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Kurzfristiger Atomausstieg in Deutschland....

Erstellt von Conrad, 13.04.2011, 11:39 Uhr · 339 Antworten · 13.788 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von franky_23

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    Die Gewinnmargen sind in anderen Ländern kaum anders. RWE und EON sind ja mehr oder weniger aus Staatsbetrieben hervorgegangen. Einfach mal bei denen nachfragen die damals durch Privatisierungserlöse diese Oligopolstrukturen schufen. In Bayern war es die damals noch allmächtige CSU, denke schon unter dem Zerstoiber.

    Nachdem bei der Telekomregulierungsbehörde ja zuviel Konkurrenz entstand, wollte man dies nicht so recht und hat die Regulierungsbehörde auch mit sehr wenig Macht ausgestattet.

    Da auch Länder wie F ihren Markt kaum liberalisieren wird dies in D auch nicht so schnell passieren.

    So blöd es klingt, ein aus für die KKW´s würde Bewegung in den Markt bringen, da z.B. Stadtwerke mit BHK´s einspringen könnten, ...

  2.  
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  3. #102
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Vor einigen Monaten noch wollte Deutschland doch "Vorreiter" bei der Co2-Einsparung sein, um die Kllimakatastrohe zu verhindern, ist das schon wieder vergessen ? Man will ja schließlich immer Vorreiter sein, bei allem.

    Jetzt auf einmal wollen sie plötzlich Kohle- und Gaskraftwerke bauen, seltsam.......
    Wo ist dein Problem, wenn man die überschüssige Windenergie nutzt um z.B. Druckluftspeicher anzulegen bzw. Wasserstoff herstellt und dann mit den Abgasen reagieren lässt, dann entsteht aus Wasserstoff und und CO2 CH4, das landläufig als Erdgas bezeichnet wird. Die Erdgasspeicher und die Pipelines sind vorhanden.

    Wo hast dann ein großes Problem mit dem Co2?

    Vergleich es einfach mit dem Geschrei zur Zeiten des sauren Regens. Die Kohlekraftwerke bekamen Entschwefelungsanlagen und kaum ein Baustoffhersteller baut noch Gips/Keuper/Kalk zur Rigipsherstellung ab. Das Zeug wird sogar exportiert. Legst du Knall auf Fall die Kohlekraftwerke still muss die Baustoffindustrie wieder umdisponieren.


    Stationär sind die relativ schweren Speicher für Wasserstoff kein nennenswertes Problem auch die Verflüssigung als Alternative nicht.

    Dann kann man schon gewaltig sparen.

    der normale PC mit Röhrenbildschirm benötigte selbst bei so simplen Tätigkeiten wie dem Surfen ca. 180 W incl. Modem. Ein neueres Modem und Netbook anstelle der bisherigen Anlage schon sind wir bei ca. 55 W.

  4. #103
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Die Gewinnmargen sind in anderen Ländern kaum anders. RWE und EON sind ja mehr oder weniger aus Staatsbetrieben hervorgegangen. Einfach mal bei denen nachfragen die damals durch Privatisierungserlöse diese Oligopolstrukturen schufen. In Bayern war es die damals noch allmächtige CSU, denke schon unter dem Zerstoiber.

    Nachdem bei der Telekomregulierungsbehörde ja zuviel Konkurrenz entstand, wollte man dies nicht so recht und hat die Regulierungsbehörde auch mit sehr wenig Macht ausgestattet.

    Da auch Länder wie F ihren Markt kaum liberalisieren wird dies in D auch nicht so schnell passieren.

    So blöd es klingt, ein aus für die KKW´s würde Bewegung in den Markt bringen, da z.B. Stadtwerke mit BHK´s einspringen könnten, ...
    Ich hab da gerade einen Pfropf in meinen Gehirnwindungen, so dass einige Synapsen nicht mit Strom versorgt werden.
    Ich rate aber mal, dass dein Post eine Antwort auf meine scheue Anfrage war.
    Wenn dem so ist, hab ich verstanden, dass das politisch so gewollt war. Aber warum das heute noch so ist, das kann ich so nicht verstehen.
    Also, warum muss man an einer unzeitgemässen Urzeitregelung festhalten? Will man den Kunden, Souverän weiter verarschen?

