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Milliardengrab "Stuttgart 21"

Erstellt von Bajok Tower, 30.08.2010, 23:30 Uhr · 517 Antworten · 22.413 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von wingman

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    Wenn am ende alle Schiebereien und Korruptionsfälle zu tage treten könnte vielleicht manch einer seinen Hut nehmen. Zehntausende lassen sich nicht niederknüppeln, zumindest nicht hier.........wir sind nicht in Nord Korea.

  2.  
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  3. #132
    Monta
    Avatar von Monta
    Zitat (Beitrag #7):
    "Es ist doch mal wieder interessant zu sehen, dass all die Aussagen der Befürworter in puncto Kosten in den letzten Wochen mit diesen internen Papieren nichts mehr wert sind. Im Grunde genommen offenbart es auch das allgegenwärtige Problem mit der Kommunikation und wieviel Ehrlichkeit man dem Bürger zumuten will. So wenig wie möglich und gerade so viel wie nötig. Nur dieses Mal ging diese Rechnung nicht auf. Ich wage sogar zu behaupten, wenn es von Anfang an geheißen hätte "Leute, das Ding wird sauteuer, wie beschönigen hier nix, es werden nunmal locker 12-15 Mrd. Euro aber aus den genannten Gründen erachten wir es immer noch als notwendig..." wäre der Aufstand mit Sicherheit verhaltener gewesen. Ob das Projekt dann " alles rechtsstaatlichen Instanzen" passiert hätte, steht wieder auf einem anderen Papier.."

    SPIEGEL ONLINE Forum - Stuttgart 21: Ende der Mogelei

  4. #133
    Monta
    Avatar von Monta
    Das Video muss man sich bis zur letzten Minuten reinziehen:


  5. #134
    Avatar von Henk

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    Interssante Seite (eigentlich über die SPD) aber mit ordentlich Fakten:

    Stuttgart 21: Gabriel will S21 aus Wahlkampf heraushalten | Politik | ZEIT ONLINE

    Pro S21:

    Ohne Stuttgart 21 wird Baden-Württemberg vom internationalen Bahnverkehr abgehängt. So ermögliche der Bau den Lückenschluss in der europäischen Magistrale Paris-Budapest.

    Die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm wird halbiert. Zudem werden Flughafen und Landesmesse an die Schnellbahnstrecke nach Ulm angebunden. Auch der Schienenregionalverkehr profitiere von dem Projekt.

    Das Projekt bringt die Bauwirtschaft in Schwung und schafft rund 4000 neue Arbeitsplätze. Die verkehrsgünstige Lage des neuen Europaviertels am Bahnhof erleichtert die Ansiedlung von Dienstleistungen mit Tausenden neuen Arbeitsplätzen.
    Auf derzeit noch mit Gleisen bedeckten Flächen werden Parkanlagen erweitert, außerdem entsteht neuer Wohn- und Arbeitsraum im Stadtzentrum.

    Der Bau des unterirdischen Bahnhofs zieht viel weniger Probleme für die Fahrgäste nach sich als die Modernisierung des Kopfbahnhofes "unter dem rollenden Rad".


    Contra:

    Die Kosten laufen aus dem Ruder, das Geld könnte besser in Bildung, sowie das Gesundheits- und Sozialwesen gesteckt werden.

    Die Modernisierung des Kopfbahnhofes (K21) würde mehrere Milliarden Euro weniger kosten, vor allem wegen weniger Tunnelkilometern. Zudem müssten Teile des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes von Paul Bonatz nicht abgerissen werden.

    Auch bei K21 kann der Bahnhof an die Schnellbahntrasse angeschlossen werden und dem Regionalverkehr würde wie im Fall von S21 kein Geld entzogen.

    Im Schlossgarten werden alte Bäume gefällt und der Park wird durch die hohen Lichtaugen des unterirdischen Bahnhofs verschandelt.

    Das Klima im Stuttgarter Kessel heizt sich auf, weil sich die unbebauten Flächen des Gleisvorfeldes nachts stark abkühlen und dadurch die Temperaturen in Grenzen halten.

    Zudem wird die Feinstaubbelastung durch den Abtransport des Bauschutts steigen.

    Quelle: obiger Link

    Auch Interessant:

    Stuttgart 21: Ende der Mogelei - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

  6. #135
    Avatar von Henk

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    Für alle Nostalgiker (Mensch war dr Reichert guat!)


  7. #136
    Avatar von Red_Mod_Ant

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    591

    "Stuttgart 21", Castor-Transporte, Fan-Krawalle: Polizei überfordert?

