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Kurzfristiger Atomausstieg in Deutschland....

Erstellt von Conrad, 13.04.2011, 11:39 Uhr · 339 Antworten · 13.797 Aufrufe

  1. #151
    carsten
    Avatar von carsten
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Nun hat die Regierung aber vor kurzem Verträge mit den Energieversorgern abgeschlossen über die Laufzeitverlängerung. Natürlich kann man die Regierung auf Einhaltung der Verträge verklagen, da hat man normalerweise gute Karten vor Gericht. Und wenn das so läuft und die Versorger kriegen recht, wird das für die Steuerzahler teuer. Sehr teuer.
    Tja, und wenn dann die Regierung mal den Subventionshahn fuer die AKW's zudreht, dann wuerden sich die Konzerne wuenschen, nicht geklagt zu haben. Lass doch die Konzerne mal die wahren Kosten der AKW's bezahlen, mann, wie billig ist da Wind-Strom oder Solar-Strom auf einmal dagegen.
    Aber ein Conrad reloaded mit seiner Scheuklappen-Sicht wird das auch in 1000 Jahren noch nicht verstehen........

    Buerde docjh mal den Strom-Konzernen die Kosten fuer den Jahrtausende-langen Betrieb von Endlagern auf, erstmal ueberhaupt die Kosten fuer die Suche und den Bau eines Endlagers. Dann die Kosten der Transporte und den Schutz der Transporte. Dann die Kosten fuer den Abbau und die Entsorgung der AKW's am Ende ihrer Laufzeit (wegen mir auch der langen).
    Dann nochmal die Kosten der Haftpflichtversicherung, die die wirklichen Schaeden eines Unfalls deckt, und nicht dem Steuerzahler aufbuerdet.

    Die KWh STrom waere fuer Verbraucher und Industrie unbezahlbar.........

    Kernkraft, die TEUERSTE TECHNIK, UM STROM ZU ERZEUGEN, zumindest wenn man die wahren Kosten beruecksichtigt.........

    Auch wenn das einem RELOADED nicht in den Kram passt......aber die Wirklichkeit ist leider so....

  2.  
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  3. #152
    Avatar von Conrad

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    Berlin - CSU-Chef Horst Seehofer hat schon frühzeitig klargemacht, wohin die Reise gehen soll: Raus aus der Atomenergie, so schnell wie möglich. Dies müsse bis zum Ende des Jahrzehnts möglich sein, verkündete er zur Überraschung eigener Parteigänger gleich nach der Katastrophe von Fukushima.


    AKW-Ausstieg: CSU setzt sich unter Atom-Druck - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ausgerechnet die Hardliner von der CSU, die jahrelang für die Atomkraft getrommelt haben, wollen jetzt plötzlich raus aus der Atomkraft. Was ist nur in sie gefahren. Gerade noch wurden den deutschen AKW amtlich das Soliditätssiegel erteilt, jetzt will man die Kraftwerke lieber gestern abschalten......merkwürdig..........

    Und was hat Fukushima mit den deutschen Soliditäts-AKW zu tun ? Hier gibts weder Tsunamis, noch ein Erdbeben der Stärke 9. Und wenn doch damit zu rechnen ist, weshalb sind dann nicht Deutschlands Großstädte dagegen gesichert ? Wurden bei Neubauten am Potsdamer Platz in Berlin die Hochhäuser erdbebensicher gebaut ? Und wurde die Hochhäuser gegen Flugzeugabstürze gesichert ? Nee, nä ?

    Wie oft kamen denn Erdbeben der Stärke 9 und Flugzeugabstürze auf Kraftwerke in Deutschland vor ? Also ich hab da noch nie was von gehört. Es ist also alles German Angst.......so sieht es jedenfalls aus. German Angst, ein speziell deutsches Problem, das es, wie der Name vermuten läßt, nur in Germany gibt.

