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Milliardengrab "Stuttgart 21"

Erstellt von Bajok Tower, 30.08.2010, 23:30 Uhr · 517 Antworten · 22.410 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von Monta Beitrag anzeigen
    Nicht der ganze Bahnhof wird abgerissen, der Turm und die Halle bleiben m. E. stehen.
    Darüber hinaus wird bei Großprojekten diesbezüglich abgewogen.
    Dazu gibt es gesetzliche Grundlagen.
    (ich werde es noch raussuchen)
    Es gab in den 70-ern Bestrebungen den Bahnhof wg. angeblichen Einfluss auf die ....-Architektur abzureissen! Die das damals wollten demonstrieren nun dagegen

  2.  
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  3. #112
    Monta
    Avatar von Monta
    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    Es gab in den 70-ern Bestrebungen den Bahnhof wg. angeblichen Einfluss auf die ....-Architektur abzureissen! Die das damals wollten demonstrieren nun dagegen
    Ach ja?
    Selbst "gefühlt", oder gibt es dazu einen Link?

  4. #113
    Avatar von Henk

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    Sagte meine Oma und die lebte 90 Jahre in Stuttgart. Mein Opa war Hobbyfotograf und dokumentierte u.a. Stuttgart nach dem Krieg. War auch in einer Bürgerinitiative (wenn man das damals schon so nennen konnte) gegen den Abriss des durch den Krieg teilweise zerstörten Rathaus in den 50-er. Seine "Lebenswerk" vermachte er der Stuttgarter Zeitung, die noch regelmässig seine Bilder druckt.

  5. #114
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von Monta Beitrag anzeigen
    Und die Oma demonstriert heute? Respekt.
    Wenn Sie nicht vor über zehn Jahre gestorben wäre vielleicht....Der Bahnhof war bei den Stuttgartern lange nicht beliebt. Galt als zu protzig für die bescheidenen Schwaben. Hätte sich der Bahnhofsturm mit Stern nicht neben dem Fernsehturm zu einem Wahrzeichen in der ansonsten architektonisch langweiligen Stadt (Stuttgart war ja wie so viele Städte zu fast 100% zerstört im Krieg und wurde leider im 50-er Stil als autofreundliche Stadt wieder aufgebaut) entwickelt, gäbe es ihn in dieser Form vielleicht schon länger nicht mehr.

  6. #115

  7. #116
    Avatar von Conrad

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    Da es den Stuttgartern ja nicht um den Bahnhofsumbau selbst geht, sondern um das viele Geld, dass der neue Bahnhof kostet, könnte man doch aus Gründen der Sparsamkeit in Stuttgart einige Museen, Büchereien und andere öffentliche Einrichtungen schließen und regionale Steuern und Abgaben erhöhen.

    Damit wäre dem verzweifelten Schrei der Stuttgarter nach Sparsamkeit doch gedient und sie sind vielleicht zufrieden ?

  8. #117
    Avatar von wingman

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Da es den Stuttgartern ja nicht um den Bahnhofsumbau selbst geht, sondern um das viele Geld, dass der neue Bahnhof kostet, könnte man doch aus Gründen der Sparsamkeit in Stuttgart einige Museen, Büchereien und andere öffentliche Einrichtungen schließen und regionale Steuern und Abgaben erhöhen.

    Damit wäre dem verzweifelten Schrei der Stuttgarter nach Sparsamkeit doch gedient und sie sind vielleicht zufrieden ?
    dieser neue bahnhof kostet irrsinnig viel geld, hat nur wenig effektiven nutzen und genau diese dinge sind es die neben den ökologischen gesichtspunkten den bürgern stinken. nächstes jahr kommen die landtagswahlen und die karten werden neu gegeben.............

  9. #118
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    dieser neue bahnhof kostet irrsinnig viel geld, hat nur wenig effektiven nutzen und genau diese dinge sind es die neben den ökologischen gesichtspunkten den bürgern stinken. nächstes jahr kommen die landtagswahlen und die karten werden neu gegeben.............
    Unterm Strich bin ich überzeugt, dass sich das Projekt rechnen würde. Es wird mit knapp 10.000 neuen Arbeitsplätzen die in der Landeshauptstadt entstehen gerechnet, die Abwanderung der Dienstleistungsbetriebe, aber auch Produktionsbetriebe (siehe Bäckerei Lang) könnte umgekehrt werden. Alleine der Wert der neu erschlossenen Grundstücke ist in meinen Augen sogar noch viel zu niedrig taxiert.
    Zu den Landtagswahlen: Es gehört zur Demokratie, dass sich Mehrheiten wechseln. Zum Glück sind für viele Bürger die Republikaner, welche bei den Landtagswahlen hier ja bis zu knapp 20% in Kommunen hatten keine Alternative mehr. Die Grünen sind für viele Bürgerliche eine echte Alternative, da mit ihren Gallionsfiguren Kretschmann, Palmer oder Salomon sehr vernünftige Politiker an der Spitze stehen. Die Grünen werden auf jeden Fall deutlich stärker als die SPD abschneiden, welche mit der .......... N.Schmidt (kommt aus dem gleichen Kaff wie ich) antreten. Die sogenannte Linke wird mit der 5% Klausel kämpfen, aber die Arbeitsverweigerer und Zugezogene gibt es ja auch hier. Ein Vorteil für BW bei einer Regierung links der CDU wäre aber ein schnelle Verschlechterung der Landesfinanzen und somit weniger Transferzahlungen nach Nord- und Ostdeutschland. Sollen die Bürger halt auch für ihre Leistungen zahlen, anstatt sich ein lockeres Leben finanziert aus dem Süden zu gönnen

  10. #119
    Monta
    Avatar von Monta
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    ...Es ist wohl so, dass es den Stuttgartern darum geht, dass alles so bleibt wie es ist. Dass sie nicht mit Bauarbeiten u. dem damit verbundenen Dreck und Lärm behelligt werden wollen und das auch noch über 10 Jahre...
    ...Denen ist die Zukunft egal. Die denken halt nur an sich...
    Woher hast Du denn diese Erkenntnisse?
    Sind schon reichlich unverschämt, solche Unterstellungen.

  11. #120
    expatpeter
    Avatar von expatpeter
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Das Projekt Stuttgart 21 ist ja seit 15 Jahren durch alle demokratischen Instanzen gegangen und somit hinreichend legitimiert. Und zu einer Demokratie gehört es nunmal auch, demokratische Entscheidungen zu akzeptieren. Hat mit "Obrigkeitshörigkeit" absolut nichts zu tun.
    Da hat mir der Film über die "Bürgerbeteiligung" von 1998 aber ein völlig anderes Bild vermittelt.

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