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mal wieder die Amerikaner

Erstellt von Doc-Bryce, 04.09.2009, 10:55 Uhr · 1.069 Antworten · 32.822 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von strike

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von ernte",p="770957
    Ich bin ein passiver Anhänger und das wird auch so bleiben.
    Dies sei Dir unbenommen.
    Aber auch dann wäre interessant:

    a) wie erklärst Du denn im Freundes- und/oder Bekanntenkreis das nachgewiesene rechtswidrige Verhalten dieser und anderer CDU-Grössen bzw. Geldschieber wie Kanther und Schäuble?
    b) wie erklärst Du im Freundes- und/oder Bekanntenkreis das Festhalten am Sterben von deutschen Soldaten und einer Vielzahl von Zivilisten?
    c) wie erklärst Du im Freundes- und/oder Bekanntenkreis die Exesse von Abu Ghreib und nun auch in Kabul?

    Vor allem nachdem Du ja nun spästens dank des Linkes endlich weisst, dass es schon seit langer Zeit Warnungen und Empfehlungen aus beredten Munde gibt - und nicht das übliche Politikergesabbel - sich aus Afghanistan rauszuziehen bzw. sich gar nicht erst reinziehen zu lassen ( leider zu spät ).
    Und tatsächlich machen die Jungs dort unten ja jetzt die Drecksarbeit für, hmmm, ja für wen?

    Alles Gute,
    Strike

  2.  
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  3. #42
    Avatar von strike

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="770953
    Ich finde Steinigungen usw, auch nicht toll. Aber wenn die Mehrheit es dort will, dann muss gerade ein demokratisch denkender Mensch es akzeptieren.
    Ich finde den FC Bayern auch nicht so toll.
    Im Ernst: keine glückliche Formulierung (finde ich) :-(

  4. #43
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: mal wieder die Amerikaner

    Interview mit Peter Scholl-Latour
    "Da wird ein Zirkus aufgeführt"

    Mit Spannung wird die Wahl in Afghanistan erwartet. Der amtierende Präsident Hamid Karsai gilt als klarer Favorit - eine andere Frage bleibt, ob er auch der richtige Mann ist, um das Land voranzubringen. n-tv.de sprach mit dem 85-jährigen Publizisten und Journalisten Peter Scholl-Latour über das Staatsoberhaupt, den Einfluss der Taliban auf die Wahl und die Bedeutung Afghanistans für den Westen.

    n-tv.de: In Afghanistan stehen die Präsidentschaftswahlen an. Präsident Hamid Karsai ist der Favorit. Ist er der richtige Mann für Afghanistan?

    Scholl-Latour: Natürlich nicht. Die Wahl ist ja auch genauso dubios wie die von Ahmadinedschad in Teheran – ein Glanzstück ist das nicht. Aber er wird wahrscheinlich gewählt werden. Ich weiß nicht, vielleicht hat er den Bescheid schon vorliegen, wohl noch nicht.

    Warum ist die Wahl so dubios wie im Iran?

    Scholl-Latour: Ich würde sogar sagen, dass die Wahl von Ahmadinedschad noch glaubwürdiger ist. In Afghanistan bestimmen doch die Warlords, wie gewählt wird. Sie haben ja auch die schönen Bilder gesehen von den Eseln, die die Wahlurnen transportieren – was meinen Sie, was mit den Urnen alles gemacht wird, bis sie angekommen sind? Das ist doch eine Farce. Ich habe selber eine Wahl erlebt in Afghanistan: Das ist ein Zirkus, der da aufgeführt wird, mehr ist das nicht. Und es ist eine Täuschung der Öffentlichkeit, auch eine Täuschung der deutschen Öffentlichkeit. Es wird vorgeführt, dass dort irgendeine Form von Demokratie herrsche. Die Karten sind doch alle vorher verteilt. Man weiß, wer gewählt wird und wer nicht - von einer Meinungsäußerung kann da keine Rede sein. Es steht von vornherein fest, dass Herr Karsai bleibt.

