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mal wieder die Amerikaner

Erstellt von Doc-Bryce, 04.09.2009, 10:55 Uhr · 1.069 Antworten · 32.818 Aufrufe

  1. #331
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von wingman",p="772411
    ich frage mich noch immer was die bundeswehr in afghanistan zu suchen hat. dem sogenannten freiheitsgefasel glaubt eh kaum jemand. wie wäre es also mal mit der wahrheit, rohstoffe können es nicht sein. eher strategische gründe...
    75% der bundesbürger sind inzwischen gegen diese einsätze.
    Es sind strategische Gründe der USA (Iran, Indien, Pakistan, Russland) und es geht u.A. um die geplante Gaspipeline durch Afghanistan, sowie um Öl. (s. Link).

    Es geht nicht um Terrorismus, denn Al Kaida operiert längst dezentral. Deren Mitglieder sitzen längst in allen Grosstädten dieser Welt.

    Und erst recht geht es nicht um Demokratie, Freiheit und Frauenrechte. Sonst wäre man z.B. auch in Dafur.

    Ich hatte es schon mal gepostet, aber es liest ja niemand:

    Die Taliban, die Vereinigten Staaten und die Ressourcen Zentralasiens Teil 1 + 2

    http://www.wsws.org/de/2001/okt2001/tal1-o31.shtml

    http://www.wsws.org/de/2001/nov2001/tal2-n01.shtml

  2.  
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  3. #332
    Avatar von Fred

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    906

    Re: mal wieder die Amerikaner

    die linken sind die ..... von heute!

    Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder!


    aber was will man schon anderes erwarten,von reaktionären hamas,hisbollah,islamisten freunden,die sich einen dreck um menschenrechte kümmern. und liberalität und demokratie ablehnen.
    die wieder die alte sed,stasi und mauerschützen wählen und einen dies als freiheit verkaufen wollen.

    solche deppen unterstützen nicht die afg. bevölkerung, sondern sind kollaborateure der taliban.

    Luftangriff auf Taliban
    Afghanischer Kripo-Chef lobt Bundeswehr

    http://www.welt.de/politik/ausland/a...undeswehr.html

    da sind mir standpunkt wie von thaimax viel lieber, der einsatz wird abgelehnt von den meisten abgelehnt, weil a.) keiner will dass deutsche soldaten um leben kommen
    b.) weil man die islamische kultur nicht befrieden und demokratisieren kann c.) der einsatz zu teuer ist d.-) angst vor terroranschlägen durch islamisten in deutschland
    e) warum sollen wir geld und menschenleben aufs spiel setzen für afg. menschen

    das ist die argumentaion der bürger, und solche äußereungen sind mir viel lieber und auch nachvollziehbarer.

    als dieses unerträgliche pazifistengewäsch von antiamerikanischen/antiwestlichen kommunisten.
    verlogene bande.

  4. #333
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: mal wieder die Amerikaner

    Als Replik auf das xxx von Member Fred, der hier mit manipulierten bzw. gefälschten Wahlplakaten der Linken arbeitet und sich auf den Kabuler Kripochef beruft, der Büttel des korrupten, Wahlen fälschenden Karsai ist, der seinen mit Drogenhandel befassten Bruder schützt.:



    Hintergründe bzw. wie es begann:

    Die Taliban, die Vereinigten Staaten und die Ressourcen Zentralasiens

    Von Peter Symonds
    31. Oktober 2001
    aus dem Englischen (24. Oktober 2001)

    Das Ziel der jüngsten amerikanischen Militäraggression sind die Taliban in Afghanistan. In der umfassenden Berichterstattung der Medien zum "Krieg gegen den Terrorismus" sucht man jedoch vergebens nach einer schlüssigen Erklärung für die Entstehung dieser islamisch-extremistischen Organisation, ihrer gesellschaftlichen und ideologischen Grundlage und ihres Aufstiegs an die Macht. Dieses Versäumnis ist kein Zufall. Jede ernsthafte Untersuchung der Taliban enthüllt die Schuld Washingtons bei der Förderung des derzeitigen theokratischen Regimes in Kabul. [...]
    Quelle

    Man muss (sollte) auch hier nicht jedes Detail glauben, dennoch erweitert es den Horizont und zeigt Zusammenhänge auf, die den meisten bisher nicht bekannt waren.


    edit: Provokation entfernt | Vollquote gekürzt | Quelle eingefügt.

