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Kurzfristiger Atomausstieg in Deutschland....

Erstellt von Conrad, 13.04.2011, 11:39 Uhr · 339 Antworten · 13.771 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Samuirai

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    Nur wenn ich als AKW Gegner sage, alle AKW sofort abschalten und entsorgen, dann ist genau so utopisch
    wie wenn ich als AKW Befürworter behaupte, die Laufzeiten der AKW dürfen nicht verändert werden
    und es dürfen keine AKW stillgelegt werden.
    Somit muss ein konsens von allen Pateien gebildet werden.
    Es wurden viele Fehler gemacht. Die Suche und Entwicklung/Förderung alternativer Energien wurde vernachlääsigt. Die Suche nach Endlagern wurde auf Gorleben beschränkt. Es gibt nahezu 0 Dialog in Sachen Energiepolitikund deren Umsetzung zwischen Politik, Wirtschaft und Bürger....
    Fehler kann mann korrigieren. Das setzt aber voraus Vernunft mal vor exorbitantische Profite zu stellen und als Politiker Eier zu zeigen. Das ist das Problem, sonst nix.
    Natürlich erwarten die Atomkraftgegner, bis auf ein paar Spinner, keine sofortige Abschaltung.


    In Deutschland die AKraftWerke abschalten guuuut...
    Die Nachbarländer wird es freuen....Ihr wisst doch was ich meine...nicht?
    WEN interessierts? Vieleicht ist das ne Chance endlich mal eine eigene Entscheidung zu fällen. Vieleicht sogar eine vorbildliche Handlung zu vollziehen. Ich bin auch überzeugt das alternative Energien eine größere Rolle spielen werden als Ihnen heute für die Zukunft zugesprochen wird. Somit sind Sie eine wirtschaftliche Chance für D.
    Aber wir können uns natürlich auch weiterhin in allen Entscheidungen der EU und dem "großen Bruder" anpassen/Hörig bleiben.

    Apropos Nachbarn, wie weit sind eigentlich die Franzmänner u.A. in Sachen Abfallentsorgung/Endlager?

    Samuirai

  2.  
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  3. #82
    Avatar von eyeQ

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    Apropos Nachbarn, wie weit sind eigentlich die Franzmänner u.A. in Sachen Abfallentsorgung/Endlager?

    Samuirai[/INDENT][/QUOTE]


    Notfalls erinnern die sich, das wir den krieg verloren haben und als Re reperation, lagern wir deren Castoren bei uns ein, das senkt dann auch die Stromkosten und garantiert maximale Erfolge, für die Aktionäre von EON und soweiter....
    Dann wären da noch Kolonien..... und Tunesien hat französisch sogar als Amtssprache, wenn die Touristen ausbleiben, muss ja auch was für die Region gemacht werden.

  4. #83
    Avatar von franky_23

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    eyQ derzeit lagern aber die Franzosen massenhaft Wiederaufbereitetes Material in ihrer WAA. Das muss erst mal zurück. Nur wohin? Oder glaubst du dass Deutschland so den Geheimgang über Frankreich nach Tunesien oder die Sahara nehmen will?

  5. #84
    Avatar von Charin

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    Jaaa.. die Endlager ..in der Tat ... 10000 Jahre oder etwa noch länger???
    Das ist ein Argument das tatsächlich zählt.. obwohl ich mich durchaus als Atomkraftneutraler outen möchte...
    Strom kommt ja bekanntlich aus ...na wo wohl?
    Seien wir doch ehrlich... wir sind zuviele.. und da braucht es nun mal für alles Energie...
    oder wir weden weniger... das Mittelalter lässt Grüssen..
    dann selbstverständlich... Pferde, Karren, WINDMUEHLEN, entschuldigung die Maiuskelschrift ,
    die Solarzellenbillanz unter dem Strich... naja ... auch nicht so überzeugend oder..?
    was da an Abfallstoffen anfällt lässt sich Googeln ,ganz zu schweigen von Energie die zuerst hineingesteckt werden muss..woher wohl??
    Und hand aufs Hertz....
    Wir sind doch alle hier in einem Thaiforum...
    Früher dauerte so eine Reise Monatelang....