    Welche Bilanz lässt sich nach acht Jahren Karsai ziehen?

    Scholl-Latour: Es ist katastrophal. Stellen Sie sich vor: Acht Jahre - das ist doppelt so viel wie der erste Weltkrieg. So lange dauert diese Geschichte schon. Und das dumme Gerede, es seien so viele Schulen gebaut worden und es ginge den Leuten so viel besser - das stimmt ja alles nicht. Die Lage hat sich dramatisch verschlechtert! Im Jahr 2001 nach der Blitzoffensive der Amerikaner konnte man ja im Land ziemlich frei und ungestört herumreisen; davon kann heutzutage nicht mehr die Rede sein.

    Es ist auch eine Ungeheuerlichkeit, dass unter dem Schutz der NATO Afghanistan mit 90 Prozent der größte Opium- und Heroinproduzent der Welt geworden ist – und es weiterhin bleibt. Das ist doch die Ungeheuerlichkeit an der ganzen Geschichte. Während unter den Taliban die Opiumproduktion außerordentlich reduziert war; die haben nur so viel Opium angebaut, wie sie zum Ankauf von ein paar Waffen gebraucht haben.

    Sie sagen, die Warlords stehen hinter Karsai und bestimmen die Wahl. Wie sieht es mit der afghanischen Bevölkerung aus, steht sie hinter dem Präsidenten?

    Scholl-Latour: Die meisten Leute kennen ihn wahrscheinlich gar nicht, weil er kaum mehr Kabul verlässt. Und ich glaube nicht, dass er eine sehr bekannte Persönlichkeit ist. Die Leute kennen vor allem ihren jeweiligen Stammesführer und die Leute, die dieser ausgewählt hat.

    In den Medien wird immer wieder behauptet, die Wahl könne als Bestätigung oder Ablehnung der bisherigen Afghanistan-Strategie der USA – oder des Westens insgesamt – gesehen werden kann. Stimmen Sie zu?

    Scholl-Latour: Das ist natürlich Quatsch. In Afghanistan wird in den Schluchten entschieden, dort wo gekämpft wird und die Unsicherheit zunimmt. Die Wahl ändert da nichts daran – die werden doch die gleiche Mannschaft haben wie vorher, vielleicht in etwas anderer Zusammensetzung. Was da veranstaltet wird, ist ein reines Possenspiel. In den Wahlkommitees, die die Wahlen überwachen, sitzen ja ganz ehrenwerte Leute. Diese kommen aber aus anderen Ländern der Dritten Welt, in denen selber keine freien Wahlen stattfinden. Das ist doch alles Quatsch.

    Wie sieht es mit den Taliban aus, sie wurden anfänglich durch den Militärschlag der USA zerstreut. Jetzt haben sie sich wieder mobilisiert. Welchen Einfluss haben sie auf die bevorstehende Wahl?

    Scholl-Latour: Es gibt gar keine einheitliche Haltung unter den Taliban. Der eine Mullah empfiehlt, nicht wählen zu gehen, es gibt jedoch auch andere Talibanführer, die das nicht so ernst nehmen. Aber das ist doch irrelevant, das spielt doch alles gar keine Rolle. Diese Wahlen sind doch westliches Gequatsche. Das Schlimme ist nur, dass der Westen sich selber täuscht. Andere täuschen – das geht ja noch. Aber wenn man sich selber täuscht, wird´s gefährlich.

    Die Taliban sind ein großes Problem für die afghanische Regierung. Was kann die Regierung tun, um dagegen vorzugehen?

    Scholl-Latour: Karsai versucht, möglichst viel von den Talibanführern auf seine Seite rüberzuziehen – das ist immer mit ziemlich viel Geld verbunden. Manchmal klappt es, manchmal klappt es nicht. Doch das ist alles sehr undurchsichtig. Abgesehen davon hat Karsai überhaupt keine Macht; die Macht liegt in den Händen der Alliierten. Karsai ist inzwischen nicht einmal mehr eine Marionette. Er taugt nicht mehr dazu.