  5. #104
    Avatar von eyeQ

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    Conrad schreibt
    Klar kann einem niemand erklären, was ein Erdbeben und ein Tsunami in Japan mit deutschen AKW zu tun hat. Aber was macht das schon ? Man will ja weiter Regierung spielen dürfen und da ist eine eigene Meinung gaaaaannnzzzzz was schlechtes.

    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Das erklärt jeder Bericht... jede Aussage, die hektik die gerade herrscht und der WILLE oder zumindest die momentane Absicht, der Atomlobby hörigen ReGIERung.
    Ein Erdbeben ...kann es auch in Deutschland geben, auch wenn das stärkste bisher nicht mal halb so stark war wie in Japan. Aber auch dort hat niemand mit einer 8.1 gerechnet!!!!!!!!!
    Spanien, da bebt die Erde auch gerade.

    Tzunami.... tja, das ist so unmöglich wie ein grüner Ministerpräsident von Baden Würtemberg wird.

    Bisweilen soll der Mensch auch technisches Versagen produzieren...und es bleibt die FRAGE die Conrad immer umgeht....nie beantwortet, WOHIN MIT ALL DEM ATOMMÜLL, wir wissen ja JETZT schon nicht mehr wohin.

    Im Prinzip auch egal.... die ATOMKRAFT befürworter, haben als Motiv wahrscheinlich nur den Strompreis im Auge.
    Ja.... geht mir genauso, der Strom ist mir auch zu teuer, vor allem der Ökostrom.
    Aber da ich absolut genau weiss, es wird sowieso erhöht und erhöht und Preise gesteigert, dann sollen sie das Geld besser für erneuerbare Energie verwenden.

    Japan ist ja ein Hochtechnologie Land, ich gehe davon aus, das die Reaktoren leidlich gut konstruiert sind oder waren.
    Das die Kühlung unterbrochen wird, bei so einem Erdbeben....nachvollziehbar.
    Das aber keine Akkus da waren, Generatoren um die Notversorgung zu gewährleisten, das ist ein HAMMER.
    Das liegt aber nicht an den JAPANERN....sondern am management des Betreibers.
    Die Bosse von tepco sind ebenso gierig....Geldgeil...wie EON und RWE etc.

    Darauf will ich raus, Vattenfall....hatte ja auch einige probleme mit seinen Kraftwerken, SPAREN machts möglich.... aber Dividenden wurde ausgeschüttet.

    Tja...das hat Japan mit Deutschland gemeinsam.
    Tzunami und Erdbeben sind vieleicht eine 0,01% wahrscheinlichkeit oder weit drunter...
    Gier Sparen Geiz erneute Gier....Gewinn Profitsucht..... da sind die gemeinsamkeiten.

    Wenn ein Windrad abfällt, geht vieleicht ne tonne Mais flöten....mehr nicht

  6. #105
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Wo hast dann ein großes Problem mit dem Co2?

    .
    Ich hab damit überhaupt kein Problem, ich wundere mich nur, in welcher Geschwindikeit die Regierungswendehälse ihre Meinung ändern. Die FDP, bisher seit Jahrzehnten "glühende" Atomkraftfans, ändert schlagartig ihre Meinung, quasi über Nacht. Das kaufe ich denen nicht ab und dem Hosenanzug auch nicht. Vor gerade mal 6 Monaten unterschreiben sie Verträge zur AKW-Laufzeitverlängerung und wollten Vorreiter bei der Co2-Einsparung sein u. plötzlich gilt das alles auf einmal nicht mehr. Merkwürdig.

    Und was hat ein Erdbeben und ein Tsunami in Japan mit AKW in Deutschland zu tun ? Diese Frage hat mir bisher auch noch keiner beantwortet. Sind die deutschen AKW plötzlich nicht mehr sicher, weil es in Japan ein Erdbeben gegeben hat ? Wo ist da der Zusammenhang ? Und wenn die Regierung so schlagartig über Nacht die Meinung ändert, was kommt dann als nächstes ?

