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Kann man noch nach Deutschland zurückkehren?

Erstellt von ralfg, 13.02.2016, 08:17 Uhr · 122 Antworten · 7.718 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von ralfg

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    Kann man noch nach Deutschland zurückkehren?

    Meistens kommen hier ja Fragen zur Auswanderung nach Thailand. Ich stelle mal die umgekehrte Frage:

    Was meint ihr, ist es noch empfehlenswert, mit einer Thai Frau nach Deutschland zurückzukehren?

    Der Hintergrund: wir haben aus diversen Gründen langsam genug vom Leben in Thailand. Die Freundin lernt schon den A1 und Heirat ist geplant, danach Rückkehr nach Deutschland. Sie war schon ein paar mal da und es hat ihr gefallen.

    Allerdings lassen die erschreckenden Ereignisse um die Flüchtlingswelle einen doch zögern. Ich will jetzt nicht das Thema "Flüchtlinge" selbst diskutieren, sondern einfach mal von den "Daheimgebliebenen" hören, wie ihr das seht, wie die Erfahrungen im Alltag so sind, ob ihr weg wollt oder ist euer Leben nicht gross beeinträchtigt?

    Unsere Vorstellung ist, auf dem Land in oder um eine Kleinstadt herum, ein Haus zu kaufen. Also nicht gerade am Kölner Hauptbahnhof . Andererseits hört man, dass sie die Flüchtlinge immer mehr auch aufs Land verschieben, so dass eigentlich keiner mehr "verschont" bleiben soll.

    Nun kann man einfach sagen, "machs doch und wenn es zu schlimm wird, Flugticket nach Bangkok". Aber mit Immobilie am Bein wird das nicht so einfach, man muss sich dann wohl auf grössere Verluste einstellen.

    Wir sind uns sehr unschlüssig, was tun. Im Fernsehen sind alle voll begeistert von den neuen Fachkräften. Im Internet gibt es jeden Tag Horrorstories über Belästigungen, Gewalt, Zerstörung. Irgendwo in der Mitte dürfte die Wahrheit liegen.

    Sind wir blöd, überhaupt an eine Rückkehr nach D zu denken? Sollen wir froh sein, in TH zu leben weit weg von allem?

    Oder ist alles halb so wild?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von SED Chef

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    Die Frage muss sich jeder selbst beant-
    worten.
    Du kennst ja die Wuensche der Politik
    mindestens noch eine weitere Million
    Externer hereinzu holen.
    Die Thematik Familiennachzug sollte
    auch bekannt sein.
    Wo werden die untergebracht?
    Das Niveau der Externen, deren Auftreten und auch das der sogenannten
    Eliten sollte auch bekannt sein.
    Ebenso sollte dir bekannt sein was Thais
    von der jetzigen deutschen Politik halten.
    Ob deine Frau alles noch so toll wie
    frueher finden wird, koennt nur ihr beur-
    teilen.
    Ob ein Investment in Form eines Haus-
    kaufs in diesem Land eine gute Entschei
    dung sein wird ???????
    Wird es dir denn mittel - bis langfristig
    auch gehoeren?????????

    Es gibt uebrigens ausser D. und Th. noch andere Laender.

  4. #3
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von ralfg Beitrag anzeigen

    Unsere Vorstellung ist, auf dem Land in oder um eine Kleinstadt herum, ein Haus zu kaufen. Also nicht gerade am Kölner Hauptbahnhof . Andererseits hört man, dass sie die Flüchtlinge immer mehr auch aufs Land verschieben, so dass eigentlich keiner mehr "verschont" bleiben soll.

    ?
    Mittlerweile sind Flüchtlinge praktisch in jedem Kuhdorf. Es gibt - soweit ich weiss -keine Gemeinde, die sich noch dagegen wehren kann.
    Das stellt aber in der Regel keinerlei Problem dar, solange es nur eine Handvoll sind, wie bei uns. Bezogen auf unsere Einwohnerzahl haben wir ziemlich genau 1% Flüchtlinge. Die sind unauffällig und brav zumal es auch tatsächlich Syrer sind und keine Nordafrikaner.

    In dieser Konstellation würde ich sogar eine "Integration" für möglich halten, soweit zusätzlich noch flankierende Massnahmen getroffen würden.

    Wenn man aber eine Immobilie in der Nähe eines Erstaufnahmelagers mit 4000 Typen besitzt- wie in dieser Kleinstadt bei Braunschweig - dann ist man zweiter Sieger.

