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Kann Aung San Suu Kyi die Demokratie retten oder siegen die Militärs wieder??

Erstellt von hueher, 13.11.2015, 15:14 Uhr · 19 Antworten · 1.512 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von hueher

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    Ich hatte vor einiger Zeit einen sehenswerten Bericht von Hetkämper gesehen ( Weltjournal ), wo er aufzeigte das der Schmuggel nach China problemlos, so ganz offen mit LKWs über die Grenze funktioniert, und zwar mit ( illegalen ) Tropenhölzern in eine chin.Möbelfabrik und dort arbeiten ( billig ) burmesiche Arbeiter die sich aufs Verarbeiten und Schnitzen verstanden. Diese Möbelstücke, zB. ein Doppelbett kosten um die € 10000,-(!), natürlich nur für die Elite Chinas ! Dabei erwähnte Hetkämper das einige Generäle ganze Berge mit Tropenhölzern besitzen und diese an China verkaufen..........Stichwort:Korruption
    Ob da die neue eventuelle Regierung einschreiten kann ist fraglich, wer gibt seine Geschäfte freiwillig auf?

  2.  
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  3. #12
    Avatar von clavigo

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    @Hueher, da die Hauptprofiteure des China-Handels dieGeneräle sind ist die Frage berechtigt. Schau die mal dieses Video von 2006 an:


    60 Mio US$ soll die Hochzeit gekostet haben.

  4. #13
    Avatar von DisainaM

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    war ein guter Mann,

    seine Reportagen hatten mehr Tiefe,
    und waren nicht so seicht, wie die seines Nachfolgers,
    der mehr Pflichtbeiträge abliefert,
    die mehr wie CNN / BBC Übersetzungen wirken.

    Im August 2014 erreichte Robert Hetkämper die Pensionsgrenze von 65 Jahren und ging in den Ruhestand. In der ARD-ReiheWeltreisen vom 5. Juli 2014, unter dem Titel Gesichter Asiens - Unterwegs mit Robert Hetkämper, blickte er auf seine rund 20-jährige Tätigkeit als Asien-Korrespondent der ARD zurück.[1]
    Sein Nachfolger, Jürgen Webermann

    ein Bild, das Bände spricht, Interview, Hand in der Tasche, runtergekommende Kleidung, optischer Trinkertyp,



    klar, das er eher in Indien ist.
    Südasien-Korrespondent Webermann: In der Fremde die Heimat schätzen gelernt | tagesschau.de

  5. #14
    Avatar von SED Chef

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    Hoffe wir bekommen dann einen kleinen
    Bericht mit empfehlenswerten Sehens-
    wuerdigkeiten und Bildern!

  6. #15
    Avatar von xxeo

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    Myanmar empfand ich immer als sehr schönes Land, etwas problematisch, nette Menschen, back in time. 2003 haben sie mich in ein politisches Gespräch reingezogen, am Night Market von Mandalay, viele Umstehende und sicher ein paar mit megaoffenen Ohren von der Staatssicherheit, ich habe mich aber dümmlich gestellt und vor allem die anderen reden lassen.

    Jetzt liegen freie Zeitungen in der Verkaufsauslage, gar ein kritisches Buch über den ehemaligen Militärdiktator.

    Außerdem gab's auf einem Trödeltisch Büsten. Eine von Stalin. In Asien haben sie gnadenlos keine Hemmungen. (In Peking bot man 2005 riesige Porträts mit Stalin, Lenin und Mao an.)


    Erwähnen muss ich noch, was mein Fahrer sagte, der in einem feinen Mietwagen vorfuhr und mich für 40 000 Kyat von Mandalay aus einen Tag in Sagaing rumfuhr. Zum einen: Islam is the problem. Außerdem täten sich seine Eltern schwer, ihre Schwiegertochter zu akzeptieren, die nämlich nicht Buddhistin sei oder erst jetzt. Und was tat sie vorher: She prays to the nats!

  7. #16
    Avatar von clavigo

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    Didi, red' keinen Unsinn! Büro Delhi und Singapur sind zwei verschiedene Adressen (5 Std. Flug!). Wenn du dir das Bild genau anschaust dann ist Webermann irgendwo in Ladakh, Leh oder sonstwo in + 2500 m Meereshöhe. Da täte ich auch die Hand in die Tasche stecken.
    Udo Schmidt berichtet inzwischen auch für's TV aus Singapur.

  8. #17
    Avatar von xxeo

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    Htin Kyaw wurde zu Myanmar neuem Präsidenten und zum ersten zivilen Staatsoberhaupt des Landes gewählt, seit General Ne Win 1962 putschte. Der Dichter zählt zu den engen Vertrauten von Aung San Suu Kyi, und man erwartet, dass sie über ihn starken politischen Einfluss nehmen wird, nachdem man ihr per Gesetz die Wahl zur Präsidentin verwehrte.

  9. #18
    Avatar von clavigo

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    Die teils euphorische Stimmung ob der demokratischen Entwicklung macht mich etwas skeptisch. Für den Betrachter von außen sind alles nice & dandy aus. Aber immer noch stehen ca. 40.000 Bewaffnete der verschiedenen (von den Militärs ünterdrückten) Ethnien unter Waffen und fast täglich wird an mehreren Ecken in den Shan, Kachin und Kayah Staaten gekämpft - mit Luftwaffen und Artillerie- Einsatz der Tatmadaw.
    Sollte Suu Kyi die nicht alle an einen Tisch bekommenkönnten die Militärs sich bemüßigt fühlen einzugreifen "um das Land zu retten".


    Ab und zu mal hier rein schauen:The Irrawaddy - Burma, Myanmar News

  10. #19
    Avatar von xxeo

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    Keine Frage - der Vielvölkerstaat Myanmar hat das Potenzial, durch enorme Fliehkräfte ebenso auseinanderzufliegen wie einst die UdSSR und Jugoslawien, sollte sich die eiserne Hand der Tatmadaw lockern. Eine Gefahr, die ich real sehe. Alternativ ist die Rückkehr zur strammen Militärdiktatur möglich, sollte sich das Abrutschen Myanmars ins Chaos abzeichnen.

  11. #20
    Avatar von hueher

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    Ich war vor paar Tagen "oben" am 3-Pagoda-Paß und dort sind viele menschen, Thais wie Burmesen, regelrecht "euphorisch" wegen der ASEAN zugehörigkeit. Da waren Schulklassen aus TH welche über die Grenze geleitet wurden und dann weiter mit Bussen wegfuhren......
    Keine Ahnung wohin und wozu? Sehr viele machten hunderte Selfies vor den Grenzbeamten und den Aseanflaggen. Am kleinen Grenzmarkt befinden sich Stände mit 2 Ein/Ausgängen, also vorne rein von TH und wer Lust hat, hinten raus nach Burma, ohne checks, so funktioniert eben der kleine Grenzverkehr ohne Papierkram! Die Menschen nehmen das sehr locker und das ist ok, denn hier und drüben wird Geld verdient.........ohne Visaprimborium. Nun muß man mal abwarten, wie sich dies in Zukunft auswirken wird? Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, das ASEAN so wie die EU funktionieren wird, der kleine Grenzverkehr ja, aber im Großen und Ganzen? Die Völker sind zu verschieden. Laos, Vietnam regiert der Komunismus, Burma war und ist noch das Militär präsent, in TH ebenso, Kambodia?
    Jedenfalls wünsche ich der neuen Regierung in Myanmar alles Gute für die Zukunft, vor allem dieser ( für mich ) tollen mutigen Frau Suu Kyi

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