  6. #85
    Avatar von eyeQ

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    Wo und wie die Franzosen ihre Müllproblem lösen,d as atomare meine ich...keine AHNUNG!
    Genau wie Deutschland keinen Plan hat.

    Das gespaltene Atom ist auch ein Widerporst, es mag nicht so richtig entgelagert werden, wie undichte Salzstöcke gerade aufzeigen.
    Genau das hat meinen Denkwandel vom JA ATOM ...über Neutral, bis nun NEIN bewirkt.

    Das Problem ist tatsächlich, steigende Erdenbürgerzahlen, benötigen mehr und mehr Energy.
    Die kalte Fusion ist in der Erforschung, ....aber selbst wenn diese energyquelle ein gar wunderbare sein sollte und eines tages alle probleme löst, bis dahin muss was passieren.
    Ansonsten wird die Einwohnerzahl eines Tages, nicht mehr das problem sein, in Japan sinkt sie gerade und die Probleme fangen eigentlich jetzt erst richtig an!!!!

    Für mich, war diese Kathasrophe eine letze Warnung, sicher China interessiert alles einen Dreck.
    Größere kapitalistn hat der Sozialismus nie zuvor erlebt, jede Arroganz und Ignoranz wurde irgendwann bitter bestraft, leider leider wenn in China das gleiche passiert, bei den Qualitätsstandarts, kann man drauf warten, betrifft es leider nur..DIE GANZE WELT, genau wie jetzt in JAPAN.

    Es ist augenwischerrei, zu sagen wir sind weit weg.
    Auf der Erde ist alles ständig im Umlauf, Corrioliskräfte und Strömungen mischen das Wasser, was diese kräfte nich schaffen, machen Tanker, und Frachter...die ihre tanks und Frachträume mit Spül oder Balastwasser füllen, dann woanders ablassen.... das hat auch dazu geführt, das in der Ostsee Fischarten vorkommen, die es vorher nicht gab, weil in diesem Wasser eben Eier etc drin sind....
    Diese Viecher die hier nicht hingehören, haben dann keine Feinde und den rest kann man sich ausmalen.
    Nicht heute und nicht morgen, aber irgendwann könnten Arten mutieren, kranke verstrahlte Gene weitergeben die dann irgendwie auch überall herumkommen.

    leider ist es schon zu spät, was Japan betrifft....China wird kommen, das ist abzusehen.
    Sicher kann das kleine deutschland mit einem Ausstieg nur wenig ausrichten, aber Vorbild sein.... eventuell durch den Druck wirklich eine Wunder Energiequelle finden oder die vorhandenen so optimieren, das diese dann eine sehr interessante Variante für die Atomstaaten darstellt.

    Um das Auto zu haben, musste die menschheit auche rst das rad erfinden...
    Ich meine, ein Anfang muss gemacht werden, ist doch TOLL.... das dieser aus DEUTSCHLAND kommt!!!

  7. #86
    Avatar von franky_23

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    Im Grunde ist die Sache ganz einfach, Sonnenenergie steht in Hülle und Fülle zur Verfügung. Dies reicht für den Energiehunger einer auch steigenden Weltbevölkerung aus.

    Sicherlich sind neue Trassen wünschenswert, doch es geht auch ohne.

    Dezentrale Wasserstoffanalysestationen, die z.B. nachts arbeiten oder primär im Norden angesiedelt sind und Wasserstoff und CO2 von fossilen Kraftwerken zu Erdgas umwandeln, könnten im Norden in das Erdgaspipeleinsystem eingespeist werden und im Süden erdgasbetriebene BHK´s betreiben. Die Speicher für die Zwischenspeicherung von Erdgas bestehen oder stillgelegte Erdgasspeicher im Norden könnten genutzt werden.

    Zusammen mit der Einsicht der Bajuwaren auch ein paar Windräder zu akzeptieren wäre dieses Problem auch ohne große Trassen lösbar.

    Wo liegen die großen Braunkohlekraftwerke? In der Nähe von Köln ist ein Gebiet. Dahin könnte man im Rhein jederzeit ein Hochspannungsgleichstromkabel verlegen. Die Wasserwege sind im Eigentum des Bundes.