    [highlight=yellow:97b8c67273]Aber, die Linken sind die ..... von Heute, sowie das gefälschte Wahlplakat der Linken, im Beitrag von Member Fred, bleibt stehen?[/highlight:97b8c67273]

    Wieso ist meine Formulierung, in diesem Zusammenhang von "....gewäsch" zu sprechen, Provokation? Wer benutzt denn hier die Zuweisung .....? Wieso ist das kein Gewäsch?
    Muss das erst die Staatsanwaltschaft klären (die Seite ist gespeichert und morgen beim Landesverband der Linken, wenn das stehen bleibt)?

    Zudem fehlt Quelle Nr.2, denn der Bericht ist zweiteilig.

    http://www.wsws.org/de/2001/nov2001/tal2-n01.shtml

  5. #334
    Avatar von strike

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von Fred",p="772439
    *
    gelöscht.
    Hab besseres zu tun

  6. #335
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: mal wieder die Amerikaner

    Stimmen in Afghanistan annuliert
    "Großflächiger" Wahlbetrug

    Bei der Präsidentschaftswahl in Afghanistan ist es nach Angaben des deutschen EU-Wahlbeobachters Gunter Mulack zu "wirklich großflächigem Betrug" gekommen. Die Beschwerdekommission erklärte derweil die Stimmen mehrerer Wahllokale für ungültig.
    Mehr als 700.000 der derzeit knapp 5,5 Millionen ausgezählten Stimmen seien fragwürdig, sagte Mulack, der der Politische Analyst der EU-Wahlbeobachtermission und zugleich Direktor des Deutschen Orient-Instituts ist, in Berlin. Drei Wochen nach der Wahl warf der wichtigste Herausforderer von Präsident Hamid Karsai, Abdullah Abdullah, dem Amtsinhaber erneut "massiven Betrug" vor.

    Ex-Außenminister Abdullah sagte der britischen BBC, die Wahlkommission sei "überhaupt nicht unabhängig", sondern auf Karsais Seite. "Ich denke, es ist nicht zum Wohl des Landes, dass jemand, der massiven Betrug begangen hat, das Land für fünf Jahre regiert." Abdullah kritisierte die Wahlkommission (IEC), die die Stimmen auszählt und die Ergebnisse verkündet, als "korrupt". Er betonte aber, er wolle weiterhin, dass ein faires Wahlergebnis durch friedliche Mittel ermittelt werde. Nach bisherigen Angaben der Wahlkommission kommt Karsai bei der fast abgeschlossenen Auszählung der Stimmen auf eine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang.

    Stimmen für ungültig erklärt
    Die Beschwerdekommission erklärte unterdessen aufgrund der Betrugsvorwürfe die Stimmen aus Wahllokalen in zwei Provinzen für ungültig. In zahlreichen Wahllokalen der südöstlichen Provinzen Ghasni und Paktika habe es "klare und überzeugende Beweise" für Wahlbetrug gegeben, erklärte die Kommission auf ihrer Website. In Paktika seien sämtliche Stimmen aus fünf Wahllokalen ungültig, in Ghasni seien die Stimmen aus zahlreichen Wahlurnen von 27 Wahllokalen nicht zu werten.

    Die Europäische Union mahnte unterdessen die sorgfältige Prüfung aller Beschwerden gegen die Rechtmäßigkeit der Präsidentenwahl in Afghanistan vor der Veröffentlichung von Wahlergebnissen an. Der UN-gestützten Beschwerdeorganisation (EEC) müsse "ausreichend Zeit gegeben werden, ihren Auftrag zu erfüllen", heißt es in einer Erklärung des EU-Ministerrates in Brüssel. Die EU forderte auch eine enge Zusammenarbeit der afghanischen Wahlkommission mit der Beschwerdeorganisation. Nötig sei eine "aktive Unterstützung" der Beschwerdeorganisation.

    Mehr Stimmen als Wahlberechtigte
    Mulack sagte, in 2451 der bislang überprüften 19.000 Wahllokale habe ein einzelner Kandidat mehr als 90 Prozent der Stimmen erhalten. In 214 Wahllokalen sei die Zahl der abgegebenen Stimmen größer als die Zahl der erwarteten Wahlberechtigten. Weder vor der Wahl noch bei der Stimmabgabe habe es Hinweise auf einen derart massiven Betrug gegeben. Besonders im Süden des Landes habe es am Wahltag wegen der Sicherheitslage aber keine ausländischen Beobachter gegeben. Mittlerweile wisse man dort von Wahllokalen, die gar nicht geöffnet waren oder wo die gefüllten Urnen mehrere Tage verschwunden waren.

