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Islam - eine Minderheiten Religion?

Erstellt von K98, 06.03.2011, 14:48 Uhr · 3.351 Antworten · 169.555 Aufrufe

  1. #2591
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen

    Bei der jetzt hier wachsenden Islamfeindlichkeit wäre es im eigenen Interresse der hier lebenden Moslems zu zeigen und deutlich zu machen das sie mit ISIS oder Islamisten aber auch garnichts gemeinsam haben und sich zu unserem Wertesystem bekennen.
    Das werden sie nicht machen. Ich vermute, dass sie klammheimliche Freude empfinden, wenn wieder irgendwo "Ungläubige" von Moslems ermordet werden.

    Im Grunde muß man die Millionen Moslems in Deutschland als Bedrohung sehen, als tickende Zeitbombe, das will nur leider keiner der Regierenden wahr haben.

    Aber der Widerstand gegen die Masseneinwanderung von Moslems wird ja gottseidank täglich größer:

    Berlin - Alexander Gauland fischt weiter nach Zustimmung im Lager der Pegida-Anhänger. Der Vizevorsitzende der AfD forderte jetzt einen Stopp der Zuwanderung aus dem Nahen Osten. "Wir sollten eine Einwanderung von Menschen, die unserer kulturellen Tradition völlig fremd sind, nicht weiter fördern, ja, wir sollten sie verhindern", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel".

    Auf die Frage, welchen Muslimen er den Zuzug verweigern wolle, antwortete Gauland: "Es gibt kulturelle Traditionen, die es sehr schwer haben, sich hier zu integrieren. Von dieser kulturellen Tradition möchte ich keine weitere Zuwanderung." Und wo er diese verortet, lieferte er gleich mit: "Diese kulturelle Tradition ist im Nahen Osten zu Hause." In Deutschland dürften sich keine weiteren Parallelgesellschaften entwickeln, "mit denen wir am Ende nicht fertig werden".

    AfD: Alexander Gauland will Zuwanderung aus Nahost stoppen - SPIEGEL ONLINE

  2.  
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  3. #2592
    Avatar von rolf2

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    eine interressante Facette bzw. Grundlagenwissen wenns um Islamismus geht, wurde gestern auf Arte gebracht.

    Schattenkrieg in der Sahara | ARTE

  4. #2593
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Das werden sie nicht machen. Ich vermute, dass sie klammheimliche Freude empfinden, wenn wieder irgendwo "Ungläubige" von Moslems ermordet werden.
    Wieso "vermuten" und "klammheimliche Freude"?

    Daß z.B. der 9/11-Jahrestag und seine "Märtyrer" üerall in der moslemischen Welt gefeiert und verehrt werden ist allgemein bekannt und ich konnte es selbst in Kapstadt vor einigen Jahren erleben!
    z.B. Video Flashback: Muslime feiern 9/11 Anschläge | EuropeNews

  5. #2594
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Bei der jetzt hier wachsenden Islamfeindlichkeit wäre es im eigenen Interresse der hier lebenden Moslems zu zeigen und deutlich zu machen das sie mit ISIS oder Islamisten aber auch garnichts gemeinsam haben und sich zu unserem Wertesystem bekennen.
    Wäre schön, können sie aber nicht. Denn damit sind sie Feinde ihrer Glaubensbrüder. Genausowenig wie sich sich vom Islam abwenden können (wie sich ein Christ jederzeit vom Christentum abwenden kann). Damit begeben sie sich nämlich in eine sehr verzwickte Lage. In ihrer Gemeinde in Deutschland würden sie ausgestossen. Würden sie, aus welchen Gründen, wieder zurückgeschickt, droht Ihnen die Verfolgung durch IS.

    Solange man die Formel Islam <> Islamismus zugrunde legt müssen sich diese Menschen auch nicht angesprochen fühlen. Ähnlich wie sich hier Evangelen und Katholiken spinnefeind sind, obwohl sie dem gleichen Götzen dienen. Somit würde auch ein Evangele nie für einen Katholiken auf die Strasse gehen und umgekehrt. Hier am Ort gibt es teilweise noch Alteingesessene, die einem andersgläubigen bzw. Atheisten sehr sehr argwönisch gegenüberstehen und zumindest bei jeder Gelegenheit einen dummen Spruch raushauen.