    So weit mir bekannt könnte man zu den bisherigen Braunkohlelagern im Osten auch weitgehend über die Flüsse Weser, Oder, Elbe gelangen.

    Durch die Nordsee ist schon von Norwegen ein Hochspannungsgleichstromkabel gelegt worden. Wieso nicht durch die Flüsse, entlang der Bahnschienen, die eh einen eigenen Bahndamm aufweisen.

    Der Einfältigkeit der Problembeschwörer sind kaum Grenzen gesetzt.

  8. #87
    Avatar von Charin

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    Ausgerechnet Braunkohlekraftwerken?
    Die wurden ja schon in den späten 60iger Jahren stillgelegt... lasse mich immer noch eines Besseren belehren..
    Naja von wegen CO2 Austoss ond Russpartikel und...und..und...
    Windkraftwerke ..ausgerechnet im ziemlich windstillen Bayern?..O.K. Ich sehe schon..
    Photovoltaik kann höchstens 20% Licht in Strom umwandeln..aber wie ich schon in einem anderen Thread gesagt habe... die Schlussendliche Energiebilanz von Fotozellen sehen bescheiden gesagt ziemlich besch.. aus...milde ausgedrückt..
    Aber ich glaube ... es bleibt dabei.. Atomenergie Ausstieg??? Utopie!! leider....

  9. #88
    Avatar von franky_23

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    Charin,

    was hast gegen Braunkohle? Nur weil greenpeace wegen dem höheren CO2 Ausstoß bei geringerem Wasserdampf dies verteufelt? Wo entsteht bei einer modernen Verbrennung noch Ruß? Partikel solltest lieber im Umfeld von Industrieanlagen wie Zementwerken reduzieren, die mehr als 7% des weltweiten C02 Ausstoßes erzeugen. Die Entschwefelung wird für Rigipserzeugnisse benutzt.

    Seit wann sind die Höhenlagen der Mittelgebirge und der Alpen sehr windstill? Auch im fränk. Seenland gibt es des öftern Sturmwarnungen. Die Anlagen die stehen arbeiten wirtschaftlich.

    Deine Energiebilanzberechnungen zur Photovoltaik sind auch ein bisschen betagt, da meist noch auf die alte Technik abgestellt wurde, bei der eine hagelsichere Glassscheibe obendrauf kam. Auch führt die mittlerweile einsetzende Prozessautomatisierung in diesem Bereich zu einer Energieeinsparung.

    Auch ein neues Auto benötigt im Mittelklassebereich ca. 18 000 l Öl nur für die Herstellung. Wie kann ein solches Auto dann gegenüber einem alten mit Kat jemals diese Bilanz verbessern?

    Was meinst du mit höchstens? Wenn jedes Hausdach in D mit einer Photovoltaik Anlage bestückt wäre, dann könnten wird die derzeit nötige elektrische Energiemenge in D ausschließlich aus Photovoltaik erzeugen.

    Schau dir nur mal an, wieviele Bauern plötzlich neue Scheunen etc. bauen, immer mit Photovoltaik drauf. Wenn da nicht Gegengesteuert wird explodiert die Branche.

  10. #89
    Avatar von Samuianer

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    An ALLE die so ruehrend "ALLES WISSEN":


    Von Dr. Andreas Kronenberg, der im Auftrag der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Japan war.

    Man fragt sich was die Hysterie in Deutschland. eigentlich soll. Hier haben die Leute ganz andere Probleme, 28000 Menschen vermisst, viele haben durch den Tsunami aber auch ihr Hab und Gut verloren.

    Wenn man die Zerstörungskraft des Erdbebens um das Kraftwerk sieht, die aufgerissenen Strassen, die verbogenen dicken Beton- und Stahlträger, dann muss man fast sagen, dass die Kerntechnik ja geradezu gezeigt hat, dass sie sicher ist. Die Strassen sind aufgerissen, massive Beton- oder Stahlkonstruktionen sind gebrochen oder verbogen, aber der Reaktor hat durch das Erdbeben KEINEN Schaden genommen. Daher ist die Diskussion in Deutschland über mögliche Erdbeben völlig unsinnig.