    Karsai bindet also Taliban ein, dabei ist viel Geld im Spiel. Ist das Korruption oder eine vielleicht doch gar nicht so dumme Strategie?

    Scholl-Latour: Das darf man nicht mit westlichen Augen sehen. Die Korruption in diesen Ländern ist ein Tatbestand der immer existiert hat, er gehört quasi dazu. Was dort existiert, ist sogar eine Form von Loyalität. Wenn jemand in einer Familie oder einem Stamm über Reichtum verfügt, ist er verpflichtet, diesen mit seinen Stammesangehörigen und seinen Familienangehörigen zu teilen. Das ist schon eine Form der Korruption, denn derjenige muss dann natürlich auch einen guten Posten bekommen.

    Bleiben wir beim Unterschied zum Westen. Demokratie hat ja als Staatsform keine Tradition in Afghanistan, …

    … die westliche Demokratie ist für diese Länder nicht tauglich, das muss man endlich mal verstehen! Es gibt auch kaum Länder, die die westliche Demokratie so praktizieren wie wir sie gerne haben wollen. Nennen sie mal die Länder, die demokratisch regiert werden – außerhalb von Europa. Schon innerhalb Europas ist das teilweise fraglich. Da kommen wir doch zu einem erbärmlichen Resultat. Die Länder, die erfolgreich regiert werden, werden doch autokratisch oder von einer Partei regiert - nehmen wir die Schwellenländer oder frühere Länder der Dritten Welt. Die großen wirtschaftlichen Erfolge sind doch nicht durch die Demokratie gekommen, sondern durch eine kluge autoritäre Führung.

    http://www.n-tv.de/politik/dossier/D...cle467454.html


    Verbaler Schlagabtausch mit Karsai
    USA heftig verärgert über Wahl

    Der Verlauf der Präsidentschaftswahlen in Afghanistan verärgert laut Medienberichten die USA. Demnach habe es Bedenken wegen mutmaßlicher Fälschungen von Wahlzetteln und anderen Manipulationen gegeben.

    Die USA sind Medienberichten zufolge über den Wahlverlauf in Afghanistan heftig verärgert. Der Afghanistan-Beauftragte der US-Regierung, Richard Holbrooke, habe deshalb einen "scharfen Meinungsaustausch" mit Präsident Hamid Karsai gehabt, berichtete der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf einen Regierungsbeamten.

    Der US-Diplomat habe nur einen Tag nach der Abstimmung große Bedenken wegen mutmaßlicher Fälschung von Wahlzetteln und anderen Manipulationen geäußert, hieß es auch laut dem britischen Rundfunksender BBC. Holbrooke habe erklärt, eine Stichwahl würde dem Wahlergebnis mehr Glaubwürdigkeit verleihen.

    "Hin und Her über bestimmte Themen"
    Karsai, der ebenso wie sein größter Herausforderer Abdullah Abdullah am Tag nach der Wahl den Sieg für sich beansprucht hatte, habe wütend reagiert. Der US-Beamte bestätigte CNN, dass es einen verbalen Schlagabtausch zwischen Holbrooke und Karsai gegeben habe. "Es gab ein Hin und Her über bestimme Themen. Wir leugnen das nicht." Das Treffen sei "schwierig" und "sehr hart" gewesen. Allerdings sei Holbrooke nicht aus dem Raum gestürmt. Das Essen, bei dem die Auseinandersetzung stattfand, habe aber letztlich "freundschaftlich" geendet, und es habe danach weitere Treffen beider Männer gegeben.

    http://www.n-tv.de/politik/USA-hefti...cle480755.html

  5. #44
    Avatar von ernte

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    zu a) Die waren halt so blöd und haben sich erwischen lassen. Die FDP hats auch schon hinter sich. Die anderen haben es noch vor sich.

    zu b) im Krieg sterben nun mal Soldaten und leider auch Zivilisten. In Madrid oder London oder New York war kein Krieg und meines Wissens nach sind dort auch keine Soldaten umgekommen. Wenn die Sauerlandgruppe nicht aufgeflogen wäre hätte es auch hier in D gerappelt.

    zu c) Exesse sind etwas schlimmes, kommen aber leider vor und das wird auch in Zukunft nicht zu vermeiden sein. In jedem Land dieser Welt. Dank der Presse kommt sowas ans Tageslicht. Ich möchte nicht die Exesse sehen, die bei gefangenen Soldaten passieren. Denke nur mal an den Vietnamkrieg.

