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Milliardengrab "Stuttgart 21"

Erstellt von Bajok Tower, 30.08.2010, 23:30 Uhr · 517 Antworten · 22.461 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Monta Beitrag anzeigen
    Und, welchen Anteil der Kosten übernimmt die Bahn und welchen der Steuerzahler? Nicht nur der in Stuttgart.
    Bitte Antwort, Conrad.
    Du mit Deiner Fragerei ! Woher soll ich das alles wissen ? Die haben schließlich gerade erst angefangen zu bauen.

    Schau Dir mal den den Milliardenschaden an, den die Landesbanken angerichtet haben ! Die haben zusammen mehr verzockt, als den gesamten deutschen Staatshaushalt eines ganzen Jahres. Komisch dass sich darüber niemand aufregt.

    Sage und Schreibe 20 Jahre haben die Stuttgarter Zeit gehabt, gegen das Projekt anzugehen, was sie ja auch getan haben. Da können jetzt die Füßchen noch so wild aufstampfen, es hilft kein Gejammer und Geschrei, der neue Bahnhof wird gebaut.

    Und nächsten Monat treiben die Medien die nächste Sau durchs Dorf, da schert sich keiner mehr um Stuttgart 21. Tja, das ist der Lauf der Welt. Und Stuttgart ist schließlich nicht der Nabel der selbigen.

  2.  
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  3. #152
    Monta
    Avatar von Monta
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Du mit Deiner Fragerei ! Woher soll ich das alles wissen ? Die haben schließlich gerade erst angefangen zu bauen...
    Ich frage, weil Du hier immer die seltsamsten Behauptungen aufstellst.
    Antworten gibt es jeweils nicht von Dir, nur Plattitüden. Da bist Du auf einer Linie mit Politik und Bahn.
    Was ist das denn für eine Argumentation: "Du mit Deiner Fragerei"
    Und wenn Du etwas nicht weißt, dann halte Dich an den bekannten Spruch von Dieter Nuhr.

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    ...Da können jetzt die Füßchen noch so wild aufstampfen, es hilft kein Gejammer und Geschrei, der neue Bahnhof wird gebaut....
    Na, vielleicht, oder eher wahrscheinlich, hilft der Staatsanwalt?
    (soll ich Dir jetzt erklären, was ich damit meine, oder verstehst Du das selbst?)
    Das Projekt wird nicht gebaut werden.
    Einmal aus formalen (Kostenüberschreitung) und juristischen Gründen (Korruption, kriminelle Vereinigung).
    Und dann noch, weil es gegen den Widerstand der Bevölkerung auf Dauer nichts ausrichten kann.
    Oder glaubst Du an ein Demonstranten-Niederknüppeln über 15 Jahre der Bauzeit? Dann aber viel Spaß.
    Meinst Du, dass die Demonstranten weniger werden, wenn die nächsten Bäume gefällt werden, das nächste Stück alter Bahnhof abgerissen wird?
    Oder wenn täglich 1.000 LKWs durch Stuttgart rollen und sich jeden Tag eine Staubwolke über Stuttgart legt?
    Und wenn jeden Tag mehr von den Tricksereien und Lügen an Tageslicht kommen?
    Die Proteste werden noch in einem Ausmaß zunehmen, wie Du es Dir jetzt noch gar nicht vorstellen kannst.
    Und sie werden sich nicht auf Stuttgart beschränken.
    Feierabend. Stuttgart 21 ist tot.

    Und Du, Conrad, bist raus aus dieser Diskussion (auch wenn Du es nicht wahrhaben willst und weiter hier rumschwrubelst)
    Wird Dich so gut wie niemand mehr ernst nehmen.

  4. #153
    Monta
    Avatar von Monta
    Die Mafia im Ländle, mit Schwerpunkt Stuttgart.
    Und Ötti, der ehemalige Ministerpräsident, scheint ganz gute Kontakte zu haben.
    Wo kann man's lesen, in einem linken Kampfblatt?
    Mitnichten, in der 'Stuttgarter Zeitung':

    Organisiertes Verbrechen in der Region Stuttgart: Unsere Nachbarn von der Mafia - Stuttgarter Zeitung online - Stuttgart, Region & Land - Stuttgart & Region

  5. #154
    Monta
    Avatar von Monta
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    ...Die Bahn AG ist schließlich ein kommerzielles Unternehmen, da kann der Chef nicht einfach über alle Köpfe des Aufsichtsrates hinweg einfach einen Baustopp verhängen....
    Die Bahn gehört dem Steuerzahler. Der deutsche Staat ist Inhaber aller DB-Anteile. Die DB ist ein privatwirtschaftlich organisiertes Staatsunternehmen.

  6. #155
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Monta Beitrag anzeigen
    Die Bahn gehört dem Steuerzahler. ...
    Wenn dieses Bewusstsein - nicht nur bei diesem Thema - den sogenannten Volksvertretern klar waere, wuerde es um die finanzielle Lage Deutschlands anders bestellt sein.
    Warum sollte ausgerechnet in diesem Fall das Geld des Steuerzahlers nicht als etwas betrachtet werden, dass man in Massen hat, fuer sich selbst und die Bedienung irgendwelcher Seilschaften benutzen darf.
    Zumal wenn es der eigenen Karriere weiterhilft.
    Bekommen wir dies nicht jeden Tag eingehaemmert und vorgelebt?

    abgeordnetenwatch.de: Blog » Ole von Beust und das Hamburger Roland Berger-Netzwerk

  7. #156
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    Mich ägert eigentlich nur das unterirdische Niveau hier ...bin sonst eigentlich ganz entspannt
    Was war denn an der Erwaehnung, dass die Entscheider nicht immer Altruisten sind - zumal belegt - so verkehrt?
    Ich habe nicht mit einem Satz S21 unterstellt, dass es da genauso laufen muss.
    Allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass es dort genauso laeuft.

