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Ist Deutschland ein Beamtenstaat?

Erstellt von sombath, 25.12.2012, 10:12 Uhr · 214 Antworten · 14.400 Aufrufe

  1. #161
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    "Beinahe 30 % der Beamten arbeiten regelmäßig von daheim aus."

    Hinzu kommen 30 % der restlichen 185 Arbeitstage sog. "Arbeit zuhause" = 56 Tage zuhause.
    Was du schreibst ist völliger Blödsinn. Wenn 30% der Beamten einen Teil ihrer Arbeit zu Hause erledigen, dann bedeutet das nicht, dass sie an diesen Tagen nicht am Arbeitsplatz sind.

    Viele Beamte sind Lehrer. Die Unterrichtsvorbereitung wird größtenteils zu Hause erledigt (in der Schule haben sie meist gar keinen eigenen Schreibtisch). Das bedeutet, dass sie nach dem Unterricht zu Hause weiterarbeiten (übrigens oftmals auch noch abends und am Wochenende).

  2.  
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  3. #162
    Avatar von Micha

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    Faiererweise sollte man auch erwähnen dass die reguläre Wochenarbeitszeit für Bundesbeamte 41 Stunden beträgt.

  4. #163
    Avatar von Eutropis

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    Na dann.

    Lassen wir am Besten alles beim Alten
    Muss ja in jeder Gesellschafft auch geschützte Profiteure geben.

  5. #164
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Was du schreibst ist völliger Blödsinn. Wenn 30% der Beamten einen Teil ihrer Arbeit zu Hause erledigen, dann bedeutet das nicht, dass sie an diesen Tagen nicht am Arbeitsplatz sind.
    Viele Beamte sind Lehrer. Die Unterrichtsvorbereitung wird größtenteils zu Hause erledigt (in der Schule haben sie meist gar keinen eigenen Schreibtisch). Das bedeutet, dass sie nach dem Unterricht zu Hause weiterarbeiten (übrigens oftmals auch noch abends und am Wochenende).
    @beran :
    Mit solchen Beiträgen kannst du das schlechte Image bezüglich der Arbeitsmoral von Beamten nicht verbessern.
    Von den 1,7 Millionen Beamten sind nur 43 % im Schuldienst oder im Hochschuldienst tätig.
    Wie lange Lehrer(innen) Ferien haben, wissen wir alle. Die meisten Lehrer(innen), die ich kenne, halten nach der Schule erst einen wohl verdienten Mittagsschlaf. Das ist doch selbstverständlich, dass die sich außerhalb der Ferien auch abends und ggf. auch am Wochenende auf den Unterricht vorbereiten.
    Wenn du meinen Beitrag bis zum Schluss richtig durchgelesen hättest, dann wäre dir auch aufgefallen, dass ich fleißige Lehrer(innen) lobend erwähnte :"Mir sind persönlich sehr fleißige und tüchtige Lehrerinnen bekannt".

    Mir ging es in erster Linie nicht um Beamte im Schuldienst, sondern um Verwaltungsbeamte und Richter(innen). Gerade letztere sind aufgrund ihrer weit verbreiteten Antriebsarmut eine große Schwachstelle in unserem Gemeinwesen, denn durch die lange Prozessdauer bei Gerichten entsteht extrem großer volkswirtschaftlicher Schaden.
    Es ist auch kein Wunder, dass sich ein Verwaltungsrichter wie Jan Stöß mit sehr fleißiger Parteiarbeit zum SPD-Landesvorsitzenden in Berlin hoch gearbeitet hat. Nebenbei hat er noch eine volle Stelle als Richter.

    http://www.rp-online.de/politik/deut...-aid-1.2298178

  6. #165
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Mir ging es in erster Linie nicht um Beamte im Schuldienst, sondern um Verwaltungsbeamte und Richter(innen).
    Ich wollte vor allem deine falsche Schlussfolgerung richtigstellen, dass ein Beamter, der einen Teil seiner Arbeit zu Hause erledigt, an 56 Tagen nicht an seinem Arbeitsplatz wäre.

    Bei Verwaltungsbeamten dürfte der Anteil der Heimarbeit relativ niedrig sein. Was die Richter betrifft, so solltest du dich mal erkundigen, wie viele Fälle die im Durchschnitt auf dem Tisch haben. Da ist es sicherlich so, dass viele Richter Arbeit mit nach Hause nehmen, um das Pensum zu schaffen. Wenn sich ein Richter ausgiebig mit den Fällen befasst, über die er zu urteilen hat, dann ist seine Zeit im Gerichtssaal gering im Vergleich zum Zeitanteil, den das Aktenstudium erfordert.

