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Japan und der II. Weltkrieg

Erstellt von noritom, 09.08.2015, 10:42 Uhr · 92 Antworten · 3.994 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Alle Lügen vermag ich nicht zu durchschauen, aber ich bin mir sicher es gibt mehr Lügen oder Propaganda als Wahrheiten.
    Nicht zu vergessen, dass die Geschichte von kriegerischen Auseinandersetzungen immer von den Gewinnern geschrieben werden.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Wenn dem so wäre, hätte es viele Kriege nicht geben müssen, oder hat sich Vietnam etwa gelohnt?
    Ja, mit Sicherheit für die, die ihn letztlich angezettelt haben.
    (Industrie und Politik sind im Raubtierkapitalismus ein und dasselbe.)
    Natürlich nicht für die, die ihn ausbaden mussten.

  4. #83
    Avatar von Dieter1

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    Zum Thema 2. Weltkrieg fand man auch reichlich Material in den Archiven der Verlierer, ohne dass sie dies haette wesentlich besser aussehen lassen.

    Den 2. Weltkrieg brachen alle Aggressoren, Deutsches Reich, Japan, Italien, alleine wegen der Aussicht auf territoriale Zugewinne vom Zaun.

    Die Allierten wollten ihnen diese territorialen Zugewinne lediglich nicht in vollem Umfang zugestehen.

    Selten war eine Schuldfrage einfacher zu klaeren.

  5. #84
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Nicht zu vergessen, dass die Geschichte von kriegerischen Auseinandersetzungen immer von den Gewinnern geschrieben werden.
    heutzutage kann man ja auch von der Verliererseite Informationen bekommen, selbst von Japanern. Auch einfache Soldaten könne heute
    übers Internet Wahrheiten zeigen die deren Befehlsgeber lieber verborgen halten würden.

    Das Filtern, bewerten und einordnen dieser Informationen ist dann wieder ne Sache die bei gleichen Informationen zu unterschiedlichsten Interpretationen führen.

  6. #85
    Avatar von clavigo

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    Das meine ich nicht rolf. Statt in Zügen rumzumachen habe ich in Burma und anderen Ländern mit Zeitzeugen des zweiten Weltkriegs gesprochen und mir unter anderem auch Mahnmäler japanischer Gräueltaten angesehen. Ganz einfach weil mich die Geschichte dieser Menschen und Ländern interessiere. Vielleicht bin ich deshalb etwas skeptisch was die "armen japanischen Zivilisten" angeht. Das japanische soldaten allierte Kriegsgefangene noch Wochen nach dem Kriegsende umbrachten - bzw. gerade noch drna gehindert wurden durch den Einmarsch der Australier - hinterließ bei den Menschen z.B. in Sandakan eine Bitterkeit die mich verstehn ließ dass die die A-Bomben fast als Erleichterung ansahen. Oder unser Mann in Melbourne der als junger Leutnant in Burma die abgeschlagenen Köpfe seiner Kameraden aufstapeln mußte.

    Es geht mir hier nur um die einseitige Betrachtungsweise und das mitunter hartnäckige Ignorieren von Fakten wie der Hinweis das ein früheres Eingriffen Stalins die Bomben wahrscheinlich überflüssig gemacht hätten. Das ist wie die Verklärung von "Freiheitshelden" auf Seiten unserer Linken wie Ho chi Minh oder Che Guevara für die der Einzelne auch nur "disposable material" war.

    l

  7. #86
    Avatar von rolf2

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    ich stimme vollkommen mit dir überein was die Bewertung der Greueltaten und die aggressive Expansionpolitik der Japaner angeht, keine Frage für mich auch das die militärische Antwort von Seiten der Allierten auf Deutschland richtig und angemessen war, kam sogar eher zu spät als zu früh.

    Allein der Abwurf der Bomben war militärich nicht notwendig, jedenfalls nicht über bewohntem Gebiet, ebenso die Bombardierung Dresdens das zu der Zeit voll mit zivilen Flüchlingen war.