    Ausserdem glaub ich nicht, das Soldaten "Drecksarbeit" verrichten. Allein diese Behauptung zeigt wessen Geist du bist. Das ist eine bodenlose Frechheit soetwas in den Raum zu stellen.

  6. #45
    Avatar von wingman

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von ernte",p="770946
    Jajaja mach mal weiter so.

    Es gibt nichts aber auch wirklich gar nichts, das Helmut Kohl seinen Verdienst bei der Wiedervereinigung schlecht machen kann.

    Da kannst du noch 100000x schreiben er hat seine "Freunde" gesetzeswidrig nicht verraten.

    Ich glaube es wird lange dauern bis solch ein Politiker noch einmal die Bühne betritt. Dieser Name wird auch noch in 1000 Jahren bekannt sein. Ob es manchen passt oder nicht.

    Damit dürfte auch klar sein für welche Farbe ich stehe.
    deine politische farbe sei dir ungenommen. ich verstehe nur nicht weshalb es dir schwer fällt die meinung anderer zu akzeptieren. politisch bin ich übrigends ein gegner von schwarz-gelb.

    thema blutrache, das gibt es in europa auch noch. albanien, italien. oder türkei........ist also nichts ungewöhnliches.
    albanien, ein land in dem noch vor nicht allzu langer zeit mädels mit geschulterter kalaschnikow normal waren..........

    der bombenangriff auf die tanklastzüge war nun die kosequenz der dreistigkeit der taliban. prizipiell richtig gehandelt seitens der bundeswehr. wer lässt sich schon im krieg die versorgungsgüter stehlen. verstehe also das theater darum nicht ganz. entweder deutschland befindet sich im kriegseinsatz und misses merkel steht dazu oder die soldaten dürfen nur verbände wechseln.

  7. #46
    Avatar von ernte

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Ich hab doch nicht damit angefangen auf irgendjemanden einzuhauen. Ich versuche lediglich etwas Gleichgewicht reinzubringen.
    Nicht nur Grün und Rot hat einen Mund. Ausserdem wer hat denn die Soldaten dorthin geschickt? Schon vergessen?

    Das du gegen Schwarz-Gelb ist brauchst du nicht zu erwähnen, das weis man sowieso.

    Ich bin auch dagegen. Nur Schwarz wäre besser.

  8. #47
    Avatar von DisainaM

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von strike",p="770951
    Wie erklärst Du denn an den CDU-Wahlkampfständen den Leuten das nachgewiesene rechtswidrige Verhalten dieser und anderer CDU-Grössen bzw. Geldschieber wie Kanther?
    Am 25. September 2007 wurde das Verfahren vor dem Landgericht Wiesbaden erneut eröffnet und Kanther am 27. September 2007 wegen Untreue zu einer Geldstrafe ... verurteilt
    http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kanther

    das sind doch peanuts

    Die Parteienfinanzierung (Landschaftspflege) kriminalisiert zuweilen die Schatzmeister der Parteien,
    Ob Möllemann oder Leisler-Kiep, hin und wieder kommen Vorgänge an die Öffentlichkeit, weil das damalige System noch nicht durchstrukturiert war,
    heute haben wir dank des Lobbiistenapparates Strukturen, die viele Werbemassnahmen schon im Vorfeld, durch lobbiistenfreundliche Redaktionen erledigen, was nun kostenfrei für die Parteien ist.

    Die alten Parteigardisten nahmen das, wie Soldaten, auf die eigene Kappe, ...

