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Integration - das unbekannte Wesen?

Erstellt von strike, 10.05.2011, 16:39 Uhr · 4.566 Antworten · 221.142 Aufrufe

  1. #431
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Nehmen wir die USA. Wieviele Ureinwohner gibt es da? Im Prinzip ein Migrationsstaat.
    Wobei sich die Einwanderer aus England, Irland, Holland, Deutschland, Italien etc. ja wunderbar in die Kultur der Indianer integrierten, wie sie es jetzt ihrerseits von Mexikanern oder Afrikanern erwarten.

    Man könnte natürlich auch so argumentieren, dass gerade die USA das Negativbeispiel dafür ist, dass sich Zuwanderer in Deutschland integerieren müssen, damit es den Deutschen nicht so ergeht wie den Indianern, Mayas oder Aborigines damals. Das mag auf den ersten Blick als Beleg zu dienen, um muslimische Eindringlinge zu verhindern.

    Das, was damals die Europäer in der Welt angerichtet haben, war natürlich großer Mist. Aber, was wäre wohl passiert, wenn sie sich einfach so niedergelassen hätten, ohne andere zu verdrängen? Wenn sie ihre Kultur mitgebracht hätten, alte und neue Kulturen dann nebeneinander gelebt hätten zum Vorteile aller? Mal darüber nachgedacht?
    Genau dann wäre das rausgekommen, was man Multikulti nennt und ich bevorzuge. Ein gesundes Nebeneinander, ohne sich gegenseitig auszurotten, ohne Integration, sondern ein Zusammenschließen vielfältiger guter Ideen und kultureller Werte zu einem größeren Ganzen. Davon hätten sowohl die Ureinwohner als auch die Migranten profitiert. Denn man muss ja zugeben, dass auch die Europäer den Indianern damals etwas neues beibringen konnten (wie auch umgekehrt).

    Geschichte ist dazu da, daraus zu lernen. Warum tut man es so selten?

  2.  
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  3. #432
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Der Krieg in Afghanistan wurde durchaus als Krieg bezeichnet.
    Dadurch soll bekanntlich u.a. Deutschland und seine christlich geprägte Kultur(!) verteidigt werden.
    Terrorabwehr, Weltherrschaft oder Bodenschätze mögen Gründe sein, aber es ist kein Glaunenskrieg gegen Muslime. Schließlich sind Karsai und seine mit dem Westen verbündeten Anhänger auch welche.
    Daß die deutsche Kultur christlich geprägt ist, hat mit dem Krieg nichts zu tun, außer daß Bin-Laden von dort diese Kultur weltweit bekämpfte.

    Da kannst Du noch so viel Beispiele heranziehen: Ein Glaubenskrieg, wie ihn Islamisten probagieren, mit dieser auch äußerlichen Betonung des Islam, gibt es christlicherseits nicht.

    Christlicherseits wird die Religion bestenfalls vorgeschoben, um andere Gründe zu verdecken.

  4. #433
    Avatar von Nokhu

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    *
    Lies dies :
    Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.
    — Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München
    Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.
    Der Neomarxist und Jude Daniel Cohn Bendit (auch Hosentürl-Bandit wegen seinen pädophilen Neigungen und Kindermissbrauch genannt), von den GRÜNEN

    Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.
    Joschka Fischer, Bündnis90/GRÜNE

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    Wichtige Zitate » Der BRD-Schwindel



  5. #434
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Es geht doch darum, dass die aktuelle Forderung nach Integration nichts anderes bedeutet, als die christlich geprägte Kultur in Deutschland vor Einflüssen anderer Religionen und deren geprägten Kulturen zu bewahren. Im Grunde also ein Glaubenskrieg. Und um das zu verstehen, muss man halt etwas weiter ausholen.
    Wer also der Meinung ist, Religion habe in der öffentlichen Gesellschaft nichts verloren, sollte dann auch keine Integration fordern.
    Wer aber meint, ich hätte eine Klatsche und die deutsche Kultur hätte rein gar nichts mit dem Christentum zu tun, der soll das halt glauben. Kann ich auch nicht ändern. Ich wollte es nur mal festgestellt und für die Nachwelt festgehalten haben.
    Das ist Schwachsinn, was fürn Glaubenskrieg ist das, von zugewanderten Minderheiten zu erwarten, sich zumindestens an Gesetze und Regeln zu halten.