    Kein Mensch weiß bei diesen Wendehälsen mehr woran er ist. Wenn sich die Hysterie über Japan gelegt hat, kann es gut sein, dass sie den Ausstieg aus dem Ausstieg wieder rückgängig machen. Das traue ich denen ohne weiteres zu. Mit solchen Leuten kann man normalerweise im Geschäftsleben nicht zusammenarbeiten und als Regierung kann solche Leute schon gar nicht gebrauchen, weil es sich leider herausgestellt hat, dass diese Wendehälse total unzuverlässig sind und ihre Meinung so schnell ändern, das man nur noch staunt.

    Die FDP ist zu einem Intrigantenstadl verkommen, mit solchen Deppen kann man keine Regierung machen. Hoffentlich sägen sie wenigstens heute diesen unsäglichen Westerwelle ab

    Wenigstens steh ich mit meiner Meinung diesmal nicht allein da:

    Berlin - Diese Zahlen dürften zum Auftakt des großen FDP-Parteitags in Rostock für düstere Stimmung sorgen: Nach einer Umfrage für die ARD glauben 86 Prozent der Deutschen, dass die Partei sich mehr mit sich selbst beschäftigt anstatt mit den Problemen des Landes. 61 Prozent sind der Meinung, dass mit der FDP verlässliche Politik nicht mehr möglich ist. Nur knapp ein Drittel der Deutschen glaubt, dass die FDP mit dem neuen Vorsitzenden Philipp Rösler auf dem richtigen Weg ist.

    Umfrage-Abgrund: Mehrheit zweifelt an politischer Kompetenz der FDP - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

  7. #106
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Wenigstens steh ich mit meiner Meinung diesmal nicht allein da:
    Ja Conrad, da bin ich mit dir.
    So wie der Rösler die Pflichtversicherten bei der Gesundheitsreform verarscht hat, wird er es wohl auch als Wirtschaftsminister tun.

  8. #107
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ja Conrad, da bin ich mit dir.
    So wie der Rösler die Pflichtversicherten bei der Gesundheitsreform verarscht hat, wird er es wohl auch als Wirtschaftsminister tun.
    Wobei man fairerweise sagen muss, dass Gesundheitsminister in diesem Land offensichtlich der Verarschungsjob schlechthin zu sein scheint.

    Freitag, 16. Februar 2007, 14:25 Uhr
    BMG - Bundesministerium für Gesundheit
    PRESSEMITTEILUNG
    Gesundheitsreform auf den Weg gebracht - ein guter Tag für die Versicherten ........


    Jaja, ein wirklich guter Tag.
    Aber fuer die Versicherten?

    Aber ja, etwas zutrauen - ich meine ehrliche und am Buerger orientierte Arbeit - tue ich dem Roessler nicht.
    Egal wo und in welcher Funktion.

  9. #108
    Avatar von franky_23

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    Conrad,

    bei deiner Argumentation vergisst du, dass "sicher" ein wertendes Wort ist. Bisher ging man immer davon aus, dass ein bestimmtes Ereignis mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintritt. Dies galt auch für die äteren Bauprinzipien der Siedewasserreaktoren. Das Restrisiko einer unter normalen Umständen nicht vorstellbaren Kernschmelze oder nur partiellen Kernschmelze wurde so gering gewertet, dass in der Summe die Bewertung "sicher" erfolgte, teilweise gar nicht beachtet.

    Irgendwann muss auch der Letzte begreifen,

    dass bei der Annahme von Störfällen im Sinne von statistischen Schadenwahrscheinlichkeiten Szenarien nie berücksichtigt wurden, die aber aus heutiger Sicht eintreten können. Stärkere Erdbeben als geplant (siehe Japan, Spanien) Pfusch am Bau und in der Konstruktion (siehe Riss in der Leitung in Grafenrheinfeld), externe Ereignisse wie Terror, Absturzszenarien durch Flugbewegungen. (Grafenrheinfeld ist nach wievor Tiefflugübungsgebiet) Wasserstoffexplosion? kann doch nieeee passieren.