    Das die sogenannten Volksvertreter manchmal nur ihr eigenes Wohl im Auge haben ist ja sogar menschlich.
    Oder sind dies fuer Dich die neuen Heiligen?

  8. #157
    Avatar von Conrad

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    Die Stuttgarter führen sich auf, als wenn jeder von ihnen das Projekt persönlich bezahlen müßte und schon die Zahlungsaufforderung über 10 000 € auf dem Tisch liegt.


    Der persönliche Egoismus siegt

    Unabhängig davon, wie man zum derzeit größten deutschen Infrastrukturprojekt steht: Das Prinzip Stuttgart ist fast überall; der Widerstand gegen jede Art der Veränderung ist groß. Die meisten Bürger wissen, dass die alte Rentenformel angesichts der demografischen Entwicklung zur Makulatur verkümmert. Nur sind die wenigsten bereit, aus dieser Erkenntnis die naheliegende Konsequenz zu ziehen. Die Akzeptanz der Rente mit 67 ist so ausgeprägt wie die Liebe zu Spinnen.



    Es dominiert das Motto: "Natürlich bin ich für Veränderungen, aber doch bitte nicht bei mir." Das gilt gerade auch bei großen Infrastrukturvorhaben. Ob der Aus- und Neubau von Flughäfen, Autobahnen, Stromleitungen und Kraftwerken - wo ein Plan, da auch Widerstand.



    Persönlicher und lokaler Egoismus siegen oft, viel zu oft, über das Allgemein- und überregionale Interesse. Natürlich ist es für die Anwohner des Frankfurter Flughafens ein Horrorgedanke, dass noch mehr Maschinen dort starten. Selbstverständlich möchte in Stuttgart und anderswo niemand, dass zehn Jahre Hunderte Lkw pro Tag den Vorgarten passieren. Und klar ist auch: Es gibt schönere Ausblicke von der Terrasse als den auf eine Lärmschutzwand.



    Nur: Fast alle Deutschen verreisen gern, am liebsten oft, und sei es nur der Wochenendtrip nach Paris. Alle Arbeitnehmer wollen schnell zur Arbeit pendeln - ohne Stau und verspätete S-Bahnen. Geschäftsreisende brauchen gute Verbindungen zwischen den Ballungszentren. Und Firmen sind auf Straßen, Schienen und Wasserwege angewiesen, um ihre Produkte zum Kunden zu bringen.



    Unverzichtbarer Ausbau der Infrastruktur

    Was bereits heute gilt, gewinnt in Zukunft noch mehr an Bedeutung. In den kommenden Jahrzehnten wird die weltweite Arbeitsteilung fortschreiten. Will Deutschland seine Top-Position als Exportnation halten, müssen die Unternehmen noch mehr Waren von A nach B transportieren.


    Auch die Bürger werden mobiler. Die Entfernung zwischen Orten verliert zusehends an Bedeutung. Gleichzeitig will die Republik ihre Energieversorgung radikal umbauen. Neue Kraftwerke müssen entstehen, zusätzliche Leitungen verlegt werden.


    Mehr Globalisierung, mehr Mobilität, mehr Klimaschutz - all dies macht die Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur unverzichtbar. Und das bedeutet: größere Flughäfen, breitere Autobahnen und ein leistungsfähigeres Schienennetz.



    Streit um Großprojekte: Riskanter Tunnelblick - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft



  9. #158
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von expatpeter Beitrag anzeigen
    Der Monta ist ja auch ziemlich verärgert.
    Sicher befürchet er ein ähnliches Desaster wie in Köln, wo bei dem Versuch eine U-Bahn zu bauen, die halbe Kölner Altstadt eingestürzt ist.

    Pfusch beim Kölner U-Bahn-Bau noch größer als bekannt

    Kriminelle Machenschaften beim Bau des Kölner U-Bahn-Tunnels: Neuen Erkenntnissen zufolge ist nur ein Bruchteil der zur Stabilisierung vorgesehenen Stahlbügel verwendet worden.
    Die Baumängel bei der Kölner U-Bahn nehmen immer größere Dimensionen an: Die Stadt teilte mit, dass in der innerstädtischen Baugrube Heumarkt zum Teil nur 17 Prozent der vorgesehenen Stahlbügel verbaut wurden. Sie bestätigte damit einen Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers.


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    Der Polier der Grube und seine Mitarbeiter sollen die Stahlbügel gestohlen und an einen Schrotthändler verkauft haben. Die Bügel dienen zur Stabilisierung der Außenwände des Bahntunnels. Nach eingehender Prüfung kam die Stadt aber zu dem Schluss, dass trotz allem keine Einsturzgefahr bestehe. Alle Experten seien sich in diesem Punkt einig. Allerdings hat der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters laut Stadtanzeiger Dauerkontrollen angeordnet, um jegliche Veränderung an der Grube zu registrieren.
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    Die Stadt Köln versicherte, der Rosenmontagszug könne trotz der aufgedeckten Mängel ohne Beeinträchtigung stattfinden

    Städtebau: Pfusch beim Kölner U-Bahn-Bau noch größer als bekannt | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

  10. #159
    Monta
    Avatar von Monta
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Sicher befürchet er ein ähnliches Desaster wie in Köln, wo bei dem Versuch eine U-Bahn zu bauen, die halbe Kölner Altstadt eingestürzt ist.
    Ja, die Befürchtung ist nahe liegend.
    Hast Du sie nicht?

  11. #160
    Avatar von wingman

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    ich hoffe, das dieses projekt stuttgart 21 kurz vor seiner fertigstellung in sich zusammenfällt vor den augen seiner planer.

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