    Ex- Bundesinnenminister Manfred Kanther hat die Schuld für die Verschiebung von Millionen der Hessen-CDU in die Schweiz auf sich genommen. Zusammen mit dem früheren CDU-Schatzmeister Casimir Prinz von Sayn-Wittgenstein habe er dies 1983 geplant und durchgeführt.
    Andere führende CDU-Mitglieder seien nicht informiert worden,
    ...

    liessen sich dafür verurteilen, oder sprangen mit dem Fallschirm in den Tod, für die große, gemeinsame Sache.

    Wenn das Stimmvieh nun wieder an die Wahlurne getrieben wird, sollen sie brav ihr Votum geben, damit das Land danach wieder Politik machen kann. ;-D

  9. #48
    Avatar von wingman

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von ernte",p="770976
    Ich hab doch nicht damit angefangen auf irgendjemanden einzuhauen. Ich versuche lediglich etwas Gleichgewicht reinzubringen.
    Nicht nur Grün und Rot hat einen Mund. Ausserdem wer hat denn die Soldaten dorthin geschickt? Schon vergessen?

    Das du gegen Schwarz-Gelb ist brauchst du nicht zu erwähnen, das weis man sowieso.

    Ich bin auch dagegen. Nur Schwarz wäre besser.
    schwarz wird es (glücklicherweise) allein nicht schaffen. überhaupt wird die wahl recht interessant werden.
    wie sagte schon ein kluger stratege: die toten werden nach der schlacht gezählt...........

  10. #49
    Avatar von strike

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von ernte",p="770974
    im Krieg sterben nun mal Soldaten und leider auch Zivilisten.
    Stimmt.
    Vorallem in Kriegen, die es offiziell gar nicht gibt.
    Mit so einer Argumentation disqualifiziert Du Dich für eine sachliche und fundierte Diskussion.

    Zitat Zitat von ernte",p="770974
    Ausserdem glaub ich nicht, das Soldaten "Drecksarbeit" verrichten. Allein diese Behauptung zeigt wessen Geist du bist. Das ist eine bodenlose Frechheit soetwas in den Raum zu stellen.
    Allein etwas zu glauben reicht manchmal nicht, ernte.
    Erlaube mir bitte meine bodenlose Frechheit zu konkretisieren: die Jungs da unten müssen - aus meiner Sicht - ihren Kopf für die Profilierungssucht und Ahnungslosigkeit von deutschen Politikern hinhalten.
    Deren Söhne sterben dort sicherlich nicht.

    Erkläre dem geneigten Publikum mal, warum ich einem Schäuble, Merkel oder Jung - die sich viel, viel besser in parteiinternen Intrigen auskennen denn am Hindukusch - mehr glauben soll, als einem Scholl-Latour?

    Auf Deine Antwort bin ich sehr gespannt.

    Gruss,
    Strike

  11. #50
    Avatar von DisainaM

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von wingman",p="770975

    der bombenangriff auf die tanklastzüge war nun die kosequenz der dreistigkeit der taliban. prizipiell richtig gehandelt seitens der bundeswehr. wer lässt sich schon im krieg die versorgungsgüter stehlen.
    in den Nachrichten kamen allerdings auch verletzte Kinder zu Wort, die davon sprachen, wie sie von dem Tanklaster Benzin abzapfen wollten ...
    Dabei seien die Fahrzeuge in einem Fluss stecken geblieben. Die Taliban öffneten der Schilderung nach daraufhin Ventile, um den Treibstoff abzulassen und die Fahrzeuge wieder flottzumachen.

    Daraufhin strömten aus dem nahegelegenen Dorf etwa 500 Bewohner herbei, um den Treibstoff aufzufangen. Man habe sie vor einem eventuell bevorstehenden Luftangriff gewarnt. Die Menschen seien jedoch an den Fahrzeugen geblieben.
    http://www.zeit.de/online/2009/37/af...eswehr-taliban
    zu grossen Teilen Kinder versuchten, den abgelassenden Treibstoff aufzufangen ...

    In dem erfolgreichen Militärschlag gegen die dortige Dorfjugend, die sich um die Tanklastzüge versammelt hatten, seien allerdings auch einige Taliban ums Leben gekommen.

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