    Mulack räumte ein, dass Wahlbetrug in der Dritten Welt in gewissem Umfang normal sei. "Das gehört dazu", sagte der frühere deutsche Botschafter in Pakistan. Bei dem Umfang des Betrugs in Afghanistan gebe es aber große Zweifel, ob das Wahlergebnis von der Bevölkerung anerkannt werde. Denkbar seien aus seiner Sicht eine Wiederholung der Wahl in einigen Distrikten oder eine Stichwahl zwischen Karsai und Abdullah. Mit dem amtlichen Endergebnis, das ursprünglich am 17. September veröffentlicht werden sollte, sei wegen der notwendigen Nachzählungen ohnehin nicht vor Ende des Monats zu rechnen. Ein vorläufiges Ergebnis wird nicht vor Samstag erwartet.

    Karsai lobt Arbeit der Wahlkommission
    Der unter wachsender Kritik stehende Präsident Karsai hatte sich am Mittwoch unbeeindruckt von Beweisen der UN-gestützten Beschwerdeorganisation (ECC) für einen Wahlbetrug seines Lagers gezeigt und die IEC ausdrücklich gelobt. Nach den am Dienstag veröffentlichten Teilergebnissen aus knapp 92 Prozent der Wahllokale kommt Karsai bislang auf 54,1 Prozent der Stimmen. Abdullah liegt bei 28,3 Prozent. Sollte Karsai die absolute Mehrheit bei der Auszählung auch nach Klärung der Betrugsvorwürfe halten, wäre kein zweiter Wahlgang im Oktober notwendig.

    http://www.n-tv.de/politik/Grossflae...cle499066.html

  7. #336
    Avatar von strike

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von Paddy",p="772462
    Bei der Präsidentschaftswahl in Afghanistan ist es nach Angaben des deutschen EU-Wahlbeobachters Gunter Mulack zu "wirklich großflächigem Betrug" gekommen.
    Welche Überraschung!
    Mit allem hätte ich gerechnet, aber mit so etwas?


  8. #337
    Avatar von wingman

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Fred schrieb:
    aber was will man schon anderes erwarten,von reaktionären hamas,hisbollah,islamisten freunden,die sich einen dreck um menschenrechte kümmern. und liberalität und demokratie ablehnen.
    die wieder die alte sed,stasi und mauerschützen wählen und einen dies als freiheit verkaufen wollen.

    solche deppen unterstützen nicht die afg. bevölkerung, sondern sind kollaborateure der taliban.


    Vielleicht denkst du auch mal daran das die CDU/CSU am Anfang der Bundesrepublik aus ehemaligen Mitgliedern der ..... enstanden ist. Kommt die Erleuchtung? Sind jetzt alle Mitglieder dieser Parteien Ex .....?

  9. #338
    Avatar von strike

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von wingman",p="772514
    Fred schrieb:
    *
    Was der gute Fred schrieb oder schreibt ist so etwas von egal.
    Denn wer fälscht, ist keine Zeile wert.
    Und schon gar nicht meine Zeit.

  10. #339
    Avatar von Samuianer

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    Re: mal wieder die Amerikaner

    Zitat Zitat von Dieter1",p="772340
    Zitat Zitat von Thaimax",p="772196
    Aber einfach zu behaupten, so aus der sicheren Distanz, dass es keine Zivilisten unter den Opfern gegeben hätte ist schon ein bissl abgedreht, und das Konstrukt, dass man mit diesen Fahrzeugen einen Anschlag geplant hätte ist halt eben nur ein Konstrukt, das man sich ersparen hätte können.
    Die Frage, inwieweit Personen noch als "Zivilisten" anzusprechen sind wenn sie sich mitten in der Nacht in abgelegener Gegend um eine Kriegsbeute einer der beiden Kontrahenten scharen, mit dem Ziel auch was davon abzubekommen, laesst sich nicht einfach beantworten.

    Zum "Konstrukt". Was denkst Du denn hatten die Taliban mit den zwei Tanklastzuegen vor? Ne Tankstelle aufmachen?

    In einem gebe ich Dir Recht. [highlight=yellow:a206d30794]Die Bundesregierung muesste endlich deutlich klar machen, dass die Bundewehr dort kaempft und keine Schultueten verteilt.

