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Kurzfristiger Atomausstieg in Deutschland....

Erstellt von Conrad, 13.04.2011, 11:39 Uhr · 339 Antworten · 13.759 Aufrufe

  1. #61
    antibes
    Avatar von antibes
    Also Conrad,
    wenn man keinen Argumenten der anderen Seite zugänglich ist, dann kann man auch nicht davon überzeugt sein. Ist ja auch kein Problem, da hier Meinungsvielfalt herrscht. Für mich wäre schon eine Technik, die nicht 100%ig beherrschbar ist und bei einen "Zwischenfall" Schäden für Generationen auslöst schon ein wichtiges Argument

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Also Conrad,
    wenn man keinen Argumenten der anderen Seite zugänglich ist, dann kann man auch nicht davon überzeugt sein. Ist ja auch kein Problem, da hier Meinungsvielfalt herrscht. Für mich wäre schon eine Technik, die nicht 100%ig beherrschbar ist und bei einen "Zwischenfall" Schäden für Generationen auslöst schon ein wichtiges Argument
    Wäre ja grausig, wenn es hier keine andere Meinung gäbe, oder ? Wozu bräuchte man dann noch Internetforen ?

    Da ich mit meiner Meinung hier ja mal wieder fast alleine dastehe (so wie mit meiner Meinung zur "Schwersten Wirtschaftskrise seit 1929" die sich dann wie von mir vorhergesagt doch nur als kleine Konjunkturdelle herausstellte) sollte es doch für die Mehrheit kein Problem sein, überzeugende Argumente vorzubringen. Ich hab leider bisher noch kein einziges gehört, es ist immer nur von "Restrisiko" die Rede, das aber, wie von mir dargelegt nicht kleiner wird, bloß weil in der BRD 16 AKW vom Netz gehen. Es bleiben ja die ca. 100 AKW an den deutschen Aussengrenzen.

    Und spätestens wenn die Bagger anrollen und die Erde ............., die Motorsägen die letzten Wälder roden und tausende Betonfundamente für Vogelschredder und Stahlmasten gegossen werden und das gequälte Schreien des Auerhahns durch den Wald hallt, wird auch der letzte Atomgegner feststellen, das es so wohl nichts wird mit der "Energiewende".

    Die Subventionen für die Vogelschredder werden ab 2012 zudem drastisch gekürzt, dann wird man schnell feststellen, dass man den explosionsartig steigenden Energiehunger der Bevölkerung, die sich einen Dreck drum schert, wo der Strom herkommt (Hauptsache nicht von Vogelschreddern vor meiner Haustür und neue Stromtrassen wollen wir schon mal gar nicht) mit Technik aus dem Mittelalter nicht befriedigen kann.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man mit Technik aus dem Mittelalter, sprich Windmühlen, kostengünstig große Mengen Strom erzeugen kann. Am wenigsten kann ich mir das in einer nahezu windstillen Gegend wie Berlin/Brandenburg vorstellen. Wenn das alles so toll und günstig wäre, hätten es andere Länder doch längst gemacht. Wie gesagt, mal über die deutsche Nasenspitze hinausschauen, denn Deutschland ist tatsächlich nicht allein auf der Welt. Einfach mal gucken wie es die anderen machen, vielleicht kann man ja von denen noch was lernen

  4. #63
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    [...]Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man mit Technik aus dem Mittelalter, sprich Windmühlen, kostengünstig große Mengen Strom erzeugen kann. Am wenigsten kann ich mir das in einer nahezu windstillen Gegend wie Berlin/Brandenburg vorstellen. Wenn das alles so toll und günstig wäre, hätten es andere Länder doch längst gemacht. [...]
    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass du dir das nicht vorstellen kannst.

    Aber ich kann mir vorstellen, dass du eine Idee hast, was in Zukunft mit dem ständig anwachsenden Berg von Atommüll geschehen soll, der bei bestimmungsgemäßer Verwendung eines KKW anfällt.
    Schließlich macht dieser einen Großteil des sogenannten unkalkulierbarten Anteils eines Restrisikos aus, welches zu minimieren gilt.

    Möglicherweise hast du ja einen großen Garten, den du zur Verfügung stellst?
    Oder kannst du da sogar noch weiter als bis zur Nasenspitze sehen?

  5. #64
    Avatar von eyeQ

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    Argumente gehen ja nun eine weile hin und her und jeder mag für sich recht haben

    Die fakten aber wären
    Tschernobyl und was momentan täglich in den NEWS ist über Japan und ohne zu spekulieren, dürfte es klar sein, was wir zu hören bekommen ist die Spitze der Wahrheit....

