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Kurzfristiger Atomausstieg in Deutschland....

Erstellt von Conrad, 13.04.2011, 11:39 Uhr · 339 Antworten · 13.753 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von wingman

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    Niemand von denen muss einem Wingman etwas erklären. Der japanische Regierungssprecher spricht Bände. Inzwischen weis auch der letzte betroffene Japaner was er davon zu halten hat.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Niemand von denen muss einem Wingman etwas erklären.
    Typischen Vokabular von beratugsresistenten Individuen.

  4. #23
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen

    ....Der japanische Regierungssprecher spricht Bände......

    ...und du hast die schon alle gelesen?


    Dachte das laeuft Heute alles digital, wusste nicht das "die Japaner" so rueckstaendig sind.... wer nur Algen, Reis und rohen Fisch isst... naja..ach wat...die Japsen...!

  5. #24
    Avatar von eyeQ

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    Das stimmt alles
    Die Japaner versagen kläglich, beim Krisenmanagement, genau das ist auch ein HAUPTARGUMENT dafür, das so schnell als möglich alles unternommen werden muss um den Wahnsinn zu stoppen.

    In Deutschland kann es auch passieren, und wenn nur die technik mal schlappmacht.
    WAS IST DANN?
    Wie gut ist DEUTSCHES Krisenmanagement, denkt ihr.... wir machen das BESSER???
    Das hat man von den Japanern ja auch gedacht und erwartet.
    Die Harakiri Jünger sind die "deutschen Asiens ".... was Technik, Fleiss etc. angeht.

    Das problem wird sein, das TEPCO alles richten muss, TEPCO aber ist ein Konzern, der Gewinne machen will, also spart so gut es geht.
    MAn erinnere sich an das BP Desaster im Golf von mexico.-... das dauert alles ewig, weil erst mal die billigen methoden probiert werden, dabei wird zeit verschenkt.

    Ja und dann.... Tepco lügt doch wo es nur geht, anfangs dachte ich noch, das ist um keine panik im Volke zu verursachen, weil PANIK wohin soll und kann das führen!?!?
    Aber nach so langer Zeit, geht es nur noch um Schadensbegrenzung, nicht für die UMWELT die ist längst dahin...sondern für die Dividenden und die Bilanzen.

    Was mich gerade am meisten beschäftigt, so viele Arbeiter versuchen zu retten, zu pumpen zu stabilisieren...
    die werden alle jämmerlich krepieren....

    deswegen sollte z.B die ATOMLOBBY....sollte sie in deutschland weiter Kraftwerke betreiben wollen...
    Vorab eine Liste einreichen, die jederzeit aktualisiert werden muss, mit den NAmen der kompletten Belegschaft, Mitarbeitern.....etc. WEIL DIE es sein werden, die nach einem PROBLEM, die Situation vor ORT in den GRIFF bekommen.

    ICh denke mit diesem Ansatz, wird sich das problem von selbst auflösen, weil....
    Es dürfte schwieriger werden Personal zu finden.

  6. #25
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von eyeQ Beitrag anzeigen
    ... Wie gut ist DEUTSCHES Krisenmanagement, denkt ihr.... wir machen das BESSER?? .....
    Noeee.
    Jedenfalls nicht in der Vergangenheit.
    Und damit haben wir eigentlich gar kein Recht auf die Japaner herabzuschauen.

    .... Vorsorge und Planung für das Krisenmanagement ganz obenan. Diese Lehre zogen Verantwortliche vor allem aus der Katastrophe von Ramstein (1988). Mit Dias und statistischem Material zeigte der Referent, damals als Notarzt eingesetzt, auf erschreckende Weise die vielen Fehler auf, die eine kontroverse Diskussion ausgelöst hatten. Die meisten der nahezu 500 Verletzten seien unversorgt abtransportiert worden, zum Teil nach langer Busfahrt erst drei Stunden nach dem Unglück in ärztliche Obhut übergeben worden. Viele Kliniken im Umkreis von 200 Kilometern hätten vergeblich auf Verletzte gewartet, während andere im Nahbereich überlastet gewesen seien.

