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mal wieder die Amerikaner

Erstellt von Doc-Bryce, 04.09.2009, 10:55 Uhr · 1.069 Antworten · 33.030 Aufrufe

  1. #801
    Avatar von tomtom24

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Wobei ich auch der Meinung bin, dass der groesste Teil der Taliban erst durch US-amerikanisches Verhalten der letzten Jahre gezuechtet wurde, dank der "Amerika hat immer Recht und es geht ausschliesslich um unsere Interessen und wer das nicht akzeptiert, wird platt gemacht" Politik.

    Dass da seit Jahren so etwas wie ein neuer Religionskrieg tobt ausgeloest durch die USA, will irgendwie keiner wahrhaben. Genausowenig, wie das geaenderte Feindbild. War es im Dritten Reich der Jude, der als solches an seiner Hakennase zu erkennen war (Zitat NS-Propaganda), so ist es derzeit der turbantragende Vollbarttraeger, der den Koran liest (diese Propaganda sieht man mittlerweile ja auch oft genug)...

    Diese Entwicklung ist schlimm. Vor allem, weil es nur noch mehr Gewalt hervorbringen wird. Die Afghanen, die sich in dem Filmbeitrag fragen, was sich denn in den letzten 6 Jahren geaendert hat und wo die Versprechen abgeblieben sind, haben schon Recht. Somit zeichnet sich der Westen eingentlich nur durch immer mehr schwindende Glaubwuerdigkeit aus...

  2.  
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  3. #802
    Avatar von Nokhu

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Traurig und erschreckend Lächerlich!

    Und sowas nennt sich (noch) Weltmacht.

  4. #803
    Avatar von Nokhu

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von strike",p="811174

    EDIT:
    Schade, dass Conny wohl gerade in Gaza kämpft.
    Der hätte uns die Verhältnismässigkeit schon erklärt.
    Der reloaded gerade seine M 16. :P

  5. #804
    Avatar von tira

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von strike",p="811174
    Die Freiheit Deutschlands - die ja am Hindukusch verteidigt wird....
    moin,

    weiteres bsp der ami dort vor ort. beratung/aufklärung von stammesältesten durch us offiziere.
    beklagt sich einer von diesen, in den 7 jahren seit die amerikaner vorort sind
    hat sich nichts geändert. woraufhin der anwesende us oberst die fassung verliert,
    den afgahnen anschnautzt und den verlust von 4 kameraden und sein getrenntsein von
    der familie lametiert. wohl deren ansicht, hat die wer gerufen?

    uns zu gutenberg windet und windet sich, ob er jedoch am monatsende ein konkretes
    anzugsdatum benennt :P


  6. #805
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: mal wieder die Amerikaner

    Ausführlicher NATO-Bericht
    Guttenberg unter Druck

    Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg haben die relevanten Details zum Luftschlag gegen zwei Tanklastwagen in Afghanistan bereits frühzeitig vorgelegen. In dem insgesamt rund 500 Seiten starken NATO-Bericht räume der befehlshabende Bundeswehr-Oberst offen ein, dass er nicht nur die Tanklastwagen habe treffen wollen, sondern auch die Aufständischen, berichtete "Der Spiegel". Bei dem vom deutschen Oberst angeforderten Bombardement waren laut NATO-Bericht bis zu 142 Menschen getötet oder verletzt worden.

    Guttenberg steht in der Kritik, weil er in einer ersten Einschätzung vom 6. November nach dem Studium des NATO-Berichts den Angriff als "militärisch angemessen" gewertet hatte. Er korrigierte sich am 3. Dezember und erklärte, der Luftschlag sei "militärisch unangemessen" gewesen. Der CSU-Politiker begründete dies damit, dass ihm Dokumente über den Angriff vorenthalten worden seien. Der entlassene Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan sagte allerdings, der NATO-Bericht enthalte alle wesentlichen Informationen. Die SPD kündigte eine "schonungslose" Befragung Guttenbergs im Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Kundus-Affäre an.