    Wenn du dann dieses Datenmaterial betrachtest und aus der Erfahrung mitbekommst, dass der Faktor menschliches Versagen und ........rei weitaus höher zu bewerten ist. Dass die Verstrahlung im schwachradioaktiven Bereich weitaus stärker ausfällt als bisher angenommen, auch die menschliche Gefährdung durch schwachradioaktive Strahlung ...

    dann sollte im Grunde das Datenmaterial analysiert werden, in einer Risikoeinschätzung neu gewichtet werden und erst am Ende sollte die Wertung "sicher" im Sinne von tolerierbarem Risiko oder "unsicher" im Sinne von nicht mehr tolerierbarem Risiko stehen.

    Ich vergleiche es mal so. Geschwindigkeitsbegrenzung ist bei 100, da man davon ausgeht, da das Unfallrisiko akzeptabel ist. Kommt es außerhalb einer geschlossenen Ortschaft an einer Kreuzung zu wiederholten Unfällen, dann wird diese Stelle als unsicher eingestuft und es sind mehrere Möglichkeiten denkbar. Mehr Warnzeichen, Geschwindigkeitsbeschränkungen,....

    Hilft auch das nichts, dann kommt vielleicht eine Ampel. Hilft auch das nicht, dann kommt halt eine kreuzungsfreie Brückenkonstruktion oder man muss die Kreuzung als gefährliche Stelle akzeptieren und ggf. eine Umgehung bauen, dass keiner mehr dort fahren muss.

    Unzweifelhaft sind viele Unfälle in KKW´s mit dem bisherigen Annahmemodell dass der Bewertung "sicher" zu Grunde liegt nicht mehr erklärbar. Jetzt gilt es analog dem Kreuzungsmodell Wege zu finden um die Problematik zu begrenzen.

    Was dabei rauskommt bleibt offen. Kenne bei Straßenkreuzungen auch Diskussionen wo dann am Ende auf Grund von Meinungsänderung was ganz anderes rauskam als zunächst geplant.

    @ strike,

    wem - ausser dir natürlich - traust du ehrliche Arbeit zu? Ich bin kein Fan der FDP aber allen Menschen den Willen abzusprechen ist schon ganz schöner Tobak, ungefähr so, wenn eine ALB oder eine Botschaft fehlende Rückkehrwahrscheinlichkeit oder Bereitschaft unterstellt.

  10. #109
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ja Conrad, da bin ich mit dir.
    So wie der Rösler die Pflichtversicherten bei der Gesundheitsreform verarscht hat, wird er es wohl auch als Wirtschaftsminister tun.

    Ein Schelm wer Boeses dabei denkt....!

    Oh' Dei Lobby, Hosianna auf die Wirtschaft und Hosenanzuganna, groehlt vorneweg das Hosianna, ein HOCH auf die deutsche Wertschaft, die fuer sich Werte schafft und rafft und raft und rafft.... und damit es auch gut klappt, wird nach unten gestrichen und gestrichen und gestrichen!

    ..und Alle im Kanzleramt bei Ackermann's Geburtsfete im Kanon: "Wir verzocken uns'ren Buergern ihr klein Haeuschen, ihr klein Haeuschen, ihr klein Haeuschen, wir verzocken uns'ren Waehlern ihre Renten und Pensionen, ihre Sozialversicherung gleich noch mit hintendran....hurra, hurra, hurra!" ... und der Sekt spritzt im Kanzleramt bis an die Decke, dann singen alle" "Angie, A-n-gie...tell them what you want..!"

  11. #110
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Conrad,

    bei deiner Argumentation vergisst du, dass "sicher" ein wertendes Wort ist. Bisher ging man immer davon aus, dass ein bestimmtes Ereignis mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintritt. Dies galt auch für die äteren Bauprinzipien der Siedewasserreaktoren. Das Restrisiko einer unter normalen Umständen nicht vorstellbaren Kernschmelze oder nur partiellen Kernschmelze wurde so gering gewertet, dass in der Summe die Bewertung "sicher" erfolgte, teilweise gar nicht beachtet.

    .
    Und die Gefahr einer Kernschmelze in einem deutschen AKW ist durch das Erdbeben und den Tsunami in Japan gestiegen ?

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