    ... Doch die Kleins tragen keinen Groll in sich. Weder gegen die US-Airbase – der immer wieder vorgeworfen wurde, die Sicherheitsabstände seien zu klein und das Krisenmanagement desaströs gewesen – noch gegen das Schicksal. „Uns hat niemand gezwungen dorthin zu gehen“, sagt Dieter Klein. Was bleibt, ist die Versöhnung mit dem Unbegreiflichen.

    ... Das Flugschauunglück ging wegen vieler schwerwiegender Pannen in die Geschichte ein.

    ... Das Flugschau-Unglück von Ramstein geht nicht zuletzt wegen vieler schwerwiegender Pannen beim Rettungseinsatz in die Geschichte ein.... Bis heute ist unklar, wie viele Opfer wegen dieser Pannen sterben.

    Besser machen.
    Und selbst dann hilft den Betroffenen keine Besserwisserei.

    Quelle: Internet

  7. #26
    Avatar von Conrad

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    Jedenfalls ist doch die Flexibilität der Deutschen einfach phänomenal.

    Rot-Grün verkündete vor ca. 10 Jahren den Ausstieg aus der Atomenergie, Schwarz-Gelb einige Jahre später den Ausstieg aus dem Ausstieg. Nun plötzlich verkündet Schwarz-Gelb den den Ausstieg aus dem Austieg aus dem Ausstieg. Also quasi den Wiedereinstieg in den Ausstieg. Klasse flexibel.

    Vor einigen Jahren nannte man solche "flexiblen" Politiker mal Wendehälse. Aber das war eben früher.

    "Selbst wenn es zu gelegentlichen Engpässen bei der Stromlieferung komme, könnten diese leicht aus dem Ausland überbrückt werden. Natürlich zu den gewohnten Preisen."

    Ja.................nee, is klar.
    Man könnte leicht geneigt sein, die Bundesrepublik Deutschland nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima mit dem Narrenschiff aus der Feder des mittelalterlichen Satirikers Sebastian Brant zu vergleichen. Denn was Politiker aller Parteien uns Bundesbürgern derzeit als zukunftsweisende neue Energiepolitik verkaufen, hat in der Tat nur wenig zu tun mit Vernunft und Logik. Und schon gar nichts mit Ehrlichkeit.


    Allein aus Gründen der Sicherheit müsse die Bundesrepublik eher heute als morgen auf die friedliche Nutzung der Atomkraft in Deutschland verzichten, heißt es. Dies sei man dem erklärten Willen einer deutlichen Mehrheit im Lande schuldig. Und als Beweise dafür werden das Wahlergebnis in Baden-Württemberg mit dem überwältigenden Zuspruch für die grüne Antiatompartei angeführt und die medienwirksame Straßenumzüge gegen Kernkraftwerke.
    Die nächste Wahl im Blick

    In Wirklichkeit aber sind es die andauernden katastrophalen Umfrageergebnisse für die eigene Regierungsarbeit, die letztlich diesen hektischen Meinungsumschwung bei Merkel und Co herbeigeführt haben. Dass auch die SPD beim deutschen Wahlvolk ins Bodenlose sinkt, kann die Union nur wenig trösten.



    Nun hat es Proteste gegen Atomkraftwerke schon immer gegeben. Auch aus ehrlicher Überzeugung. Aber sie waren in Deutschland auf lange Sicht nie mehrheitsfähig, selbst nach Tschernobyl nicht. Ob nun die gegenwärtige Stimmungslage in der Bevölkerung eher den aktuellen Fernsehbildern von den Explosionen in japanischen Kernkraftwerksblöcken und den Horror-Schlagzeilen der Presse geschuldet ist oder einem wirklichen Sinneswandel, das wird sich erst dann erweisen, wenn die schrecklichen Berichte aus dem fernen Japan von anderen Ereignissen überlagert und allmählich verdrängt werden.
    ------------------------------------------------------------------------------------
    Dreiste Verharmlosung

    Dementsprechend verwaschen und unaufrichtig sind jetzt die politischen Argumente für den vorgezogenen Ausstieg aus der Kernenergie, fehlen konkrete Hinweise auf die damit verbundenen Kosten. Allenfalls verlautet aus Berlin das Eingeständnis, die plötzliche Kehrtwende sei zwar nicht zum Nulltarif zu bewerkstelligen, doch seien die Sorgen der Wirtschaft und der privaten Haushaltungen um die gesicherte Verfügbarkeit und die Bezahlbarkeit des Stromes in Deutschland überzogen, wenn nicht gar unberechtigt.



