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Japan und der II. Weltkrieg

Erstellt von noritom, 09.08.2015, 10:42 Uhr · 92 Antworten · 4.007 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von clavigo

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    Google-Ergebnis für http://www.learnnc.org/lp/media/collections/nc/ww2/ChineseCivilWar04.pngDiese Karte zeigt eindeutig wo zum Zeitpunkt der Kapitualtion japanische Soldaten unter Waffen standen und den allierten Truppen Widerstand geleistet hätten. Aber Dieter, der Hauptschuldige wäre dann eigentlich Stalin der die japaner immer noch im glauben ließ der Nichtangriffspakt bestände noch wenn er schon nach der deutschen Kapitulation ganze Armeen im eiltempo nach Osten transportieren ließ. Der Grund ist doch eindeutig: Ein für Japan "vorteilhafterer" Friedensschluss hätte seine Ambitionen auf die Mandsc....i geschmälert. Außerdem war es seine feste Absicht - entgegen den Vereinbarungen mit FDR und Churchill - die Waffen der japanischen Armee Mao's Kommunisten zuzuschustern um im unvermeindlichen Kampf gegen die Kuomintang besser ausgerüstet zu sein.

    Das Resultat kennen wir ja. Und was die Japaner sonst noch vor hatten, schaue hier:https://en.wikipedia.org/wiki/Operat...ssoms_at_Night

  2.  
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  3. #72
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Nun, ich nehme an Du gehst davon aus das Kriege aus heroischen ehrbaren Motiven geführt werden, das sehe ich anders. Den Regierenden und Mächtigen sind in aller Regel die Leiden und Nöte des Volkes völlig Wurst. Es gilt das eigene Klientel und eigene Pfründe zu schützen und zu fördern. Natürlich braucht das Volk und die Politik um einen Krieg vom Zaum zu brechen "ehrbare" Motive und entsprechende Geschichten. Wenn man jedoch Soldaten zur Umsetzung braucht ist der Tod dieser Soldaten kalkuliertes Risiko, sei es
    im Falle der Amis Vietnam, der Irak oder Afghanistan. Rücksichtnahme auf das Leben von Soldaten wird nur dann gewährt wenn es nicht mehr zu vermeiden ist. Aus meiner Sicht hat man den taktisch unnötigen Einsatz der A-Bomben nicht zum Schutz der eigenen Soldaten befohlen, sondern um geopolitisch und strategisch die Russen im Zaum zu halten. Hunderttausende japanische Zivilisten in die Luft zu sprengen verkauft sich nicht gut, da braucht es schon gute nachvollziehbare Gründe.

    Man zieht ja auch leichter in den Krieg wenn man weiß das der Gegner über Massenvernichtungswaffen verfügt und ganz dolle böse ist, so werden Kriege verkauft, indem man Angst und Zweifel schürt, passiert übrigens grad wieder.
    Deine Geschichtskenntnisse sind gleich Null.

    Den 2. Weltkrieg haben die Amis nicht begonnen, im Gegenteil, ......-Deutschland hatte den USA in seinem Größenwahn den Krieg erklärt. Und der Krieg der USA gegen Japan begann nach einem Überfall auf Pearl Harbour.

    Alles andere ist einfach Dein linksradikales Geschwafel ohne tiefere Kenntnisse der Geschichte der letzten 100 Jahre und geht völlig an der Realität vorbei. Mehr als einen Dreizeiler ist Dein wirres Geschreibsel als Antwort nicht wert. Laß es lieber, Du blamierst Dich einfach nur bis auf die Knochen.

  4. #73
    Avatar von rolf2

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    Wenn man schon nach schuldig fragt und dann immer weiter geht mit hätte ...wäre,

    meine Antwort darauf ist, der Krieg gehört zum Leben denn er ist der Motor von allem bzw. Mittel zum Zweck des Auslese.- und Verdrängungswettbewerbs allen Lebens. Mir gehts bei diesen Diskussionen nicht um Standortbestimmung oder Schuldfragen sondern um
    Sichtbarmachen politischer Lügen oder Realitäten.