    Kurz: Ich glaube eher, das der IS hier einmarschiert als das die hier ansässigen Moslems auf die Strasse gehen.

  6. #2595
    Avatar von Uns Uwe

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    Grönemeyer und Co sind für mich übrigens durch. Wer sich so einseitig gegen Teile der eigenen Bevölkerung stellt und gegen deren Ängste und Meinungen so eine Propaganda-Show anführt und für Toleranz wirbt, während Teile des intoleranten Islam, wie Boko Haram, IS und Al Qaida unschuldige Zivilisten, Frauen und Kinder in unserer Welt abschlachten, ist für mich nicht ernstzunehmen.

    Grönemyer und Co.machen sich zum Werkzeug der Politik um andersdenkende Bürger in die rechte Ecke zu stellen und mundtot zu machen. Für diese in Elfenbeintürmen lebenden Prominenten, die gegen die eigene Bevölkerung hetzen, habe ich nur noch Verachtung übrig. Grönemeyer sollte sich erstmal an die eigende Nase fassen. Wie er mit Menschen umgeht die ihm nicht genehm sind, konnte man ja neulich sehen, als er einen Pressevertreter verprügelte.

  7. #2596
    Avatar von lucky2103

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    Ein Widerspruch in sich: Wie kann ich fuer Toleranz sein, aber anderer Leute Meinung (hier Pegida) nicht gelten lassen ?

  8. #2597
    Avatar von siajai

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    Grönemyer und Co.machen sich zum Werkzeug der Politik um andersdenkende Bürger in die rechte Ecke zu stellen und mundtot zu machen.
    Konstantin Wecker: singt seit 30 Jahren über Freiheit, Recht und Einigkeit,
    Nimmt, ich glaubte mich verhört zu haben an der Anti Pegida Demo in München teil,
    anstatt wenn gar nicht anders geht, den neutralen Weg zu wählen.

    Sind halt allesamt von der Politik abhängige Unterhaltungspuppies.

    Für mich sind die auch alle durch, traut sich keiner aus Eigennutz die Klappe aufzumachen !

  9. #2598
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von siajai Beitrag anzeigen
    Konstantin Wecker: singt seit 30 Jahren über Freiheit, Recht und Einigkeit,
    Nimmt, ich glaubte mich verhört zu haben an der Anti Pegida Demo in München teil,
    anstatt wenn gar nicht anders geht, den neutralen Weg zu wählen.

    Sind halt allesamt von der Politik abhängige Unterhaltungspuppies.

    Für mich sind die auch alle durch, traut sich keiner aus Eigennutz die Klappe aufzumachen !
    Na, was sollen die denn machen, wenn die dicken Aufträge von den noch dicker finanzierten MSM nicht mehr kommen! Dann können die Gehälter für die Kofferträger, die Raten für die Villa, die Privatschule für die Kinder, die Unterhaltsansprüche der Ex'en etc, etc nicht mehr bedient werden.

    Müsste man ja mal kleinere Brötchen backen, ne dann doch lieber schön so, wie es die Regierung erwartet.

    Rückgrat sieht anders aus!

    Wenn man jetzt sieht, wie die Fr. Klöckner niedergemacht wird, nur weil sie Pegida und Meinungsfreiheit in einem Satz gesagt hat.
    Da werden von SPD und Grünen Entschuldigungen eingefordert hat, nur weil sich jemand erdreistet zu sagen, in Deutschland kann auch eine Pegida ihre Meinung öffentlich sagen.
    Einfach nur ekelhaft.

  10. #2599
    Avatar von Eutropis

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    Ich höre tagsüber immer info Radio vom RBB in der Werkstatt.
    Heute fiel mir auf, dass man von Nachrichtenblock zu Nachrichtenblock
    zwischen den Formulierungen " islamfeindliche Pegida " bzw." islamkritische Pegida"
    munter hin und her wechselte.
    Für mich ist das nicht das Gleiche.