  7. #166
    Avatar von Knut_0815

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    Zitat Zitat von peter1 Beitrag anzeigen
    @socky7

    -lebenslange Arbeitsgarantie daraus fogt selbst mit 60 kein Problem bei einer Bank einen 5-stelligen Betrag bewilligt zu bekommen, fuer viele in der freien Wirtschaft ein Problem !!!!!!
    -preferierte Krankenbehandlung, da Privatpatient, da gibt es dann auch noch Zuschuesse des Arbeitgebers
    -vorzeitiger Ruhestand fuer besonders gestresste Paedagogen ohne Abzuege
    -oder der Telekomwitz vorzeitig nach HAUSE 35000 UNTER Merkel mit letzenBezuegen
    -Beamte zahlen nicht in die RV ein
    -Es gab eine Erhebung danach besassen Deutsche im Schnitt Euro 150.000 Vermoegen, die Beamten waren hier ueberproportional repraesentiert.
    mfg
    peter1
    Ein ehemaliger Schulkollege von mir begann als Lötkolbenquäler bei der Post, Telefon.

    Nach der "Privatisierung" wurde er entlassen, bekam allerdings eine Abfindung von sage und schreibe 200.000,00 Euro!

    Das Geld hat er in eine Eigentumswohnung investiert, die er vermietet hat - an eine Sozialhilfeempfängerin. Als die keine Miete mehr zahlte, stieg er ihr auf´s Dach und bekam glatt Ärger mit ihrem Anwalt. Ich empfahl ihm einen Anwalt, um die rauszuklagen. Da irgendwo in der Südsee gerade mal wieder eine Insel vom Wasser überrollt wurde, schrieb der dem Anwalt doch tatsächlich, dessen Honorar dort spenden zu wollen! (Die Steuervorteile wollte er wahrscheinlich für sich selbst abgreifen). Der Anwalt schmiß ihm den Müll vor die Füße und forderte sein Honorar (Wohnung war schon gekündigt).

    Daß er ein Grüner war, muß hier nicht besonders hervorgehoben werden, ergibt sich schon aus dem Vorgang selbst - andere sollen für lau arbeiten und der Grüne gibt sich spendabel.

  8. #167
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Knut_0815 Beitrag anzeigen
    Ich empfahl ihm einen Anwalt, um die rauszuklagen. Da irgendwo in der Südsee gerade mal wieder eine Insel vom Wasser überrollt wurde, schrieb der dem Anwalt doch tatsächlich, dessen Honorar dort spenden zu wollen! (Die Steuervorteile wollte er wahrscheinlich für sich selbst abgreifen). Der Anwalt schmiß ihm den Müll vor die Füße und forderte sein Honorar (Wohnung war schon gekündigt).
    Inwiefern sollte denn eine Spende steuerlich günstiger sein als ein Anwaltshonorar als Werbungskosten bei der Vermietung abzurechnen?

    Aber das einem Anwalt (oder jedem anderen, der für Geld arbeitet) vorzuschlagen ist schon eine interessante Idee, die ich eigentlich eher von einem Lehrer erwartet hätte.

  9. #168
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Was die Richter betrifft, so solltest du dich mal erkundigen, wie viele Fälle die im Durchschnitt auf dem Tisch haben. Da ist es sicherlich so, dass viele Richter Arbeit mit nach Hause nehmen, um das Pensum zu schaffen. Wenn sich ein Richter ausgiebig mit den Fällen befasst, über die er zu urteilen hat, dann ist seine Zeit im Gerichtssaal gering im Vergleich zum Zeitanteil, den das Aktenstudium erfordert.
    Sicherlich gibt es viele, die sich da ziemlich krumm machen, obwohl sich bei dem Richter-Salär das Mitleid arg in Grenzen hält. Aber es gibt auch genügend, die sich das ziemlich bequem machen. Im übrigen, gerade was die Richter anbelangt, wenn die als Anwalt in einer Großkanzlei arbeiten würden, dann hätten die zwar eine noch bessere Bezahlung, aber auch noch viel mehr Arbeit.

  10. #169
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Sicherlich gibt es viele, die sich da ziemlich krumm machen, obwohl sich bei dem Richter-Salär das Mitleid arg in Grenzen hält. Aber es gibt auch genügend, die sich das ziemlich bequem machen. Im übrigen, gerade was die Richter anbelangt, wenn die als Anwalt in einer Großkanzlei arbeiten würden, dann hätten die zwar eine noch bessere Bezahlung, aber auch noch viel mehr Arbeit.
    Durchaus richtig was du schreibst. Natürlich ist die Arbeitsbelastung unterschiedlich, wie in den meisten Berufen. Das dürfte auch bei den Anwälten so sein. Richter gehören dem höheren Dienst an, so dass ihre Bezahlung schon ordentlich ist. Wer aber mehrere hundert Fälle auf dem Tisch hat, der dürfte kaum mit einer 40h-Woche auskommen.

  11. #170
    Avatar von Knut_0815

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Inwiefern sollte denn eine Spende steuerlich günstiger sein als ein Anwaltshonorar als Werbungskosten bei der Vermietung abzurechnen?

    Aber das einem Anwalt (oder jedem anderen, der für Geld arbeitet) vorzuschlagen ist schon eine interessante Idee, die ich eigentlich eher von einem Lehrer erwartet hätte.
    Er wollte, statt Honoar zu zahlen, spenden.

    Lehrer sind auch meist grün oder rot. Ich kann mich an einen Paucker in der Handelsschule erinnern, der war stramm konservativ. Und das schon in den 70ern.

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