    Selbst wenn es zu gelegentlichen Engpässen bei der Stromlieferung komme, könnten diese leicht aus dem Ausland überbrückt werden. Natürlich zu den gewohnten Preisen.


    Die Busch-Trommel - Narrenschiff Deutschland - teleboerse.de
    Gelegentlich Engpässe überbrücken wir ganz einfach "mit Stromlieferungen aus dem Ausland".....................toll............. so einfach ist das alles. Und wenn sich alle Parteien so toll einig sind, braucht man ja auch nicht mehr Wählen gehen. Um der Effizienz willen, sollten sich Schwarz-Gelb und Rot-Grün zur Sozialistisch-Ökologischen-Einheitspartei-Deutschland" vereinigen.

    SÖED. Wäre doch auch schön "griffig" der Name und leicht zu merkeln.

  8. #27
    Avatar von aalreuse

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    Nun was den Ausstieg anbelangt, so muss man z.B. wissen das derzeit 10 Kraftwerke in Deutschland abgeschaltet sind (7 Durch das Muratorium 3 zur normal geplanten Wartung) und trotzdem nicht das Licht ausgeht. Bei der Mentalität der Deutschen wird es sehr schwer werden, die technischen Vorrausetzungen für einen Umstieg zu schaffen...Windkraft ja bitte aber nicht vor meiner Tür.........Windkraft an der Nordsee ja bitte, aber das Stromkabel damit der Strom auch nach Bayern gelangen kann...nein danke...... Das droht zu einer unendlichen Geschichte zu werden.

    Ich würde das so machen wie die Schweizer. Das Deutschalnd aus dem Atomzeitalter raus will, darüber sit sich die Mehrheit einig..... Jetzt soll eine Planungskommision einberufen werden, die den notwendigen Plan ausarbeitet, den man dann auch bis zu einem gewissen Grad mit einer genauen Fristzetzung öffentlich diskutiert wird. Dann gibt es eine Volksabstimmung und wenn die Volksmehrheit zustimmt, wird das ganze durchgezogen und damit basta.....

  9. #28
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von aalreuse Beitrag anzeigen
    .... und wenn die Volksmehrheit zustimmt, wird das ganze durchgezogen und damit basta.....
    Und wenn die Mehrheit nicht zustimmt?

  10. #29
    Avatar von Conrad

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    Trotzdem ist doch der Einstieg in den Ausstieg ein recht geschickter Schachzug von Angie, das muß der Neid ihr lassen. Die FDP in den Umfragen bei 3%, dazu der grüne Wahlsieg in BW, der Entschluß des Merkels zum Wiedereinstieg in den Ausstieg schafft doch jetzt immerhin die letzte Meinungsverschiedenheit zwischen CDU u. Grünen aus der Welt. Denn jetzt ist man doch auch für den Atomausstieg, man ist sich also total einig mit den Grünen, die doch eigentlich die viel bessere FDP ist. Okay, der peinliche Westerwelle.............aber wenn man sich Claudia Roth ansieht............naja, im Vergleich mit Guido ist sie vielleicht das kleinere Übel.

    Der Entschluß des Merkels zum Einstieg in den Ausstieg macht den Weg frei für die nächste Regierung: Schwarz-Grün ! Genial ist doch das Merkel schon.........naja, manchmal jedenfalls, eine Machtpolitikerin die sich rechtzeitig Mehrheiten und künftige Koalitionspartner ausguckt.

  11. #30
    Avatar von aalreuse

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Und wenn die Mehrheit nicht zustimmt?
    Dann war der Plan noch nicht mehrheitsfähig......

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