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Kurzfristiger Atomausstieg in Deutschland....

Erstellt von Conrad, 13.04.2011, 11:39 Uhr · 339 Antworten · 13.790 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Teilweise in bestimmten Regionen als Wort für Kopf verwendet.
    ....ach so, der Wirsingkohlkopf, wohl als schwäbische Variante.

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Die einst üppig dimensionierten Netze wurden nach der Privatisierung runtergewirtschaftet und keine neuen Sicherheitsreserven mehr gebaut. Hätte man dies getan, würde sich derzeit die Diskussion um neue Trassen als eine Diskussion mit Weile entpuppen.
    Ja, leider. Wenn man`s von jeder Seite Jahrzentelang ohne große Anstrengungen alles in den Arsch geschoben bekommt. Warum sollten die sich bisher einen Kopf um die Zukunft machen, außer hier und da ein bischen auszubessern.
    Sie konnten ja auch nicht ahnen, nach ihrem Coup der durchgeprügelten Verlängerung, nun ausgelöst durch fremde ausländische Mächte, daß nun wieder eine Umkehr im eigenem Lande angestrebt wird.

  2.  
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  3. #302
    Avatar von franky_23

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    das einstige Staatsvermögen, von Steuergeldern und von den Beschäftigten geschaffen, wurde dann den shareholdern zugeschoben. Nun braucht man wieder Staatssubventionen um die kommenden großen Aufgaben zu bewältigen. Die shareholder wollen ja auch wieder ihren Teil. Alleine die Dividende der Aktien war teilweise mehr als 5 %. Der Staat refinanziert derzeit für unter 3%. Was wäre eigtentlich eine logische Tat des Staates? Doch da gibt es dann das Wettbewerbsrecht, das den strategischen Investoren das Absahnen garantiert.

  4. #303
    Avatar von strike

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    Folgen der Energiewende: Unternehmen klagen über Stromaussetzer - Industrie - Unternehmen - Handelsblatt

    Immer dieses Gejammer.
    Es ist doch sicher nur eine Frage der Zeit, wann die Stromautobahnen fertiggestellt und der saubere Strom die deutsche Industrie und Wohnzimmer erreicht.

  5. #304
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Folgen der Energiewende: Unternehmen klagen über Stromaussetzer - Industrie - Unternehmen - Handelsblatt

    Immer dieses Gejammer.
    Es ist doch sicher nur eine Frage der Zeit, wann die Stromautobahnen fertiggestellt und der saubere Strom die deutsche Industrie und Wohnzimmer erreicht.
    Das Weheklagen kommt immer dann, wenn man glaubt noch mehr Vergünstigungen rausschlagen zu können und wenn z.B. die Befreiung von den Netzentgelten diskutiert wird.

    Ohne alternative Energien wäre das Problem nicht entstanden? Deutschland hat doch genug Reservekapatzitäten und ist an den europ. Stromverbund angeschlossen. Derzeit ist es in F nicht so kalt, so dass die ach so billigen franz. KKW´s doch massenhaft liefern könnten.

    Das Grundproblem ist seit Jahren bekannt. In Stromtrassen wurde seit den 80 ern kaum mehr was investiert. Der Verbrauch steigt. Die bestehenden Reservekapatzitäten wurden auch ohne Energiewende marginalisiert. Derzeit sind doch noch gar nicht so viele KKW´s vom Netz. Der Verbraucht ist auch nicht explodiert.

    Gab da auch mal im Ruhrgebiet den größten Hersteller von Autotürschließmechanismen. Da funktionierte plötzlich mal das eigene Kraftwerk nicht und man argumentierte bei den Lieferengpässen - insbesondere gegenüber von Ford, die die größten Preisdrücker waren - dass es Notstand gewesen sei. Nachdem durchsicherte, dass die Energieknappheit hausgemacht gewesen sein könnte, wurde es um Fall sehr sehr ruhig.

  6. #305
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Das Weheklagen kommt immer dann, wenn man glaubt noch mehr Vergünstigungen rausschlagen zu können und wenn z.B. die Befreiung von den Netzentgelten diskutiert wird.

    Ohne alternative Energien wäre das Problem nicht entstanden? Deutschland hat doch genug Reservekapatzitäten und ist an den europ. Stromverbund angeschlossen. Derzeit ist es in F nicht so kalt, so dass die ach so billigen franz. KKW´s doch massenhaft liefern könnten.

    Das Grundproblem ist seit Jahren bekannt. In Stromtrassen wurde seit den 80 ern kaum mehr was investiert. Der Verbrauch steigt. Die bestehenden Reservekapatzitäten wurden auch ohne Energiewende marginalisiert. Derzeit sind doch noch gar nicht so viele KKW´s vom Netz. Der Verbraucht ist auch nicht explodiert.