    Angst, Angst, Angst...........man will nicht die 99%ige Sicherheit, nee, 100% müssen es mindestens sein, besser noch 200%........und das alles mit sagenhaften 2 Billionen Euro Schulden im Rücken, aber die sieht man ja nicht, die soliden deutschen AKW jedoch schon. und die AKW können ja jederzeit in die Luft fliegen........jedenfalls theoretisch

    Auch das ständige Gelaber von einem Endlager ist doch albern. Die Erde ist ein dynamisch sich verändernder Planet, da kann es kein Endlager für die nächsten 1000 Jahre geben. Also kann es eigentlich überhaupt keine Endlager geben. Man muß den Atommüll so lagern, dass man ihn auch später noch umlagern kann. Und durch den Atomausstieg wird ja nicht der Atommüll verschwinden, im Gegenteil. Durch die Entsorgung der 16 AKW wird man plötzlich vor der doppelten und dreifachen Menge Atommüll stehen. Also wer meint, durch den Atomausstieg wären alle Probleme schlagartig gelöst, ist naiv. Durch den Atomausstieg werden die Probleme noch viel grösser.

    Ausserdem wird es in den nächsten Jahren sicher eine Lösung für eine bezahlbare Stromerzeugung geben, entweder durch effizientere AKW, oder durch andere Möglichkeiten der Stromerzeugung, die erst noch erfunden werden müssen.

    Dass Windmühlen, Solarpaneele und Biogaskraftwerke die Stromquelle für einen übervölkerten Planeten mit in einigen Jahrzehnten 10 Milliarden Einwohnern sein werden, glaubt ausser den Deutschen allerdings niemand. Der Rest der Welt setzt auf den weiteren Ausbau der Atomkraft, soviel ist im Moment jedenfalls sicher.

  4. #153
    antibes
    Avatar von antibes
    Die Endlagerfrage ist also nicht geklärt und technisch nicht machbar.. Da können wir ja ruhig weiter machen und nochmals mehr nicht lagerungsfähiges "Endmaterial" produzieren?

    Das ist die Lösung.

    An dem Verhalten der CSU sieht man wieder wie Politik funktioniert.

  5. #154
    Avatar von Chris67

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    Moin,

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    [...]Und wurde die Hochhäuser gegen Flugzeugabstürze gesichert ? Nee, nä ?[...]
    Wenn ein Flugzeug in ein Hochhaus am Potsdamer Platz fällt, ist nicht gleich ganz Berlin und halb Brandenburg für tausende von Jahren unbewohnbar. Wenn ein Flugzeug aufs AKW Krümmel oder aufs AKW Stade fällt, könnte aber ganz Hamburg und halb Schleswig-Holstein für tausende von Jahren unbewohnbar werden.


    Gruß, Chris

  6. #155
    Avatar von eyeQ

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    Die Castor Behalter alleine der Transport kostet 30 Millionen kam heute im radio...
    Niedersachen verlangt vom Bund, das der sich an den Kosten beteiligt.

    kein AKW .... keine Castor´s mehr nötig.....
    Und wenn die Betreiber klagen, KLAR zahlt dann der Steuerzahler für die GIER der ATOMtypen....aber besser wir zahlen dafür das die AKW´s Geschichte sind, als für Griechenland und für Griechenland...und dann nochmal für Griechenland.
    Portugal und Spanien, ...Irland nicht zu vergessen.

    Wenn wir die Verschwender Staaten nicht an der backe hätten, könnten wir uns den Ausstieg locker leisten....
    Auf jedes haus ne super günstige Solaranlage, Subventionen in diese energieform....das man fürs Einspeisen von Strom seine kosten in 4-5 Jahren statt in 10 JAhren raus hat....
    Alleine die Castor transporte.... die Polizei und was da immer alles nötig ist.....was das kostet

    reicht schon für Niedersachsens Häuser.

  7. #156
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Die Endlagerfrage ist also nicht geklärt und technisch nicht machbar.. .
    Natürlich ist es völliger Blödsinn, den Leuten was von einem Endlager für die nächsten 1000-100 000 Jahre zu erzählen, denn das kann es nicht geben.

