültig), oder?

    Durch neue Auflagen müssen dann andere Fundamente her, z.B. dürfen bestimmte Baustoffe nicht verwendet werden, ....

    Wenn dies festgelegt ist, dann greift normalerweise ein Architekt ein. Ein kleines Häuschen hat eine Bauzeit von 6 Monaten, so dass nur marginale Vorfinanzierungskosten auftreten. Wenn nicht, dann trägt sie der Häuslebauer z.B. wenn es zu einem Baustopp wegen höherer Gewalt oder administrativen Entscheidungen kommt die im Baurecht zu suchen sind.

    Sitzt ein Haus dann auf einer Abraumhalte, so steigen die Kosten, werden aber dem Architekten nicht angelastet. Der reibt sich die Finger, da er die Zusatzkosten umlegt und häufig auf Stundenbasis abrechnet. Sage ich da was falsches?

    Soll nicht über die lockere Hand bei der Ausgabe von Steuerngeldern hinwegtäuschen.

  2.  
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  3. #472
    Avatar von Monta

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    Sorry, @franky_23, da hast Du jetzt eine Menge geschrieben,
    aber so gut wie nichts stimmt von dem.
    Monta (Architekt)

  4. #473
    Avatar von franky_23

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    Erzähl mal, was stimmt nicht? Musst bei Gelegenheit schon genauer werden. Ein Begründung weshalb dies nicht stimmt wäre auch schön.

  5. #474
    Avatar von Monta

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    Das ist so alles falsch (nicht böse gemeint) was Du geschrieben hast.
    Warum solltest Du das auch wissen können?
    Habe aber erst später Zeit für die notwendige längere Abhandlung.

  6. #475
    Avatar von franky_23

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    Man kann ja direkt oder indirekt oder innerhalb der Famlie durchaus wiederholt auf der anderen Auftragsseite als ein Architekt gestanden haben.

  7. #476
    Avatar von Monta

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    @franky_23, habe mir Dein Post #471 noch mal vorgenommen.
    Sorry, kann nach wie vor nichts damit anfangen.
    Da stimmt so gut wie nichts.
    Deine Formuierungen sind für mich fachlich auch nicht nachvollziehbar und unverständlich. ich würde ja gerne
    Wie kommst Du zu Deinen Aussagen?
    Gehört, gelesen, selbst erlebt?
    Hast PN.

  8. #477
    Avatar von franky_23

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    Ein Projekt Häusle bauen basierend auf einem Bebauungsplan ist in eine andere Kategorie einzuordnen wie ein komplettes Projekt incl. Planfeststellung, finden von ggf. neuen Methoden der Realisierung, .... dann die tatsächliche Errichtung.

  9. #478
    Avatar von Monta

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    Schon richtig Franky, bei einem Großprojekt wie S21 ist man damit aber, in allen Gremien, incl. techn. Planung natürlich, von Anfang an involviert.
    Da sollte zumindest alles einfließen und berücksichtigt, die Kosten der Planungsentwicklung jeweils angepasst werden.
    Man hatte und hat bei S21 letztlich keine Ausrede.
    Es ist halt wie bei anderen Projekten dieser Größenordnung, dass die Politik vorsätzlich verschleiert und betrügt
    um Projekte politisch durchzusetzen, die sie bei realistischen Kostenansätzen niemals hätten der Öffentlichkeit verkaufen können.

  10. #479
    Avatar von franky_23

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    Wäre ja auch gar nicht gegangen. Denn der Wirtschaftlichkeitsfaktor (?Kosten-Nutzen-Faktor) muss ja größer 1 sein. Der war bei der Schlichtung nach meiner Erinnerung so, dass der keine 20 % Kostensteigerung mehr vertragen hätte. Im Prinzip der Staat sich nicht hätte beteiligen dürfen, sofern die aktuellen Zahlen bekannt gewesen wären.

    Wird ja aktuell auch Olympia 2012 verwiesen, wo man im Kostenrahmen blieb. Allerdings wäre dies mit den aktuellen Gesetzen angeblich nicht machbar.

  11. #480
    antibes
    Avatar von antibes
    Muss ehrlich gestehen, dass ich auch nicht aus dem Beitrag Frankys schlau werde.
    Ich hatte einmal ein größeres Projekt, für das ein Vorhaben- und Erschließungsplan gemacht werden musste. Da wurden z.B. alle Träger öffentlicher Belange gehört, u.a. auch die Bundesbahn, Bundeswehr und alle Sparten.
    In diesem Verfahren werden auch zukünftige oder zu erwartende Forderungen/ Gesetzesvorgaben, falls diese bald zur Pflicht werden, mit berücksichtigt.

    Für die anderen Vorplanungen werden bei Baustellen dieser Größe Projektierungsbüros/ Gutachter eingesetzt. Das fängt schon mit der Baugrunduntersuchung in statischer wie auch von der Belastung mit Kondaminierungen an.

    Also alles kann man nicht auf neue Verordnungen schieben.
    Falls Mehrleistungen, wie zusätzliche Gleise Gleis, dazu kommen, ist natürlich eine Baukostenerhöhung völlig normal.

    Diese inzwischen exorbitant steigenden Baukosten im 100te-Prozentbereich sind aber unnormal und lassen auf schlechte Grundlagenermittlung oder evtl. bewusste Manipulation schließen.

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