    Gab da auch mal im Ruhrgebiet den größten Hersteller von Autotürschließmechanismen. Da funktionierte plötzlich mal das eigene Kraftwerk nicht und man argumentierte bei den Lieferengpässen - insbesondere gegenüber von Ford, die die größten Preisdrücker waren - dass es Notstand gewesen sei. Nachdem durchsicherte, dass die Energieknappheit hausgemacht gewesen sein könnte, wurde es um Fall sehr sehr ruhig.
    Durch die alternativen Energien ist Problem verschärft und erstmal sichtbar geworden, wobei vor allem die PV-Anlagen das Problem darstellen, erstens sie sind meist im ländlichen Raum angesiedelt, hohes Leistungsangebot aber keine ausreichenden Abnehmer, die sind meist Kilometer weiter, schwach ausgebaute vernachlässigte Mittelspannungsnetze sind nicht in der Lage diese Mengen ausreichend zu transportieren, zweitens die stetig schwankende Produktion, zwar gibts Vorschriften über den Einbau von fernsteuerbarer Leistungsbeeinflussung, aber die Netzbetreiber können oder wissen nicht wie sie das steuern sollen.
    Dieses führt zu starken Netzbeinträchtigungen, Überspannung, Frequenzproblemen usw. Unsere Stromnetze sind für stetige, langwirkende Regelung konsipiert, nicht für extreme dynamische dh. Sprunghafte Einspeisung und Entnahme, wobei Entnahme das kleinere Problem darstellt. Ne PV-Anlage schießt innerhalb von Sekunden von 10 auf 100%, bei stark bewölktem Himmel mit einem blauen Wolkenloch kann man das gut beobachten, da schießt die Netzspannung bei mancher Anlage von gemütlichen 230V auf ungesunde 254 Volt hoch, das jagt dann wie eine Stoßwelle durchs Netz, genau so schnell gehts aber auch abwärts.
    Eine dampfgetriebene Turbine tut das in gemütlichen Minuten.
    AKW sind als Stützkraftwerke eigentlich ein Muss, den diese von 0-100 hochzubringen geht wesentlich schneller als ein Kohlekraftwerk hoch zu heizen.

    Kurz, das deutsche Stromnetz ist ein am bestens ausgebautes, nur nicht den Anforderungen an alternative Energiegewinnung gewachsen.

  7. #306
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen

    Kurz, das deutsche Stromnetz ist ein am bestens ausgebautes, nur nicht den Anforderungen an alternative Energiegewinnung gewachsen.
    1. Das Netz und die Auslegung und die Philosophie stammt aus den 70 ern.
    2. Die Leitungen sind teils marode, nicht ummantelt, ...
    3. Die Photovoltaikanlagen kann man regeln, ist eine Frage des Einsatzes vorhandener Technik.
    4. Bisher waren AKW´s für die Grundlast. Nun sind die so schnell zu regeln? Anfahren eines AKW dauert Tage. Von welchem Kohlekraftwerk sprichst du? Braun- oder Steinkohle? Für die Spitzenlasten wurden eh häufig die Gasturbinen verwendet, oder habe ich was versäumt?

    Wer heute das dt. Stromnetz als bestens ausgebaut beschreibt gerät in den Verdacht als Propagandakolumnist der Energieunternehmen unterwegs zu sein.

    Im Prinzip wurde ja die Energiewende schon vor 10 Jahren eingeleitet. Jetzt beklagen sich die Unternehmen weil sie die Probleme haben, die durch Vertrauen auf neue Mehrheiten entstanden sind und letztendlich zu einem nixtun führte.

    Auch vor 10 Jahren war das Problem der neuen Trassen bekannt. Wieso waren die Stromkonzerne so dooooooooof und haben z.B. die Laufzeiten nicht auch an die Errichtung und Verfügbarkeit neuer Trassen zum Stromtransport gekoppelt?

    Viele neue Trassen gehen über Land und sind deshalb mit aufwändigen Raumordnungsverfahren verbunden.

    1. die Bundesbahn könnte jederzeit noch ein Käbelchen dranhängen. Ist nicht die Lösung des Problems, könnte aber rasch Linderung verschaffen. Denn von Nord nach Süd gehen schon einige Linien. z.B. die alte Rheintrasse, die Hochgeschwindigkeitstrasse, die alte Trasse über Hannover, Kassel, Würzburg, Nürnberg, München, sowie die Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-Würzburg und dann ab Nürnberg- München. Das sind schon mal 4 Käbelchen.
    2. die meisten größeren Zentren liegen an oder unweit von größeren Flüssen. Hier ist der Bund meist Eigentümer. Kabeltrassen werden auch durch die Ostsee gelegt, in die Weser und Elbe ? Nehmen wir nur mal die Weser mit den Quellflüssen Werra (Eisenach) und Fulda (Fulda, Kassel - Verbindung zur Kabeltrasse über 2 Bahnlinien) Hannover über die Leine und über andere Flüsse bzw. dem Mittellandkanal dann halt Braunschweig, Wolfsburg, ... , aber auch die Anbindung an den Rhein-Main-Donau Kanal ist denkbar.