    Im übrigen, gestern kam ein Bericht.... in deutschland laufen gerade noch 6 Meiler.... und DAS LICHT ging nirgends aus.
    Ich denke, die Energylobby hat eingesehen...die AKW sind nicht mehr TRAGBAR.....und oh wuuuuuuunder......MIRACLE es geht doch.

    Insofern alles Positiv

  6. #65
    Avatar von andydendy

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    Im übrigen, gestern kam ein Bericht.... in deutschland laufen gerade noch 6 Meiler.... und DAS LICHT ging nirgends aus.
    Ich denke, die Energylobby hat eingesehen...die AKW sind nicht mehr TRAGBAR.....und oh wuuuuuuunder......MIRACLE es geht doch.



    Leider nicht, gab gerade über E.ON einen Bericht, das sie 45 % Atomstrom beziehen und natürlich hat ihr Vorsitzender gemeint
    das sie nicht davon loslassen können.

    PHOENIX - Erste Sitzung der Ethikkommission Atomkraft - Habe einen Teil angesehen und frage mich, warum wurde das nicht
    bei ARD/ZDF übertragen, in der Runde waren alle der Meinung das der Atomausstieg kommen muss.

  7. #66
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von andydendy Beitrag anzeigen
    .... gab gerade über E.ON einen Bericht, das sie 45 % Atomstrom beziehen und natürlich hat ihr Vorsitzender gemeint
    das sie nicht davon loslassen können.
    Ist aber Gott sei Dank kein deutscher Atomstrom.
    Das macht den Unterschied.


  8. #67
    Avatar von andydendy

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    Nunja das die Linke auf diesen Zug springt, war ja allen klar.

  9. #68
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass du dir das nicht vorstellen kannst.

    Aber ich kann mir vorstellen, dass du eine Idee hast, was in Zukunft mit dem ständig anwachsenden Berg von Atommüll geschehen soll, der bei bestimmungsgemäßer Verwendung eines KKW anfällt.
    Schließlich macht dieser einen Großteil des sogenannten unkalkulierbarten Anteils eines Restrisikos aus, welches zu minimieren gilt.

    Möglicherweise hast du ja einen großen Garten, den du zur Verfügung stellst?
    Oder kannst du da sogar noch weiter als bis zur Nasenspitze sehen?
    Wenn jetzt demnächst 16 AKW entsorgt werden müssen, geht es erst richtig los mit dem Atommüll. Das was dann an Atommüll anfällt, ist nichts gegen das was bisher angefallen ist. Allein deshalb ist es besser, die AKW weiterlaufen zu lassen. Ein Argument für den Atomausstieg ist das also auch nicht.

    Durch den Atomausstieg wird der Atommüll nicht weniger sondern mehr. Kontraproduktiv. Man erreicht genau das Gegenteil von dem was man eigentlich erreichen will.

  10. #69
    Avatar von andydendy

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    Wenn jetzt demnächst 16 AKW entsorgt werden müssen, geht es erst richtig los mit dem Atommüll. Das was dann an Atommüll anfällt, ist nichts gegen das was bisher angefallen ist. Allein deshalb ist es besser, die AKW weiterlaufen zu lassen. Ein Argument für den Atomausstieg ist das also auch nicht.

    Durch den Atomausstieg wird der Atommüll nicht weniger sondern mehr. Kontraproduktiv. Man erreicht genau das Gegenteil von dem was man eigentlich erreichen will.




    Conrad deine Denkweise kann man echt nicht verstehen, der Atommüll kommt doch so oder so zusammen und da ist das egal
    wie lange ein AKW läuft oder willst Du uns damit sagen, um so länger ein AKW läuft, umso weniger Restmüll fällt an
    Das kann wirklich nicht dein Ernst sein, sorry

  11. #70
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Wenn jetzt demnächst 16 AKW entsorgt werden müssen, geht es erst richtig los mit dem Atommüll. Das was dann an Atommüll anfällt, ist nichts gegen das was bisher angefallen ist. Allein deshalb ist es besser, die AKW weiterlaufen zu lassen. Ein Argument für den Atomausstieg ist das also auch nicht.

    Durch den Atomausstieg wird der Atommüll nicht weniger sondern mehr. Kontraproduktiv. Man erreicht genau das Gegenteil von dem was man eigentlich erreichen will.
    Du hast natürlich recht. Warum sollte man sich auch schon heute darum kümmern? Die nächsten Generationen können das sicherlich viel besser, und wenn nicht... ich kriegs ja eh nicht mehr mit....

    Dass Politiker nur von Wahljahr zu Wahljahr denken ist ja vollkommen ok, das ist in einer Demokratie nunmal ihr Job, aber als mündiger Bürger sollte man es vielleicht doch ein bissl anders angehen, nicht?

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