  5. #74
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Deine Geschichtskenntnisse sind gleich Null.

    ich weiß nicht ob Du das Buch über die Nürnberger Prozesse gelesen hast, also ich schon, ich verfolge Politik sehr aufmerksam und kritisch und denke keineswegs in Blöcken von Kommunismus vs Kapitalismus. Das wäre viel zu kurz gesprungen.

    Was ist z.B. der IS, wo kommt er her, wer unterstützt ihn, wer hat Vor.- oder Nachteile durch ihn......

    für mich sind das jedenfalls Moslems die meinen für den Koran und ihren Glauben zu kämpfen, tatsächlich werden auch sie nur benutzt um ganz anderen Interressen zu dienen.

    Ich denke um drei Ecken, Du dagegen plapperst die Nachrichten des Westens nach, klare Feind.- und Freundbilder im Ergebnis.

  6. #75
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    Du glaubst diese Darstellung also auch? Wieso musste man die Japaner dann erst durch den massenhaften Tod von Zivilisten davon überzeugen, das Amerika über die Atomwaffe verfügte? Es hätte ja zur Demonstration gereicht, wenn man sie über einer der unbewohnten Inseln vor Japans Küste gezündet hätte!

    Nein, es war reiner Zynismus, und ein GEWOLLTES Experiment an lebenden Versuch-Menschen, als sie über bewohntem Gebiet gezündet wurde - und das auch gleich zweimal (um den technisch anderen Typ auch noch zu testen - Big Man und Little Boy waren technisch unterschiedlich). Man WOLLTE wissen, wieviele Menschen dadurch starben und vor allem, WIE sie starben und WIE sie viele Jahre später noch an den Folgen starben. Man WOLLTE sie alle TÖTEN, um es in Erfahrung zu bringen! So was nennt man TÖTEN im Dienst der Wissenschaft, heute zynisch auch mal "collateral damage"
    Das ist für mich bisher die logischste Erklärung.
    Ich weiss natürlich nicht, ob es auch den Gedanken der damaligen Machthaber entsprach.

  7. #76
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Das ist für mich bisher die logischste Erklärung.
    Ich weiss natürlich nicht, ob es auch den Gedanken der damaligen Machthaber entsprach.
    Natuerlich nicht, weil die fuer Dich "logischste Erklaerung" nur in soweit logisch ist, als das man halt mal sehen wollte, wie sich diese nur einmal getestete neue Waffe im Fronteinsatz bewaert.

    Die von @crazy unterstellten Motive sind schon deshalb auszuschliessen, weil kein Mensch auch nur vorraussagen konnte, ob das Ding im Einsatz ueberhaupt funktioniert.

  8. #77
    Avatar von crazygreg44

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    Robert Oppenheimer und Edward Teller haben sich nach dem Atombombeneinsatz über das von Ihnen entwickelte Massenmord-Gerät ausgelassen, sie haben sich von dem Einsatz distanziert. Edward Teller schrieb in seinen Memoiren selbst davon, dass die Demonstration der Stärke auch anders hätte stattfinden können. Lesen hilft.

    die Waffe WURDE bereits in Los Alamos positiv getestet! Man hätte sie vor der japanischen Küste zünden können, im Sichtbereich der Militärs. Man wollte natürlich wissen, wieviele hundertausend Zivilisten man damit ins Jenseits befördern konnte, dazu brauchte man Versuchskaninchen und einen "Lebendtest". Und diese lebten ja praktischerweise in Hiroshima und Nagasaki. Das habe ich ja als Motiv korrekt angeführt, herr @dieter. Man wusste SEHR wohl, auch schon VOR dem Einsatz, wie die Bombe im Einsatz auf die Bevölkerung funktionieren würde!

    wenn es denn so wäre wie @dieter behauptet, dann hätte man ja den 2. Einsatz auf Nagasaki nicht benötigt. Hat man aber, weil die Nagasaki Bombe eine etwas andere Technik war, also durften für diesen "TEST" nochmal ein paar hunderttausend Zivilisten sterben. Man wusste aber VOR dem Einsatz, dass diese sterben würden. Warum also der Einsatz?

    Später auf dem Bikini- und dem Wake Atoll, ging der Wahnsinn weiter, nur konnte man schlecht ein paar hundertausend Menschen dorthin strafversetzen zum Massentest. Dafür hat man bei den ersten Wasserstoffbomben an den eigenen Soldaten in Nevada den Sturmangriff nach der Explosion ausprobiert.

