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Kurzfristiger Atomausstieg in Deutschland....

Erstellt von Conrad, 13.04.2011, 11:39 Uhr · 339 Antworten · 13.750 Aufrufe

  1. #321
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Zumal der neue ENBW Wärmetarif keine NT/HT Unterschiede mehr im Preis hat.
    Ja das hat mich auch gewundert, ein neues hochisoliertes Haus mit Fußbodenheizung sollte nicht auskühlen, aber dieses ist ein Holzständer Haus mit viel Isolierung aber ohne Masse, d.h. Massiv gemauert mit Dämmung ist besser, da dort der Baukörper Wärme speichern kann, bei Papphäusern (Fertighäuser)fehlts da halt.
    Habe gestern mein Haus ( BJ 1928, 40 Hochlochziegel, keine extra Dämmung) mit der Thermokamera gescannt, innen und außen,
    Top Werte, und das bei so einer alten Hütte. Gut Massiv ist halt besser. ;)
    Der Wärmetarif hatte dies eh noch nie. Es gibt aber einen Tarif der zwischen HT und NT unterscheidet.

    28 waren 40 er Hohllochziegel auch sehr ungewöhnlich. Dann noch innen Kalkputz aussen Zementputz? Welche Temperatur hattest denn innen? Wie groß war denn die Temperaturdifferenz? Wie variieren die Tagestemperaturen innen?

  2.  
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  3. #322
    Avatar von strike

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    Meinungen.
    Ich fand sie lesenswert.

    Wir wollen Exportweltmeister bleiben, jeden Morgen warm duschen und Strom aus der Steckdose – doch wenn E.ON ein neues Kohlekraftwerk plant – no way! Plutonium, Elektrosmog und Feinstaub sind die Pest, aber ein Tempolimit von 130 km/h kommt natürlich nicht in die Tüte. Schließlich gehört es zum Grundrecht eines jeden Deutschen, den Familienausflug im Opel Zafira mit der Geschwindigkeit einer Mittelstreckenwaffe zu absolvieren.

    Wir wollen Party feiern, aber danach keinen Kater haben. Und vor allem wollen wir nicht schuld sein. Noch vor 70 Jahren haben wir die rassistische Überlegenheit in Anspruch genommen. Heute haben wir die moralische Überlegenheit für uns entdeckt. Wir alle möchten so gerne die Welt retten, aber wenn Mutti zum Müllruntertragen ruft, ist keiner da.


    Atomkatastrophe: Die Hirnabschaltung der Deutschen nach Fukushima - WELT ONLINE

    Für Japan war Deutschland das große Vorbild westlich-fortschrittlicher Lebensart, seit die Amerikaner die Öffnung des Landes Mitte des 19. Jahrhunderts erzwungen hatten. Wir übernahmen das deutsche Rechtssystem. Ein deutscher Musiker komponierte unsere Nationalhymne. Deutsche Qualität wurde zum Maßstab für unsere eigenen technischen Produkte. Wie sollten wir nun die „German Angst“ verstehen, die nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima einen Höhepunkt erreichte.

    Zweifeln die Deutschen an ihren eigenen Fähigkeiten?

    „Nichts ist mehr so, wie es war“, hieß es, und nicht wenige meinten sogar, ihr Urteil gleich auf die ganze Welt ausdehnen zu dürfen. Welch maßlose Überheblichkeit spricht daraus? Warum reagiert dieses einst so vorbildliche Land so hysterisch und so überstürzt, fragte ich mich immer wieder. Zweifeln die Deutschen so sehr an ihren eigenen Behörden und Fähigkeiten, dass sie ihre Bedenken auf uns übertragen? Oder sollte ich die deutschen Ängste wohlwollend als Zeichen dafür werten, dass ihnen der Tsunami das Vorbild Japan zerstört hatte?


    .....