    [highlight=yellow:0edfb4acc2]Gezielt die Unwahrheit gesagt[/highlight:0edfb4acc2]

    Nach den "Spiegel"-Informationen kritisiert der NATO-Bericht unter anderem, dass der Oberst kurz vor dem Bombardement am 4. September die Unwahrheit gesagt habe, um die amerikanischen Piloten dazu zu bewegen, die Bomben abzuwerfen. Die Flieger hätten mehrfach Bedenken geäußert und nachgefragt, ob tatsächlich eine "akute Bedrohung" vorliege. Daraufhin habe der deutsche Oberst seinen Fliegerleitoffizier antworten lassen: "Ja, diese Menschen stellen eine akute Bedrohung dar." Die Aufständischen versuchten, das Benzin abzuzapfen, "danach werden sie sich neu formieren, und wir haben Erkenntnisse über laufende Operationen und darüber, dass sie vermutlich Camp Kundus angreifen werden".

    In dem Untersuchungsbericht habe die NATO dagegen korrigiert, dass keine sicheren Erkenntnisse vorgelegen hätten, "die auf einen geplanten Angriff der Taliban" gegen das deutsche Feldlager hinwiesen. Gegenüber den NATO-Ermittlern soll der Oberst zudem zugegeben haben, dass er gezielt die Unwahrheit angegeben habe, um sich die amerikanische Luftunterstützung zu sichern. Er habe den Eindruck erweckt, dass seine Soldaten Feindberührung hatten, also "troops in contact, kurz: TIC" gewesen seien. "Sein Problem sei gewesen, dass er gewusst hätte, dass es in Wirklichkeit keine TIC-Situation gab", zitiert "Der Spiegel" aus der protokollierten Befragung von Oberst Klein.


    Ein Strafverfahren gegen Oberst Klein wird es aber nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" voraussichtlich nicht geben. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe werde demnach die Ermittlungen nach Angaben von mittelbar an dem Vorgang beteiligten Parteien in den kommenden Wochen einstellen. Die oberste Anklagebehörde werde sich auf das Völkerrecht berufen. Der Afghanistan-Einsatz werde als nicht-nationaler bewaffneter Konflikt eingestuft, wonach bei der Beurteilung des Luftangriffs das humanitäre Völkerrecht angewandt werden müsse. Danach sei ein Militärschlag gegen Konfliktgegner zulässig. Zivilisten verlören ihren Schutzanspruch vorübergehend, wenn sie sich wie bei den Tanklastzügen in eine Konfliktsituation begäben.

    Die beiden an dem Luftangriff beteiligten US-Piloten sind wenige Tage nach dem Vorfall vom Einsatz abberufen und strafversetzt worden. Damit reagierte der Kommandeur der NATO-Truppe ISAF, Stanley McChrystal, auf die Verletzung von Einsatzregeln, schreibt die "SZ". Demnach forderte McChrystal auch die Abberufung von Oberst Klein, scheiterte damit jedoch am Widerstand des Bundesverteidigungsministeriums. Offenbar sei dort befürchtet worden, eine Abberufung käme einem Schuldeingeständnis nahe und würde staatsanwaltschaftliche Ermittlungen beschleunigen.

    dpa/rts

    http://www.n-tv.de/politik/Guttenber...cle682487.html

  7. #806
    Avatar von Conrad

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Ob es da Öl gibt ? Bestimmt, oder ? Ich hab mal gehört, den Amis gehts nur ums Öl.

    Donnerstag, 21. Januar 2010
    Mehr US-Soldaten nach Haiti
    Statt Europa und Nahost nun nach Haiti: Zu den bereits in der Karibik eingesetzten US-Soldaten werden weitere 4000 hinzukommen. Sie sollen die Hilfsbemühungen für die Überebenden des Erdbebens verstärken.

    http://www.n-tv.de/panorama/Mehr-US-...cle689352.html

  8. #807
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="815415
    Ob es da Öl gibt ? Bestimmt, oder ? Ich hab mal gehört, den Amis gehts nur ums Öl.
    Hier nicht. Obama geht's wahrscheinlich eher darum das ramponierte Ansehen der USA weltweit zu reparieren.

  9. #808
    Avatar von tomtom24

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="815415
    Ob es da Öl gibt ? Bestimmt, oder ? Ich hab mal gehört, den Amis gehts nur ums Öl.

    Donnerstag, 21. Januar 2010
    Mehr US-Soldaten nach Haiti
    Statt Europa und Nahost nun nach Haiti: Zu den bereits in der Karibik eingesetzten US-Soldaten werden weitere 4000 hinzukommen. Sie sollen die Hilfsbemühungen für die Überebenden des Erdbebens verstärken.

    http://www.n-tv.de/panorama/Mehr-US-...cle689352.html
    Also, das haette ich mir jetzt nicht gedacht. Dass Du nicht weisst, wo Haiti ist. naemlich auf der Hinterhofspielwiese der USA. was die Frage ja wohl mer als beantwortet. Und so nebenbei ein wenig Imaga-Politur...