    Das geht naemlich erst nach einer erfolgreichen Beendigung des Kampfes.[/highlight:a206d30794]

    Dazu vermeldet der Stern in einem Artikel Folgendes:

    ....und dann schreien wir Alle: PENG! PENG! PENG!


    Nahe Kundus, 28. August 2008. In der Dunkelheit zwischen drei und vier Uhr morgens nähert sich ein Fahrzeug mit hohem Tempo ihrem Checkpoint. Die Soldaten geben Lichtsignale, es hält nicht an. Sie feuern, das Fahrzeug schlingert und kommt zum Stehen. Sie gehen auf das Fahrzeug zu, die Waffe im Anschlag. Sie finden eine Frau und ihre zwei Kinder – alle tot.

    Für die Soldaten bricht eine Welt zusammen. Noch vor Sekunden waren sie sicher, einen Anschlag verhindert zu haben.

    Tage zuvor haben sie erneut Kameraden verloren und bei deren Rückführung nach Deutschland Spalier gestanden. Viele sind selbst junge Väter. Und jetzt das.

    In Afghanistan herrscht bei solchen Fällen deutsches Recht. Dass es zu einer Untersuchung kommt, ist richtig. Dass der Soldat, der in einer Sekundenentscheidung die tödlichen Schüsse abgab, sich seinen Rechtsanwalt selbst besorgen und ihn bezahlen sollte, ist ein Skandal. Erst auf Druck der Heimatpresse stellte die Bundeswehr ihm einen Anwalt an die Seite. Weder Politik noch die Militärführung waren darauf gekommen.

    Fast täglich werden Bundeswehrsoldaten in Afghanistan mit Extremsituationen konfrontiert. Selbst Sanitätskräfte werden beschossen, wenn sie ihren sterbenden Kameraden helfen wollen. Die Soldaten in Afghanistan frustriert es zunehmend, dass der Öffentlichkeit eine extrem geschönte Sicht der Dinge mitgeteilt wird, während sie ihr Leben riskieren. Zumal immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden, wie ich es selbst bei zwei Einsätzen in Afghanistan erlebt habe. Immer ist die Führungsebene vor Ort aufgebläht, stets verhindert ein schwerfälliger Beamtenapparat zügigen Nachschub. Mehrfach wurden Warnungen über die Sicherheit ihrer Lager in den Wind geschlagen – solange, bis etwas passierte.





    Obwohl die Sicherheitslage am Behelfsflughafen völlig unklar war, sollten wir ohne Waffen anlanden. Vorgesetzte begründeten das mit dem Luftverkehrsgesetz. Solange nicht offiziell Krieg ist, fliegt die Bundeswehr nach zivilen Vorschriften: Waffen und Munition werden getrennt voneinander transportiert. Selbst Taschenmesser müssen abgegeben werden.

    http://www.stern.de/politik/ausland/...g-1508315.html


    Auf dem Rollfeld nahmen wir Sicherungspositionen ein, zwischen zerschossenen Panzern und Flugzeugen tummelten sich bewaffnete Afghanen. Wenn jetzt was passiert, dachte ich, schreien wir alle peng, peng!


    Alltag - traurig aber wahr und von Beamten verursacht, von Menschen die sich all diesen Unsinn an einem Schreibtisch, daheim im sicheren Dienstgebaeude, gut bezahlt und versorgt aus den Fingern saugen duerfen!

    Krank, schlichtweg krank!

  11. #340
    Avatar von Conrad

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    8.814

    Re: mal wieder die Amerikaner

    Wer meint, nur 6 Jahre nach Verschwinden des Taliban-Regimes könnte Afghanistan eine soziale Marktwirtschaft und Demokratie wie die BRD haben, ist wirklich reichlich naiv. Das wird noch Jahre dauern, vor allem die Truppenstärken müssen erheblich erhöht werden.

    Man sollte davon ausgehen, das zur Befriedung und Demokratisierung Afghanistans für die nächsten Jahre in etwa die gleiche Truppenstärke nötig ist, wie im Irak, und das waren bis vor kurzem noch 150 000 US-Soldaten und 30 000 Briten, sowohl Kanadier, Australier usw.

    Wenn Deutschland wirklich mitmischen will, sind sicherlich mindestens 20 000 Bundeswehrsoldaten nötig, eher 30 000.

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