    Was atomare Verstrahlung bedeutet, weiß niemand besser als die Japaner. Gut 200.000 Zivilisten wurden von den Bomben auf Hiroshima und Nagasaki getötet. Viele Tausende trugen Langzeitschäden davon oder starben nach und nach an den Strahlungsschäden. Beide sind längst wieder blühende Millionenstädte. Die Deutschen aber sind durchdrungen von Zukunftsangst und Widerstand gegen jegliche Änderung, und sei sie auch noch so notwendig. Bedenken gelten ihnen mehr als neue Möglichkeiten.

    Fukushima: Die "German Angst" ist Japanern völlig unverständlich - WELT ONLINE

  4. #323
    Avatar von franky_23

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    lesen kann man sie,

    doch es kristallisiert sich mehr und mehr raus, dass es auch knallharte wirtschaftliche Überlegungen sind die gegen die Atomkraft sprechen.

    Wie hoch war die bisherige Förderung für die Kernkraft. Trotz dieser Milliarden an Subventionen ist dies Industrie heillos überfordert ein schlüssiges Konzept für die Endlagerung zu erarbeiten. In D würde kein Atomkraftwerk mehr neu genehmigt. Die Gründe sind bekannt. Es sind primär wirtschaftliche Gründe, die Investitionen in die Sicherheitstechnik sind zu hoch, wenn man den deutschen Sicherheitsmaßstab ernst nimmt.

    Es hat noch kein Betreiber offengelegt, ob seine Rücklagen für den Rückbau des KKW und die Entsorgung ausreichend sind. Derzeit erhöhen die Zinseszinseffekte die Rendite der Unternehmen.

    Mit jedem Cent/kWh den die alternativen Energien kostengünstiger wird sich die Diskussion um günstigen Atomstrom verändern.

    Länder in Afrika und Asien haben weder das know how, noch die Investitionsmittel um große KKW´s bauen und betreiben zu können. Mit relativ überschaubaren Investitionen kann eine bedarfsgerechte Energieversorgung gewährleistet werden.

    Ein gigantischer Markt für unsere Exportindustrie, wie z.b. Lager, Getriebe, Generatorhersteller, sowie Logistiker und Serviceunternehmen.

    Viele Häuser der 70 er Jahre und älter stehen zur Kernsanierung an. Das sind riesige Einsparpotentiale für Energie vorhanden.

    Ob die Deutschen wirklich soviel Zukunftsangst haben? Wo ist die Grenze zwischen (angedichteter) Angst als Blockadeinstrument und kritischer Hinterfragung?

  5. #324
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Ja das hat mich auch gewundert, ein neues hochisoliertes Haus mit Fußbodenheizung sollte nicht auskühlen, aber dieses ist ein Holzständer Haus mit viel Isolierung aber ohne Masse, d.h. Massiv gemauert mit Dämmung ist besser, da dort der Baukörper Wärme speichern kann, bei Papphäusern (Fertighäuser)fehlts da halt.
    Habe gestern mein Haus ( BJ 1928, 40 Hochlochziegel, keine extra Dämmung) mit der Thermokamera gescannt, innen und außen,
    Top Werte, und das bei so einer alten Hütte. Gut Massiv ist halt besser. ;)
    Massiv-Haus mit viel Dämmung ist tatsächlich etwas besser als ein Holzständerhaus mit gleicher Dämmung wegen Kachelofen-Effekt!
    Völliger Quatsch ist aber, daß ein Massivhaus ohne Dämmung auch besser sein soll, denn die Mauer nimmt die Wärme auf und gibt sie wegen der größeren Temperaturdifferenz nach außen auch dorthin ab! (Wärmeübergangszahl!)
    Physik 1. Schuljahr!

  6. #325
    Avatar von franky_23

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    Selbst ein auf Kernenergie gepoltes Land schafft es ohne Kernenergie auszukommen.

    Wieso klappt dies in D nicht, wo doch der europäische Stromverbund noch stützend wirkt.

    Atomkraft - Japan schaltet letzten Reaktor ab - Politik - sueddeutsche.de

    Wäre dies nicht auch was für D?

    Wiederanfahren nach dem nächsten Wartungsintervall nur mit Zustimmung der Bevölkerung?

    Das Ende von EOn, Vattenfall, EnBW und RWE?