  11. #2600
    Avatar von strike

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    Da gibt es mittlerweile noch viel, viel mehr Feinheiten bei den Formulierungen, die den meisten wahrscheinlich gar nicht auffallen, aber ganz sicher nicht zufällig sind.

    Genau so etwas meine ich, wenn ich von manipulativen Journalisten spreche.
    Glaubt hier auch nur einer, dass diese Regeln im Deutschland 2015 noch irgendeine Geltung haben:

    - Eine Quelle allein ergibt keine Nachricht. Für eine Nachricht braucht es mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen.
    - Bei Konflikten sind die Positionen beider Seiten darzustellen.
    - Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute. Ein Mindestmaß kritischer Distanz zum Thema (und der eigenen Rolle) ist auch bei sogenannten Herzblut-Themen geboten.


    Der eigentlich Presse Kodex spielt noch weniger eine Rolle.
    Die Bezeichnung 'Märchenpresse' und 'Systemschreiberlinge' haben sich viele der sogenannten Journalisten wahrlich verdient. Selbst der Begriff 'Lügenpresse' ist für mich nicht überzogen.

    1. Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde
    Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

    2. Sorgfalt
    Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen. Symbolfotos müssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.

    3. Richtigstellung
    Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtigzustellen.

    4. Grenzen der Recherche
    Bei der Beschaffung von personenbezogenen Daten, Nachrichten, Informationsmaterial und Bildern dürfen keine unlauteren Methoden angewandt werden.

    5. Berufsgeheimnis
    Die Presse wahrt das Berufsgeheimnis, macht vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und gibt Informanten ohne deren ausdrückliche Zustimmung nicht preis. Die vereinbarte Vertraulichkeit ist grundsätzlich zu wahren.

    6. Trennung von Tätigkeiten
    Journalisten und Verleger üben keine Tätigkeiten aus, die die Glaubwürdigkeit der Presse in Frage stellen könnten.

    7. Trennung von Werbung und Redaktion
    Die Verantwortung der Presse gegenüber der Öffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch persönliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden. Verleger und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken. Bei Veröffentlichungen, die ein Eigeninteresse des Verlages betreffen, muss dieses erkennbar sein.

    8. Persönlichkeitsrechte
    Die Presse achtet das Privatleben des Menschen und seine informationelle Selbstbestimmung. Ist aber sein Verhalten von öffentlichem Interesse, so kann es in der Presse erörtert werden. Bei einer identifizierenden Berichterstattung muss das Informationsinteresse der Öffentlichkeit die schutzwürdigen Interessen von Betroffenen überwiegen; bloße Sensationsinteressen rechtfertigen keine identifizierende Berichterstattung. Soweit eine Anonymisierung geboten ist, muss sie wirksam sein. Die Presse gewährleistet den redaktionellen Datenschutz.

    9. Schutz der Ehre
    Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.

    10. Religion und Weltanschauung
    Die Presse verzichtet darauf, religiöse, weltanschauliche oder sittliche Überzeugungen zu schmähen.

    11. Sensationsberichterstattung und Jugendschutz
    Die Presse verzichtet auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid. Die Presse beachtet den Jugendschutz.

    12. Diskriminierungen
    Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

    12.1 Berichterstattung über Straftaten
    In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

    13. Unschuldsvermutung
    Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.

    14. Medizin-Berichterstattung
    Bei medizinischen Themen ist eine unangemessene sensationelle Darstellung zu vermeiden, die Hoffnungen oder Befürchtungen beim Leser erwecken könnten. Forschungsergebnisse, die sich in einem frühen Stadium befinden, sollten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt werden.

    15. Vergünstigungen
    Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein könnten, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion zu beeinträchtigen, ist mit dem Ansehen, der Unabhängigkeit und der Aufgabe der Presse unvereinbar. Wer sich für die Verbreitung oder Unterdrückung von Nachrichten bestechen lässt, handelt unehrenhaft und berufswidrig.

    16. Rügenveröffentlichung
    Es entspricht fairer Berichterstattung, vom Deutschen Presserat öffentlich ausgesprochene Rügen zu veröffentlichen, insbesondere in den betroffenen Publikationsorganen bzw. Telemedien.

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