    Als gebürtiger Frankfurter und passionierter Stadtmensch konnte ich mir vor 20 Jahren nicht vorstellen in einem Kaff zu wohnen. Heute ist es umgekehrt. Während ich früher noch die "Vielfalt" der Großstadt für nötig hielt, kann ich da heute keine mehr finden.
    Da das Stadtbild mancherorts hauptsächlich von Ölaugen und Verschleierten dominiert wird, ziehe ich ein Leben auf dem Land vor - mit ebenfalls alle gleich aussehenden Deutschen.
    Spaziergänge mit meiner Frau durch die Weinberge und anschliessende Einkehr in eine Häckerwirtschaft sind mir um Welten lieber als über die Zeil zu latschen.

    Wichtig ist: Ich bin in 20 Minuten in der City und habe alles in unmittelbarer Nähe, was ich brauche.

    Auf einen Laden, der "Molekularküche" anbietet kann ich mit Mühe und Not noch verzichten.

    Wenn ihr euch in Thailand unwohl fühlt, dann wäre es ziemlich kindisch dort zu verweilen, weil wir gerade ein Flüchtlingsproblem haben.

    Thailand ist unser Plan B, wenn es ganz dicke kommen sollte, was wir aber nicht hoffen, wobei ich mittlerweile glaube, dass meine Frau stärker an Deutschland hängt als ich.

    Na dann, auf gehts nach Hause.....

  5. #4
    Avatar von Micha

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    Wo man dauerhaft besser lebt, hängt doch wohl in erster Linie mal von der persönlichen Einkommenssituation ab. Ein Internetforum dürfte da zur Klärung weniger geeignet sein.

  6. #5
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Spaziergänge mit meiner Frau durch die Weinberge und anschliessende Einkehr in eine Häckerwirtschaft sind mir um Welten lieber als über die Zeil zu latschen.
    Hatte mich mal mit einer Thailänderin auf der Zeil getroffen. Kam mir noch nie an einem Ort so fremd und fehl am Platz vor, wie in dieser Gegend. "Wo bin ich hier? ist D (immer noch) ein besetztes Land - und wenn ja, von wem?" Das waren so meine Gedanken zu den dortigen Eindrücken.

  7. #6
    Avatar von ralfg

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Als gebürtiger Frankfurter und passionierter Stadtmensch konnte ich mir vor 20 Jahren nicht vorstellen in einem Kaff zu wohnen. Heute ist es umgekehrt. Während ich früher noch die "Vielfalt" der Großstadt für nötig hielt, kann ich da heute keine mehr finden.
    Da das Stadtbild mancherorts hauptsächlich von Ölaugen und Verschleierten dominiert wird, ziehe ich ein Leben auf dem Land vor - mit ebenfalls alle gleich aussehenden Deutschen.
    Spaziergänge mit meiner Frau durch die Weinberge und anschliessende Einkehr in eine Häckerwirtschaft sind mir um Welten lieber als über die Zeil zu latschen.
    Danke für deinen Eindruck! Genau so stelle ich mir das auch vor. Raus aufs Land, aber auch nicht gerade in den Urwald.

    Ich will diesen Sommer mal heimfliegen und mir das mit eigenen Augen ansehen, mit den Leuten sprechen usw. Wir werden wohl noch dieses Jahr in TH bleiben und wenn sich das weiter so unkontrolliert steigert, den Umzug nicht machen.

    Oder, wie hier vorgeschlagen, ein anderes europäisches Land vorziehen. Aber an der eigenen Heimat klebt man doch irgendwie, überall sonst wäre man wieder "Farang"

  8. #7
    Avatar von benni

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    Inwiefern eventuelle Flüchtlinge am Land dermaßen stören, um deswegen einen ansonst geplanten Umzug dorthin zu vereiteln, ist aber nicht klar.