  6. #435
    Avatar von tuxluchs

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    Die friedlichen Muslime/Araber Teil 1. Islamische Expansion

    Die bösen christlichen Eroberer: Erster Kreuzzug

    Und die noch viel menschenfreundlicheren türkischen Muslime: Vlkermord - Verbrechen gegen die Menschlichkeit - .........

    Dann noch Spanien, Ungarn, Türken vor Wien, alles friedlich ohne Expansionsgedanken, und ohne Nichtgläubige von der Verwaltung ihres Landes auszuschließen, natürlich.

  7. #436
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    Lies dies :
    Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land. — Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München
    Ja, das ist leider wieder typisch. Da werden im Ansatz gute Ideen total ins Gegenteil gekehrt. Anstatt Gleichberechtigung zu erzielen, verlangt man dann, dass die Ausländer einen höheren Einfluss erhalten als diejenigen, die in Deutschland geboren sind.Dieses Umdrücken der Waage war ja auch schon bei der Frauen-Gleichberechtigung so, dass zu einer Männerunterdrückung führte. Oder statt Linkenverfolgung gibt es nun Rechtenverfolgung. Statt Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen, will man eine Diktatur der Ökologie. Statt sozialer Gerechtigkeit will man die nun die eine Seite schröpfen bis zum Umfallen (also die "Reichen").Das ist halt typisch Grünen- oder generell auch Linkenpolitik. Denen geht es halt nicht ums Gleichgewicht. sodnern um eine Umkehr. Das ist natürlich genauso zu kritisieren wie bei denjenigen, die die Waage gar nicht erst bewegen wollen.Aber das ist natürlich auch die Gefahr. Diese Grünenpolitik wird dann als Argument genommen, was dabei herauskommt, wenn man mehr Multikulti schafft. Nein! Wenn man es mit klugem Kopf und Herz macht, dann klappt das auch. Niemand braucht dafür die Grünen. Die leisten mit ihrer Politik nur einen Bärendienst.Aber das belegt nur meine These: statt die Gefahr bei einer Islamisierung zu suchen, sollte man lieber die Gefahr bei den deutschen Politikern erkennen. Die zündeln doch rum. Selbst, wenn sie es angeblich gut meinen, beeinflussen sie das Volk negativ (wie in diesem Fall).

  8. #437
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Das ist Schwachsinn, was fürn Glaubenskrieg ist das, von zugewanderten Minderheiten zu erwarten, sich zumindestens an Gesetze und Regeln zu halten.
    Wenn man von Muslimen verlangt, Schweinefleisch zu essen oder von Indern Kühe zu verspeisen...
    oder dass Muslime ihre Kopftücher ablegen sollen, nicht beten zu dürfen, nur deutsch zu sprechen, nur mitten in einem deutschen Stadteil zu leben (wo sie ja eh keine Wohung bekommen), statt in "Ghettos", dann sind das durchaus auch religiöse Bezüge. Z.T. werden die Gesetze ja erst gegen Muslime verfasst (z.B. Kopftuchverbot). Und es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, so etwas zu verbieten. Ich kenne niemanden, der durch den Anblick eines Kopftuchs einen Schlaganfall bekommen hat und tot umfiel.
    Hingegen dürfen aber Nonnen weiterhin ihre Kutten tragen und junge Damen ihre Kette mit Jesus-Kreuz.
    Natürlich hat das etwas mit Glaubensunterschieden zu tun.