  10. #809
    Avatar von Dieter1

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Es ist euch aber schon klar was in Afghanistan laeuft, wenn man das Land den Taliban ueberlaesst?

    Ein Vernichtungszug gegen alle vermeintlichen Kollaborateure der ISAF und andere "unislamischen" Elemente plus eine Reinstallierung der Al Kaida Basis.

    Es gebietet der Respekt vor diesem Volk, dass man ihm dieses Schicksal erspart.

  11. #810
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: mal wieder die Amerikaner

    2,5 Milliarden Dollar für Bestechungen
    [highlight=yellow:e40ccb05db]Korruption schlimmer als Terror[/highlight:e40ccb05db]

    Die Menschen in Afghanistan leiden im Alltag mehr unter der allgegenwärtigen Korruption als unter der schlechten Sicherheitslage. "Die Afghanen sagen, dass es unmöglich ist, von den Behörden etwas zu bekommen, ohne Schmiergeld zu zahlen", sagt UNODC-Chef Costa.


    Die Menschen in Afghanistan leiden im Alltag mehr unter der allgegenwärtigen Korruption als unter der schlechten Sicherheitslage. Dies geht aus einer Studie des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hervor.

    59 Prozent der befragten Afghanen geben darin an, dass für sie die Korruption noch vor der fehlenden Sicherheit und der Arbeitslosigkeit ihr größtes Problem ist. "Die Afghanen sagen, dass es unmöglich ist, von den Behörden etwas zu bekommen, ohne Schmiergeld zu zahlen", sagte UNODC-Chef Antonio Maria Costa: "Der Krebs der Korruption hat in Afghanistan viele Metastasen." Im "Korruptionswahrnehmungsindex" der Anti-Korruptionsorganisation Transparency International nimmt Afghanistan den vorletzten Platz ein - als korrupter gilt nur Somalia.

    Nach UN-Schätzungen flossen in den vergangenen 12 Monaten 2,5 Milliarden US-Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro) an Bestechungsgeld. Damit wird inzwischen im Land so viel mit Korruption verdient wie mit Drogenhandel. Beide Verbrechen zusammen entsprechen der Hälfte des offiziellen Bruttoinlandsproduktes Afghanistans.
    Jeder Zweite hat schon bestochen

    Die Vereinten Nationen hatten für ihre Studie 7600 Menschen in zwölf Provinz-Hauptstädten und 1600 Dörfern befragt. Die vom Herbst 2008 bis Herbst 2009 laufende Studie bezieht sich auf die Erlebnisse von Männern und Frauen zum Thema Korruption.

    Jeder zweite Befragte hatte demnach in der Zeit der Studie mindestens einmal die Behörden bestochen. In mehr als der Hälfte der Fälle hatten die öffentlich Bediensteten ihr "Bakschisch" explizit eingefordert, durchschnittlich rund 160 US-Dollar. "Bestechung ist eine lähmende Steuer für Menschen, die sowieso bereits zu den Ärmsten der Welt gehören", sagte Costa. Er forderte Präsident Hamid Karsai zum sofortigen Handeln auf.

    Die Hüter von Gesetzen in Afghanistan verletzen diese teilweise am meisten: In der Zeit der Studie hatte ein Viertel der Befragten Schmiergeld an Polizisten gezahlt, bis zu 20 Prozent an Richter oder Regierungsmitglieder. Aber auch die vermeintlichen Helfer von außen haben kein besseres Image: Mehr als die Hälfte der Afghanen halten internationale und Hilfs-Organisationen für ebenso korrupt.

    Die Schmiergeldwirtschaft sei bei der Verbesserung der Sicherheit, Entwicklung und Demokratie im Land das größte Hindernis, sagte Costa. Unter anderem müsse die zuständige Behörde für Korruptionsbekämpfung in eine unabhängige, furchtlose und finanziell gut ausgestattet Einheit umgebaut werden: "Das ist momentan nicht der Fall."

    [highlight=yellow:e40ccb05db]19. Januar 2010[/highlight:e40ccb05db]

    http://www.n-tv.de/politik/Korruptio...cle686193.html

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