    Viel Beeindruckender ist aber das Gebiet wo der Tsunamie alles zerstört hat. Man erkennt wie das Wasser alles weggespült hat; nur noch die Hausfundamente stehen und verraten etwas von dem wie das Haus einmal aufgeteilt war und wo die Leitungen hereinkamen. Auf Fotos kann man dies kaum wiedergeben. Es ist kaum zu begreifen. Wenn ich durch das Gebiet fahre, kann ich das eigentlich nur mit der Druckwelle einer Atombombenexplosion vergleichen. Vielleicht erkennt man auf einigen der Bilder die umgekippten Traktoren, die weggeschwemmten meterdicken Betonplatten. Ja sogar noch tief im Landesinnern ist der Asphalt einfach weggeschwemmt. Das war mal eine Art Bundesstrasse (würde man bei uns sagen), und jetzt nur noch ein holpriger Feldweg; vereinzelt sieht man noch kleine Reste von Asphalt. Und da wo der Tsunamie die Kraft nicht mehr hatte, da fängt dann wieder Asphalt an. Als wir in diesem Gebiet messen, stoppt ein Auto und der Mann erzählte uns, dass seine Frau von den Fluten weggespült wurde. Er sagte uns, dass allein in diesem Gebiet 1000 Menschen einfach ins Meer „gespült“ wurden sind. Auch am Kraftwerk selber, haben die parkenden Autos, einen großen Schaden angerichtet, als sie vom Tsunamie erfasst wurden und gegen das Gebäude gespült wurden.



    Wie beschämend, dass unsere deutschen Medien kaum darüber berichten, sondern nur unsachlich und oft auch falsch über das Kraftwerk. Man bezeichnet das Kraftwerk als „Schrottreaktor“ und die Arbeiter im Werk als „Todeskandidaten“, was ich wirklich als eine Unverschämtheit empfinde – nicht nur gegenüber den Arbeitern, sondern auch gegenüber der japanischen Regierung. Die meisten japanischen Firmen haben nicht einmal den 250 milli-Sievert Grenzwert (der Regierung) angenommen, sondern sind bei einem Grenzwert von 100 milli-Sievert für ihre Arbeiter geblieben (dasselbe was für jeden Strahlenexponierten gilt, überall in der Welt).


    Falls die Japaner nicht lügen (was sehr unwahrscheinlich ist), dann hat bisher niemand die 250 milli-Sievert erreicht, also wird niemand sterben. Nicht nur der Reaktor, nicht nur der Unfallhergang, alles ist völlig anders als in Tschernobyl.

    Dass dieses Kraftwerk eben keine Wasserstoffrekombinatoren hatte, wie sie in Deutschland Gang und Gebe sind und daher die Wasserstoffexplosion verhindert hätten. Man spielt in Deutschland mit den Ängsten der Leute, lässt bewusst Fakten weg oder verdreht Tatsachen.

    Dann lese ich in Deutschland, dass Greenpeace Empfehlungen ausspricht zur Erweiterung der Evakuierungszone und angeblich vor Ort misst. Nur frage ich mich, warum ich oder meine japanischen Kollegen (die in mehreren Autos unterwegs sind) sie in all den Tagen nie gesehen habe. Zudem hätte Greenpeace ja gar keinen Zutritt in die 20km Zone. Dort kommen wir nur mit speziellen Papieren rein und alle Strassen sind gut abgeriegelt. Ich frage mich aber nicht nur ob Greenpeace überhaupt eine Expertise hat, sondern auch wo so eine private Organisation radioaktive Eichquellen herhaben will, um ihre Detektoren zu kalibrieren. Anderenfalls sind das doch gar keine aussagekräftigen Messwerte.


    Dr. Andreas Kronenberg
    QuelleReisebericht aus Fukushima

    ja da fragt man sich..... aber wundern tu ich mich schon lang nicht mehr... ueber den deutschen Michel.

  11. #90
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen

    Man spielt in Deutschland mit den Ängsten der Leute, lässt bewusst Fakten weg oder verdreht Tatsachen.
    Etwas, was ich schon lange und auch in anderen Bereichen bedauere.

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