    Die Erklärung, weitere amerikanische Opfer vermeiden zu wollen, hörte sich ja angesichts der Begenheiten plausibel an. Die verlustreichen Eroberungen der Inseln Peleliu, Iwo Jima und der brutale Einsatz auf Okinawa hat gewiss an den Verantwortlichen genagt.

    Es ging nichtsdestoweniger nur um militärische Notwendigkeit, das behauptete man natürlich nach aussen, um eine Entschuldigung parat zu haben. Die Motive waren gegeben. Noch Jahre später schickten die Amerikaner Kohorten von "Wissenschaftlern" in das Gebiet, die Strahlung messen und die Folgen an den zu tausenden dahinsiechenden Opfern zu dokumentieren. Alles andere interessierte die nicht.

    es ist so wie Rolf schon schrieb, man sollte endlich gelernt haben, um die Ecke zu denken und nicht alles nachplappern, was Medien und Politiker einem als "alternativlos" und "Wahrheit" andrehen wollen. Gerade nicht im Fach "Geschichte" und "Soziologie".

  9. #78
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    Es ging nichtsdestoweniger nur um militärische Notwendigkeit....
    Wenn Du erst ein wenig lesen wuerdest bevor Du hirnlos drauflosschreibst, haettest Du festgestellt, dass ich das genauso sehe.

    Lediglich die von Dir behauptete Boesartigkeit der Motive erscheint mir uebertrieben.

  10. #79
    Avatar von clavigo

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    Um die Ecke zu denken ist immer angebracht. Nur viele verlaufen sich nach drei Ecken und sind blöder als zuvor. Die haben dann ein Buch gelesen und tragen es wie eine Monstranz vor sich her. Ohne sorgfältiges Quellenstudium, Sprachkenntnisse und Intervies mit Augenzeugen/zeitgenossen bleibt alles nur Stückwerk

  11. #80
    Avatar von rolf2

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    nun, Meister Clavigo....

    ich habe weder die Zeit noch die Möglichkeiten mit den Regierungschefs und deren Militärstrategen sowie sämtlichen relevanten Politstrategen und Wissenschaftlern zu sprechen , geschweige denn mich damit zu beschäftigen.

    Was bleibt mir also übrig im Wust von Informationen diese so zu filtern und zu verarbeiten wie ich es vermag ?

    Ich bleibe dabei, was irgendein Premierminister oder Politiker öffentlich von sich geben, zugeben, vermuten oder sonstwie verkünden und sich ihrer ihnen zugänglichen Quellen bedienen, hat mit Wahrheit oft nicht viel zu tun. Es sind im Gegenteil propagandistische Statements an ein ganz bestimmtes Klientel oder die Weltöffentlichkeit gerichtet, oft genug sogar wissentlich vorgetrage Lügen die einen ganz bestimmten Zweck verfolgen.

    Alle Lügen vermag ich nicht zu durchschauen, aber ich bin mir sicher es gibt mehr Lügen oder Propaganda als Wahrheiten.

    Wenn ein Land wie Amerika seine Soldaten und Soldaten anderer Länder in Kriege führt, dann sagen sie ja nicht es geht um militärische Präsenz in anderen Ländern, Eroberung von Rohstoffmärkten, Gewinne für inländische Wirtschaften, nein..............

    es geht um Frieden, freiheitliche Werte und davor die Guten vor den Bösen zu schützen. Skrupel deswegen den Tod von hunderttausenden Menschen zu akzeptieren sind wohl eher nicht vorhanden. Ich bleibe deswegen dabei, der Abwurf der Bomben hatte nicht das vorrangige Ziel die eigenen Soldaten zu schützen. Wenn dem so wäre hätte es viele Kriege nicht geben müssen, oder hat sich Vietnam etwa gelohnt ?

    Wie werden Kriegsveteranen anschließend vom Staat behandelt, wenn sie traumatisiert oder verstümmelt zurückkommen ? Das nimm mal als Meßlatte was ein Soldat eigentlich den Herrschenden wert ist.

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