    Man kann aber davon ausgehen, dass diese Frage gelöst wird in den nächsten Jahrzehnten. Klar hört es sich heute völlig utopisch an, wenn man heute sagt, wir lagern den Atommüll auf dem Mond. Aber vor 50 Jahren hat es sich auch völlig utopisch angehört, wenn jemand was von riesigen Fernsehern erzählte, die so flach sind, dass man sie an die Wand hängen kann und die in 50 Jahren in fast jedem Wohnzimmer stehen oder an der Wand hängen.

    Kein Mensch hat vor 50 Jahren an eine deutsche Wiedervereinigung geglaubt, heute können wir uns kaum noch vorstellen, dass es jemals eine Mauer gab an der Menschen erschossen wurden, weil sie vom Ost- in den Westteil Deutschlands wollten.

    Das Problem mit dem Atommüll verschwindet doch nicht dadurch, dass man alle AKW abschaltet und aus der Atomkraft aussteigt. Wenn die 16 AKW entsorgt werden müssen, fängt das Problem mit dem Atommüll erst richtig an, weil sich der Atommüll, den wir jetzt schon haben, durch die Entsorgung der AKW plötzlich verdoppelt und verdreifacht.

    Und mit dem Atommüll, den wir jetzt schon haben, weiß ja jetzt schon keiner wohin damit.

    Es ist ja jetzt schon kein Platz da, wo man den Atommüll lagern kann in Deutschland und wenn es tatsächlich zu einer Masseneinwanderung osteuropäischer Arbeitnehmer kommt, wird der Platz natürlich noch weniger. Wenn Seehofer was von einem Blitzausstieg innerhalb 10 Jahren erzählt, muß er auch damit rüberkommen, wo die riesigen Mengen an Atommüll gelagert werden sollen, die durch die Entsorgung der 16 deutschen AKW anfallen. Natürlich sagt er davon nichts, weil das eine äusserst unbequeme Frage ist, die nicht beantwortet werden kann, weder von ihm, noch von sonst jemandem.

    Er ist Populist und redet den Leuten nach dem Maul, von den unbequemen und ungelösten Fragen der Atommüll-Entsorgung sagt er lieber nichts. Was sollte es ihn auch interessieren, was in 10 Jahren ist, dann ist er längst in Rente und die wird er sicher nicht in der Nähe eines Atommüll-Lagers verbringen....................

    PS: Die Frage nach einem ENDLAGER ist natürlich aus den oben genannten Gründen ebenfalls Blödsinn...........hhhmmm..........Endlager......h ört sich irgendwie typisch deutsch an. Oder ?

  8. #157
    Avatar von franky_23

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    Ach Conrad,

    Jetzt soll jemand, der nicht mehr Müll produzieren möchte als nötig erklären was er mit dem Müll macht, wenn die die länger den Müll produzieren wollen keine Antwort für den Müll haben.

    Conrad du hast dich anscheinend an der Müllsituation in und um Neapel sattgesehen und überträgst dies auch auf den KKW Müll.

  9. #158
    Avatar von strike

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    Vielleicht koennen die Franzosen ja die Maginot-Linie dafuer nutzen?
    Oder wir kaufen die denen dafuer ab?


  10. #159
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Vielleicht koennen die Franzosen ja die Maginot-Linie dafuer nutzen?
    Oder wir kaufen die denen dafuer ab?
    Wir könnten sie ja noch mal erobern.

  11. #160
    Avatar von DisainaM

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    die CSU will auch mit festem Ziel auf 2022 den Atomausstieg festschreiben,

    aber alle Beteiligten ahnen schon, worum es geht,

    wir werden Sondergesetze zur Schnellenteignung bekommen,
    es geht ausschliesslich um die komplette Trassenerschliessung in Deutschland,

    das will man in den naechsten 10 Jahren realisieren.

    Dann, in 2020 wird man sehen, welche Alternativen das Land wirklich hat, Einkauf von Atomenergie aus dem Ausland,
    oder andere Spielereien.

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