  7. #326
    Avatar von strike

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    Also ich steig dann eben auf Batterien um.
    Oder hol mir Holz aus dem Wald.
    Holz hacken fuer die Zukunft, das hat was.
    Und ist auch noch gesund: koerperliche Bewegung plus frische Luft!

    Duerfte eh wieder nicht zu den Beduerftigen zaehlen .....

    Bundesregierung: Regierung will steigende Strompreise für Geringverdiener dämpfen - WELT ONLINE

  8. #327
    Avatar von gespag

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    Nein, mir machen die damit keine Angst.
    Dann verbrauchen wir halt mal ein paar Tage keinen Strom.
    Und freuen uns auf eine satte Rueckzahlung.

    kein problem. das kennen wir ja schon seit dem 2 wk. da hatte der fette ...... sich auch unsere goldreserven geholt, weil deutschland nicht genug kohle hatte.
    lustig sind ja die bulgarischen kw, wenn die erst losgehen. die sind ungefähr so lustig, wie tschernobyl. also macht euch wegen der atomkraft keine sorgen. das funkt!!!

  9. #328
    Avatar von strike

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    Energiewende:

    Die Bundesregierung bemüht sich, die Umlage für den Ökostrom auf 3,5 Cent je Kilowattstunde zu begrenzen. Wird das gelingen?

    Vor einem Jahr hatten wir das zweifelhafte Glück, dass die Strompreise relativ hoch waren, so dass die Umlage, mit der die Differenz zwischen Börsenpreis und Einspeisevergütung ausgeglichen wird, im Rahmen geblieben ist. Ich glaube nicht, dass sich das wiederholt.

    Was erwarten Sie?

    Nicht 3,5 Cent wie heute, sondern die Fünf vor dem Komma und die Drei dahinter, also ein Anstieg auf etwas über 5 Cent scheint mir nicht unrealistisch zu sein. Selbst wenn es beim heutigen Satz bliebe, rollt ein Kosten-Tsunami auf uns zu. Allein die bisherigen Zusagen belaufen sich ja schon auf mehr als hundert Milliarden Euro.


    Naja, aber dieser Tsunami hinterlaesst keine strahlenden Ruinen.
    Ausserdem: Bio-Nahrung kann sich auch nicht jeder leisten, warum sollte es also bei Bio-Strom anders sein?

  10. #329
    Avatar von franky_23

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    Folgender Artikel ist für die FAZ ungewöhnlich

    Erneuerbare-Energien-Gesetz: Brüderles Attacke hilft den Stromkonzernen - Wirtschaftspolitik - FAZ

    Atomstrom in F ist teurer als der Strommix in D? Können die Franzosen im Winter nicht auf deutschen Stromimport zurückgreifen würden sie ggf. im Kalten sitzen?

    Trittin meint, dass die FDP Philosophie (Förderung von Schweinemästern, ...) die Strompreise nach oben treibt.

    Fallen die Strompreise tatsächlich an der Strombörse und könnte die Industrie somit mit billigerem Strom versorgt werden?

    Funktioniert das Modell wirklich, mehr Ökostrom (ggf. teurer) aber dafür billigeres Öl?

  11. #330
    Avatar von strike

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    Keine Ahnung, warum das immer so dramatisch klingt.
    Lieber 300 Milliarden Euro fuer den saubersten Strom aller Zeiten, als fuer was weiss ich was.

    Den Deutschen droht eine Strompreiserhöhung wie seit zehn Jahren nicht mehr. Und das ist erst der Anfang: Bis zum Jahr 2030 kostet sie die Ökostrom-Förderung laut Studie mehr als 300 Milliarden Euro.
    Wenn es hilft, dass in Japan keine Atomreaktoren mehr in die Luft gehen, zahlen wir bestimmt auch gern das Doppelte und Dreifache.*

    Bio-Strom - Ja, Danke!

    EEG-Umlage: Prei5explosion beim Strom beginnt gerade erst - Nachrichten Wirtschaft - Energie - DIE WELT


    * ich geb's zu - ich selbst ziehe schon meine Konsequenzen und lasse mein MacBook gerade auf Batterie laufen.

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