    Ich behaupte mal folgendes:
    wenn es nie muslimische Zuwanderer gegeben hätte und plötzlich würde eine neue Mode auftauchen: deutsche Kids wollen Kopftücher tragen (ähnlich wie die Kopfmützen bei Rappern oder die Irokesenfrisuren). Es würde kein Verbot dieser Kopftücher geben! Vor allem würde es bei Gericht gnadenlos scheitern.
    Vermummung bei Demonstrationen ja. Aber da spielt ja der Staat generell seine Gefahrenabwehr-Begründung aus. Doch außerhalb von Demonstrationen dürfen sich Deutsche kleiden, wie sie wollen. Außer sie laufen nackt rum.

    Man könnte natürlich jetzt sagen: beim Kopftuchverbot sind Deutsche ja auch mit enthalten. Na toll, da werden also sogar die eigenen Rechte mit beschnitten, wenn man gegen Muslime kämpft. Und genau das ist doch die große Gefahr. Mit Schaum vor dem Mund gegen den bösen Moslem anrennen und dabei alles verlieren, was einem wichtig ist. Beim Deutsch A1-Zwangstest sieht man es doch deutlich. Ich musste zu meiner Frau auswandern, nur weil der Staat verhindern will, dass noch mehr Ausländer ins Land kommen. dass Dadurch aber auch viele Deutsche das Land verlassen (müssen) sehen die Deppen einfach nicht.
    Hauptsache Sieg, die deutsche Ehre und den Stolz verteidigen... uns ist es egal, ob wir untergehen - Hauptsache ihr geht bei drauf. Das klingt nicht wirklich besser als bei den Türken.

    Die große Weltmigration ist noch lange nicht vorbei, sie fängt durch die Globalisierung erst richtig an. Die große Vermischung aller Rassen, Volksgruppen und Nationen ist unaufhaltsam. Das sind halt Realitäten, mit denen man irgendwie umgehen muss. Verhindern geht nicht. Man muss eben lernen, gemeinsam miteinander umzugehen. Kölner und Düsseldorfer leben auch friedlich am Rhein zusammen - beide in eigenen Ghettos nebeneinander. Warum sollte das nicht auch mit Deutschen und Ausländern gehen?

  9. #438
    Avatar von tuxluchs

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    Noch mehr Schwachsinn, bitte zitiere die Gesetzestexte wo dieses, entsprechend deines ersten Absatzes, gefordert wird. Und keine labber labber Nebenkriegsschauplätze,
    Butter bei de Fische.

  10. #439
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen

    Das, was damals die Europäer in der Welt angerichtet haben, war natürlich großer Mist. Aber, was wäre wohl passiert, wenn sie sich einfach so niedergelassen hätten, ohne andere zu verdrängen?
    Wie soll das gehen, wenn der Farmer die Jagdgebiete der Einheimischen besiedelte?

  11. #440
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Noch mehr Schwachsinn, bitte zitiere die Gesetzestexte wo dieses, entsprechend deines ersten Absatzes, gefordert wird. Und keine labber labber Nebenkriegsschauplätze,
    Butter bei de Fische.
    Es geht um die Gesetze, die gefordert werden, bzw. der Zwang zur Integration. Oder sehe ich das hier falsch? Bestehende Gesetze zu verhindern ist sauschwer, aber zukünftige durch sachliche Diskussionen schon. Man denke nur an den Schwachsinn der Union, die Websites sperren wollte. Kluge Köpfe konnten der Welt belegen, dass das Unsinn ist und dann musste die Union es irgendwann auch zugeben.
    Und in den Köpfen der Leute und den Schubladen liegen ja noch viele Gesetzesideen, um Ausländer zurechtzukneten.
    Ich bin ja kein Polizist, der erst einschreit, wenn eine Straftat eintritt, sondern ich würde sie gerne verhindern. Eben durch Sachverstand, Logik und Herz.

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