    Nachtrag:
    was das ...... in Personenzügen des Nachts angeht, so halte ich es mit dem alten Hippislogan

    Make Love not War

  8. #87
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Zum Thema 2. Weltkrieg fand man auch reichlich Material in den Archiven der Verlierer, ohne dass sie dies hätte wesentlich besser aussehen lassen.
    Den 2. Weltkrieg brachen alle Aggressoren, Deutsches Reich, Japan, Italien, alleine wegen der Aussicht auf territoriale Zugewinne vom Zaun. Die Alliierten wollten ihnen diese territorialen Zugewinne lediglich nicht in vollem Umfang zugestehen.
    Selten war eine Schuldfrage einfacher zu klären.
    Aus heutiger Sicht ist das vollkommen richtig. Bemüh' mal Dein Langzeitgedächtnis. Hast Du diese Informationen als Schüler auch im Geschichtsunterricht schon gehabt oder haben können? Bemühe auch mal ein heute noch benutztes Geschichtsbuch aus der Schule und schau mal nach, was da drin steht bezüglich der polnischen Politik im Vorfeld des 2. Weltkrieges (Enklave Ostpreußen). Da wirst Du heute noch nichts finden.
    Der Krieg, der viele Väter hatte! Kann man zu stehen, wie man will. In mein Weltbild passt das bisher allerdings auch nicht.

  9. #88
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Aus heutiger Sicht ist das vollkommen richtig. Bemüh' mal Dein Langzeitgedächtnis. Hast Du diese Informationen als Schüler auch im Geschichtsunterricht schon gehabt oder haben können?
    Eindeutig ja.

  10. #89
    Avatar von crazygreg44

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    in meinen Geschichtsbüchern des Gymnasiums war kein solcher Tiefgang vorhanden. Da standen dinge, die über einen historisch verbrämten Kamm geschoren wurden. Erst durch eigene Nachforschungen konnte man schlauer werden.

    Dafür war einer meiner Klassenlehrer ein Musterexemplar des Helden von Yad Vaschem. Er hatte als deutscher Besatzungssoldat in Rom zahlreichen Partisanen das Leben gerettet. Ein weiterer Klassenlehrer war während des Kriegs in Schweden im Exil (wie Willy Brandt). Ein weiterer Lehrer wurde nicht müde zu erzählen, dass er und seine SS-Kompanie nur mit dem Küchengeschirr zu klappern brauchten, damit die Amerikaner wie die Hasen flüchteten.

    Die Sicht auf die Dinge ist wichtig, die Quellen muss man sorgfältig von Lügen und Übertreibungen trennen. Auf keinen Fall sollte man sich darauf berufen, das man "das ja in der Schule so gelernt hat".

    A....... hat eindeutig von Anbeginn an das Ziel verfolgt, "Lebensraum" für das deutsche Volk zu erobern. Man lese entsprechende Zeilen in "Mein Kampf". Man lese bitte Alfred Rosenberg und "der Mythos des 20. Jahrhunderts". Ich habe diese Bücher gelesen. In der Zeit von 1939-1945 hätte man mich für meine Sicht auf diese Dinge kastriert und was weiß ich mit mir gemacht. Da mache ich mir gar keine Illusionen! Ob ich allerdings in der ......zeit das gleiche, wie was ich HEUTE denke, getan hätte, das steht auf einem anderen Blatt. Das ist wirklich die sogenannte "Gnade der Geburt" von der H.Kohl redete. Ich bin froh dass ich diese Entscheidungen nicht treffen musste in meinem bisherigen Leben. Ich habe einen beginnenden Genozid an den Rohingya mit eigenen Augen gesehen und ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken, dass ich hätte mehr tun müssen als tatenlos zu zuschauen.

  11. #90
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Eindeutig ja.
    Mir hat damals niemand erzählt, dass die anderen "Kriegsparteien" auch an dieser Auseinandersetzung interessiert waren. Mir hat auch keiner erzählt, dass die Anrainerstaaten bei Kriegsbeginn noch wesentlich höher gerüstet waren als DE. Außerdem wurde nicht darüber gesprochen, dass die US-Wirtschaft das 3. Reich bis zum Kriegsende gegen das Interesse ihres eigenen Staates (und damit seiner Soldaten) mit kriegswichtigen Materialien beliefert hat.

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