    Wenn ein Netz den Anforderungen der Moderne nicht gewachsen ist, so fällt es mir schwer schon deshalb dieses Netz als adequat anzusehen.

  8. #307
    Avatar von tuxluchs

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    Hallo franky23, meinte bei AKW keinen Kaltstart sondern nur Leistungserhöhung, Kohle ist Kohle, von Standby auf Last dauert halt,ja
    die meisten PV Anlagen währen regelbar, wenn die Infrastruktur Netzbetreiber-PV da wäre.
    Hier werden teilweise die Trofo getauscht, aber die Mittelspannungsleitung ist Asbach Uralt, andere werden einfach mal in der Übersetzung runtergestellt, bei Vollproduktion ok, aber ohne sinkt die Spannung bei Last unter 200V, hab in den letzten 2 Jahren soviel Scheiß mitgemacht, WR Parameter hoch, runter, Phasen umklemmen und so.
    In Holzleuten zB. war der Kunde der erste, etwas vom Dorf entfernt die Ställe, dann kamen die nächsten, und die....,und die...,
    sobald geile Sonne war, 260V am WR und Shutdown-Restart, also Netzparameter verändern nach Absprache mit Netzbetreiber.
    Weist Du was mit Steuerungen passiert wen die längere Zeit 260V verkraften müssen? ja genau das pufff, jegliche Elektronik nimmt das übel.
    Wobei die Netzbetreiber nicht allein schuld sind, die Politiker haben da einen fetten Anteil, Fragen halt meist die, die ne genehme Antwort geben, und keine Praktiker oder echte praktisch erfahrene Uni Typen. Scheißegal das Jahr ist zu Ende die letzte Anlage gestern fertig gemacht, und jetzt erstmal Heimaturlaub, derr erste U seit 12 Monaten.

    Wünsch Dir nen guten Rutsch, und im ausfallsichere Energie, in jeder Beziehung;)

  9. #308
    Avatar von strike

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    Stromversorgung: Deutschland muss österreichische Kraftwerke anzapfen - SPIEGEL ONLINE

    Nein, mir machen die damit keine Angst.
    Dann verbrauchen wir halt mal ein paar Tage keinen Strom.
    Und freuen uns auf eine satte Rueckzahlung.


  10. #309
    Avatar von Nokhu

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    SUnd freuen uns auf eine satte Rueckzahlung.

    Mich würde die Forderung nach einem Strom-Soli nicht wundern.

  11. #310
    Avatar von eyeQ

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    Das problem mit dem Stromnetzausbau ist....
    MAsten wären die günstigste Alternative, aber die will keiner in seiner dorfnähe oder auf seinem Acker haben... und garantiert brütet auf der geplanten trasse die Röpfdömmel, von der es nur noch 460 000 Tiere, in diesem Bundesland gibt.

    Die leitungen eingraben, super teuer.... natürlich zahlt das der verbraucher....aber HALLO; niemand verdient plötzlich mehr als das er jede Erhöhung mitmachen kann.
    Energie sparen hilft auch nicht.

    ICh hatte in meinen ersten JAhr eine Stromrechnung von 1500 euro bei xxxx ( keine ahnung mehr Kilowatt)
    Also teure LED LAmpen gekauft... und auch andere Stromsparmöglichkeiten genutzt
    Ob ihrs glaubt oder nicht ich hatte im nächsten jahr 40% weniger auf dem Zähler.... aber die rechnung war fast genauso hoch!!!!!!!!!!!!

    Sparen können wir nur Energie, aber es wird für uns nicht billiger
    andersherum
    Die Energieunternehmen bekommen für weniger menge, das gleiche. DER HAMMER eigentlich.

    Irgendwie ist für harz 4 familien und für Kleinverdiener...die Schmerzgrenze überschritten, wenn die Energie durch neue trassen noch teurer wird, wie soll das gehen??
    Aber der Atomschrott...muss trotzdem stillgelegt werden... ich weiss das sich meine beiden Standpunkte ausschließen, aber ich habe wirklich keine andere Idee mehr.

    Als Segellehrer und Skipper habe ich zeiten, da verdiene ich nicht viel.... jetzt z.B.
    Also entweder muss ich meine MEINUNG schon wieder kippen, und GEGEN den ATOMAUSSTIEG sein ( was mir nicht einfällt) oder ich spare und Instaliere mir ein eigens Solar oder Wind oder sonstwas kraftwerk...( nur von was???

    strom Soli....ich glaube sowas gibt es.... heisst nur anders
    Ökopfennig nee... irgendwas in der Art...

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