  9. #8
    Avatar von funnygirlx

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    wenn nicht soviele buerokraten, affige buerokratie, parkknollen fuer 200e ,und nervige hotlines, nervige verodnungen und gesetze,alberne kontrolle ueber alles und jedes ( zumindets ueber die die was haben)...waere

    ..dann waeren viele ecken in europa besser wie thailand und dazu billiger ,oder gleich teuer bei hoeherer qualiatet, bessere luft und sauberer..............

    aber die oberbuerokraten !!!! die haben es bei mir geschafft das ich nach 2 x 6monaten mit meiner thai doch wieder in thailand bin
    nach 26 jahren ..kann ich ueber diese buerokraten nur noch den kopf schuetteln

    waeren die nicht....waere ich mind jedes jahr7-8 monate in europa ...so sinds 3 wochen urlaub im jahr oder alle 2

    das beste an einem deustchen pass ist,der anspruch auf sozialhilfe dazu den freibrief,denn man im notfall nutzen kann

  10. #9
    Avatar von Uns Uwe

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    Thailand ist so wie es ist und genau das kann man über Deutschland nicht mehr sagen. Deutschland verändert sich im Eiltempo. Eigentlich kann niemand genau sagen wohin die Reise geht, aber jeder der in der Lage ist klar zu denken, weiß es in ungefähr. Mit Millionen Muslime ziehen logischerweise islamische Kultur und Verhaltensweisen ins Land ein. Mit ziemlicher Sicherheit wird sich ein Großteil davon nicht integrieren lassen. Wer meint, dass Millionen Flüchtlinge in Arbeit zu bringen sind, den erinnere ich nur mal daran, dass es in Deutschland schon Millionen Arbeitslose gibt, für die keine Arbeitsplätze vorhanden sind und waren.

    Die Kosten dieser, ich nenne es mal Einwanderungswelle, werden ins unermessliche steigen. Die relativ gleiche Anzahl Menschen, muss für immer mehr Menschen mitarbeiten, um diese zu alimentieren. Die vorherrschende Milchmädchenrechnung, dass jetzt durch die Flüchtlinge Arbeitsplätze entstehen, wird nicht allzu lange aufrecht erhalten werden können. Die so genannte Asylindustrie schafft zwar Arbeitsplätze, aber ziemlich alle diese Arbeitsplätze werden von Bund und Staat finanziert. So, und jetzt kann sich jeder mal fragen, woher Bund und Staat das Geld bekommen um diese Rechnungen zu begleichen. Aus meiner Sicht ist es eine Frage der Zeit, bis diese Rechnung nicht mehr aufgehen wird und der Abbau der sozialen Systeme einsetzen wird.

    Für mich persönlich ist Deutschland momentan noch lebenswert. Das könnte sich jedoch ändern, wenn diese Politik so fortgesetzt wird. Meinetwegen könne andere gerne weiter phantasieren, dass trotz Milionen ins Land einziehender Muslime keine Islamisierung stattfindet. Meinetwegen können diese Leute auch weiterhin die täglich vielen Gesetzesverstösse der Neubürger ausblenden. Meinetwegen könne sie tausende Moscheen im Land ignorieren. Sie können meinetwegen auch die zahlreichen Razzien gegen radikale Islamisten nicht mit in ihrer Rechnung aufnehmen, aber alles zusammen werden diese Leute nicht mehr über einen längeren Zeitraum ignorieren können, sofern sie denn geistig gesund sind.

  11. #10
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von funnygirlx Beitrag anzeigen
    wenn nicht soviele buerokraten, affige buerokratie, parkknollen fuer 200e ,und nervige hotlines, nervige verodnungen und gesetze,alberne kontrolle ueber alles und jedes ( zumindets ueber die die was haben)...waere

    ..dann waeren viele ecken in europa besser wie thailand und dazu billiger ,oder gleich teuer bei hoeherer qualiatet, bessere luft und sauberer..............

    aber die oberbuerokraten !!!! ...n
    war seit September insgesamt über 3 Monate in Österreich, abwechselnd mit Thailand, und es hat mir trotz dieser übertriebenen Bürokratie, trotz dem Überquellen an Leuten mit Immi-Hintergründen, trotz der Berechnung von allen, den kleinsten Kleinigkeiten zu Wucherpreisen, trotz der gewissen, anerzogenen Anonymität in der Großstadt unter Vielen, wie immer besten gefallen.

    Es hängt auch dort, wie überall, davon ab, wie sehr man sich von allen abhängig machen lässt, wie sehr man sich selbst, oft unnötig, in die Dinge involviert und wie sehr einem dies belastet ohne einen Ausgleich dafür zu schaffen.

    Mich stört eher die mangelnde Rücksichtnahme in der Gesellschaft auf andere, der kalte Egoismus. Banales Beispiel: wenn einer im Gedränge der U-Bahn einen fetten Hamburger isst und somit den halben Wagon verstinkt. Sicher kann man damit leben, aber es stellt sich doch die Frage warum der Typ nicht selber darauf kommt, bzw warum es ihm egal ist, wie auch warum er überhaupt in der U-Bahn etwas isst.

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