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Kein Interesse am Papst

Erstellt von Bajok Tower, 17.09.2010, 20:32 Uhr · 9 Antworten · 873 Aufrufe

  1. #1
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower

    Kein Interesse am Papst

    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Papst
    Benedikt XVI. besucht Großbritannien: Kein Interesse am Papst - taz.de

    Kein Interesse am Papst

    Am Donnerstag reiste Benedikt XVI. nach Großbritannien. Ein Großteil der Bevölkerung hat daran nur wenig Interesse, ärgert sich aber über die Kosten des Besuches.

    Von den 400.000 Eintrittskarten für die drei Veranstaltungen in Glasgow, London und Birmingham zu Preisen zwischen 5 und 20 Pfund sind noch viele übrig. Pfarrer sollen die Tickets nun an Schulkinder verteilen, damit die Lücken im frommen Publikum nicht allzu groß sind.

    Es wird natürlich auch Proteste geben. Eine Koalition aus Menschenrechtlern, Atheisten, Opfern von Missbrauch durch katholische Priester und reformbereite Katholiken wollen in London demonstrieren. Der 84-jährige nordirische Presbyterianerpfarrer Ian Paisley rückt mit 60 seiner Kollegen an, um gegen den Umgang der Hierarchie mit den Missbrauchsfällen zu protestieren.

    Den meisten Briten wäre Benedikts Besuch egal, wenn da nicht die Kosten wären. 12 Millionen Pfund muss der Staat zuschießen, weil es ein Staatsbesuch ist, und dabei sind die Kosten für das Polizeiaufgebot nicht mitgerechnet. 76 Prozent der Briten finden, dass diese Ausgabe in Anbetracht des britischen Rekorddefizits unangebracht sei.

  2.  
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  3. #2
    antibes
    Avatar von antibes
    Historisch schon ein schwieriges Unterfangen des Papstes bei den Briten um Symphatie zu buhlen.
    Heinrich der 8. war der Anfang, dann Hinrichtung Maria Stuarts, viele weitere Konflikte bis zum Vatikan und das III. Reich, Symphatie für die IRA und nun der Missbrauch in der katholischen Kirche.
    Da war ein Gang eines Kaisers nach Canossa ungleich leichter.

  4. #3
    Avatar von Red_Mod_Ant

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    Terrorgefahr während des Papst-Besuches: Sechs Festnahmen

    Die Polizei in Großbritannien hat sechs Verdächtige festgenommen, die einen Anschlag im Zusammenhang mit dem Aufenthalt von Papst Benedikt XVI. geplant haben sollen. Das katholische Kirchenoberhaupt sah sich aber offenbar nicht unmittelbar in Gefahr und keine Veranlassung, sein dichtes Programm am zweiten Tag seiner Visite zu ändern.
    Terrorgefahr während des Papst-Besuches: Sechs Festnahmen

  5. #4
    Avatar von Dune

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    5.975
    Da hat es wohl der Benedikt nicht einfach, wenn ich mal ehrlich bin, ist es doch das Resultat des jahrelangen Wegsehens der katholischen Kirche. Mich wundert es, dass es überhaupt noch so viele waren. Tja, da sollten vielleicht mal ein paar Reformen kommen lieber Herr Pabst... so wird die katholische Kirche auf Dauer nicht "überleben"...

  6. #5
    Avatar von Samuianer

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    Seit Elisabeth, mindestens seit Henry VIII. hat die katholische Kirche samt Papst, keinen guten Namen bei den Englaendern!

    Wenn man so bedenkt, haben die auch eigentlich recht!

  7. #6
    Avatar von resci

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    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    ... hat die katholische Kirche samt Papst, keinen guten Namen bei den Englaendern!!
    die Engländer haben ja auch bei niemandem nen guten Namen. Somit kann ja nichts schieflaufen.
    Wünsche dem Popen nen guten Appetit bei Fish&Chips.

    resci

  8. #7
    Avatar von Conrad

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    Dass der Papst nun auch noch Deutscher ist und in der ......jugend war, macht ihn in England sicher auch nicht gerade beliebter. Das bekannte deutsche ...th...kennt man in England sicher aus Filmen über ....., wo diese auch größte Schwierigkeiten haben, das Tze richtig auszusprechen.

    Die Briten sind «not amused»


    Die Hauptfeinde der Briten waren – über Jahrhunderte – die Katholiken und – im vergangenen Jahrhundert – die Deutschen.



    Als deutscher Papst löst Benedikt XVI. schon deshalb Ressentiments aus. Aber auch die Begleitumstände seines Besuchs in Großbritannien sind nicht glücklich. Die Diskussion um die Missbrauchsskandale, die zögerliche Entschuldigung des Vatikans, die Äußerungen des emeritierten Kurienkardinals Kasper über England und seinen «aggressiven Atheismus» und nicht zuletzt die als «finanzieller Beitrag» zur Papstreise deklarierten Eintrittspreise zu den Heiligen Messen haben die Stimmung im grundsätzlich antipäpstlichen Inselstaat angeheizt.



    Der britische Boulevard hat den üblichen Knüppel aus dem Sack geholt, um Papst, Kasper und den Katholiken eins überzubraten. Natürlich muss da auch als Argument herhalten, dass Ratzinger Pimpf in der ......jugend war und so natürlich irgendwie mit den Luftangriffen auf London oder Birmingham in Verbindung zu bringen ist.



    Die Briten sind «not amused» | Kommentare - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

  9. #8
    Avatar von Yogi

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    05.01.2007
    Beiträge
    27.551
    Jedep raktizierende Nonne im Namen des Herrn ist mir symphatischer als dieser Herr.

  10. #9
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Red_Mod_Ant Beitrag anzeigen
    Terrorgefahr während des Papst-Besuches: Sechs Festnahmen
    Mal wieder so eine Aktion der Herrschenden, so nach dem Motto es bleibt was hängen...

    Alle 6 Straßenkehrer sind ohne Anklage wieder auf freiem Fuß. Sie haben keinen Anschlag geplant.

  11. #10
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Jede praktizierende Nonne im Namen des Herrn ist mir symphatischer als dieser Herr.
    Dazu folgendes:

    England: Drei schottische Nonnen wollen Versicherung, falls Gott sie schwängert

    England: Drei schottische Nonnen wollen Versicherung, falls Gott sie schwängert

    Bei britischen Versicherungen gibt es die kuriosesten Fälle, gegen die man sich versichern kann. Während die meisten Menschen bereits eine Hausrats-, Lebens- und Autoversicherung haben, locken die Versicherung mit exzentrischeren Angeboten.

    Eine der merkwürdigsten Versicherungen, die in diesem Zusammenhang angefragt wurde, betrifft drei schottische Nonnen. Diese befürchteten von Gott geschwängert zu werden und versicherten sich für diesen Fall mit 1,5 Millionen Pfund.

    Ein nicht genannter Promi wollte seine männliche Brustbehaarung mit sieben Millionen Pfund versichern. Thailand bietet Touristen eine Versicherung an, falls ein Aufstand während des Urlaubs ausbricht.

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