    Angesichts der Auseinandersetzungen um das Bahnprojekt "Stuttgart 21", anstehender Atommüll-Transporte oder Fan-Krawallen im Fußball fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mehr Rückendeckung von der Politik. "Die innere Sicherheit steht vor dem Kollaps", sagte Gewerkschaftschef Konrad Freiberg.
    "Ich warne vor einer Überforderung der Polizei", so Freiberg weiter. Besonders die Castor-Transporte bereiteten ihm Sorge. "Hier ist absehbar, dass ein Brandherd entsteht, der hoffentlich nicht zum Flächenbrand wird", sagte er. "Wir wollen als Polizisten nicht für ungelöste gesellschaftliche Konflikte den Kopf hinhalten." Trotz Personalkürzungen müsse die Polizei mehr Aufgaben bewältigen.
    Alleine der Castor-Transport, der Anfang November ins Zwischenlager Gorleben rollen wird, soll von rund 16.500 Polizisten gesichert werden, berichtet die "Nordwest-Zeitung". Nach Informationen aus Polizeikreisen werde Niedersachsen zusammen mit den Einsatzkräften aus anderen Bundesländern rund 10.000 Polizisten stellen, schreibt das Blatt. Die Bundespolizei soll den Atommülltransport während seiner Fahrt durch Deutschland mit etwa 6.500 Polizisten absichern. Der Castor-Transport wird nach diesen Angaben am 5. November im französischen Le Hague starten.
    Linke, Rechte und Islamisten

    Eine steigende Gefahr gehe zudem von Anschlägen durch islamistische Terroristen aus. "Auch das macht uns große Sorge, weil alle den Eindruck haben, dass wir die sogenannten Gefährder rund um die Uhr bewachen können. Das können wir gar nicht." Freiberg sprach von 130 Gefährdern in Deutschland. Die USA hatten kürzlich ihre Bürger vor möglichen Al-Kaida-Terroranschlägen in Europa gewarnt. Als weitere Probleme benennt Freiberg "die personalintensive Beobachtung und Bewachung der aus der Sicherungsverwahrung freigelassenen 5exualstraftäter" und "eine zunehmende Gewaltentwicklung und steigende Straftaten im rechts- und link5extremistischen Spektrum".
    Neben den Konflikten um die Castor-Transporte und "Stuttgart 21" sieht Freiberg die Lage bei der Polizei vor allem wegen der zunehmenden Auseinandersetzungen bei Fußballspielen angespannt. Ein Drittel aller länderübergreifenden Großeinsätze gehe heute auf das Fußball-Konto, sagte er.
    Nach Angaben von Freiberg hatte die Polizei in den vergangenen zehn Jahren einen Personalabbau von 10.000 auf 263.000 Polizisten zu verkraften. Bis 2019 würden weitere 9000 Stellen abgebaut. Seine Kritik bezog Freiberg besonders auch auf Innenminister Thomas de Maizière (CDU). Er sei verantwortlich dafür, dass die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt in "einem gewissen Zustand" seien. Er trage die Verantwortung dafür, dass die Rahmenbedingungen für die Kriminalitätsbekämpfung schlechter geworden seien.
    Innenministerium weist Vorwurf zurück

    So blockiere sich die schwarz-gelbe Koalition bei der geplanten Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung gegenseitig. Das Bundesverfassungsgericht hatte die deutsche Regelung Anfang März gekippt. De Maizière drängt auf ein neues Gesetz - die dafür zuständige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sieht allerdings keinen Grund zur Eile.
    Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums wies den Vorwurf zurück, dass allein bei der Bundespolizei 1000 Stellen abgebaut worden seien. Es habe keine Einschnitte im Personalbereich "in nennenswerter Größe" gegeben, sagte er. Er räumte zwar ein, dass die Polizei in Spitzenzeiten höher gefordert sei. Jedoch könne er den Vorwurf, die Polizei müsse die Politik der Bundesregierung auf ihrem Rücken austragen, nicht gelten lassen.

    "Stuttgart 21", Castor-Transporte, Fan-Krawalle: Polizei überfordert?

  8. #137
    Monta
    Avatar von Monta
    @Henk, geh doch mal bitte mehr auf die Kosten ein.
    Dabei im Besonderen auf die "Einsparungen", nachdem man das 'Kostenlimit' von 4,5 Milliarden mit 4,9 Milliarden überschritten hatte (Projekt tot)
    und dann hemdsärmelig auf 4,1 Milliarden schön gerechnet hatte.
    Und auch zur Expertise des Bundesrechnungshofes, der die Gesamtkosten mit 12 Milliarden beziffert.
    Ach ja, auch von @Conrad würde ich dazu gerne etwas lesen.

  9. #138
    Avatar von Henk

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    23.06.2004
    Beiträge
    1.342
    ...und was kommt zurück wg. den neuen Arbeitsplätzen?

  10. #139
    Monta
    Avatar von Monta
    Nicht schwurbeln, belegen.

  11. #140
    Avatar von Conrad

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    8.818
    Nachdem nun Bahnchef Grube einen Baustopp endgültig ausgeschlossen hat, hat sich das Thema ja erledigt. Oder ?

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